Ivo Bachmann - Host City

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Sie dulden Gewalt und Pyro-Attacken

Brot und Spiele, panem et circenses, waren dem einfachen Volk im römischen Imperium vergönnt. Im Kolosseum konnten sich die Leute an Gladiatoren- und Tierkämpfen ergötzen, im Circus Maximus wurden sie mit Wagenrennen bei Laune gehalten. Es floss viel Blut bei diesen Wettkämpfen. Doch wirklich gefährlich war es in der Arena, nicht auf den Tribünen.

Anno Domini MMVIII, also heute, ist es umgekehrt. Da machen die Spieler auf dem Feld ein paar Schwalben, während sich die Ultras in den Fan-Sektoren die Köpfe blutig schlagen. Was ergötzt hier wen?

Die Frage ist nicht zynisch gemeint. Sie zielt auf den Kern des Problems. Wie schauen die Spieler, die Vereinspräsidenten, die Stadionbetreiber auf die Randale der Fans? "Betroffenheit reicht nicht", mahnte Sportminister Samuel Schmid nach den Krawallen von FCZ-Ultras im Basler Joggeli: "Es kann doch nicht sein, dass sich fussballerische Leuchttürme und Medienstars zu ihrem Liebesleben äussern, aber sich kaum je öffentlich von Gewalt, Pyro und Krawallen distanzieren."

Die Reaktion von Spielern, Vereinen und Veranstaltern folgt einem wiederkehrenden Muster, in Basel wie anderswo. Nach Ausschreitungen gibt man sich überrascht, zerknirscht und betroffen. Man betont, der eigene Ordnungsdienst habe doch eigentlich "einen super Job gemacht". Die Gewaltbereitschaft eines "kleinen Teils der Fan-Gemeinde" sei halt ein "gesellschaftliches Phänomen" – die Polizei, die Politik, der Staat seien gefordert. Man werde jedoch "die nötigen Lehren ziehen", die Fan-Projekte intensivieren, die Kontrollen verbessern, bauliche Massnahmen treffen. Kurz: "Wir haben die Situation im Griff." Bis zum nächsten Krawall.

Doch wann hört man von einer Präsidentin, von einem Trainer, von einem Spieler ein wirklich klares und deutliches Wort an die Adresse der nachhaltig gewaltbereiten "Fans"? Wo ist die Mannschaft, die den Pyromantikern in der Fankurve keine Ehrenrunde dreht? Und wo bleiben all die tollen Fan-Vereine, die als Ergebnis jahrelanger Fan-Arbeit die Krawallbrüder in ihren Reihen endlich nicht mehr decken, sondern stoppen?

Brot und Spiele, zum Beispiel in Basel. Wie meistens, wenn es unangenehm wird, schickt Gigi Oeri ihre Vorstandskollegen oder die Stadionbetreiber vor. FCB-Vize Bernhard Heusler, ein Jurist, darf dann in einem BaZ-Interview über den "Unterschied zwischen dem Gefährdungspotenzial einer Pyro-Aktion in einem Fan-Block und der gezielten Gewaltanwendung" philosophieren. Und Christian Kern, Geschäftsführer von "Basel United", ruft im gleichen Blatt nach "Schnellrichtern" im Stadion.

Viel wichtiger wäre allerdings eine schnelle und entschlossene Reaktion der Spieler und Vereine: Wir dulden absolut keine Gewalt. Auch keine Pyro-Aktionen. Wir brechen nach Verstössen und Übergriffen unser Spiel sofort ab.

Einfacher und schöner ist es, einen Meistertitel zu kommentieren. Man feiert und rettet sich ins Saisonende. Fürs Erste ausgespielt, ausrandaliert, ausdebattiert. Jetzt hoffen die Host Cities auf eine friedliche Fussball-EM. "An der Euro wird ein anderes Publikum im Stadion sein", glaubt Christian Kern – "mehr Frauen und Familien", hofft Mister Euro Benedikt Weibel. Und auch Klaus Mannhart, der Sprecher der Basler Polizei, ist überzeugt: "Wer Hunderte von Franken für ein Ticket ausgibt, kommt nicht an einen Match, um Krawall zu machen." Ihr Wort in Gottes Ohr.

