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Joël Thüring: "Einwurf"

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Worte zum Schluss eines Präsidialjahres

Wenn Sie diese Zeilen lesen, werde ich nur noch drei Tage als Basler Grossratspräsident im Amt sein. Ende Januar endet das Amtsjahr. In den letzten Wochen haben mich viele Menschen gefragt, wie ich dieses Jahr als "höchster Basler" erlebt und empfunden habe. Ich konnte jeweils immer eine sehr ehrliche und auch überzeugte Antwort geben: "Ich habe das Amt enorm genossen und fand es ausserordentlich bereichernd!"

Ich habe nun, nach bald einem Jahr im Amt, fast 260 Anlässe besucht und dabei insgesamt ca. 30'000 Personen angetroffen, etwa 1'000 Stunden an Veranstaltungen verbracht, ungefähr 8'000 Kilometer zurückgelegt, etwa drei Dutzend Mal das Baselbieter Lied gesungen. Dabei wurden mir gefühlt 3'600 Chäschüechli und Schinkengipfeli angeboten, begleitet von Mont sur Rolle aus der Literflasche und Hektoliter von Orangensaft. Und für all jene die mich nach meinem Gewichtszustand fragen, denen kann ich verraten, dass mindestens abnehmen sehr schwierig ist.

Doch viel wichtiger als die Menge an Anlässen ist die Werthaltigkeit dieser Anlässe. Hier muss ich sagen, dass ich wirklich fasziniert bin. Ich bin tief beeindruckt, was in unserer Region alles unternommen wird, und mit wieviel Herzblut und ehrenamtlichen Engagement sich viele Bürger einsetzen.


"Viele haben Mühe, neue Personen für eine
Vorstands-Mitarbeit motivieren zu können."


Einen derart intensiven und spannenden Einblick zu erhalten, ist ein Privileg. Gleichzeitig hat es mich darin bestätigt, dass dieses ehrenamtliche Engagement auch weiterhin gefördert werden muss. Dabei geht es nicht einmal so sehr um Förder-Geld, sondern viel mehr um die Wertschätzung für dieses Engagement. In einer Zeit, in der immer mehr von einem abverlangt wird und gerade auch in der Arbeitswelt ein starker Leistungsdruck besteht, ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich Menschen für das Gemeinwesen engagieren. Was können wir Ihnen zurückgeben? Ich finde, mindestens Dankbarkeit und Wertschätzung für das, was sie in ihrer spärlichen Freizeit alles leisten.

Denn eines darf nicht vergessen gehen: Ehrenamtliches Engagement nimmt sicher nicht zu. Bei vielen Veranstaltungen habe ich durchaus auch erleben müssen, dass insbesondere der "Nachwuchs" fehlt. Viele Vereinsvorstände haben Mühe, neue Personen für eine Mitarbeit im Vorstand motivieren zu können. Das ist einerseits verständlich, andererseits natürlich auch sehr bedauerlich. Denn gerade diese Vereinsarbeit, das ehrenamtliche Engagement und die Bereitschaft sich auch für das Gemeinwesen einzusetzen, macht unser Land aus. Dieser innere Zusammenhalt der Schweiz wird auch durch dieses Engagement gefördert und gestärkt. Nur so kann ein aktives Vereinsleben erhalten bleiben und nur so können letztlich Brauchtümer weitergetragen werden.

Ich möchte mich deshalb an dieser Stelle einmal herzlich bei all jenen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die sich in unserer Region aktiv und ehrenamtlich für viele verschiedene Dinge einsetzen und so auch ein Teil unseres Zusammenlebens erst ermöglichen. Und ich ermuntere all jene, die sich noch nicht sicher sind, ob sie – neben Beruf, Familie und weiteren Verpflichtungen – ein solches Amt ausüben können, es zu versuchen und sich für das Eine oder Andere zu engagieren. Sie werden sehen, es lohnt sich.

