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"Präsident Schuss"

Schweizer Radio DRS 1
vom 11. Februar 2002
Nachrichten-Versprecher im Zusammenhang
mit den Protesten im Iran gegen George W. Bushs Rede über die "Achse des Bösen"
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Wer kann es dem Radiomann verargen, dass ihm der ebenso säbelrasselnde wie schiessfreudige US-Präsident George W. Bush mit Freuds Hilfe ein Schnippchen schlug? Was aber, wenn der Texaner tatsächlich einen "Schuss" hat?
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"Wie stellt sich der Regierungsrat zu einem generelles Schächtverbot aller Tiere... und es somit wieder für die Schlachtung von Geflügel einzuführen?"

Paul Schär
Baselbieter FDP-Landrat in einer Interpellation zum Schächtverbot vom 7. Februar 2002
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Eine echtes Knacknuss für den mit der Beantwortung des Sprach-Rätsels Beauftragten bzw. es somit zur Kreativität Herausgeforderten.
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"Prämien nicht zu bremsen - Im nächsten Jahr sollen Krankenkassen bis 15 Prozent aufschlagen."

Südostschweiz
Headline vom 12. Januar 2002
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Die Arbeitgeber werden gebeten, die Löhne direkt an die Krankenkassen zu überweisen.
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"Auch viele unserer Schweizer Kinder können nicht mehr richtig Lesen und Schreiben."

Kurt Bachmann
Basler SVP-Grossrat, in seinem Votum vom vom 9. Januar 2002
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Selbst viele unserer Basler Grossräte, die dies monieren, bekunden diesbezüglich Mühe. Merke: Gross kann zwar der Rat sein - doch Verben bleiben klein.
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"Eine interessante Untersuchung über die Vorgeschichte des Medikaments Cyclosporin, das der ehemaligen Firma Sandoz Millionenumsätze bescherte und noch heute zu den Umsatzrennern von Novartis gehört, ist kürzlich in der 'Schweizerischen medizinischen Wochenzeitschrift' erschienen."

Basler Zeitung
vom 4. Januar 2002
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"Kürzlich" hat über die Untersuchung schon OnlineReports berichtet: Am 8. Juli 2001.
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"Sollen die Wagen der Basler S- und U-Bahn haben grün sein wie die BVB?"

Netzpress
Frage ans Publikum vom 21. Dezember 2001
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Nicht wichtig sein. Wagen sollen haben vor allem klein sein. Kann besser spielen sollen mit ihnen.
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"Was macht man nicht alles, um Interessenten und neue Mitglieder zu werben."

Balance
das CVP-Infoblatt für Basel-Stadt und Baselland vom 20. Dezember 2001 über ein Buure-Zmorge
vom 26. August 2001 in Therwil
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Quizfrage zur Aktualität: Was macht man nicht alles, um eine Parteizeitung zu füllen? Schneeschaufeln in der Frühsommerausgabe.
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"Ihr unprätiöses Auftreten, ihre umgängliche und freundliche Art und natürlich auch ihr archaischer Dialekt."

Volksstimme
in einem Bericht vom 18. Dezember 2001
über den Auftritt der Walliser Sängerin Sina im "Nachtcafé"
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Unprätiös ist unprätis.
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"Peter Knechtlis OnlineReports ist in der Region eine wichtige Stimme geworden", bestätigt Radio-Basilisk-Chef Christian Heeb, "seine Beiträge sind bei uns regelmässig auf den Bildschirmen."

Christian Heeb
Chefredaktor von "Radio Basilisk",
in der neusten Ausgabe des
Schweizer Medien-Magazins "Klartext" (6/2001)
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Freut uns. Danke, lieber Christian Heeb.
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"Er war zum Zeitpunkt der Anhaltung alkoholisiert und lenkte trotz Führerausweisentzugs einen nicht eingelösten Personenwagen ohne Kontrollschilder."

Polizei Basel-Landschaft
in einer Pressemitteilung vom 9. November 2001
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Ein Lenkrad besass der Wagen ebenso wenig wie Räder, das Dach war zuvor durch Unbekannte abmontiert worden.
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"Im Basler Jura."