12. Mai 2008
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
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Ivo Bachmann, geboren 1963 in Rain bei Luzern, war unter anderem Chefredaktor des "Beobachters" und der "Basler Zeitung". Heute ist er Publizist und Inhaber der Beratungsfirma bachmann medien in Basel und Zürich. Er betreibt eine Internet-Seite unter www.feldstudien.ch. Er lebt und arbeitet in Zürich und Basel.

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ivo.bachmann@bachmannmedien.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Die Problemregelung wird an die Masse delegiert"

Leider, Herr Linder, sind Gruppenstrafen längst zum Mittel geworden, Dinge zu regeln! Beispiele gefällig? Bitte: Wegen ein paar langhaarigen Menschen wurde in den siebzoger Jahren die Badekappenpflicht für ALLE in Bädern eingeführt. Wegen ein paar Jungs, die ungeduscht in Bermudashorts baden, müssen jetzt in gewissen Bädern ALLE enganliegende Badeshorts tragen. Wegen ein paar Hooligans vom 13.5.06 werden ÜBERALL die Zäune im Stadion montiert. Wegen ein paar Fackelwerfern gibt für ALLE kein Bier im Stadion. – Eine Gruppenstrafe ist in den meisten Fällen nichts anderes als das Delegieren der Problemregulierung auf die Ebene der Masse: Wir "Anständigen" sollen gefälligst aufgrund der "Regelbrechenden" leiden und so mithelfen, diese zu massregeln. Damit müssen wir uns wohl oder übel abfinden.


Daniel Thiriet, Riehen



"Aber keine Gruppenstrafen, bitte!"

Die Kolumne von Ivo Bachmann zur Gewalt in den Stadien ist gut gemeint. Ich denke, auch die ganz grosse Mehrheit der Fussball-Zuschauer wünscht sich, dass so genannte Fans, die sich aber in krimineller Weise aufführen und Leucht-Raketen auf Menschen abschiessen, mit rigorosen Stadion-Verboten in der ganzen Schweiz bestraft werden müssen. Plus Anklage gemäss Strafgesetzbuch.

 

Wenn er aber fordert: "Viel wichtiger wäre allerdings eine schnelle und entschlossene Reaktion der Spieler und Vereine: Wir dulden absolut keine Gewalt. Auch keine Pyro-Aktionen. Wir brechen nach Verstössen und Übergriffen unser Spiel sofort ab", dann ist dies nichts Anderes als eine Gruppen-Bestrafung von 99 Prozent sich anständig verhaltenden Zuschauern.

 

Werden Bars und Beizen früher geschlossen, weil gewisse verantwortungslose Lenker spätabends alkoholisiert andere Verkehrsteilnehmer gefährden? Werden Ausländer aus bestimmten Ländern in ihre Länder ausgewiesen, weil deren Landsleute zu höherem Prozentsatz kriminell sind? Nein. Und zwar aus gutem Grund: Wir leben in einem Rechtsstaat. Falls jemand sich eines Vergehens schuldig macht, wird er verfolgt von der Justiz, von der Polizei. Und falls er andere Personen direkt und gefährlich angreift, müssen die Behörden mit all ihren Möglichkeiten rigoros eingreifen. Aber keine Gruppenstrafen bitte. Das wäre das Ende des Rechtsstaates.

 

In den Stadien braucht es geschulte Polizeikräfte, die nach Vorfällen wie bei Basel-Zürich die entsprechenden Täter aus den Zuschauerrängen entfernen. In England und Deutschland funktioniert dies erfolgreich. Im Joggeli und anderen Stadien arbeiten sogenannten "Stewards" ohne Know-how und sind bei derlei Vorfällen überfodert. Da müsste man ansetzen.


Karl Linder, Basel



" ... und dennoch aktuell!"

Alter Wein in neuen Schläuchen - trotzdem aktuell!


Roland Stark, Basel



"Wer Spass haben will, braucht nicht zu reflektieren"

Ivo Bachmann reflektiert und ... hat Recht! Allerdings ist Reflexion für die heutige Spass-Gesellschaft (leider) ein Fremdwort. Wer Spass haben will, braucht doch nicht zu reflektieren. Der Spass braucht nach dem Sinn nicht zu fragen, denn der Spass genügt sich selbst. Dabei geht es nicht gegen den Spass, solcher ist legitim! Die Frage ist doch nur: Wieviel soll es sein?

