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© Foto by Marc Gusewski, OnlineReports.ch


21 Millionen Gewinn: EBL präsentiert Rekord-Ergebnis

Die Elektra Baselland (EBL) plant den Ausbau des Fernwärmenetzes in Liestal für 40 Millionen Franken und sucht weiterhin Investitions-Gelegenheiten in Windenergie.
Liestal, 11. April 2019

Mit der Nachricht vom "zweitbesten Jahresergebnis" in der 120-jährigen Geschichte der Energieversorgerin Elektra Baselland (EBL) wartete die Firmenspitze heute Donnerstag in Liestal auf, wo Direktor Tobias Andrist (Bild) und Finanzchef Alain Jourdan die Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vorlegten.

Das "Rekordergebnis" eines um 30 Prozent gesteigerten Gewinns von 21,3 Millionen Franken sei trotz erschwerender Umstände wie konkurrenzreichem Strommarkt, weniger Heizgradtagen und "heftigem Wettbewerb" im Bereich Telefon und Internet erzielt worden, so Andrist. Trotz Preiserosionen und tieferen Temperaturen erhöhte sich der Umsatz um 1,3 Prozent auf 221,8 Millionen Franken.

Strategie der Zukunft

In ihr 120. Geschäftsjahr geht die Baselbieter Energie-Genossenschaft mit einer deutlich verjüngten und erneuerten  Firmenspitze, voran Tobias Andrist: "Wir sind ein tolles Team, aber wir mussten uns zuerst auch finden", sagte Andrist, der seit vergangenen Sommer die Stelle des in die Pension gegangenen Urs Steiner ausfüllt. "Dazu hatten wir einen intensiven Strategieprozess darüber, was wir in Zukunft von der EBL erwarten", erzählte Andrist aus der Werkstatt.

Verwaltungsratspräsident Erich Geiser sprach von einem "arbeitsintensiven" Jahr für die obersten Gremien der Firma. Geiser nahm 2015 den Platz des überraschend verstorbenen Reinhold Tschopp ein.  

Veränderte Grosswetterlage

Dass sich in den vergangenen Jahren hat sich die energiepolitische Grosswetterlage für die Schweizer Energieversorger markant geändert hat, ist an der EBL deutlich festzumachen. Neue Atomkraftwerke dürfen nicht mehr gebaut werden und die eidgenössische "Energiestrategie 2050" ist Gesetz; damit ist die Pionierrolle der EBL Allgemeingut geworden und eine Profilierung in diesen Bereichen deutlich anspruchsvoller. Überdies, so Andrist, musste das Wachstum der Vergangenheit bei den Mitarbeiterinnern und Mitarbeitern verdaut werden.

Statt Pionierprojekten stehen bei der EBL beispielsweise die Erneuerung und Verdichtung von den in die Jahre gekommenen dreissigjährigen Wärmeverbunden an. So sollen alleine in Bereich Liestal rund 40 Millionen Franken in den nächsten Jahren in den Ausbau des Wärmenetzes investiert werden.

In Liestal wird gegraben

Die Modernisierung der Wärmezentrale bei der alten Zentralwäscherei steht an und die Verbindung von Liestal und Pratteln mit einer Wärmeleitung, von der man sich eine deutliche Effizienzsteigerung verspricht. Andrist: "Man wird uns in Liestal graben sehen".

Bezüglich Stromversorgung vermeldete der EBL-Chef, dass man "hoffentlich" noch in diesem Jahr mit dem Spatenstich für das Wasserkleinkraftwerk "Obermatt" an der Birs rechnen könne. Dies, nachdem sich die Gegner des Projekts und die EBL nochmals vertieft an einen Tisch gesetzt haben. Zudem versuche man weiterhin die Windenergie in Norddeutschland auszubauen; auch vom Geothermie-Projekt im Jura verspricht man sich ab 2020/21 eine "Realisierungsphase".

Stagnierende Festnetz-Anschlüsse

Im Bereich Telekommunikation, wo die EBL rund 100'000 Kunden zählt, kämpft die Stromversorgerin gegen die Zahl stagnierender Festnetz-Anschlüsse, heute wechseln die Haushalte ins Funknetz. Zum anderen verliert das klassische Fernsehen via Kabelsteckdose an Kunden zugunsten von Internet-basierten Fernsehangeboten, was die klassischen Netzbetreiber fordert. Hier berichtet Andrist von "neuen Kunden" nachdem ihre Zahl eher stagnierte bis rückläufig war.




Weiterführende Links:
- EBL-Spitze: Tobias Andrist löst Direktor Urs Steiner ab
- Die EBL möchte ins kommunale Wassergeschäft einsteigen
- EBL will 2018 die Strompreise um 12 Prozent senken
- Urs Steiner: Bei EBL in Pension – bei IWB Präsident
- Solarstrom: EBL klagt gegen spanische Regierung
- Rechnungsfehler: EBL-Delegierte feuern Revisoren


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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Er soll mehrere Gedichtbänder veröffentlicht haben."

bz
am 16. Mai 2024
über den Attentäter
in der Slowakei
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das kann man auch nicht mit Schweizer-Hochdeutsch erklären.

RückSpiegel

 

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel







In einem Satz


Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

Jean-Luc Nordmann übergibt das Präsidium der Stiftung Tierpark Weihermätteli per 1. Januar 2024 an Martin Thommen.

Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

Sonja Kuhn,
ehemalige Co-Leiterin der Abteilung Kultur Basel-Stadt, ist neu Präsidentin der SRG Region Basel.

Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

Mohamed Almusibli übernimmt ab März 2024 die Direktion der Kunsthalle Basel von Elena Filipovic.

Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.

 

Mitte-Landrat Simon Oberbeck folgt am 1. August 2024 als Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrtund Hafenwirtschaft auf André Auderset.

Die Junge SVP Basel-Stadt hat Demi Hablützel (25) einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsidentin wiedergewählt.