Schweizer Fernsehen
Tagesschau vom 4. November 2001 in einem Bericht über das Klettern an der Schauenburger Fluh im Baselbieter Jura
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Dass der Reporter vom Fernsehen in Swissair-City zwar im Baselbiet filmte und sich dennoch "im Basler Jura" wähnte, ist schon peinlich genug. Dass auch der mit dem Juranordfuss etwas intimer vertraute Moderator Charles Clerc zentralistische Leutschenbach-Ignoranz übte und vom "Basler Jura" schwadronierte, ist schon bald fasnachtssujetreif. Die andere Seite des Jura: z'Bosel-une.
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"Autofahrer aufgepasst: Rehe und Co. sind wieder vermehrt unterwegs"

Polizei Basel-Landschaft
Pressemitteilung vom 8. Oktober 2001
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Investoren aufgepasst: Die könnten eine AG gründen und schon bald ein IPO ins Auge fassen, das bessere Renditen verspricht als die Swissair-Aktie.
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Solidaritätsaufruf. Alle Swissair-Mitarbeiter bitten ihre Freunde und Bekannte, sich mit der Swissair zu solidarisieren! Wir bitten Euch an Euren Autos ein rotes Band anzubringen!!! Wir wollen keine UBS-Airline, auch wollen wir keinesfalls unter dem Dach der Crossair arbeiten, welche bereits schon Billigarbeitskräfte im Ausland sucht! Vielen Dank und drückt uns die Daumen! Sagt es weiter!

Swissair-Mitarbeitende
in einem Mail-Versand vom 5. Oktober 2001
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Über Solidarität lässt sich trefflich streiten. Obiger Originalton aber trägt monopolchauvinistische Züge. Welcher Swissair-Kapitän hat schon rote Bänder geschwungen für entlassene Arbeiter irgendwo draussen in Sursee oder Walenstadt?
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SVP-Nationalrat Caspar Baader habe sich in die Hand geschossen. Ein Schiessunfall sei es gewesen. Bei einer Kaninchen-Schlachtung habe er statt den Chüngel seine eigene Hand getroffen. "Ein kleiner Unfall, sowas kann eben passieren", sagt Baader.

SonntagsZeitung
vom 2. September 2001
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Kann passieren, müsste aber nicht. Das Tier ist doch mehr als eine Sache, auch wenn diese Caspar Baader im Nationalrat nicht wahrhaben wollte. Doch welcher Politiker, der gern seinen Happen verzehrt, legt noch selbst Hand an? Gute Besserung, Caspar Baader!
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Rampass weiss von seinen wie immer zuverlässigen Quellen, dass auf Anfang 2002 nicht nur neue Euro-Noten statt alter Märker und Francs und Lire aus den Bancomaten quellen werden. Wir werden uns auch an neue Schweizer Banknoten gewöhnen müssen. Gleich bleiben zwar die Werte von zehn bis tausend Franken. Doch die Noten werden ein bisschen grösser. Der ebenso hoch wohllöbliche wie bezahlte Präsident des Nationalbankrates will es so. Er braucht mehr Platz für seine Unterschrift. Denn derselbe – es handelt sich, wie jedermann weiss, um des Rampass liebsten ehemaligen Baselbieter Bau- und Umwelt- und später auch noch Sanitäts- und Volkswirtschaftsdirektor Belser – hat wieder eine längere Unterschrift. "Euse Edi" signiert nicht mehr wie zwischenzeitlich als blosser "Belser", sondern wieder wie zu seinen guten Zeiten als Regierungsrat mit einem angehängten Bindestrich und dem Namen seiner Wiederangetrauten.

Basellandschaftliche Zeitung
vom 11. August 2001
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"I'm going home" (Alvin Lee, "Ten Years After") - Gratulation, Herr und Frau Belser-Bardill, zur Wiedervereinigung.
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Im betroffenen Produktionsbetrieb werden Photoinitiatoren und Lichtstabilisatoren für die Kunststoff- und Lachindustrie hergestellt.

