© Foto by OnlineReports.ch
"Ich gratuliere den Initianten herzlich": Basler Medienanwalt Wagner

Blocher-Kritiker Martin Wagner steigt wieder in die "Basler Zeitung" ein

Der frühere Präsident und Verleger wird wieder Medien-Anwalt der "Basler Zeitung Medien"


Von Peter Knechtli


Er war erst Medienanwalt, dann Präsident und Verleger der "Basler Zeitung", bis er sich mit Christoph Blocher und Tito Tettmanti verkrachte. Jetzt steht Blocher-Kritiker Martin Wagner vor seinem Comeback bei der BaZ – wieder wie damals als Konzernanwalt.


Dies erfuhr OnlineReports aus mehreren Quellen. Martin Wagner liess Anfragen von OnlineReports unbeantwortet. Filippo Leutenegger, der neue Präsident der BaZ-Holding, die kommenden Montag ihre erste Verwaltungsratssitzung abhält, bestätigte OnlineReports gestern Mittwoch, dass er einen "Legal" suche, der "alle diese juristischen Probleme lösen kann".

Mehr könne er leider nicht sagen, er sei derzeit "am Suchen". Ja, sagte Sanierer Leutenegger, Wagner könne einer dieser Namen sein. Es gebe mehrere Namen, unter denen er sich innnerhalb einer bis zwei Wochen für einen entscheiden werde, flunkerte Leutenegger. Doch noch während OnlineReports recherchierte, publizierte die BaZ heute Donnerstagabend ein Communiqué und bestätigte das Engagement Wagners – "mit sofortiger Wirkung".

Fakt ist, dass sich Martin Wagner und Filippo Leutenegger schon lange und gut kennen. Seit knapp einem Jahr sind die beiden Duz-Freunde auch FDP-Parteikollegen. Ein Basler Insider: "Wagner ist Leuteneggers Wunschkandidat – und Leutenegger entscheidet."

Wagner hob ab wie eine Rakete ...

Die neun Monate vom Februar bis November 2010 haben dem Basler Medienanwalt Martin Wagner (51) – gar nicht zu seinem Verdruss – ein Mass an Publizität eingetragen, von der Berufskollegen nicht einmal zu träumen wagten: Als offizieller Bevollmächtigter und Beauftragter von Tito Tettamanti steuerte er den Verkauf des Unternehmens "Basler Zeitung" (offiziell: "Basler Zeitung Medien") der Familie Hagemann nicht etwa an die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) oder an die Tamedia ("Tages-Anzeiger", ("SonntagsZeitung"), sondern vordergründig an Tettamanti und sich selbst.

Zu diesem Zweck gründete er mit der "BaZ Holding AG" ein Übernahmevehikel mit einem Aktienkapital von einer Million Franken, in das sich Tettamanti (75 Prozent) und Wagner (25 Prozent) teilten. Dass Rahel und Christoph Blocher im Hintergrund die Darlehensgeber waren, verschwiegen sie hartnäckig.

Gleichzeitig hob Wagner wie eine Rakete ab: Er firmierte fortan als Verwaltungsratspräsident und Verleger. Von einem Tag auf den andern erlangte Wagner den Status eines regionalen Medien-Manitus. Doch als erst der damalige "Weltwoche"-Vizechefredaktor Markus Somm die BaZ-Chefredaktion übernahm und schliesslich das Beratungsmandat von Christoph Blochers Robinvest AG bekannt wurde, formierte sich in der Region Basel ein Widerstand, dass es für Wagner keine Zukunft mehr gab. Mit seinen Strategien, so ein Insider zu OnlineReports, sei Wagner von Blocher firmenintern "exekutiert" worden.

... und verschwand ebenso schnell wieder

So, wie sie gekommen waren, traten sie neun Monate später wieder ab: Der Basler Flugunternehmer Moritz Suter übernahm zum Zwecke der Sanierung die BaZ-Holding, liess die Öffentlichkeit aber über die wahren Darlehensgeber – Christoph und Rahel Blocher – weiterhin im Unklaren. Zum gleichen Zeitpunkt gingen die Anwaltsgeschäfte vom "Büro Wagner" an den Zürcher Anwalt Felix Suter, Moritz Suters Sohn, über.

Am Abend des 12. Dezember letzten Jahres teilte Moritz Suter der Belegschaft des Konzerns per Mail mit, er gebe seine 100-Prozent-Beteiigung an der BaZ-Holding an Rahel Blocher zurück. Moritz Suter und Christoph Blocher sowie Markus Somm waren miteinander offensichtlich nicht klar gekommen. Woran konkret der Sanierungsauftrag scheiterte, ist noch nicht bekannt. Sicherlich aber waren mit Suter und Blocher zwei Alphatiere am Werk, von denen am Schluss jenes sich durchsetzte, das über die grösseren finanziellen Ressourcen und über die finale Entscheidungshoheit verfügte – Blocher.

Der operative Sinn

Wenn nun das vermutlich lukrative Mandat des Konzernanwalts der "Basler Zeitung Medien" wieder an Martin Wagner zurückgeht, so macht dies aus operativer Sicht ohne Zweifel Sinn. Leutenegger muss das Unternehmen – insbesondere den Zeitungsdruck – sanieren und bald Ergebnisse vorweisen. Er braucht einen juristischen Fachmann, der "den Laden" kennt – und keiner kennt ihn besser als Martin Wagner: Er stand der Familie Hagemann während vielen Jahren als Firmenanwalt zur Verfügung und fädelte in dieser Zeit unter anderem den spektakulären Verkauf der damals zum BaZ-Imperium gehörenden Jean Frey-Gruppe, deren CEO Filippo Leutenegger damals wurde, an Thomas Matters Swissfirst Bank ein.

