Hansjörg Schneider - Literatur-Kolumne

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Schmalzzapfen

Der Sommer ist die schöne Zeit der Baustellen. Wo du durchfahren willst, liegt einer dieser rotweissen Balken quer. Und es blühen die überregionalen Gespräche.

Stehe ich also in einem dieser Staus, den Blick nach weit vorn gerichtet, wo rot die Ampel leuchtet. Hält ein Motorrad links von mir an, mit Lörracher Nummer. Sitzt ein Mann drauf, mit rotem Gesicht. Ob ich keine Augen im Kopf habe, brüllt er mich an.

Doch, habe ich. Mir sei aber nichts Besonderes aufgefallen.

Ich hätte den Vortritt erzwungen, schreit er in druckreifem Hochdeutsch, hätte mich rücksichtslos von der linken Spur in die rechte Spur gedrängt.

Er hat eine Sauwut, ich fühle mich verbal herausgefordert. Aber in welchem Idiom? Auf Schweizerdeutsch wäre ich ganz gut, aber er würde es wohl nicht verstehen. Also sage ich scharf auf Hochdeutsch: Sie sind ja nicht ganz gebacken.

Das ist schwach, weil eingedeutschtes Schweizerdeutsch. Leider fällt mir nichts Besseres ein. Zudem, überlege ich, müsste ja der Sinn meiner blumigen Wortwahl auch einem Menschen verständlich sein, der des Schweizerdeutschen nicht mächtig ist. Und richtig, der Mann versteht, was ich meine. Ich entnehme das der Injurie, die er mir entgegenbrüllt. Schmalzzapfen! schreit er, gibt Gas und hüpft neben der stehenden Kolonne nach vorn.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht verstanden hätte, was er mir sagen wollte. Seine ganze Körpersprache hat es mir mitgeteilt, der verbale Ausdruck wäre gar nicht nötig gewesen. Auch begreife ich seine Wut, ich war ja auch wütend. Die herrliche Basler Hitze hat uns eben beiden das Gehirn aufgeweicht.

Trotzdem habe ich jetzt ein Problem. Ich weiss nämlich nicht, was ein Schmalzzapfen ist. Vorstellen kann ich mir schon, was es vielleicht sein könnte. Jedenfalls ist es ein kräftiges, blumiges Wort, so richtig aus dem Leben gegriffen. Ich liebe die einfache Rede. Man kann sich etwas vorstellen, ohne genau zu wissen, was genau damit gemeint ist. Aber wenn ich schon beschimpft werde, möchte ich wenigstens wissen, was das Schimpfwort meint.

Ich bitte eventuelle Leserinnen und Leser, die wissen, was ein Schmalzzapfen ist, mir das mitzuteilen. Am besten über OnlineReports. Danke.

Das ist mit "Schmalzzapfen" gemeint

21. Juli 2009
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Hansjörg Schneider, 1938 geboren, zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellern der Schweiz. Schneider wuchs in Zofingen AG auf, promovierte bei Walter Muschg und lebt seit vielen Jahren in Basel. Er schieb Theaterstücke (u.a. "Sennetuntschi") und Romane. Seine letzten Bücher: "Tod einer Ärztin", ein Hunkeler-Krimi (Zürich 2001), "Im Café und auf der Strasse", Geschichten (Zürich 2002), "Das Wasserzeichen", Roman, Neuausgabe (Zürich 2003). Im Sommer 2003 wurden in Escholzmatt sein Stück "Bauernkrieg 1653" und in Muri AG "Der heilige Burkard und die bösen Weiber von Muri" aufgeführt. Schneider ist Träger des Basler Literaturpreises.

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"Hier kennt niemand diesen Ausdruck"

Na ja, ich denke, der mit seinem Moped hat da auf die Schnelle etwas erfunden, weil ihm nichts Besseres einfiel. Ich bin nämlich auch aus LÖ, genauer gesagt LÖ-Stetten und hierzulande kennt keine S ... äh Mensch diesen Ausdruck.

 

Und übrigens: Sie hätten sich gar nicht um Hochdeutsch bemühen müssen. Wenn der nämlich mit einem LÖ-Schild an seinem Töff rumfährt, dann hat er gefälligst auch die hier übliche Sprache zu verstehen.


Hans-Otto Glaser, Lörrach-Stetten (schon beinahe Riehen)



"Das weiss ich garantiert. aber nicht sehr genau"

Ein Schmalzzapfen ist - das weiss ich garantiert. aber nicht sehr genau:

 

- eine fette, verstopfte Person

- ein zylinderförmiger, kaum drehbarer Kopf

- ein alemannisches, nicht näher umschreibbares Schimpfwort

- ein Ausdruck, der weit über den Titel Arschloch hinausgeht, weil er zum Denken anregt.


Roman Fischer, Riehen



"Orientieren Sie Kommissar Hunkeler"

Sehr geehrter Herr Schneider, mit Spannung habe ich Ihre alltägliche Begebenheit gelesen und musste dabei schmunzeln.

