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Zürcher "Tages-Anzeiger" soll "Basler Zeitung" kaufen

Es scheint diesmal mehr als nur ein Gerücht zu sein: Der "Tages-Anzeiger" soll die "Basler Zeitung" kaufen. Am Wochenende soll Klarheit herrschen.
Basel/Zürich, 13. März 2018

OnlineReports erfuhr vor einer Woche, dass zwischen dem Zürcher "Tagi" und den BaZ-Besitzern Christoph Blocher, CEO Rolf Bollmann und Chefredaktor Markus Somm "etwas im Gange" sei. Später berichteten Medien über "Verhandlungen", ein Abschluss sei aber "nicht erreicht" worden, so die "NZZ am Sonntag".

Vor Blocher war die NZZ dran

Offenbar ist doch mehr dran. Laut dem "Regionaljournal" von heute Dienstagabend informierte Somm seine Redaktion büroweise darüber, dass die BaZ "noch diese Woche verkauft" werde. Die Rede ist von einem Abtausch der "Basler Zeitung" gegen das gratis gestreute "Tagblatt der Stadt Zürich", das der Tamedia AG gehört und gut ins Regionalzeitungs-Portfolio passte, das Christoph Blocher in jüngerer Zeit systematisch aufbaute.

Bevor Blocher vor über sechs Jahren heimlich die BaZ übernahm, war die NZZ der heisseste Anwärter. Doch der Deal kam nicht zustande. In der Zwischenzeit positionierte sich aber der "Tages-Anzeiger" erfolgreich im Geschäft der grossen Regionalzeitungen.

Noch mehr Macht für "Tagi"-Zentralredaktion?

Nachdem die "Berner Zeitung" und der "Bund" auf dem Platz Bern schon der Tamedia AG gehören, ist sie jetzt "heiss" auf die führende Zeitung im Raum Basel. Somit würde sie ein Goldenes Dreieck der wirtschaftlichen Potenz kontrollieren, was vor allem den Markt für teure Marken-Kombianzeigen befeuern dürfte.

Das "Regionaljournal" zitierte Tamedia-CEO Christoph Tonini mit den Worten: "Es ist kein Geheimnis, dass wir seit Jahren ein Interesse an der Basler Zeitung haben, weil sie perfekt in unsere Regionalzeitungs-Strategie passen würde." Denkbar wäre, dass die BaZ – wie schon "Berner Zeitung" und "Bund" – von der "Tagi"-Zentralredaktion den Mantel bezieht und nur noch den Lokalteil in Basel produziert.




Weiterführende Links:
- Die "Neue BaZ": Ein bisschen wie "USA Today"
- Basler Mediengruppe schöpft Wachstums-Hoffnung im EU-Raum
- Basler Mediengruppe lässt Jean-Frey-Deal mit Ringier platzen
- Familie Hagemann verkauft BaZ-Gruppe an Tettamanti und Wagner
- "Weltwoche"-Vize Markus Somm wird neuer BaZ-Chefredaktor
- Der "Gold-Junge" soll's bei der "Basler Zeitung" richten
- Christoph Blocher soll künftigen BaZ-Kurs bestimmen
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- Flugunternehmer Moritz Suter übernimmt die BaZ
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- Basler Zeitung nach Jean-Frey-Verkauf: Facelifting, Sparkurs und Flirt mit BZ
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- Der "Basler Zeitung" stehen wieder unruhige Zeiten bevor
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- "Spritzigere Zeitung, mehr Primeurs, verstärkte Themenführerschaft"
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- "Basler Zeitung" wieder im Strudel von Verkaufs-Gerüchten
- Fallende Blätter: Die ungewisse Zukunft der Basler Medien-Vielfalt


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"Das Trauerspiel der Pressekonzentration"

Liebe Claudia, auch mir wäre eine eigenständige BaZ lieber. Aber siehst du jemanden, der eine solche auf die Beine stellt? Die Verhältnisse sind nun mal nicht (mehr) so. Das Trauerspiel der Pressekonzentration in der Schweiz, und anderswo, läuft ja seit Jahrzehnten. Dann lieber eine Tagi-BaZ als eine von Blochers Gnaden.


Esther Murbach, Basel




"Die BaZ würde gefressen"

Liebe Esther, ich sehe darin keinen Grund zur Freude. Ein eigenes "Leibblatt" wird es nach dem Verkauf der BaZ nicht mehr geben. Die BaZ wird von Tamedia höchstens "einverleibt", also gefressen. Dann gibt es in Basel keine eigenständige Zeitung mehr.


Claudia Kocher, Basel




"Abo-Kündigung, wenn Somm geht"

Sollte der Zürcher Tages-Anzeiger die BaZ übernehmen, so ist ganz klar nach welcher politischer Richtung der Wind blasen wird. Sollte auch Herr Somm die BaZ verlassen, wäre dies ein Grund für mich, das Abo zu kündigen. Auf den in den Schweizerischen Mainstreammedien (links) servierten Einheitsbrei kann ich verzichten.Es gibt gute Alternativen.


Urs Brunner, Binningen




"Dann besteht ja wieder Hoffnung"

Hallelujah! Dann besteht ja wieder Hoffnung für unser lokales Leibblatt, das unter Blocher-Somm zu einer magersüchtigen Postille verkommen ist. Mal sehen, ob unter der "Tagi"-Aegide erneut eine ausgewogene, lesbare Zeitung daraus wird. Nach jahrelangem BaZ-Boykott könnte ich mich zu einem Probe-Abo hinreissen lassen.


Esther Murbach, Basel




"Gespannt über künftige Ausrichtung"

Na, da darf man ja gespannt sein, vor allem wie die künftige politische Ausrichtung der "Basler Zeitung" aussieht und ob die Tage von Chefredakteur Markus Somm gezählt sind. Strategisch verstehe ich den Entscheid von Christoph Blocher, er ist ja "rund um den Züri-See" mit verschiedenen Lokalblättern bereits gut positioniert, da passt das Tagblatt der Stadt Zürich ins "Portefeuille".


Albert Augustin, Gelterkinden



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"Die Basler Stadtgärtnerei behauptet, dass es mit den Wegwerfgrills besser geworden sei."

BZ Basel
Newsletter vom
15. Mai 2018
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Eine höchst interessante Aussage. Sie braucht nur noch in den Verständlichkeits-Modus transferiert zu werden.

Veranstaltungs-Hinweis

 

OFFENE TORE
zu historischen Wohnbauten
am Sa/So 26./27. Mai
Zahlreiche Gratis-Führungen in sehenswerten Altstadt-Häusern in Basel und in der ganzen Schweiz. Eine Aktion des Vereins DOMUS ANTIQUA HELVETICA aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018.

Genauere Informationen und Online-Anmeldung für Gratis-Tickets über www.domusantiqua.ch/offenetore

RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am Samstag, 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier (10 bis 16 Uhr) neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.