© Foto by Bruno Manser Fonds
"Auf Mystifizierung angelegt": Original-Blockade der Penan im Jahr 1989

"Paradise War": Ein bisschen sexy soll's sein

Produzenten eines Spielfilms über Regenwaldschützer Bruno Manser versuchten, eine OnlineReports-Recherche zu verhindern


Von Valerie Zaslawski


Bruno Manser ist heute ein Mythos und noch genauso bekannt wie damals, als er zum Indigenen-Volk der Penan in den malaysischen Gliedstaat Sarawak reiste. Dort verschrieb er sich mit Haut und Haar dem Kampf gegen die grossflächige Abholzung des Primärregenwaldes.

Der Schweizer Medien-Öffentlichkeit ist der Basler Umweltaktivist vor allem durch seine spektakulären Protest-Aktionen in den neunziger Jahren in Erinnerung, darunter sein Fallschirmabsprung über dem Uno-Sitz in Genf, der Hungerstreik vor dem Bundeshaus in Bern oder seine halsbrecherische Abseil-Aktion an den Stahldrähten der Klein Matterhorn-Bahn in Zermatt.

Der malaysischen Regierung war er seit jeher ein Dorn im Auge, sie betrachtete den unerschrockenen Schweizer als Aufwiegler, ja als Staatsfeind. Eines Tages im Jahr 2000 galt er als vermisst, fünf Jahre später wurde er für verschollen erklärt.

Noch heute wird der Kämpfer für den Tropenwald beinahe religiös verehrt – wie gemacht für einen Spielfilm von Produzent Valentin Greutert (44) und Regisseur Niklaus Hilber (48): "Paradise War", in dessen Hauptrolle Sven Schelker (28) einen etwas zu gross gewachsenen Manser darstellt.

Finanziell unterstützt wird das Sechs Millionen Franken-Projekt hälftig von öffentlichen Geldern wie dem Bundesamt für Kultur, der Filmförderung beider Basel, der SRG und der Christoph Merian Stiftung. Auch der Bruno Manser Fonds fördert das Projekt ideell und – über private Sponsoren – indirekt auch finanziell.

Während 76 Tagen drehte das Team in Basel, Budapest und New York, vor allem aber im indonesischen Teil von Borneo. Die 108 Crew-Mitglieder stammen aus Europa, Malaysia und Indonesien. Die Penan werden zum Teil von "echten Angehörigen" des Indigenen-Volkes gespielt, mit dem Manser einst lebte.


"Wir wollten unbedingt
mit Stammesangehörigen arbeiten."



Darauf legten die Filmemacher laut verschiedenen Medienberichten grossen Wert. So sagte Greutert beispielsweise der Schweizer Illustrierten: "Wir wollten unbedingt mit Stammesangehörigen arbeiten." Denn: "Die heute noch immer herrschende Dringlichkeit des Themas sollte zu spüren sein." Schliesslich sollte eine "Authentizität mit politischer Schlagkraft" geschaffen werden. "Dokumentarische Elemente sollen einfliessen, aber frei erzählt, sinnvoll verkürzt und dramaturgisch verpackt", schrieb OnlineReports im Februar 2017.

Mansers in der Tat filmreife Geschichte sollte so realistisch wie möglich inszeniert werden, um über die Leinwand die Botschaft der Urwald-Zerstörung in die Öffentlichkeit zu tragen. In "Paradise War" sollten auch die Vertreibung der Penan oder Fragen wie die Rechte indigener Völker, des Klimawandels und der Globalisierung thematisiert werden.

"20 Minuten" berichtete: "Um den Kampf Mansers im Dschungel von Borneo möglichst originalgetreu verfilmen zu können, scheute das Schweizer Filmteam keinen Aufwand." Die Authentizität sei der Crew von Beginn an wichtig gewesen. Gedreht wurde "mitten im Urwald", von Januar bis Anfang April, bei Temperaturen um die dreissig Grad und einer Luftfeuchtigkeit von rund achtzig Prozent. Greutert sprach von einer "gigantische Operation, die im Schweizer Film wohl ihresgleichen sucht".

Es ist gut nachvollziehbar, wie gross der Zeit- und Produktionsdruck unter diesen Verhältnissen gewesen sein muss. Doch es sind nicht nur äussere Widerwärtigkeiten wie Regen und vollgesogene Tropenwaldböden, die zu berücksichtigen sind, wenn weisse Filmteams aus dem Westen einfliegen. Es sind auch weniger berechenbare weiche Faktoren wie der Umgang mit der Natur, der einheimischen Bevölkerung und ihren Darstellenden.

