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Grünes Totalversagen auf der Velobahn

Von PETER KNECHTLI


Es ist aus und vorbei.

Gerade mal 13 Tage überlebte die faszinierende Idee einer Velo-Schnellbahn im Baselbiet, bis Baudirektor Isaac Reber in Panik den Stecker zog. Heute Dienstagmorgen.

Wir haben die Baselbieter Grünen bisher wahrgenommen als eine Partei, die sittlich, sorgfältig und ethisch sauber geführt wird. Ihrem Aushängeschild Maya Graf konnte im Ständerats-Wahlkampf nicht das geringste moralische Fehlverhalten vorgeworfen werden. Die Sekundarlehrerin Florence Brenzikofer, ihre Nachfolgerin im Nationalrat, ist der Inbegriff von politischer Korrektheit und Loyalität den Ansprüchen des Amtes gegenüber.

Grüne Volksvertreterinnen und -vertreter waren immer zur Stelle, wenn es darum ging, Filz, Verbandelung und Verstösse gegen die Corporate Governance an den Pranger zu stellen. Als Headhunter und FDP-Landrat Rolf Blatter für die Rekrutierung zweier Kaderstellen in der damaligen Baudirektion von Sabine Pegoraro ein Honorar von 36'000 Franken bezog, waren es auch Grüne, die den, nun ja, bescheidenen Deal unter Parteifreunden kritisierten.

Als Präsident einer Subkommission der landrätlichen Finanzkommission stellte der Grüne Klaus Kirchmayr vor sieben Jahren fest, dass Regierungsräten in ihrer Funktion als Verwaltungsräte "potenziell zu hohe Spesen" ausbezahlt worden seien. In seinem Visier stand die auch Auftrags-Akqusition der Wirtschaftskammer.

Nun kam im Baselbiet das supergrüne Test-Projekt einer Velohochbahn aufs Tapet – und ausgerechnet hier liess die grüne Parteispitze unter Präsident Bálint Csontos Totalversagen erkennen: Hinter dem Velobahn-Projekt tut sich ein grüner Kommerz- und Polit-Filz auf, wie er im Baselbiet Seltenheitswert hat.

"Reber ist angezählt,
Kirchmayr und Csontos sollten gehen."

Massgeblich an den Plänen für das Millionen-Projekt beteiligt ist die Firma "urb-x AG". Der grüne Fraktionspräsident Kirchmayr und der grüne Parteipräsident Csontos sitzen im Verwaltungsrat. Ihr Sprachrohr und Promoter in der Regierung ist der grüne Baudirektor Isaac Reber, der seine Wahl in die Regierung auch seinem Wahlkampfleiter und Intimus Kirchmayr verdankt.

 

Dass das Grünen-Duo Kirchmayr und Csontos im Frühjahr schon eine Firma gegründet hatten, war unter Beobachtern bekannt. Über Name und Firmenzweck aber lag der Schleier der Verschwiegenheit bis zu jenem Morgen des 9. September, an dem Regierungsrat Isaac Reber die "urb-x AG" an einer gross aufgezogenen Medienkonferenz ohne geringsten Vorbehalt als wie schon vorbestimmte Kern-Partnerin des Velobahn-Projekts vorführte.

Wohlverstanden: Hier ging es um ein staatlich finanziertes Projekt, das dem Landrat erst noch hätte vorgelegt und öffentlich hätte ausgeschrieben werden müssen. Es soll mir jemand erklären, wie allfällige Mitbewerber hätten faire Chancen beanspruchen können, wenn die Regierung und der grüne Baudirektor schon im Vorfeld gemeinsame Sache mit der Firma der grünen Parteispitze gemacht haben. All dies hätte das erfahrene grüne Trio voraussehen müssen. Es hat hoch gepokert – und ist abgestürzt.

 

Klaus Kirchmayr war das Hirn des Projekts, aber Bálint Csontos sein politisch hauptverantwortlicher Kopf. Unter seiner Parteiführung schafften es die Grünen mit Maya Graf erstmals in den Ständerat. Und jetzt, da ein staatlich finanziertes Millionen-Referenzprojekt seiner Firma lockte, die "geschäftlich auch in Europa erfolgreich sein will" (Kirchmayr), wurde er immun gegenüber einer Grundregel des politischen Anstands.

Als Parteipräsident hätte er sich nie und nimmer in den Amigo-Deal einbinden lassen dürfen. Vielmehr wäre es seine Kernaufgabe gewesen, die eigenen Mandatsträger zurückzubinden, sollten sie in Gefahr geraten, das Privatinteresse höher zu gewichten als das öffentliche Interesse.

Das tat er nicht, im Gegenteil: Er machte den Deal mit, als juristischer Berater Kirchmayrs. Auch Isaac Reber spielte mit, wohl in der Absicht, doch noch eine markante grüne Handschrift seiner Regierungstätigkeit zu hinterlassen und seine Partei mit einem landesweit beachteten Velo-Leuchtturm in die Landratswahlen vom Frühling 2023 zu schicken.

Statt dessen haben die Grünen trotz Rebers Rückzug ein ernsthaftes Glaubwürdigkeits-Problem, wenn sie nun nicht schonungslos öffentlich Stellung nehmen zu dem, was ihnen das akademisch gebildete, aber politisch zur Blindheit neigende Trio eingebrockt hat. Der Faux-pas war zu gravierend: Isaac Reber ist angezählt.
 