Polizei Basel-Landschaft
im Communiqué über die Explosion in der Ciba SC Schweizerhalle vom 26. Juli 2001
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Über Tippfehler anderer zu lachen, würden wir uns nie erlauben - wir produzieren selbst zu viele! Da sich oben Stehender aber mit der Lachindustrie beschäftigt, gestatten wir uns ein entsprechendes Manöver mit den Mundwinkeln. Die Lackindustrie möge uns nachsehen.
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"Die Meisten - aber nicht generell"

Novartis Life
Titel eines Beitrags über die Lohnverhandlungen
in der Ausgabe 6/2001
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Den Vorwurf, zu einer populistisch-schnoddrigen, in unzulässiger Weise zugespitzten Headline gegriffen zu haben, braucht der Schlagzeilen-Drechsler in diesem Fall nicht zu fürchten. Notstand herrscht deswegen in der Vermittlungsbranche aber nicht: Informative Titel setzen die Meisten - aber nicht generell.
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"Ich bin leidenschaftlich gern Baselbieter Regierungsrätin."

Elsbeth Schneider
Baselbieter Regierungsrätin, am 12. Juni 2001 in einem Bericht in der Vollksstimme
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Und noch leidenschaftlich lieber wäre ich später einmal Baselbieter Ständerätin.
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"Neue Atomtransporte nach Sellafield - HSK kriecht AKW-Betreibern wieder unter den Rockschoss"

Eva Geel
Pressesprecherin von Greenpeace
im Titel eines Communiqués vom 17. Mai 2001 über
neue Atommüll-Transporte des AKW Mühleberg
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Politisch unkorrekt, Frau Geel! AKW Betreiber, auch wenn ihnen der entscheidende Binde-Strich fehlt, tragen keine Röcke. In Frage kämen eher Flanellhosen im aktuellen Kühlturm-Look.
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"'Luder' bei der Eröffnung mit dabei"

Volksstimme
Titel eines Berichts vom 10. Mai 2001 über die Teilnahme der Botschafter-Gattin Shawne Fielding an der Eröffnung der neuen Schweizer Botschaft in Berlin
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Laut Duden wird der Begriff "Luder" weidmännisch für "Köder" oder "Aas" verwendet. Nehmen wir an, die "Volksstimme"-Redaktion habe bei der Titel-Wahl ausschliesslich an ersteres gedacht, was durchaus den Selbstdarstellungs-Interessen des Botschafter-Ehepaars entspricht und insofern mit den dort geltenden diplomatischen Attitüden korrespondiert. Alle andern Interpretationen gehören in die Kategorie "Neiaberau".
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"Sieht die Regierung eine Möglichkeit, die Medien dazu zu verpflichten, dass die von der Polizei verbreiteten Presseberichte hinsichtlich der Staatszugehörigkeit von Straftätern vor der Publikation redaktionell weder 'beschönigt' noch manipuliert werden?"

Heinz Mattmüller
Baselbieter Landrat der "Schweizer Demokraten" in einer "Schriftlichen Anfrage betreffeffend die Deklaration von Staatszugehörigkeiten in polizeilichen Presseberichten und in den Medien" vom 26. April 2001
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Ein innovativer Vorschlag! Umzusetzen etwa so: Je ein staatl. Beauftragter für Nicht-Beschönigung schaut jedem potenziellen Polizeiberichterstatter vor Publikation einer potenziell inkriminierten Polizeimeldung über die Schulter, in der Hand die "Kantonale Verordnung betreffend die Deklaration von Staatszugehörigkeiten in polizeilichen Presseberichten und in den Medien". Sanktionsmöglichkeit: Wer gemeinerweise ausschliesslich die von Schweizer Straftätern begangenen Delikte vermeldet, muss mit der Löschung der Buchstaben "S", "C", "H", "W", "E", "I", Z", "E" und "R" rechnen - mit der Folge allerdings, dass die "Schweizer Demokraten" künftighin nur noch als "Demokraten" vermeldet werden können. Was freilich wiederum zur Einsetzung einer Kommission zur Überwachung der Medien betreffend ... führen könnte.
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"Die Grossverdiener: 1. Steve P. Jobs, Apple, 775 Mio. Dollar ..."

