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"Wir verdienen mit jedem Geschäftsfeld Geld": Neuer EBL-CEO Andrist

"Bei der erneuerbaren Energie kann es eine Versorgungslücke geben"

Tobias Andrist, der neue CEO der Elektra Baselland (EBL), über seine Pläne, Positionierung und Prioritäten


Von Peter Knechtli


Die Elektra Baselland plant in Spanien den Kauf eines 50 Megawatt-Solarkraftwerks und auf Sizilien den Betrieb einer solarthermischen Anlage. CEO Tobias Andrist schliesst in der Schweiz eine Lücke in der Versorgung mit erneuerbarer Energie nicht aus, wenn nicht zügig die nötigen Leitungskapazitäten von Norddeutschland in den Süden gebaut werden.


OnlineReports: Sie haben vor knapp einem Jahr die Nachfolge von Urs Steiner als CEO der Elektra Baselland angetreten. In welchem Zustand haben Sie das Unternehmen übernommen?

Tobias Andrist: Die EBL ist einem sehr guten Zustand. Wir haben fünf diversifizierte Geschäftsfelder. Mit jedem verdienen wir Geld und jedes Geschäftsfeld bietet Wachstums-Chancen.

OnlineReports: Ist unter Ihrer Leitung heute schon eine Veränderung in der Unternehmens-Aufstellung feststellbar?

Andrist: Wir durchliefen letztes Jahr mit Verwaltungsrat und Geschäftsleitung einen sehr fundierten Strategie-Prozess, in dem wir unsere Ziele definierten und anschliessend mit sämtlichen Mitarbeitern besprochen haben …

OnlineReports: … das heisst, Sie sind bemüht, den Kurs Ihres Vorgängers Urs Steiner nahtlos fortzusetzen?

Andrist: Es war nicht nur sein Kurs, sondern jener der ganzen Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates. Aber der Kurs ist aus meiner Sicht absolut richtig.

OnlineReports: Wo wollen Sie neue Schwerpunkte setzen?

Andrist: Einer der Schwerpunkt ist das Wärmegeschäft, innerhalb dessen wir in nächster Zeit einige grosse Projekte umsetzen werden.

OnlineReports: Welche zum Beispiel?

Andrist: Den Zusammenschluss der sieben Fernwärmeanlagen von ganz Liestal, eine Investition von 72 Millionen Franken. Sodann die Vollendung der Wärmeschiene Ergolztal von Gelterkinden bis Pratteln. In Opfikon haben wir ein Riesenprojekt. Es geht um einen Wärmeverbund auf der Basis von Abwasser mit einem Volumen von 40 bis 50 Millionen Franken. Investitionen in ähnlicher Höhe betreffen ein Verbundprojekt in Bern und noch etliche weitere.

OnlineReports: Die EBL hat eine starke Investitionsphase hinter sich. Treten Sie weiter auf die Bremse?



Andrist: Die starke Investitionsphase der EBL lief bis 2012. Da mussten wir tatsächlich auf die Bremse treten und konnten nicht mehr so schnell wachsen. Wir haben den Fokus dann auf die Konsolidierung und Verbesserung unserer Systeme gelegt. Deshalb haben wir heute mit 68 Prozent Eigenkapital eine grundsolide Bilanz. Wir könnten uns innerhalb von 0,8 Jahren entschulden und verfügen über Kapital zum Investieren.

OnlineReports: Wo liegen Ihre Investitions-Schwerpunkte der nächsten Jahre?

Andrist: Wir werden stark in die Strom- und Telekommunikationsnetze und in die Stromproduktion investieren. Für die Wärmeverbünde sind in den nächsten fünf Jahre rund 100 Millionen Franken vorgesehen. Diese Investitionen von etwa 300 Millionen Franken können wir aus eigenen Mitteln finanzieren.


"Wir bestreiten in Spanien die Reduktion
der Einspeisevergütung auf dem Rechtsweg."