Sechs Personen, die sich während des Drehs auf dem Set aufgehalten hatten und nicht mit Namen genannt werden wollen, zeigten sich gegenüber OnlineReports gerade im Hinblick auf diese weichen Faktoren kritisch.

Beim Versuch, ihre Schilderungen bei den Filmproduzenten zu verifizieren und Stellungnahmen einzuholen, stiess OnlineReports auf eine Dementi-Mauer: Die Vorwürfe seien absurd, die Gerüchte bestenfalls verdreht, hiess es.

Die Insider berichten unter anderem von Gummireifen, die im Urwald abgebrannt wurden, um schwarzen Rauch zu erzeugen, oder von Bulldozern als Requisiten, die ausgerechnet von Holzrodungsfirmen – Mansers Erzfeinden – ausgeliehen wurden.

Natürlich ist ein Spielfilm dieses Zuschnitts kein poetisches Werk, sondern zuweilen ein krachendes Filmstück, das nur ein Ziel hat: die Szenen nach dem Wunsch des Regisseurs innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit so packend wie möglich in den Kasten zu bringen.

Dabei können mögliche moralische Ansprüche, die bei einem Film wie diesem zweifellos erhöht sind, zuweilen auf der Strecke bleiben. Tatsächlich: Was sind schon ein paar Gummireifen im Vergleich zur Fläche eines halben Fussballfeldes, die jede Sekunde abgeholzt wird!


"Wir verlangen, dass du
deine Recherchen sofort einstellst."



Bei einem Informations-Treffen mit OnlineReports in Basel bestätigte sich die abwehrende Haltung von Produzent Valentin Greutert, Philip Delaquis und Manser-Familien-Vertreter Kaspar Müller: Sie untersagten gleich zu Beginn, das Gespräch auf Band aufzuzeichnen und daraus zu zitieren. Fragen würden nur schriftlich beantwortet.

Doch selbst dazu kam es nicht. Auf einen ausführlichen Fragenkatalog folgte eine knappe Absage. Produzent Greutert drohte, das Vorgehen der Autorin könnte für sie "sehr schädlich" sein und "allenfalls erhebliche Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche" zur Folge haben. O-Ton der Produzenten gegenüber der Autorin: "Wir verlangen, dass du* deine Recherchen sofort einstellst und von einer Artikelpublikation absiehst."

Laut Kaspar Müller ging die Film-Crew mit der indigenen Bevölkerung "nach jahrelangen Vorbereitungen äusserst sorgfältig" um. Dennoch berichtet eine Arbeitskraft, auf dem Set hätten Frauen Scham und kein Wissen erkennen lassen, wie entblösst sie sich vor die Kamera stellen sollen. Ob die indigenen Statistinnen durch schriftliche Abmachungen abgesichert waren, ist ungeklärt. Auf die Bitte von OnlineReports, die Verträge vorzulegen, gingen die Filmer nicht ein.

Die stark betonte Authentizität dürfte auch clevere Marketingstrategie sein: "Echte Penan", die ihr eigenes Drama schildern, könnten einen Verkaufsschlager werden, auch wenn die Authentizität gerade bei der Darstellung der Penan Fragen offen lässt. Beispielsweise seien die meisten Requisiten im Film – Kostüme, Lendenschurz und Ketten – fiktiv. Nur die Armreifen seien original Penan, die Körbe und Macheten von den Kenyah aus dem indonesischen Setulang geliehen, in dessen Nähe der Film gedreht wurde.


"Manser war nicht Blockade-Führer,
Frauen waren nicht barbusig."



Anders als die von den Filmemachern beschriebene Dschungel-Wildnis fernab jeder Zivilisation ist zumindest Setulang eine im Rahmen des Tourismus-Programms des Distrikts Malinau mit Hilfe internationaler Geldgeber geschützte Siedlung, die ein Gästehaus, Eingeborenentänze im von Fremden errichteten Tanzhaus und einen Naturpark mit Resten von Primärwald anbietet. Die Gebühren für Fotografien sind hier ordentlich geregelt, gestaffelt nach "Jungfrauen", "originellen Alten" (mit Hängeohren) und gewöhnlichen Leuten.