 

Dass - wahrscheinlich kritische Stimmen - unsere Gesellschaft als Spassgesellschaft wahrnehmen und bezeichnen, ruft Paracelsus auf den Plan: All Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist!

 

Was ist es denn, was hier die Dosis mischt? Es wird doch niemand gewalttätig, als Pyroman oder als Hooligan geboren. Zu vermuten ist, dass tatsächlich die Sinnfrage dahinter steht. Wir stellen häufig fest, dass wir diese oder jene Erfahrungen gemacht haben und werden (leider nur ab und zu) gewahr, dass das Gegenteil der Fall ist - dass nämlich die Erfahrung uns macht bzw. (schon längst) gemacht hat. Und diese Erfahrung hat uns offenbar so stark geprägt, dass wir die alltäglich herrschende Gewalt nicht mehr wahrzunehmen imstande sind.

 

Ich spreche weder von Terrorismus noch von gesetzlich verbotener Gewalt, sondern von demjenigen, was uns offenbar als normal erscheint. Beispiele gefragt? Unsere Welt funktioniert nach dem ausschliessenden "Entweder-Oder-Prinzip". Zum Beispiel:

- Jeglicher Vielfalt wird Gewalt angetan! Wenn's gut geht, wird (von Umweltaktivisten) der Artenschwund reklamiert. Nur, der ist derart abstrakt und komplex, dass höchstens eine kleine Minderheit reagiert!

- Unsere Jugend wächst auf in einer Beschämungskultur. Die jedem Menschen zur Verfügung stehende Ressource Mut wird durch die Fokussierung von Mängeln und Fehlern regelrecht zerstört.

- Unsere Jugendlichen werden unter höchsten Leistungsdruck gesetzt und ihnen wird die Perspektive abgesprochen! Wir befinden uns in einer Leistungsgesellschaft, in der man entweder top oder flop ist! Überbracht hat diese Botschaft die Psychologie-Professorin Pasqualina Perrig, Mitglied des Forschungsrates des Schweizerischen Nationalfonds anlässlich eines öffentlichen Feierabendgesprächs an der Uni Basel, zitiert in der "Volksstimme" vom 18.8.06. Wer weiss, dass der Forschungsrat die Gelder bewilligt für die Nationalen Forschungsprogramme, dass im Moment 14 Programme laufen mit einem Gesamtbudget von 160 Millionen Franken, dem wird klar, welches Stimmengewicht Frau Perrig in Bildungsfragen einzubringen hat. Nicht zuletzt tummeln sich in den Nationalen Forschungsprogrammen ambitionierte Forscherinnen und Forscher, und manche Karriere hat hier entscheidende Förderung gefunden. Für den Bereich der Führung ist in der Botschaft von Frau Perrig auch eine klare Führungsintervention zu erkennen! Sie heisst: Legitimation des Ausschlusses bzw. Aberkennung der Zugehörigkeit!

- Eigenverantwortung wird - von neoliberaler Seite am lautesten - gefordert, dabei Selbstbestimmungsmöglichkeiten systematisch unterbunden. Der Verantwortungsbegriff erschöpft sich für den grössten Teil der Bevölkerung auf den Aspekt der Ausführung. Ausgeschlossen sind aber die wesentlichen Inhalte der Verantwortung: Die Sinnfrage "wofür?", die Prozessfrage "wie? "sowie die Inhaltsfrage "was?".

 

Wen wundert, dass Ohnmacht - bekannt als die Wurzel der Gewalt - wächst? Gewalt ruft der Gegengewalt. Weder der Fussballplatz als Ort des Geschehens noch die "Euro 08" als Anlass tragen die Wurzel der Gewalt in sich. Es ist der ausgeschlossene und verpönte eigenSINN in uns allen, die wir urteilen über die Gewalt der Anderen, die wir als Gewalttätige bezeichnen und letztlich wieder auch - mit Ausschluss bestrafen. Täter und Opfer sind sich so nahe wie gut und böse!


Bruno Rossi, Gelterkinden


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Frisch pubertiert

Klimastreik mit Easyjet

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RückSpiegel


In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

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"Chefredaktor Markus Rohr"

OnlineReports.ch
vom 2. Januar 2019
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Impressum falsch gelesen.

In einem Satz


Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.