OnlineReports:
Viel Geld floss in deutsche Windparks und ins thermische Pionier-Solarkraftwerk "Puerto Errado II" in Südspanien. Bleibt diese Hitze-Region ein Investitionsfeld der EBL?



Andrist: Spanien ist ein ganz heisses Land für Photovoltaik. Und ja, wir schauen Projekte an.

OnlineReports: In welcher Grössenordnung?

Andrist: 50 Megawatt. Wir haben 30 Mitarbeiter in Spanien. Die können die Projekte betreuen.

OnlineReports: Wie rentabel ist das 30 Megawatt-Solarkraftwerk "Puerto Errado II" in Calasparra, das Sie operativ führend umgesetzt haben?

Andrist: Zur Wirtschaftlichkeit können wir zurzeit keine Aussage machen, weil wir in einem Klage-Verfahren mit dem spanischen Staat stecken und genau diesen Punkt auf dem Rechtsweg bestreiten. Sicher aber ist, dass wir durch die Reduktion der Einspeisevergütung wirtschaftlich geschädigt wurden.

OnlineReports: Schreibt die EBL in Spanien rote Zahlen?

Andrist: Von der technischen Performance her läuft das Kraftwerk sehr gut. Wie schon erwähnt, kann ich zu diesem Zeitpunkt zur Wirtschaftlichkeit aber keine Aussage machen.

OnlineReports: Dieses Kraftwerk beruht auf einer damals völlig neuen Technologie. Ist geplant, diese solarthermische Technologie weiter zu entwickeln?



Andrist: Ja. Derzeit werden durch "Fenel GmbH", einen unserer Technologie-Lieferanten in Spanien, auf Sizilien zwei kleine Vier Megawatt-Kraftwerk gebaut, die über einen Salzspeicher verfügen und daraus 16 Volllast-Stunden produzieren kann, die vor allem in der Nacht genutzt werden können. Dadurch kann man während des Sommers nahezu Bandenergie liefern.

OnlineReports: Will die EBL in Sizilien als Investorin auftreten?



Andrist: Nein, wir wollen nicht die Rolle der Hauptinvestoren übernehmen, aber wir prüfen, ob wir in solchen Kraftwerken den Betrieb übernehmen können. Die Erfahrung ist aufgrund unserer Anlage in Calasparra ist vorhanden.

OnlineReports: Das Telecom-Geschäft ist knallhart. Sunrise will den EBL-Kooperationspartner UPC übernehmen. Die Swisscom kann ihr Merkmal des Massengeschäfts ausspielen. Die EBL erzielt bei 36 Millionen Franken Umsatz einen beachtlichen Gewinn von 10 Prozent. Aber ist dies ein Geschäft der Zukunft?

Andrist: Diese Frage stellen sich alle Telecom-Infrastruktur-Anbieter. Wir sind sehr abhängig von der Qualität unseres Content-Providers UPC. Wenn UPC zum grösseren Partner Sunrise geht, so dürfe dies für die EBL eine Chance sein …

OnlineReports: … was willkommen ist: EBL Telecom hat in der Vergangenheit jährlich bis zu fünf Prozent Kunden verloren.



Andrist: Wir sehen aber dieses Jahr zum ersten Mal, dass wir bei den Kabelanschlüssen und Internetkunden den Turnaround schaffen und mehr aktive Anschlüsse haben als Ende 2018. Wenn wir das weiter entwickeln können, dann ist der Hauptertragspfeiler in diesem Geschäft gesichert. Einen Rückgang haben wir im Bereich von "Video on demand", das immer weniger gefragt ist. Jeder Kunde mit Internetanschluss wird sich seine Serien beispielsweise bei "Netflix" herunterladen und ist nicht mehr auf die Video-Inhalte seines Providers angewiesen. Bei den Mobile Abo wachsen wir in diesem Jahr im zweistelligen Prozentbereich.

OnlineReports: Machen Sie die Telecom-Sparte fit für den Verkauf?

Andrist: (zögert etwas mit der Antwort) Wir machen sie fit als Asset für EBL.