Für die Landräte Kirchmayr und Csontos wird die Lage kritisch: Sie werden für den Rest ihrer parlamentarischen Tätigkeit die "Amigos" bleiben und sich hüten, andere an die Corporate Governance zu erinnern. Es wäre angemessen, wenn sie sich freiwillig aus dem Landrat verabschiedeten.

Es war zuviel "Amigo: Reber schiesst Velobahn-Projekt ab

Amigo-Connection: Das Bundesamt wusste nichts davon

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22. September 2020
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"Einfach blöd"

Die Idee einer Velobahn ist genial und entspricht nicht bloss einem lifestyle Bedürfnis, sondern klar einer Notwendigkeit. Die "verdichtete" Siedlungspolitik der zunehmend nur vermeintlich ländlichen, arbeitsplatzarmen Gemeinden steuert absehbar auf den Verkehrskollaps in den Zentren zu. Es braucht Massnahmen wie etwa das Homeoffice, dezentrale Arbeitsplätze nach dem Modell der Businesscentren oder eben effizientere Verkehrswege für die sowohl ökologisch wie auch ökonomisch sinnvolle Fahrradmobilität.



Wo Visionen konkretisiert werden sollen braucht es, vor allem in der ersten Phase einen gewissen Elan, der die Realisierbarkeit des eben noch nicht Denkbaren aufzuzeigen vermag. In der Regel geschieht dies durch die Forderung einer Interessensgemeinschaft. PolitikerInnen hingegen haben sehr oft mit dem Vorwurf zu kämpfen, sich allzu schnell in den Verfahrensmühlen verstricken zu lassen. Hier wurde möglicherweise versucht diese Regel zu durchbrechen, um schnell, wohl zu schnell, zum ersten Etappenziel zu gelangen.



Die kritische und professionelle journalistische Arbeit der OnlineReports ist unbestreitbar gut und mehr denn je nötig. Undifferenziert erscheint mir aber das Fazit. Natürlich sind ähnliche Interessens-Verflechtungen unter bürgerlichen Gewerbetreibenden weitaus problematischer nachzuweisen. Grüne Politik will inzwischen mehr als nur (Vorhandenes) bewegen sie will und muss den Mut haben, Neues zu denken zu gestalten. Keine Fehler machen nur die, die nichts machen. Die Feststellung, der Baudirektor sei nun angezählt finde ich in diesem Kontext, mit Verlaub, einfach blöd.


Danielle Schwab, Bubendorf



"Gut gebrüllt"

Gut gebrüllt, Löwe.


René Broder, Birsfelden



"Hand und Fuss"

Wieder einmal hat Peter Knechtli messerscharf analysiert und Klartext gesprochen. So leid es einem um die Sache selber und die daran Beteiligten tun kann – was hier ausgeführt wird, hat Hand und Fuss. Man ist auf den weiteren Verlauf gespannt.


Florian Suter, Basel



"An den Haaren herbeigerissen"

"Was für ein innovatives, tolles Projekt" freute ich mich, als ich Anfang September erstmals von dem geplanten Veloschnellbahn-Prototypen las! Umso mehr begeisterte mich, dass es sich – so jedenfalls der Anschein – um ein überparteiliches sowie "wirtschaftspolitisches" Projekt handelt. Grandios! Ich hatte schon das Coronavirus in Verdacht, dessen Existenz womöglich für diese neue Art des Zusammenarbeitens verantwortlich sein könnte.

Schon sah ich aufgrund der weltweiten Nachfrage nach Veloschnellbahnen die Steuereinahmen im Kanton explodieren und aufgrund des üppigen Etats die Möglichkeit, weitere notwendige Investitionen vorantreiben zu können, sei es im Bereich Bildung, sei es im Bereich Pflege und Altenbetreuung oder seien es gar Steuersenkungen. Endlich schien man auch im Baselbiet begriffen zu haben, dass man nur zusammen stark ist!

Ganz sicher gibts den einen oder anderen juristischen Stolperstein, den man in der Euphorie übersehen hat. Dass sich dahinter aber in erster Linie Eigeninteresse und Profitgier verbirgt, das wage ich vehement zu bezweifeln. Schon gar nicht bei Regierungsrat und Baudirektor Isaac Reber, dessen Begeisterung für die Sache per se gradezu durch den Aether spürbar war.

Den Schwarzen Peter nun den Grünen zuzuschieben ist völlig an den Haaren herbeigerissen. Dieses tolle Vorhaben wurde von etlichen Menschen jeglicher politischer Couleur und aus verschiedensten Motivationen heraus getragen. Die Idee war und ist nach wie vor genial – für alle!

Recht gebe ich indes dem FDP-Fraktionspräsidenten Andi Dürr, dass man - zumindest das Pilotprojekt - nicht über Steuergelder finanzieren sollte, was nicht a priori bedeutet, dass sich der Kanton bei diesem Unterfangen nicht engagieren soll. Diesen Punkt hätte man jedoch sachlich und "politisch korrekt" regeln können – ohne Schwarze bzw. Grüne Peter zuzuschieben.


Jacqueline Hauser, Freienbach SZ


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Frisch pubertiert

Sommer: Wem gehört die Stadt?
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"Ein ukrainischer Soldat mit einer Antipanzerabwehrrakete."

BZ Basel
Bildlegende
vom 8. Juni 2022
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(Kurz vor dem Suizid.) Das sind jene Geräte, deren Sprengsätze hinten rausgehen.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.