Claude Bühler – Premiere am Theater Basel

<< [ 1 | (...) | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | (...) | 161 ] >>

Theater Basel, Schauspielhaus
Uraufführung

"Frühlings Erwachen"
 
Mit Urs Bihler, Georg Martin Bode, Benjamin Kempf, Claudia Jahn, Chantal Le Moign, Barbara Lotzmann, Jörg Schröder, Peter Schröder, Nikola Weisse
 
Autor: Frank Wedekind
Regie: Elias Perrig
Bühne, Kostüme: Beate Fasnacht
Dramaturgie: Ole Georg Graf


Jugend-Sex im Altenheim

Wo sind wir denn da hin geraten? "Frühlings Erwachen" steht draussen angeschrieben, eine "Kindertragödie" sei es. Aber wenn der dicke Plüschvorhang sich hebt, sind wir in ein Altenheim mit der sterilen und doch muffigen Pressholz-Innenarchitektur versetzt: Die Runde in der Bühnenmitte ab 70 bis halbtot übt sich laut singend in Gedächtnistraining. Die schwachen und steifen Körper bewegen sich, wie es halt noch geht, rhythmisch zum Gesang in Heimstühlen, in Rollstühlen, auf Sitzbällen. Die jugendlichen Heimleiter grinsen ihr Ferienanimatorsgrinsen, das unangenehm zwiespältig zwischen Fürsorge und Verachtung schwankt. Weit oben sind Zimmertüren wie Zellentüren angeordnet, und durch die Gänge stolziert steif wie ein Wachmann ein Arzt mit Brille und Stethoskop.
 
Sind also Wedekinds einstige Kinderhelden Wendla, Melchior und Moritz doch nicht tot, sondern alt und nun ins Seniorenasyl interniert worden? Wäre ja denkbar als Frage, was vom Drama ihrer Jugend übrigblieb. Denn Autor Frank Wedekind hatte in "Frühlingserwachen" die schweren Nöte irritierter Pubertierender im wahrscheinlich prüdesten aller Zeitalter, dem des Wilhelminischen Kaiserreichs um 1890 vorgeführt. Eine inspirationstötende, militaristisch-bürgerliche Gesellschaftsordnung herrschte damals.
 
Zwei Mitschüler Wedekinds hatten sich umgebracht; aus ihnen formte er die Figur des Selbstmörders Moritz Stiefel. Dieser konnte in der Schule nicht mit- und dem elterlichen Druck nicht standhalten. An seinem Grab ruft sein Vater: "Der Junge war nicht von mir." Wendla Bergmann stirbt schwanger an den Mitteln eines Kurpfuschers. Ihre Mutter hatte sie in der Weise aufgeklärt, dass sie nur dann schwanger werde, wenn sie wirklich liebe. Melchior Gabor wird wegen einer Zeichnung über den Geschlechtsakt in eine Korrektionsanstalt gesteckt. "Fast jede Szene entspricht einem wirklichen Vorgang", hielt Wedekind gegen allerlei Angriffe fest. Aber mit hysterisch-fiebrigen Szenen zeichnete er eine karikaturistische Fratze. Autor Egon Friedell charakterisierte ihn als Manieristen: "Sein Realismus packt oft sehr stark, aber nicht wie ein wirkliches Erlebnis, sondern wie ein wüster Traum."
 
Nun aber, das Altenheim in der Jetztzeit: Nein, Regisseur Elias Perrig und Dramaturg Ole Georg Graf haben das Stück nicht fortgeschrieben. Sie hatten sich viel mehr dazu entschieden, das Stück auf den Kopf zu stellen. Die Jungen sind jetzt hier halt Alte. So einfach. Moritz Stiefel und Melchior Gabor fragen einander also nicht: Hast Du schon männliche Regungen empfunden?, sondern: Empfindest Du sie noch?
 
Aber so einfach gehts denn doch nicht. Denn hier im Altenheim ist der Druck weg. Hier gibt es nämlich keinen moralversauerten Pastoren Kahlbauch und auch keine verknöcherten Professoren Fliegentod, Knüppeldick oder Affenschmalz, die den Zöglingen zusetzen. Hier gibt es auch keine schlagenden, verständnislosen Eltern. Die sind gestrichen. Gestrichen ist auch der Zensuren- und Prüfungsstress. Was bleibt, ist ein gefälliger, milder Altherrentalk, etwa über die Bedeutung von Gretchen im Faust-Drama. Moritz Stiefel sucht auch nicht verbotenerweise im Lehrerzimmer nach dem Versetzungsbescheid, sondern im Arztzimmer nach dem Diagnosebefund. Denn der einzige Druck, der jetzt noch herrscht, ist die Angst vor dem bevorstehenden Tod.
 
Nur: Ist dies derselbe Tod? Bei Wedekind vibrieren junge Wesen, die von den Pubertäts-Sensationen überrascht und damit alleingelassen werden: Schon im Aufblühen knicken und ersticken sie. Aber hier im Schauspielhaus welke Haut und abgelebte Blicke: Hier ging schon das xte Frühlingspieksen drüber. Sie quittieren es jetzt wahlweise mit Resignation oder Genussucht, mit Wut, Durchhalteparolen oder Angst ab. So möchte man fragen, na und, denn auf die spezifischen Seniorennöte ist das Stück merkbar nur zu notdürftig hingebogen. Für Moritz' Selbstmord oder den Tod Wendlas fehlt gar die logische Notwendigkeit.
 