OnlineReports: Ist ein Verkauf ein Thema?

Andrist: Aktuell nicht, die Sparte erzielt einen guten Cashflow. Ausschliessen würde ich aber generell nie etwas.


"Der wirtschaftliche Druck wird in Zukunft
zunehmen, weil der Markt intensiver wird."


OnlineReports:
In der Region Basel sind mit EBL, Primeo Energie – die frühere EBM – und IWB drei autonome Energiedienstleister aktiv. Der Kooperationsdruck wächst, Digitalisierung und Effizienzgewinne schreiten mächtig voran. Drängt sich nicht immer stärker die Frage einer Zusammenarbeit auf?

Andrist: Die Abschlüsse aller drei Anbieter sind sehr gesund. Der wirtschaftliche Druck wird in Zukunft aber tatsächlich zunehmen, weil der Markt intensiver wird.

OnlineReports: Ich denke hier vor allem an Teilkooperationen auf dem Gebiet der Digitalisierung und des Kundenverwaltung.

Andrist: In Bezug auf die Kundenverwaltung nicht. Aber beispielsweise übernimmt Primeo Energie für uns den Störungsmeldungs-Service in der Nacht und wir haben Kooperationen auf der Hochspannungs-Ebene oder mit "Biopower". Im Bereich der Digitalisierung wird eine Zusammenarbeit durch die unterschiedlichen Software-Systeme – SAP und Microsoft – erschwert.

OnlineReports: Zum neuen IWB-Präsidenten Urs Steiner, der Ihr Chef war, haben Sie einen direkten Draht und ein freundschaftliches Verhältnis. Bahnt sich auch eine bilaterale Zusammenarbeit zwischen IWB und EBL an?

Andrist: Es ist sicher eine gute Voraussetzung, dass sich IWB-Präsident Urs Steiner und EBL-Präsident Erich Geiser gut kennen. Auch der IWB-CEO und ich sind von der Art her ähnlich gelagert.

OnlineReports: Ist schon etwas im Busch?

Andrist: Noch nichts Konkretes. Kommenden August werden mir uns zu einem Nachtessen mit der IWB-Geschäftsleitung treffen, wie wir das kürzlich auch mit der Primeo Energie pflegten.



OnlineReports: Wie lange bleibt die EBL eigenständig?



Andrist: Mindestens nochmals 120 Jahre. Im Ernst, ich habe als CEO vom Verwaltungsrat klar die Aufgabe gefasst, dass die EBL unabhängig bleiben muss. Dafür  müssen wir effizient, kundenorientiert und am Markt beweglich bleiben. Wenn sich jedoch das Umfeld derart verändert, dass dies alles nicht mehr möglich ist, müssen wir weiter schauen. Anzeichen dafür bestehen heute aber wirklich keine.


"Es gab Zeiten, in denen der EBL-Gewinn
in der Alpiq-Dividende bestand."


OnlineReports:
Womit verdient die EBL am meisten Geld?

Andrist: Das Schöne ist, dass wir mit allen Sparten Geld verdienen. Es gab vor Jahrzehnten Zeiten, in denen der Gewinn der EBL in der Alpiq-Dividende bestand. Heute kommen wir ohne diese Dividende aus.

OnlineReports: Welches ist die klassische Cash-Cow der EBL?

Andrist: Es ist das Netz, das reguliert und stabil ist, weil kein Wettbewerb besteht.

OnlineReports: Wollen Sie damit sagen, dass die EBL kein Sorgenkind hat?

Andrist: Ich möchte sagen, dass wir in jedem unserer fünf Geschäftsfelder noch besser werden können und müssen. Wir sind gut im Management von Infrastrukturen. Kundenbetreuung und Marktorientierung sind neueren Datums. Hier müssen wir zulegen …

OnlineReports: … zum Beispiel auch mit Strom-Rechnungen, mit denen die Kunden etwas anfangen können.