 

Ich habe mich bei einem deutschstämmigen Arbeitskollegen über die Bedeutung des Wortes erkundigt und er ist der Meinung, es könnte im Sinne von "Schleimer, Schleimscheisser" gemeint sein. Ich hoffe, mit meinem Beitrag Ihren Wortschatz erweitert zu haben – und informieren Sie bitte auch Kommissar Hunkeler über die Bedeutung des Wortes, damit er schlagfertiger reagieren kann als Sie;-)


Barbara Wilhelm, Basel



"Wie steht es denn um Deine Fahrkünste?"

Lieber Bökel, was genau ein Schmalzzapfen ist kann ich Dir leider auch nicht sagen, die Erklärungen von Karl Lindner scheinen mir aber ziemlich nachvollziehbar (was hast Du denn gedacht, was es sein könnte?). Mir ist bei dieser Geschichte etwas anderes aufgefallen: Du scheinst in letzter Zeit ab und zu etwas Schwierigkeiten im Strassenverkehr zu haben, ich erinnere mich an die andere Sache da beim Stopplicht am Burgfelderplatz, damals war es auch kein Schweizer. Aber das Schimpfwort war damals um einiges heftiger als der aktuelle "Schmalzzapfen".

 

Nun frage ich mich natürlich, wie es immer wieder zu solch kleinen Wortscharmützel im Strassenverkehr kommen kann. Sind die anderen Verkehrsteilnehmer tatsächlich so Pfeifen oder sind vielleicht Deine Fahrkünste auch nicht gerade die eines Schumis?

 

Ist ja wurscht, ich wünsche mir jedenfalls weitere solche Vorkommnisse, damit ich mich auch künftig auf so wunderbare Kolumnen freuen kann.


Peter Graf, Basel



"Eventuell 'halbbache', 'dümlich'"

Schmalzzapfen: vermutlich Ohrenschmalz = hört nicht gut, übertragen eventuell "halbbache", "dümlich".


Jan Krieger, Basel



"Bewirkt eingeschränktes Hörvermögen"

Vielleicht bringt der erweiterte Begriff "Ohrenschmalz-Zapfen" Licht ins sprachliche Dunkel? Jedenfalls bewirkt ein solcher Zapfen ein zumindest eingeschränktes Hörvermögen, was allerdings mit dem "erzwungenen Vortritt" nur bedingt etwas zu tun hätte ...


Edi Borer, Kaiseraugst



"Krad-Aufklärer der Steinbrückschen Kavallerie"

Na, Herr Schneider, das war doch wohl ein ganz nass-forscher Krad-Aufklärer der Steinbrückschen Kavallerie, den Sie hier elegant "abgefangen haben". Kein Schmalz – äh Schmäh!


Claude Mutz, Arisdorf



"Scheint etwas Süsses zu sein"

Tja, auch Google ist doch relativ zurückhaltend mit der Erklärung, zumindest scheint es etwas Süsses zu sein – aus alten Zeiten allerdings, dies ein Hinweis darauf, dass der Motorradlenker seine Flucht mit etwas Antiquiertem verbunden hat.

 

Schmalzzapfen 205. Schmankerln 127. Schmarren 775. Schneckenkuchen 359. Schneeballen 197. Schneenockerln 807. Schnellmarzipan 570. Schnittbrötchen 900

 

Lieber im Topf zu landen aus der Abteilung Patisserie als mit Ralph Siegel verglichen zu werden, dem langjährigen Schlager-Komponisten. Dies ist die zweite Lösung auf Google. Hier wird auf der MTV-Site über den ober-antiquierten Schlager-Fuzzi hergezogen.

www.mtv.de/news/Westbam-machts-fuer-uns/16026872

 

(Ob die Frischzellen-Kur hilft, Leute wie den Ober-Schmalzzapfen Ralph Siegel endlich zu einem Eremiten-Dasein auf einer einsamen Insel – wie wär's mit St. Helena, da hat's Napoleon auch ganz gut gefallen! – zu überreden, wird sich erst noch zeigen müssen.)

 

Wohl eher ein Insider-Ausdruck à la Udo Lindenberg, der ja hie und da seine eigenen Wortkreationen erschaffen hatte.


Karl Linder, Basel


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"2020 wird ein ruhigeres Baustellenjahr"

Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt
Titel einer Medienmitteilung
vom 10. Januar 2020
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Ist ja schliesslich Wahljahr.

Frisch pubertiert

Jahresrückblick? Nein, danke.
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

Urs Bucher wird am 1. August 2020 die Leitung der Volksschulen Basel-Stadt übernehmen und damit die Nachfolge von Dieter Baur antreten, der zum Ende des Schuljahres in Pension geht.

Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

Die Basler SP-Bürgergemeinderätin Canan Özden tritt auf Anfang 2020 die Nachfolge der zurücktretenden Gabriella Matefi (SP) als Basler Bürgerrätin (Exekutive der Bürgergemeinde) an.

Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.