Tages-Anzeiger
vom 15. April 2001
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Wir sahen uns nach der Lektüre des Tagi-Beitrags über die "grenzenlose Gier in der Chefetage" veranlasst, unseren Status zu überprüfen. Mit verhaltenem Optimismus stellen wir fest, dass unser Jahressalär trotz leidlichen Fortschritten in der vergangenen Dekade kein Promille des annualen Bezugs des Apple-Computer-Chefs erreicht. Aber immerhin dies!
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"Kanti Basel: Haudensack heisst der interimistische Leiter."

Regionaljournal Basel
Schlagzeile vom 9. April 2001 auf der Website
von SR DRS
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Nicht ganz. Der Headline-Komponist meinte wohl den Schild und schrieb den Sack. Biedermann-Nachfolger Christof Haudenschild wird den Irrtum gelassen parieren.
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"D'Regierig wünscht em FCB
ass är in jedem Spiil ain meh
in Kaschte vo de Gegner knallt,
will jedes Gool uns z'Basel gfallt."

Die Basler Regierung
in einem Brief an René C. Jäggi,
den Präsidenten des FC Basel, zur Eröffnung des neuen Fussballstadions St. Jakob-Park am 15. März 2001
und zur Übergabe eines von der Kantonsregierung in corpore signierten Balles
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D'Wirggig, das sig nid verhehlt,
het dä Regierigs-Wunsch verfählt
d' Gool sin - mir hänn vergääbe gfahndet -
in keiner Losanner Kischte glandet.
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"Der Regierungsratssaal wurde in den vergangenen Wochen neu und zeitgemäss ausgestattet. Anstelle der rechteckigen Tischanordnung steht nun ein runder Tisch ... Die neue Sitzanordnung bietet die Voraussetzung für ein optimales Gesprächsklima ... Der Tisch ist ausgestattet mit Computer- und Internetanschlüssen."

Basler Regierung
Communiqué vom 14. Februar 2001 über die "neue Ausstattung im Regierungsratssaal"
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etzt wird transparent, wer an früheren teils heftigen Debatten im Basler Regierungsratssaal Schuld war: Der eckige Tisch. Die nunmehr gruppenbildende konkordanzielle Sitzordnung schliesst aus, ein Kollegiumsmitglied unkollegial in eine Ecke zu drängen, dem an der Stirnseite Sitzenden die eigene zu bieten oder an der Breitseite zu einer solchen anzusetzen. Die Einrichtung von Internet hat zudem einen psychologischen Vorteil. Wer sein Votum nicht auf den Punkt bringt, riskiert, dass ihm die übrigen Regierungsmitglieder nur noch surfend oder, Napsterseidank, gleich ihren Lieblingshit downladend, zuhören.

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"Die Abwahl tut weh, doch wer linke Regierungsrätin sein will, muss damit rechnen."

Veronica Schaller
abtretende Basler SP-Regierungsrätin, im SPektrum 1/2001
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Bei allem Respekt vor Einsatz und Leistung der Basler Regierungsrätin: Dieser Satz ist analytischer Humbug. Die Abwahl traf vor ihr bekanntlich schon den CVP-Mann Christoph Stutz und den SP-Mann Remo Gysin. Zudem hatte das Volksverdikt kaum damit zu tun, dass Veronca Schaller allzu offensiv linke Politik umsetzte, als vielmehr damit - Stichwort: Zeba-Privatisierung -, dass zu viele linke Wählerinnen und Wähler dies an ihr vermissten.
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Im Jahre 1972 habe ich die Tambourengruppe der Ciba-Geigy-Werkmusik, der heutigen Novartis-Musik, mitgegründet. 28 Jahre lang habe ich seither sämtliche Generalversammlungen der Firma (...) musikalisch begleitet. Für dieses Engagement hat sich die Firmenleitung jeweils am Ende eines Jahres erkenntlich gezeigt. Anschliessend an die Konzertreihe zur Adventszeit (...) liess sie uns (...) einen kleinen Kalender und einen Salami überreichen. (...) Dieses Jahr wurde uns mitgeteilt, dass der Salami aus Kostengründen nicht mehr drin liege. Um den Frust in Grenzen und die Tradition aufrecht zu erhalten, hat der Verein dann die Wurst aus der eigenen Tasche bezahlt. Aufgrund dieser Denkweise im Management eines Weltkonzerns habe ich nun den Einsatz meiner kostbaren freien Zeit neu überdacht. Fazit: Ich sage meinen Musikerkollegen, wenn auch etwas wehmütig: "und tschüss"!