Andrist: Wir sind jetzt daran, die beste Rechnung der Welt zu entwerfen (lacht). Wir haben erkannt, dass niemand unsere bisherigen Rechnungen lesen konnte.

OnlineReports: 2010 wurde "EBL Deutschland in Baden-Württemberg" in badisch Rheinfelden gegründet. Ziel war die Belieferung von 100'000 Kunden mit Ökostrom aus 100-prozentiger Wasserkraft als Testfeld für den freien Energiemarkt in der Schweiz …

Andrist: … Nein, nein. Das Ziel war damals die Belieferung von 20'000 Kunden in Baden-Württemberg innerhalb von fünf Jahren. Diesen Auftrag fasste ich damals als Projektleiter und erfüllte ihn auch.



OnlineReports: Wie viele deutsche Kunden hat die EBL derzeit?

Andrist: Rund 35'000 in ganz Deutschland.

OnlineReports: Eine bescheidene Zahl. Vor viereinhalb Jahren vermeldete die EBL die Belieferung von 32'000 Haushaltungen, was auf einen Durchhänger in den letzten Jahren hindeutet.

Andrist: Richtig. Wir müssen unser Ziel höher stecken. Mit dieser Grössenordnung kann man im deutschen Markt nicht nachhaltig wirtschaftlich operieren. Um gut aufgestellt zu sein, benötigt man mehr als 50'000 Kunden.

 


"Das Birs-Kleinkraftwerk 'Grossmatt'
in Zwingen ist kein Thema mehr."


OnlineReports:
Das Ziel erreicht hat die EBL aber am 21. Mai, als sie die Konzession für den Betrieb des Wasserkraftwerks "Obermatt" an der Birs in Zwingen erhielt. Was haben Umwelt- und Fischereiverbände dazu beigetragen?

Andrist: Diese Verbände haben uns im wahrsten Sinn des Wortes herausgefordert. Sie haben ihre Interessen sehr strikte verfolgt. Das taten sie sehr präzise und fundiert. Wir haben mehr als ein Jahr verhandelt, bis wir für die Ausgleichsmassnahmen für den Neubau der Kraftwerkszentrale eine Lösung fanden. Am Schluss gingen alle zufrieden vom Tisch.

OnlineReports: Weniger Glück hatte die EBL mit ihren während vielen Jahren verfolgten Plänen eines Birs-Kleinkraftwerks "Grossmatt" in Zwingen, wo das Kantonsgericht die EBL auf Feld eins zurückpfiff. Halten Sie an diesem Kraftwerk fest?

Andrist: Nein, dieses Projekt ist kein Thema mehr. Erstens ist es mangels Einspeisevergütung nicht mehr wirtschaftlich machbar. Zweitens wurden Hochwasser-Massnahmen in der Birs in jenem Bereich umgesetzt, in dem das Kraftwerk angesiedelt worden wäre.

OnlineReports: Die EBL will die Elektro-Mobilität fördern und in den nächsten Jahren 10'000 E-Fahrzeuge auf Strassen der Region zu bringen. Wie nah sind sie diesem Ziel?

Andrist: Sehr nah. Es ist toll zu sehen, wie die Elektro-Mobilität vor allem auch bei den kleineren Modellen durchschlägt. Allein Tesla liefert in Möhlin täglich zig Fahrzeuge des Modells "3" aus.

OnlineReports: Wie viele Schnell-Ladestationen sind schon in Betrieb?

Andrist: Wir haben eine Schnell-Ladestation in Pratteln in Betrieb und 15 bis 20 normale Anlagen in den Gemeinden.



OnlineReports: Die Elektro-Mobilität entwickelt sich rasend: E-Autos, E-Lastwagen, E-Velos und E-Trottinetts. Woher kommt eigentlich der dafür benötigte Strom angesichts des Ausstiegs aus der Atomenergie?

Andrist: Eine gute Frage! Wenn alle Personenwagen auf "elektrisch" wechselten, entstünde bei einer jährlichen Fahrleistung von 20'000 Kilometern ein Mehrbedarf von 10 Terrawattstunden. In der Schweiz werden heute jährlich rund 60 Terrawattstunden Strom verbraucht.


