Kommentare

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A wie "Atom", "Aber ..." und "Ausstieg"

Von PETER KNECHTLI

Es war nach dem Kollaps der Reaktoren im japanischen Fukushima vorauszusehen, dass nun in der Schweiz – ein halbes Jahr vor den nationalen Wahlen – ein regelrechter Vorstoss-Regen besorgter Abgeordneter aufs Bundeshaus niederprasselt: Wer will im Vorwahlkampf schon nicht als ökologischer Politiker dastehen, der zumindest nicht den schriftlichen Nachweis dafür erbracht hat, per Interpellation, Postulat oder Motion für die grüne Sache gekämpft zu haben. Hier Sicherheitsbedenken zum französischen Risiko-Reaktor in Fessenheim keine vierzig Kilometer vor den Toren Basels, dort Ausstiegs- und Stilllegungs-Forderungen gegenüber den Meilern in Mühleberg und Beznau.

Die eifrige Papier-Produktion von Kritikern der Kernkraft ist ebenso gut erklärbar wie die auffällige Zurückhaltung ihrer Befürworter: Die Kritiker möchten die AKW-Katastrophe an der japanischen Ostküste zum Anlass nehmen, den Ausstieg aus der Atomstrom-Technologie zu beschleunigen; die Befürworter wollen erst einmal "kühlen Kopf bewahren" und Risikoüberprüfungen abwarten – um nach Abkühlung der Emotionen per Betriebsverlängerung so weiterzufahren wie bisher.

Mich persönlich hat die Atomstrom-Strategie in keiner Sekunde ihrer Existenz überzeugt. Die Technologie hat zwar einen ganz entscheidenden Vorteil: Sie stellt insbesondere der Wirtschaft auf effiziente Weise rund um die Uhr kostengünstige Elektrizität zur Verfügung. Sie ermöglicht somit der Zivilgesellschaft Wohlstand – aber nur auf Pump: Sie kann sich, wie die Beispiele Fukushima und Tschernobyl zeigen, bei einer Verkettung unglücklicher Umstände zum Krieg gegen die Zivilgesellschaft wenden. Vom Entsorgungsproblem und den Verstrahlungen der Menschen in den Uran-Abbaugebieten gar nicht zu reden.

Wenn Atomreaktoren ausser Rand und Band geraten und sich die Frage stellt, wie allenfalls Millionen von Menschen aus verstrahlten Gebieten zu evakuieren sind, dann gibt es nur noch eine Antwort: Aufhören, umsteigen! Diese Technologie ist potenziell feindlich: Der nur scheinbar "günstige Strom", den sie uns liefert, ist das enorme Risiko nicht wert, dem sie ganze Landstriche und Länder aussetzt. Spricht in Fukushima noch jemand von "günstiger Energie", wo der Strahlen-Gau doch heute schon Milliarden-Schäden in gigantischem Ausmass verursacht hat?

"Gefragt sind jetzt Megawatt an Bereitschaft,
den neuen Weg endlich einzuschlagen."




In der "Arena" des Schweizer Fernsehens vom letzten Freitagabend wandte sich der Zürcher CVP-Nationalrat Urs Hany gegen einen raschen Ausstieg aus der Atomenergie. Als er damit auf Widerspruch stiess, verstieg er sich in diese Forderung: "Also, dann machen wir eine Volksabstimmung und fragen das Volk, ob es einverstanden sei, dass es ab morgen 40 Prozent weniger Strom haben will." Mit solch ebenso unrealistischen wie unreflektierten Statements kommt die Diskussion allerdings um keinen Millimeter vorwärts. Denn dabei müsste Hany einmal mit der Tatsache konfrontiert werden, dass die Kernkraft-Nutzung in der Schweiz eingeführt wurde, ohne dass das Volk um seine Meinung gefragt wurde: Die Technologie wurde ihm aufgenötigt, und auch das damals noch weitgehend unbekannte Risiko.

Heute muss blind sein, wer das Restrisiko der Atomkraft noch herunterspielen oder nicht wahrhaben will. Die Zeit der Durchsetzungs-Strategen ist vorbei. Das Gefühl, mit einer zivilen atomaren Bedrohung leben zu müssen, wird zum Schadenfaktor von Wohlstand und Wohlbefinden. Wer die Energiedebatte seit dem Volksaufstand gegen ein AKW Kaiseraugst mitverfolgt hat, staunt ohnehin darüber, wie wenig sich – vor wenigen Ausnahmen abgesehen – im Bereich der Energie-Effizienz, des Stromsparens und der erneuerbaren Energie-Produktion getan hat.

Die bürgerlichen Mehrheitsverhältnisse in der schweizerischen Politik haben im Vertrauen auf den atomaren 40 Prozent-Anteil der hiesigen Stromversorgung während Jahrzehnten verschlafen, was heute absolut dringlich wäre: Die Vorbereitung des Bodens für die "Zeit danach".

