Kommentare

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Weber-Wahl: Die Bürgerlichen rochen Lunte

Von PETER KNECHTLI

Die Art, wie der Buusner SVP-Landrat Thomas Weber in die Baselbieter Regierung durchmarschiert ist, setzt Zeichen in der jüngeren Baselbieter Geschichte. Im ersten Wahlgang kam der wenig bekannte Bauingenieur dem eloquenten und erfahrenen Frenkendörfer SP-Nationalrat Eric Nussbaumer schon überraschend gefährlich nahe. Im zweiten Wahlgang gelang ihm, was auch hartgesottene Polit-Beobachter nicht zu orakeln wagten: Er überholte den Sieger des ersten Wahlgangs entgegen allen Usanzen gleich um über 4'600 Stimmen und gewann alle fünf Bezirke.

Eine Analyse des Ergebnisses zeigt drei wichtige Gründe auf, weshalb Weber zum politischen Überflieger wurde. Zum einen dürften zahlreiche der 4'000 leeren Stimmen aus dem ersten Wahlgang, die aus der liberalen Mitte stammen und nicht SP wählen wollten, aber auch der förmlich aus dem Hut gezauberten bürgerlichen Allianz misstrauten, nun doch Vertrauen fassten und zugunsten des SVP-Kandidaten votierten. Weber ist im Verlauf des Wahlkampfs der Nachweis gelungen, dass er nicht nur in seinem erlernten Beruf, sondern auch politisch gelernt hat, Brücken zu bauen. Er entspricht zumindest nicht dem Image der Nein-Sager und populistischen Sprücheklopfer, das die SVP teilweise auch im Baselbiet prägte. Der "Brückenbauer" (Weber-Werbung) wird schon in den nächsten zwei Jahren an diesem Wahlversprechen gemessen werden.

Zweitens schienen die 4'300 grünliberalen Sympathisanten, die im ersten Wahlgang Gerhard Schafroth die Stimme gaben, der offiziellen Pro-Nussbaumer-Parole mehrheitlich nicht zu folgen. Und drittens konnte Weber in diesem Wahlkampf, dessen Kosten auf gut und gern eine Viertelmillion Franken geschätzt werden, auf einen ausgeklügelten und inhaltlich nicht in allen Punkten über jeden Zweifel erhabenen Mailing-Versand des Hauseigentümer-Verbands aus der an Effizienz nicht zu überbietenden Propaganda-Fabrik der Wirtschaftskammer Baselland zurückgreifen.

 

"Hinter dem Sieger steht
der Paradigmawechsel innerhalb der SVP."


Weber heisst zwar der Sieger, aber hinter dem Sieger steht der Paradigmawechsel innerhalb der Baselbieter SVP, als Oskar Kämpfer im März letzten Jahres das Präsidium vom Hardliner Dieter Spiess übernahm. Heute ist klar, weshalb die damalige Wahlversammlung in einer Art Eclat endete: Mit Kämpfer kam ein schlauer Fuchs an die Macht, der einen klaren Stilwechsel hin zum Dialog markierte. Er war auch der Regisseur der wie Phönix aus der Asche auferstandenen bürgerlichen Wahlallianz (früher "Bürgerliche Zusammenarbeit").

Kämpfer war es, der die FDP und – nebst der BDP – insbesondere auch die CVP mit portionierten Zückerchen zu einer Willens-Einheit zusammen zu schweissen verstand: Alle der drei traditionellen bürgerlichen Parteien hatten ein Sonderinteresse im Visier: SVP und CVP den Regierungssitz, die FDP 2015 den Ständeratssitz. Der einzige gemeinsame Nenner ist die Verteidigung der bürgerlichen Mehrheit – und nicht zuletzt die Rettung der Finanzdirektion als bürgerliche Bastion.

Nachdem auch noch der als eher moderat geltende Thomas Weber die Nomination zum Regierungsrats-Kandidaten schaffte und Nussbaumer im ersten Wahlgang bedrohlich nahe kam, rochen die BüZa-Partner FDP und CVP Lunte. Plötzlich leuchtete allen das so fremd gewordene Naheliegendste – zusammen die rot-grüne Regierungsmehrheit zu verhindern und gleichzeitig die gemeinsamen Machtinteressen zu wahren. Die Rechnung ging voll auf und der Funken sprang auf die bürgerlichen Wählerinnen und Wähler über. Exponenten, die sich noch vor zwei Jahren hätten Gift geben können, lagen sich plötzlich innig in den Armen.