Auch sonst passt einiges nicht mehr zusammen. Warum soll Melchior in ein Pflegeheim (anstelle der Korrektionsanstalt) abgeschoben werden? Er habe sich vergangen, schreit der Arzt, gemäss Text Wedekind. Aber den Grund, der für diese Version stimmt (und den wir im Original kennen), erfahren wir nicht. Mehr Augenmerk scheinen die Macher auf Alters-Schrulligkeiten zu legen: Wie Martha (Lotzmann) die Urne ihres herzallerliebsten Moritz im Blumenbeet vergräbt, wieder ausgräbt, ins Zimmer schmuggelt undsoweiter, wird zum Running Gag. Das reicht zum Schmunzeln, mehr nicht. Dass auch in Alten noch Kindliches schlummert: Das ist bekannt.
 
Wenig überzeugend geht die Regie mit Wedekinds Sprache um: Sie ist weder naturalistisch noch verträgt sie eine naturalistische Spielweise. Dazu ist sie zu künstlich, zu poetisch und plakativ zugleich. Wenn Wedekinds Signalsätze quasi subtil runtergebrabbelt werden, fehlt ihnen die Strahlkraft, der Transport ins Publikum. Allein Urs Bihler beherzigte dies vollständig. Dadurch liess einen das Schicksal von Bihlers Angsthasen Moritz Stiefel aller logischen Widerstände zum Trotz nicht kalt.

Die Routiniers Nikola Weisse als Wendla oder Jörg Schröder als Melchior Gabor vermochten mit ihrer ironischen Figurenverkörperung zu unterhalten. Am Berührendsten gelang ihnen die Bettszene: Sie brauchen jetzt die Körperwärme eines Menschen, dem sie dazu genügend vertrauen können – sie erwarten nicht mehr, erwarteten wohl nie mehr. Ansonsten kam aber nicht viel Frische. Im gutbesuchten Auditorium knarrten während der dreistündigen Aufführung die Stühle, Köpfe wurden aufgestützt.
 
Für den grimmig-monströsen Humor Wedekinds fehlte nahezu alles: Der naive Schrecken, der pubertäre Puls, das kindliche Spiel am Abgrund des Nihilismus, die ehrliche Hilflosigkeit des Gutmeinenden, der harte Griff der Realitäten – sowie Tempo und Temperament. Wenn man ein Stück nicht nach seiner Funktionsweise aufführen will, so spiele man doch aufrichtigerweise ein anderes Stück.
 
"Während der Arbeit (1890) bildete ich mir etwas darauf ein, in keiner Szene, sei sie noch so ernst, den Humor zu verlieren. Bis zur Aufführung durch Reinhardt (1906) galt das Stück als reine Pornographie. (...) Humor will noch immer niemand darin sehen", klagte Wedekind im Jahre 1911. Im 2011 hat ihn jedenfalls auch in Basel niemand gesehen.

15. Januar 2011
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Claude Bühler, ist Journalist und Schauspieler in Basel. Er arbeitete erst als Freier Journalist bei Printmedien sowie als Medienverantwortlicher von act entertainment. Derzeit Redaktor und Produzent bei Telebasel. Als Schauspieler war er in verschiedenen Regie-Arbeiten der Basler Schauspielerin und Regisseurin Ingeborg Brun sehen, beispielsweise als Jean in "Fräulein Julie" (A. Strindberg), aber auch als Professor Siebegscheit im Märli "Froschkönig" des Theater Fauteuil oder als Lucky in "Warten auf Godot" (S. Beckett) des Theater Marat Sade. © Foto by OnlineReports.ch

Claude.Buehler@gmx.net

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)

www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fernwärmenetz soll für 500 Milliarden Franken ausgebaut werden."

Regionaljournal Basel
vom 12. Mai 2021
über 500 Millionen-Pläne
des Basler Energieversorgers IWB
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Oh, was für eine Liquidität!

Alles mit scharf

Immer wieder Neulinge

RückSpiegel


20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fsicher.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.

Marcus Vetter ist neuer Chefarzt für Onkologie und Hämatologie des Kantonsspitals Baselland.

Alexa Ipen-Providoli wird ab 1. April neue Leiterin des Amtes für Beistandschaften und Erwachsenenschutz und damit Nachfolgerin von Sarah Thönen, die ins Erziehungsdepartement wechselt.

Bis 1. Februar erhielten in Basel-Stadt über 9'800 Personen eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus, über 3'700 weitere Personen haben bereits zwei Dosen erhalten.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bei 36 Haarfärbemittel-Proben neun Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt.

Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Grossen Rat, am 10. März Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen.

Elisabeth Simon wird am 1. August neue Rektorin des Gymnasiums Bäumlihof und somit Nachfolgerin von Anna-Katharina Schmid, die auf diesen Zeitpunkt in Pension geht.

Mit einer Mehrheit von 89,4 Prozent beschlossen die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 25. Januar den Namenswechsel in "Die Mitte Basel-Stadt".

Gegen die Kreditbewilligung des Landrates in Höhe von 17,15 Millionen Franken für die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst reichte am 25. Januar die Aktionsgruppe "aapacke" Pratteln das Referendum ein.

Mark Eichner (Präsident), Carol Baltermia, Liselotte Henz, Isabelle Mati und Karin Sartorius bilden die Findungskommission zur Evaluation eines neuen Basler FDP-Präsidiums.

Medbase und das Kantonsspital Baselland (KSBL) werden das "Regionale Gesundheitszentrum Laufen" im "Birs Center" betreiben und damit ein breites ambulantes Angebot mit Notfallversorgung anbieten.