Urs Fricker
Werkmusik Novartis
in einem Leserbrief in "Novartis live" 1/2001
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Das Angebot gilt: OnlineReports spendiert der Novartis-Musik die Kosten für den Novartis-Salami 2000. Rechnung bitte samt Einzahlungsschein an: OnlineReports, Postfach 425, 4009 Basel
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"Das Äffchen ANDi ist am 2. Oktober letzten Jahres zur Welt gekommen und ist der weltweit erste genmaipulierte Affe - oder nichtmenschliche Primat. in seinen Zellen schlummert ein Fluoreszenzgen, es ist allerdings nicht aktiv, und so grünt ANDi noch nicht."

Basler Zeitungt
vom 12. Januar 2001
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Ist es zum Lachen, Wundern oder Weinen? Bald könnte der transgene ANDi II zur Welt kommen, der bei Bestrahlung mit UV-Licht leuchtet wie ein Riesenglühwurm. Und dann ist der Weg nicht mehr weit, bis auch transgene Menschen leuchten. Der Nutzen wäre heute schon erkennbar: Das Volllicht direkt aus den Augen wird die Autobatterie schonen.
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"Ebensogut" wie der herkömmliche schmecke der Kaffee, der zwar etwas teurer sei, dafür aber mit einem Fairen-Handel-Label (z.B. Max Havelaar) versehen sei. Denn wer konventionell Kaffee trinke, stehle den armen Kaffeebauern in den Anpflanzländern pro Kilo drei Franken.

Espresso
Konsumentenmagazin von Schweizer Radio DRS, 4. Januar 2001
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Der morgendliche Fair-Trade-Kaffee schmeckt uns beim "Espresso"-Hören nicht nur ebensogut. Er schmeckt mit Sicherheit auch viel besser - wie jeder Genuss ohne Gewissensbisse. Man muss nur einmal auf den Geschmack kommen.
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Der bekannte Moderator und Fernsehjournalist Bernhard Thurnheer spricht zum Thema "20 Vorurteile zu meiner Arbeit am Fernsehen".

Vortragsanzeige
in der Volksstimme
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Von diesem Vortrag könnte unser Überleben abhängen! Der Handelsreisende in Sachen Selbstverkauf geht davon aus, dass seine Arbeit als TV-Plauderi 20 Vorurteile hergibt. Uns kommt derzeit keines in den Sinn. Vielmehr beschleicht uns beim unumgänglichen Abhören von "Beni Nationals" pseudolustigen Interviews meist ein beklemmendes Gefühl. Mehr nicht.
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"Ein Land lässt sich nicht ohne Kenntnis seiner Komponenten und deren Hauptmerkmale steuern."

Volkszählung 2000
gelesen im Haushalt-Fragebogen zur
Eidgenössischen Volkszählung 2000
des Bundesamts für Statistik
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Der Beamtenstatus ist zwar vielerorts gefallen, aber die unverwechselbare Fähigkeit, Bürgerinnen und Bürgern in Form technokratischer Sprachversatzstücke in Angst und Schrecken zu verjagen, scheint als Hauptmerkmal der Volksverwalter fröhlich zu überleben. Dies sei dem zuständigen Berner Satz-Konstrukteur von einer in Basel lebenden Komponente seines Landes ins Stammbuch geschrieben.
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"Postulat für die Gegenwart"

Roland Meury
Grüner Landrat aus Biel-Benken BL im Titel eines parlamentarischen Vorstosses über die Schaffung einer "zukunftsverträglichen Spitalplanung"
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Damit die Spitalplanung "zukunftsverträglich" wird, müsste wahrscheinlich eine vergangenheitserprobte Kommission eine Motion für Gegenwartsplanung im Futurum II einreichen.
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"... ich habe wieder einmal was zur Verbreitung an die Medienfritzen. Danke."