So logisch und typisch für seine Stehauf-Mentalität ein Comeback Martin Wagners als Konzernanwalt wäre, so beinahe unglaublich erscheint sie. Denn nachdem sich Wagner nicht gerade in Minne von der BaZ-Holding getrennt hatte, entwickelte er einerseits eine eigentliche Euphorie, als das Projekt einer BaZ-Konkurrenz namens "TagesWoche" bekannt wurde. In einem Leserbrief in OnlineReports schrieb er beinahe feierlich: "Ich gratuliere den Initianten herzlich und zähle mich zu den ersten Abonnenten des neuen, hochwillkommenen Medienangebotes."

Wagner beleidigte Blochers Familie

Einschneidender war anderseits die parteipolitische Positionierung Wagners. Vergangenes Frühjahr entschied er sich für einen Raketenstart Richtung Bern: Als bis dahin Parteiloser trat er in die Baselbieter FDP ein ("Ich bin ein Grundliberaler") und kandidierte für den Nationalrat. Er führte einen beherzten und aufwändigen, aber erfolglosen Wahlkampf – und landete auf dem zweitletzten Platz der FDP-Liste.

Indes: Keine der sieben FDP-Kandidaturen erzielte auch nur annähernd so viel Publizität wie Wagner: Die interessierte Öffentlichkeit brachte vor Staunen den Mund nicht mehr zu, mit welcher Aggressivität und Ausdauer er gegen die SVP, gegen Mitglieder der Familie Blocher ("Blocher ist Gift für die Schweiz") und das "unsägliche Blocher-Prinzip" einen regelrechten Verbal-Krieg führte. In einem Gastbeitrag des "Sonntag" (AZ Medien) bezeichnete er die SVP am 29. Mai 2011 als "Schweizerische Verdrängungspartei" und bezichtigte sie der "Menschenfeindlichkeit", Blochers Tochter Magdalena, so Wagner weiter, führe "mit Repression, Angstmacherei und totaler Blossstellung". Bei ihr komme "allein der geklonte Vater zum Vorschein". Wagner über Blochers Kinder: "Sind das entwickelte Persönlichkeiten?"

Wieder Friede, Freude, Eierkuchen?

Bekannte und Beobachter Wagners konnten sich auf solche Anschuldigungen keinen Reim machen. Wagner war ja Präsident und Anwalt der Blocher-nahen "Weltwoche" und vermutlich dürfte er es ja auch gewesen sein, der das Mandat an die Robinvest AG wenn nicht erteilt, so doch gebilligt hat. Augenreibend schoss ins Bewusstsein, dass zwischen Blocher und Wagner doch eben noch geschäftliche Beziehungen bestanden.

Sogar der damalige FDP-Nationalrat Hans Rudolf Gysin, dessen Wirtschaftskammer auch zu den langjährigen Auftraggebern Wagners zählt, und der seit kurzem dem Verwaltungsrat der BaZ Holding AG angehört, sah sich zur öffentlichen Bemerkung veranlasst, Wagner schiesse "viel zu undifferenziert und zu scharf" gegen Blocher und die SVP. Ausserdem, so wird kolporiert, habe sich Wagner erfolglos gegen die Einsetzung von Somm als neuem BaZ-Chef gewehrt.

Schleierhaft, wo Wagner steht

Und heute, da feststeht, dass Christoph Blocher noch immer der entscheidende Garant hinter der "Basler Zeitung" ist, soll das alles nicht mehr gelten – ohne dass die Differenzen auch öffentlich aus dem Weg geräumt wurden? War das alles nur inszeniert? Oder ist Martin Wagner einfach – von Fall zu Fall – ein phänomenaler Verwandlungs- und Versöhnungskünstler?

Viele Branchen-Insider haben darauf keine Antwort. Für sie wird immer unklarer, wo Wagner steht und wer er ist. Denkbar ist, dass Blocher Wagner als juristischen Vertreter der BaZ und sachlich beste Lösung aus pragmatischen Gründen akzeptiert.

Aber damit ist die Frage nicht beantwortet, wie Wagner mit der grossen Wahrscheinlichkeit umgeht, dass die "Basler Zeitung" in der Interessenlage des Hauptinvestors vor allem ein politisches Projekt und der Konzernanwalt dessen Vertreter ist.

19. Januar 2012

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Flexibel ist er ja"

Naja in der FDP BL hat er eine Schlappe bezogen. Vielleicht zügelt er jetzt in die Stadt und kandidiert für den Regierungsrat – für welche Partei auch immer. Flexibel ist er ja.


Stephan Gassmann, Aesch



"Ein guter Physiotherapeut"

Bei soviel beruflichen und politischen Pirouetten im Laufe von zwei Jahren müsste Martin Wagner eigentlich unter extremem Halskehri und Schwindelanfällen leiden. Auf dem Foto schaut er erstaunlich geradeaus. Wahrscheinlich hat er einen guten Physiotherapeuten, der ihm nach jeder Kehrtwende den Kopf wieder zurechtsetzt. Am einfachsten ist immer in Blickrichtung Herrliberg, wo am meisten zu holen ist.


Esther Murbach, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Das Bundesbüchlein (...) lädt geradezu ein, zwei Mal Nein zu stimmen: Nein zu Bundessteuern. Und Nein zu SRG-Zwangsgebühren."

Basler Zeitung
vom 13. Januar 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Stimmt also Nein zur No-Billag-Initiative! Hat das der Autor so gemeint?

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.