Noch am Wahltag betonten die Präsidien von FDP und CVP nicht ohne Stolz, wie ihre Basis geschlossen für Weber votiert habe. Politisch entschlüsselt bedeutet die Botschaft die Verpflichtung der SVP auf ihre Support-Versprechen – jetzt, da sie ihren Kandidaten im Trockenen hat.

Dass die SVP als stärkste politische Kraft dieses Kantons nach zwei Jahren der Opposition wieder der Regierung angehört, ist zu begrüssen. Doch es wäre falsch zu erwarten, der spontane Liebes-Rausch gerate in einen Dauerzustand.

Wenn diese Ersatzwahl tatsächlich eine parteipolitische "Richtungswahl" war, so war sie es aber möglicherweise auch in einem andern sehr delikaten Bereich: in jenem der Wiedervereinigung, wie sie zwei Volksinitiativen verlangen. Mit Weber hat dieses Wochenende ein klarer Verfechter des selbstständigen Baselbiets die Wahl gewonnen, und wenn nicht alles täuscht, wird am 9. Juni mit CVP-Kandidat Anton Lauber – aus seiner Partei stammen leidenschaftliche Fusions-Fans – gerade nochmals ein erklärter Wiedervereinigungs-Gegner in die Exekutive gewählt. Ob die Wahl Webers zur bürgerlichen Beruhigung in der Fusions-Frage beiträgt, ist fraglich. Und was, wenn der Postenverteilungs-Deal beispielsweise bei den Ständeratswahlen 2015 nicht für alle aufgeht?

Für die Linke, die den Sieg Nussbaumers und damit die rot-grüne Regierungsmehrheit zum Greifen nah sah, ist Nussbaumers deutliche Niederlage bitter. Sie verfügte über deutlich geringere finanzielle Wahlkampf-Mittel und einen fähigen Kandidaten, von dem Bürgerliche nach Webers Triumph sagten, er wäre auch wählbar gewesen. Aber vermutlich fehlte ihm genau jenes Quentchen Bürgerlichkeit, das dem grünen Isaac Reber vor zwei Jahren den Überraschungs-Sprung in die Regierung ermöglichte.

Wahl-Report mit Originaltönen

21. April 2013
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"Die Quittung gegeben"

Ich frage mich, weshalb das "Quentchen Bürgerlichkeit" derart ins Gewicht gefallen ist – mit über 4'000 Stimmen Differenz.


Kann es sein, dass Webers Gegenkandidat als Sozialdemokrat für den Beitritt der Schweiz zur EU-Schuldenunion kämpft? Und den Kanton Baselland, der ihm Arbeit und Verdienst hätte geben sollen, abschaffen möchte? Die Mehrheit der Stimmenden hat Lunte gerochen oder anders herum, ihm eben dafür die Quittung gezeigt!


Sabina Droll, Seltisberg



"Den Balken im eigenen Auge"

Ist es blosse subjektive Wahrnehmung, dass ich nach dem Urnengang vom Wochenende die Kommentare zum unerwartet positiven Resultat von Thomas Weber als besonders giftig, ja regelrecht aggressiv gegenüber der bürgerlichen Seite empfinde? Angefangen beim Arlesheimer Reloader (ja, bei der Maus, die den Elefanten schultert) über die Tageswoche bis zu einzelnen Printmedien-Kommentaren brach die reine Katastrophenstimmung aus – auch bei Reaktionen zum doch sachlichen und differenzierten Kommentar von Peter Knechtli. Ich kann diese Enttäuschungen auch verstehen – ich wär's auch, wenn Weber unterlegen wäre.


Dennoch: Mich haut schon lange nicht mehr um, dass auf der Verliererseite umgehend – wie bei der ominösen Pawlow'schen Glocke – die Geldmacht der Gegenseite beklagt wird, auch wenn bei unzähligen Wahlkämpfen genau das Gegenteil bewiesen worden ist. Ebenso gelassen nehme ich zur Kenntnis, dass die Wirtschaftskammer Baselland ein willkommener Sack ist, auf den man – anstelle des Esels – einprügeln kann. Und schliesslich darf auch ohne grosse Aufregung festgestellt werden, dass die bürgerliche Zusammenarbeit oder aber "Wahlallianz" jahrzehntelang ein Erfolgsmodell war (genauso wie in jüngerer Zeit die rot-grünen Allianzen), es also nicht verwundern sollte, dass diese Allianz jetzt wieder erfolgreich funktioniert (bzw. eben dann nicht funktioniert hat, wenn eine der bürgerlichen Parteien ausgeschert ist).