Klaus Mannhart
Sprecher des Polizei- und Militärdepartementes Basel-Stadt,
in einem unbeabsichtigt verschickten Mail an die Kapo-Verteilzentrale
vom 22. November, 08:16 Uhr
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Auch Danke, die Botschaft ist integral angekommen.
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"Wissen Sie auch, dass er lieber Sie oder mich auf seinem Schoss gehabt hätte?"

Thomas Borer
Schweizer Botschafter in Berlin über den deutschen Rockmusiker Klaus Meine, von Viktor Giacobbo darauf angesprochen, dass sich seine Ehefrau Shawne Fielding auf Meines Schoss gesetzt hatte
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Wohl zutreffend, die Einschätzung eines PR-Mannes, der eben angerufen und seiner Meinung Luft verschafft hat: "Der Borer ist eine Zeitbombe."
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Novartis
Signete bei den Porten
an der Lichtstrasse und
Hüningerstrasse
am Basler Hauptsitz
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Dass das Internet für Novartis unentbehrlich ist, wissen wir von Konzernchef Daniel Vasella. Bekannt ist uns auch, dass E-Commerce intern zum Mega-Verkaufsthema avanciert ist. Dass Novartis aber gleich drauf und dran ist, zum rein virtuellen Unternehmen zu mutieren, blieb uns verborgen, bis wir auf die verräterischen Firmen-Logos stiessen.
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Eine parlamentarische Kommission gibt erstmals in der Geschichte des Nationalstaates Türkei systematische Folterungen durch Polizei und Militär zu.

Werner van Gent
Balkan-Korrespondent
von Schweizer Radio DRS, in einer Reportage
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Sah sich hier Swatch-Chef Nicolas Hayek aufgrund eines Missverständnisses genötigt, sich von den Aeusserungen seiner eigenen Pressestelle zu distanzieren? Oder hat sich nicht viel eher in der "Weltwoche"-Uhrenbeilage ein Missverständnis bezüglich journalistischer Berufs-Ethik ergeben? Wäre das Phantom-Interview nämlich - wie üblich - Hayek zur Autorisierung vorgelegt worden, wäre dieses als "Missverständnis" deklarierte Kalkül noch vor der Publikation aufgeflogen.
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Bildschirm-Schoner
(neue Version) am Schalter
der Zermatt-Bahn (BVZ) in Zermatt
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Die Zermatt-Bahn (BVZ) unter Direktor Bruno P. Melnik zeigt sich lernfähig: Nachdem OnlineReports vor einer Woche den pikanten Bildschirmschoner am BVZ-Schalter Zermatt ("Jeder Dritte, der hier reklamiert, wird erschossen. Zwei waren schon da.") dokumentiert hatte, scheint Nachdenken über den Wild-West-Auftritt an der Kundenfront des Gastortes Wirkung gezeigt zu haben, wie die neue Version des inkriminierten Bildschirmschoners zeigt: "Herzlich willkommen am Schalter in Zermatt!" Hüeregüet!
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"Jeder Dritte, der hier reklamiert, wird erschossen. Zwei waren schon hier."

Bildschirm-Schoner
am Schalter
der Zermatt-Bahn (BVZ)
in Zermatt
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Hie obbe sin d'Sitta rüüch! Falls der in den Urlaub entsandte Reporter von OnlineReports nächstens blutüberströmt in der BVZ-Schalterhalle liegen sollte und noch die Worte stammelt "Ich habe nur meine journalistische Pflicht erfüllllllll...", dann sei dies der entscheidende investigative Hinweis: Erstens handelte es sich missverständlicherweise nur um eine gewünschte Fahrplanauskunft und zweitens war der Reporter entgegen der Annahme des BVZ-Schalterbeamten der Vierte in der Warteschlange. Falls aber aus irgendeinem Grund der Schalterbeamte selbst der unglückliche Dritte sein sollte, können wir nur sagen: Hüeregüet, diese Idee an der Zermatter Kundenfront!
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"Die grosse Mehrheit der FDP und der SVP entschied sich für die Pillenproduzenten. Diese hatten die Parlamentarier im Vorfeld der Debatte massiv bearbeitet. Und solange Parteispenden nicht offen gelegt werden, besteht auch der Verdacht, dass finanzielle Reize eine Rollen spielten."