Denn niemand hat ganz recht: Weder Atom-Fans noch Öko-Freaks, weil das Eine nicht ohne das Andere zu haben ist. Die Schweiz geht ohne Atomkraftwerke nicht unter. Aber ebenso müssten die AKW-Kritiker schlüssige Modelle über die Kompensation des Atomstroms vorlegen könnnen – die Gesellschaftsfähigkeit der Standorte von Windturbinen und Wasserkraftwerken inbegriffen. Gefragt sind jetzt Megawatt an Kreativität und Bereitschaft, den neuen Weg endlich einzuschlagen, auch wenn elektrische Energie dereinst den (höheren) Preis haben wird, den sie verdient.

20. März 2011
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peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"FDP-Kehrtwende ziemlich abenteuerlich"

Man soll ja jedem und jeder das Recht einräumen, seine Meinung ändern zu dürfen. Wie im Kommentar treffend beschrieben im Sinne der Vorwahlzeiten ist die Kehrtwende zur Atomfrage einer FDP dennoch ziemlich abenteuerlich. Es wäre wünschenswert, die Nachhaltigkeit in der Politik hätte für diese Partei über die gesamte Legislatur den ihr gebührenden Stellenwert.


Karl Linder, Basel



"Nach ein paar Jahren lassen wir uns wieder einlullen"

So ist es. Murphys Gesetz (Alles, was schiefgehen kann, wird irgendwann mal schiefgehen) bewahrheitet sich halt immer wieder. Darum müsste man auf Stromsparen und Alternativenergien setzen, bei denen Pannen nicht gleich in Katastrophen auswachsen.

 

Dass die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle weltweit noch nirgends gelöst ist, kann man eigentlich kaum glauben. Und dass kommende Generationen diese Abfälle über -zigtausend Jahre bewachen und sichern müssen, ist kaum vorstellbar. (Die menschliche Zivilisation hat erst eine Geschichte von wenigen tausend Jahren.) Aber ich fürchte, dass nach wenigen Jahren, wenn ein bisschen Gras über diese Nuklearkatastrophe gewachsen sein wird, die Atomlobby uns versichern wird, dass so etwas nicht mehr möglich sein wird dank neuen Sicherungsmassnahmen und wir uns wieder einlullen lassen, weils halt so bequem ist (siehe Tschernobyl).


Ernst Feurer, Biel-Benken



"Genau diese Debatte muss geführt werden"

Erste Reaktionen der Atom-Lobbyisten auf die tragische Katastrophe in Japan lauteten wörtlich: "Es ist nun nicht angezeigt, eine ideologische Diskussion über den Atomstrom zu führen." Oh doch, genau diese Debatte muss nun geführt werden! Dabei ist es selbstverständlich, dass auch teilweise schmerzliche (Energie-)Verzichte angesprochen werden müssen. Es ist immer noch verträglicher, auf einige Annehmlichkeiten zu verzichten als Katastrophen wie in Japan weiterhin zu riskieren.

 

In diesem Zusammenhang wird auch viel zu häufig das Unwort "Restrisiko" verwendet. Es muss uns gelingen, unsere Energieversorgung unabhängig von solchen Risiken sicher zu stellen. Die entsprechenden alternativen und nachhaltigen Technologien stehen zur Verfügung. Leider fehlte auch im Kanton Basellandschaft bisher der politische Wille, in diesen Bereichen sinnvoll und effektiv zu investieren.


René Gröflin, SP-Landratskandidat, Frenkendorf



"Es zeigt sich die Verlogenheit der Politik"

Sehr gut geschrieben, Herr Knechtli. Und ein Teil der Politik hat uns einmal mehr die Ihre hässliche Fratze gezeigt. Die Wendehälse der rechten Parteien, welche sich ob der tragischen Geschehnisse just heute dem Stimmbürger mit Zugeständnissen vor die Füsse werfen, zeigen die Verlogenheit der Politik an sich schonungslos auf. Eben, es stehen Wahlen bevor.

 

In ein paar Monaten werden die gleichen Politiker erneut mit den alten Forderungen aufkreuzen und sich für die Atomenergie einsetzen. Wetten wir? Dann sind die Wahlen nämlich vorbei. Stimmbürger wacht auf, bald sind Wahlen. Straft die Wendehälse ab.


Dieter Meier, Lausen



"Gefragt sind jetzt definitiv Taten statt Worte"

Ich gehe völlig einig mit Peter Knechtli. Die Zeiten, als man nur in Polaritäten pro oder contra AKW diskutiert hat, sind vorbei. Gefragt sind jetzt definitiv und schnell Taten statt Worte, sowohl in der Politik als

auch in der Wirtschaft. Ich denke, die Leute vertragen keine Lippenbekenntnisse mehr von Politikern anstehender Wahlen wegen. Windgeräusche von Windrädern oder denkmalschützerische Einwände gegenSonnekollektoren etc. sind nicht mehr gefragt.

 

Etwas hat mir im Kommentar noch gefehlt: Auch wir Bürgerinnen und Bürger müssen viel sparsamer mit Strom umgehen, etwas Verzicht schadet überhaupt nichts - das sage ich als Frau, die durchaus eine Affinität zum "guten Leben" hat.


Barbara Umiker Krüger, Arlesheim


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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.