"Die Nutzung von Windkraft in der Schweiz
im grossen Stil ist politisch schwierig."


OnlineReports:
Wie würde dieser immense Mehrbedarf gedeckt?

Andrist: In der Schweiz wäre Nutzung von Photovoltaik die einfachste Möglichkeit. Dächer gibt es genug, aber eine volle Bedarfsdeckung ist nicht möglich. Die Nutzung von Windkraft in der Schweiz im grossen Stil ist politisch schwierig. Wenn man erneuerbare Energie will, sollte man auch das Ausland in die Überlegungen einbeziehen und zum Beispiel Windenergie aus Deutschland importieren.

OnlineReports: Aber dazu fehlen noch die Leitungen.

Andrist: Das stimmt. Aber die werden kommen, davon bin ich überzeugt. Dann können wir unsere Pumpspeicher-Kraftwerke optimal einsetzen und sie als Batterien auch für Deutschland nutzen und im Gegenzug vom Norden Windkraft beziehen.



OnlineReports: Sehen Sie keine Stromversorgungs-Lücke?

Andrist: (überlegt lange) Generell nicht. Aber eine Lücke kann es im Bereich der Verfügbarkeit von erneuerbaren Energie schon einmal geben wenn nicht genügend Speicherkapazitäten oder eben Übertragungskapazitäten vorhanden sind.

OnlineReports: Gross angekündigt wurde vor genau einem Jahr direkt an der Autobahn A2 in Pratteln der Bau der grössten Strom-Tankstelle Europas für Elektroautos. Wie weit sind die Pläne gediehen?



Andrist: Wir sind jetzt in Verhandlungen mit drei sehr interessierten Partnern als Immobilien-Investoren, die die Entwicklung selbstständig übernehmen würden. Am Schluss werden wir uns für den passendsten Partner entscheiden. Es geht darum, die Parzelle, die er Kanton uns vertraglich zum Kauf oder zur Pacht zugesichert hat, möglichst attraktiv zu nutzen.

OnlineReports: Welches wäre dabei die Rolle der EBL?

Andrist: Wir wollen die gesamte elektrische Erschliessung samt Photovoltaik-Anlagen und Schnell-Ladestationen bauen und die gesamte technische Infrastruktur betreiben. Der Entscheid, ob in diesem Hub ein Hotel oder Büros angesiedelt werden, ist letztlich nicht unser Geschäft. Deshalb suchen wir einen Partner, der das Risiko in die eigenen Bücher nimmt.



OnlineReports: Sind nicht dennoch Zweifel angebracht, dass dieses Projekt je zustande kommt!

Andrist: Jedes Projekt kann scheitern. Wenn eine Partnerschaft mit dem richtigen Immobilien-Entwickler zustande kommt, bin ich überzeugt, dass wir die beste Ausgangslage geschaffen haben werden, um dort etwas Attraktives zu bauen. Am Schluss müssen wir aber beweisen, dass der Ort für Investoren oder Mieter interessant ist.

OnlineReports: Wie sehen Sie die EBL in zehn Jahren?

Andrist: Unabhängig, wirtschaftlich gesund und um einige tolle Projekte reicher.


Mehr über den Autor erfahren

11. Juni 2019

Weiterführende Links:


Der Gesprächspartner




Tobias Andrist (41) ist seit 1. Juli 2018 CEO der Elektra Baselland (EBL) mit Sitz in Liestal. Der gelernte Elektromechaniker und studierte Betriebsökonom legte firmenintern seine Feuertaufe als Projektleiter des grossen Solarkraftwerks in Calasparra (Südspanien) ab. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und wohnt in Arlesheim.


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Alles mit scharf

Viren- und Wahlkampf
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"Claraplatz als neues Gastromagnet"

BZ
Schlagzeile
vom 24. Juli 2020
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Das Maskulin.

RückSpiegel

 

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

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Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

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