Tages-Anzeiger
vom 19. März 2000
über die knappe Zustimmung
des Nationalrats zu
Parallelimporten für Medikamente
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Was der "Tagi" hier mit "finanziellen Reizen" insiuiert, heisst auf den Punkt gebracht: Die Pharma-Industrie hat Parteien bestochen - Geld bezahlt, damit ihre Abgeordneten gegen Parallelimporte stimmen. Ein äusserst gravierender Vorwurf, dessen Beleg der "Tagi" allerdings schuldig bleibt. Wenn schon der Bestechungs-Beweis nicht erbracht werden konnte, hätte sich der Kommentator zumindest auf die Behauptung beschränken können, an Angehörige gewisser Fraktionen seien vor der Debatte möglicherweise Müsterchen von milde machenden Stimmungs-Aufhellern abgegeben worden.
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Die Wirtschafts-Redaktion der "Weltwoche" plane fortan "Monats-Gespräche", das erste mit Martin Ebner. Nach dem dreistündigen Interview habe dieser verlangt, dass die befragenden Journalisten nicht namentlich genannt werden, weil der eine "früher negativ über ihn berichtet" habe. Die Redaktion ging "ausnahmsweise" auf die Forderung ein und gab als Interview-Führende die "Weltwoche-
Wirtschaftsredaktion" an.

Weltwoche
im "Editorial"
vom 17. Februar 2000
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Möglich war auch die Umkehr-Lösung gewesen: Die namentliche Nennung der beiden Journalisten und die Anonymisierung des Interviewten – beispielsweise in dieser Form: "Interviewpartner ist ein BZ-Banker, der wahlweise in Fliege oder Schirmmütze auftritt, mit Vorliebe Bratwürste verspeist, grösster UBS-Einzelaktionär ist, den Roche-Eigentümerfamilien derzeit kräftg einheizt, als Papst des Shareholder value gilt, innert weniger Jahre zum mehrfachen Milliardär geworden ist, das Aktiensparen unter die Leute bringt und weder Dominik Flammer noch Res Strehle heisst."
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"In einer Internet-Medienseite wirst Du als 'Konkordanz in Person' bezeichnet. Ein Ausdruck, der Dich treffend charakterisiert."

Udo M. Spornitz
Präsident der Baselbieter Freisinnigen
in der Verabschiedung
von René Rhinow als Ständerat
in der "Baselbieter Post" Januar 2000
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In einer Internet-Medienseite? Internet? Medienseite? Das Spornitz-Zitat kommt uns irgendwie vertraut vor. Es kann sich mit an Sicherheit grenzender Bestimmtheit nur um OnlineReports gehandelt haben.
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"Es wird der Zeitpunkt kommen, in dem Biobauern gentechnisch verändertes Saatgut fordern."

Johannes Randegger
Basler FDP-Nationalrat
und Novartis-Kadermann,
am 21. Januar 2000
in der "Arena" von SF DRS
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Vielleicht wird auch der Zeitpunkt kommen, in dem Novartis mit gentechfreiem Saatgut eine fantastische Marktlücke entdeckt und von konventionellen Gentech-Produzenten scharenweise Kunden abzieht.
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"Entwarnung!" Unter den Todesopfern des Flugzeugsabsturzes in Costa Rica befinden sich keine Schweizer.