Regelrecht geschmunzelt habe ich allerdings über den Kommentar von Frau Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer in den untenstehende Reaktionen, weil mir bei ihrem Satz "Es war doch purer Macht-Instinkt, der zur Neuauflage der Büza geführt hat, und der im Gegensatz zur Gesamterneuerungswahl fehlende Überraschungseffekt." unweigerlich das Bibelwort vom "Splitter im Auge des Nächsten und vom Balken im eigenen Auge" in den Sinn gekommen ist. War denn der Anspruch der SP auf einen zweiten Regierungsratssitz bzw. auf eine rot-grüne Mehrheit in der Baselbieter Regierung nicht ebenso "purer Machtinstinkt"? Leider ist es halt gerade bei der linken Polithälfte oft so, dass man dort geradezu sektiererisch der heiligen Überzeugung frönt, den einzigen wahren und gerechten Glauben zu vertreten und zu verkünden. Dies dürfte ein wesentlicher Grund für die vielen giftigen, ja auch bösartigen Kommentare zum deutlich positiven Abschneiden von Thomas Weber sein.


Edi Borer, Neuhausen D



"Grenzenlose Opportunismus der CVP"

Sie nennen "Paradigmenwechsel der SVP" was im Prinzip nur "Windowdressing" ist. Man hat jahrelang gegen die "Netten" gewettert, jetzt setzt man auf "gmögige" Parteisoldaten, um aus der Schmuddelecke herauszukommen. Noch wichtiger aber ist der altbekannte und bestens bewährte grenzenlose Opportunismus der CVP. Mit dem Verrat der von ihr selbst mit grossem Getöse propagierten "Mitte" hat sie sich den Support der SVP für die Nachfolge ihres im Amt verstorbenen Repräsentanten in der Regierung, Herrn Zwick, gesichert. Ich bin überzeugt, dass die CVP mit diesen Tricks noch in der Exekutive vertreten sein wird, wenn ihr Wähleranteil nur noch die Fünfprozentgrenze schrammt.


Hans-Ulrich Iselin, Riehen



"Auf Spiegelfechterei hereingefallen"

BüZa oder "Links", das war also offenbar die alles entscheidende Wahlfrage. Ich dachte unbedarfterweise, es ginge um Personen, die sich einer demokratischen Ausmarchung stellen und bin offenbar auf diese Spiegelfechterei hereingefallen. Wäre es für die Zukunft nicht einfacher, das Wahlgesetz würde dahingehend geändert, dass die Regierungsräte durch die Parteispitzen der im Landrat vertretenen politischen Interessengruppen gewählt würden. Das wäre effizienter, billiger und dem Stimmvolk gegenüber ehrlicher. Zudem müsste dann nicht das ganze Baselbiet mit diesen wirklich originellen Wahlplakaten zugepflastert werden, um einen echt-heissen Wahlkampf zu simulieren. Auch auf die ja offenbar schon heute aufgegleiste künftige Ständeratswahl liesse sich dieses Wahlprocedere bequem anwenden.


Werner Gyger, Dr. med., Pratteln



"Es war purer Macht-Instinkt"

Das Quentchen "Bürgerlichkeit" soll Eric Nussbaumer im Gegensatz zu Isaac Reber gefehlt haben. Mit Verlaub gesagt: Was soll denn diese neue Wortschöpfung? Es war doch purer Macht-Instinkt, der zur Neuauflage der Büza geführt hat, und der im Gegensatz zur Gesamterneuerungswahl fehlende Überraschungseffekt. Die Handschrift von Hans Rudolf Gysin ist unverkennbar.


Susanne Leutenegger Oberholzer, Augst


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"Basel SBB, c’est Endbahnhof."

SBB
Zugsdurchsage
vom 3. November 2022
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Basel, bilingue.

RückSpiegel


matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.