V
ergleicht man schliesslich die im Film von Bruno Manser (Sven Schelker) angeführte Strassenblockade gegen die Holzfäller – laut der "NZZ am Sonntag" "eine der Schlüssel-Szenen des Films" – mit Original-Bildern von Strassenblockaden aus dem Archiv des Bruno Manser Fonds, so wird die Divergenz zwischen Fiktion und Realität besonders deutlich: Der Film zeigt laut bereits veröffentlichten Bildern Männer im Lendenschurz mit barbusigen Frauen, ihre Brustwarzen nur knapp mit Schmuck bedeckt, ein Urwaldvolk, das angeführt wird vom grossen weissen Mann Manser.

A
n den tatsächlichen Schauplätzen des Widerstands entspricht diese Darstellung nicht der Realität: Dort stellen sich den Holzfällern kämpferische Nomaden entgegen, darunter teilweise auch Frauen. Alle sind bekleidet. Bruno Manser trat nicht als Blockade-Führer in Erscheinung. Vor allem: Penan-Frauen zeigen sich in ihrer Stammesumgebung zwar barbusig, wie es auch Manser-Zeichnungen dokumentieren – aber nicht an Strassen-Blockaden.


"In der Industriegesellschaft sind
die Vorstellungen von den nackten Wilden
weiterhin präsent."



Schon ein Jahr vor seiner Veröffentlichung gibt der Film zu reden. "Das Ganze war von Beginn weg schräg aufgegleist und auf die Mystifizierung Bruno Mansers angelegt – der grosse weisse Mann, der die indigene Bevölkerung führt", sagt der Ethnologe Adrian Linder (69) zu OnlineReports. Ihn, der mehrere Jahre für die "Mission 21" in der Umgebung um Setulang arbeitete, überraschten die Darstellungen und Vorgänge auf dem Set nicht. Er war von der Film-Crew mit einem "einigermassen formellen Auftrag" für das Projekt als Informant für Drehorte und Penan-Statisten zugezogen worden. 
 
Linder sollte die von den Filmemachern vielbeschworene Authentizität offenbar wissenschaftlich absegnen. Doch dazu kam es nicht. Die Parteien trennten sich später wegen unterschiedlichen Auffassungen. "Die vorgegebenen Fantasien der Filmemacher spielten die grössere Rolle als historische Tatsachen." Sie hätten "weder die Penan noch die Rolle von Bruno Manser verstehen können".
 
Wie berechtigt die ethnologische Kritik ist, muss bis zur Veröffentlichung des Films offen bleiben. Denn "Paradise War" ist ein Streifen, der Mansers Geschichte samt Love Story so realistisch wie möglich wiedergeben will, wie Hollywood es vormacht.
 
In der Industriegesellschaft sind die Vorstellungen von den nackten Wilden weiterhin präsent und sie werden es durch die Reproduktion von Bildern wie in "Paradise War" auch bleiben. Das war in den 1950er Jahren so, das ist heute so. Solange das Urwaldvolk durch die zivilisierte Welt aber mystifiziert wird, ist es schwierig, ihm auf Augenhöhe zu begegnen.

"Paradise War" befindet sich derzeit in der Nachproduktion. Der Film kommt voraussichtlich im Herbst 2019 ins Kino.


* Die Autorin und der Produzent sind aus einer früheren journalistischen Begegnung per du.

Dieser Beitrag wurde dank des OnlineReports-Recherchierfonds möglich.

10. Dezember 2018

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"Ähnliche Vorkommnisse erzählt"

Super Reportage über diesen doch sehr fragwürdigen Film. Ein Crew-Mitglied, das dabei war, hat mir ähnliche Vorkommnisse erzählt. Ich bin mit dem Stoff einigermassen vertraut, da ich vor drei Jahren im "Roxy" ein dokumentarisches Theaterstück gemacht habe.


Kaspar Geiger, Theatercompany, Sissach



"Neo-koloniale Reproduktionen"

Vielen Dank für den differenzierten und sorgfältig geschriebenen Artikel! Super zu sehen, wie die ethnologische Perspektive einen Beitrag leisten kann und neo-koloniale Reproduktionen und Klischee-Bilder entlarven kann. Manser hätte das bestimmt geschätzt :) Super auch zu wissen, worauf man sich einlässt, wenn man den Film dann auf Leinwand sieht.


Jolanda Fritschi, Basel


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