29. Januar 2018
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
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Joël Thüring, geboren 1983, ist gelernter Kaufmann und Inhaber des KMU-Betriebes "Aspero AG" mit Mandaten im Consulting-Bereich. Politisch ist er seit 2001 in der SVP tätig und amtet als Basler Grossrat und Bürgergemeinderat sowie als Leiter des Parteisekretariates der SVP Basel-Stadt. Amtsjahr 2017/2018 Präsident des Basler Grossen Rates. Neben diesen politischen Tätigkeiten ist er unter anderem Vorstandsmitglied der Mobilen Jugendarbeit Basel und Riehen. Der überzeugte Single lebt in einem Grossbasler Aussenquartier.

joel.thuering@aspero.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)

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"Wegen tiefer Pünktlichkeit der Eurocity-Züge von Mailand nach Bern und Basel werden ihre Fahrzeiten verlängert."

bz und CH-Media-Zeitungen
am 9. April 2024
in einem Untertitel
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wegen hoher Augenbrauen kommt dieser Satz jetzt im "Gelesen & gedacht".

RückSpiegel


Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.

Im Bericht über "Unruhe am Regioport" bezieht sich Bajour auf die OnlineReports-Ursprungsrecherche aus dem Jahr 2018.

Die Basler Zeitung bezieht sich in einem Artikel über die Kantonsfinanzen im Baselbiet auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Neuausrichtung der Vorfasnachts-Veranstaltung Drummeli auf einen Artikel aus dem OnlineReports-Archiv.

Die Basler Zeitung zitiert in einem Leitartikel über die SVP aus OnlineReports.

Baseljetzt bezieht sich in einer Meldung über den Rücktritt von Ralph Lewin als SGI-Präsident auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt die OnlineReports-Recherche über den blockierten Neubau der BVB-Tramstrecke über das Bruderholz auf.

Die Basler Zeitung und Infosperber übernehmen die OnlineReports-Meldung über den Tod von Linda Stibler.

Die bz zitiert den OnlineReports-Artikel über die Wiedereröffnung des Gefängnisses in Sissach.

Baseljetzt erzählt den OnlineReports-Artikel über die Räppli-Krise nach.

Das Regionaljournal Basel, Baseljetzt, BaZ und 20 Minuten vermelden mit Verweis auf OnlineReports den Baufehler bei der Tramhaltestelle Feldbergstrasse.

Die Basler Zeitung bezieht sich in einem Interview zu den Gemeindefusionen auf OnlineReports.

persoenlich.com und Klein Report vermelden mit Verweis auf OnlineReports die Personalrochade bei Prime News.

Die Volksstimme schreibt über die Wahl von Claudio Miozzari zum Grossratspräsidenten von Basel-Stadt und zitiert dabei OnlineReports.

In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

Das Regionaljournal Basel und die bz berichten über die Bohrpläne der Schweizer Salinen im Röserental und beziehen sich dabei auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

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In einem Satz


Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

Jean-Luc Nordmann übergibt das Präsidium der Stiftung Tierpark Weihermätteli per 1. Januar 2024 an Martin Thommen.

Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

Sonja Kuhn,
ehemalige Co-Leiterin der Abteilung Kultur Basel-Stadt, ist neu Präsidentin der SRG Region Basel.

Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

Mohamed Almusibli übernimmt ab März 2024 die Direktion der Kunsthalle Basel von Elena Filipovic.

Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.

 

Mitte-Landrat Simon Oberbeck folgt am 1. August 2024 als Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrtund Hafenwirtschaft auf André Auderset.

Die Junge SVP Basel-Stadt hat Demi Hablützel (25) einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsidentin wiedergewählt.

Dominic Stöcklin wird neuer Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung von Basel Tourismus.

 

Samir Stroh, aktuell Gemeindeverwalter in Brislach, übernimmt Anfang Mai 2024 die Leitung von Human Resources Basel-Stadt.

Das Sperber-Kollegium hat Sterneköchin Tanja Grandits zur "Ehrespalebärglemere 2023" ernannt.

Der mit 50'000 Franken dotierte Walder-Preis geht dieses Jahr an Konrad Knüsel, den Präsidenten des Vernetzungsprojekts Rodersdorf und des Naturschutzvereins Therwil.

Götz Arlt tritt am 1. Januar 2024 die Nachfolge von Christian Griss an und übernimmt die Stufenleitung der Sekundarschulen I im Bereich Volksschulen des Erziehungsdepartements Basel-Stadt.

Michael Gengenbacher tritt am 1. Februar 2024 seine neue Stelle als Chief Medical Officer (CMO) und Mitglied der Spitalleitung beim Bethesda Spital an.

Markus Zuber übernimmt am 1. Oktober die Leitung der St. Clara Forschung AG (St. Claraspital).

Das Präsidium der Juso Baselland besteht neu aus Clara Bonk, Angel Yakoub (Vize) und Toja Brenner (Vize).