Schweizer Radio DRS
Meldung in den
Hauptnachrichten von
Schweizer Radio DRS
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Zum guten Glück hat's andere Nationalitäten erwischt. Die Toten sind - Entwarnung! - Spanier und Engländer. Das neue Unternehmens-Motto der SRG – "Idée Suisse" – trägt nun auch in der Nachrichtenredaktion von Schweizer Radio DRS Früchte.
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Todesanzeige
der Zürcher Flughafen-Direktion
zum Absturz der Crossair-Saab 340
auf dem Flug LX 498
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Schneller als der Verstand erlaubt haben die Zürcher Flughafen-Direktion und die Flughafen-Immobilien- Gesellschaft öffentlich um den Verlust der abgestürzten Crossair-Maschine und die Flugnummer LX 498 getrauert. "Daneben!", kommentierte Beatrice Tschanz, die Kommunikationschefin der SAirGroup, den Anstands-Kollaps. Den Autoren dieser andersrum traurigen Anzeige und ihren Vorgesetzten sei dringend empfohlen, bei Beatrice Tschanz einen Intensivkurs in Sachen Pietät zu belegen.
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Berichtigung zur Ausgabe vom 25. November: "Im Interview 'Nachfrage nach teuren Uhren ist stiegend' erscheint Nicolas G. Hayek, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Swatch Group, auf Grund eines Missverständnisses als Interviewpartner. Die veröffentlichten Antworten stammen von der Swatch-Group-Pressestelle und nicht von Herrn N. G. Hayek."

Weltwoche
vom 6. Januar 2000
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Sah sich hier Swatch-Chef Nicolas Hayek aufgrund eines Missverständnisses genötigt, sich von den Äusserungen seiner eigenen Pressestelle zu distanzieren? Oder hat sich nicht viel eher in der "Weltwoche"-Uhrenbeilage ein Missverständnis bezüglich journalistischer Berufs-Ethik ergeben? Wäre das Phantom-Interview nämlich - wie üblich - Hayek zur Autorisierung vorgelegt worden, wäre dieses als "Missverständnis" deklarierte Kalkül noch vor der Publikation aufgeflogen.
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"Wenn alle Glück hatten, gab es nur Blechschaden, machmal mussten Beteiligte ins Spital überführt werden und ab und an blies der liebe Gott einem Verkehrsteilnehmer auf einer Kreuzung oder im Bereich einer Einspurstrecke das Lebenslichtlein aus."

Markus Melzl
Sprecher der Basler Staatsantwaltschaft,
in seinem eben erschienenen Buch
"Vom Bullen zum Entertainer"
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Und wenn wir den Rapport aufgenommen und Dienst-Ende hatten, dann gönnte uns der liebe Gott noch ein Bierlein. Dabei ging uns manchmal das taufrische Bild durch den Kopf: Ein Körper, vielleicht eine junge Gymnasisatin, der leblos auf dem Asphalt liegt. Ein Rad des zertrümmerten Fahrrads dreht sich noch. Die schuldige Autolenkerin war möglicherweise betrunken. Nie, sagen wir uns in solchen Augenblicken, hätten wir die Pietätlosigkeit, in einem Buch zu schreiben, dass hier der liebe Gott ein Lebenslichtlein ausgeblasen habe. Falls der unverzeihliche Lapsus doch passiert wäre, würden wir uns fragen, weshalb der liebe Gott dem Entertainer Markus Melzl an dieser Passage nicht einfach das Festplättlein seines Computers gelöscht hat.
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"Auf der Fahndung konnte die Polizei einen 25-Eritreer unter dringendem Tatverdacht festnehmen."

Kapo Aargau
in einer Medienmitteilung
vom 4. Oktober 2020
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Gehen wir von der Mitte aus, 12,5.

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"Basler soll mehr Genossenschaftswohnungen erhalten"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 2. Juli 2019
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Wer ist denn der Erlauchte?
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Lastwagenplane
gesehen am 25. März 2019
in Basel
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Genderpolitisch korrekter Hopfenbräu.
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"Sie haben der niedergeglommenen Raumplanungsdebatte wieder Sauerstoff zugeführt."

Tages-Anzeiger
vom 26. Januar 2019
über die Jungen Grünen
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Wenn einer Debatte schon das Schicksal der Niedergeglommenheit widerfahren ist, ist ihr auch mit Sauerstoff nicht mehr zu helfen.

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"Das offensive Selbstverständnis des neuen Regierungspräsidenten nicht überall gut ankommt."

BZ Basel
vom 1. Juni 2021
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Das kein Wunder sein.

RückSpiegel


Telebasel nahm die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.