Der ASE-Präsident vs. OnlineReports

Weshalb es OnlineReports für richtig hält, den Namen des höchsten Verantwortlichen der "ASE Investment AG" zu nennen


Von Peter Knechtli


Es war wieder einmal Nachtarbeit, damals am 25. April 2012: OnlineReports berichtete als erstes Medium über einen Fall, dessen gravierende Dimension damals noch nicht klar war: "Viele ASE-Anleger bangen um ihr Geld: Millionen-Schaden vermutet", war die Schlagzeile des ersten Berichts. Sicher, das zeigte sich bald, war nur eines: Hier ging es um mehr als nur einen Alltags-Verdacht und um mehr als nur wenige Millionen. Die Führung der aus Frick operierenden "ASE Investment AG" mit Firmensitz in Engelberg OW war durch eine superprovisorische Verfügung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) entmachtet und die auf Konkursverwaltungen und Liquidationen spezialisierte Berner Firma "Transliq AG" als "Untersuchungsbeauftragte" eingesetzt worden.

Die ASE Investment hatte dreistellige Millionen-Summen an Vermögen von Privatpersonen akquiriert, die glaubten, mit "lukrativen Anlagemöglichkeiten" im Devisenhandel Traumrenditen bis zu mehr als 20 Prozent zu erzielen. Die Fortsetzung ist bekannt: Von diesen Vermögen ist vermutlich so gut wie nichts mehr vorhanden. Wohin die immensen Geldmengen flossen, wissen nur sehr wenige ASE-Insider – und in absehbarer Zeit vielleicht auch die Aargauer Staatsanwaltschaft.

Allein jene ASE-Kunden, die ihr Konto bei der Basler Kantonalbank (BKB) führen liessen, dürften einen Schaden von rund hundert Millionen Franken erlitten haben. Gravierende Kontroll-Fehler und Interventions-Unterlassungen in der BKB führten dazu, dass sich die Basler Staatsbank entsprechend ihrem "fair banking"-Versprechen bereit erklärte, für eine Summe von rund 50 Millionen Franken an diesem Teil des Schadens aufzukommen. Der ASE-Skandal kostete Hans Rudolf Matter den Kopf als CEO der Bank. Die Finanzmarktaufsicht Finma warf der BKB vor, sie habe bei der Betreuung der "ASE Investment AG" die bankengesetzlichen Organisations- und Gewährserfordernisse "schwer verletzt".

"Journalisten haben auch die Pflicht,
Ross und Reiter zu benennen."



Letzten Dezember reichte Simon Müller, Verwaltungsratspräsident der ASE, beim Basler Zivilgericht gegen OnlineReports Klage wegen Persönlichkeitsverletzung ein mit der Forderung, ihm eine Genugtuungssumme von 2'000 Franken zu zahlen. Grund: OnlineReports hatte im Verlaufe der kontinuierlichen Berichterstattung den Namen des ASE-Präsidenten sowie – in zwei Fällen – seinen Wohnort genannt. Ebenso beanstandete er, dass OnlineReports Bild-Ausrisse der Website der ASE Investment und der Gastro-Gruppe Berest publiziert hatte.

In der ersten Gerichtsverhandlung Ende April machte der Anwalt des Klägers geltend, es sei OnlineReports mit der Namensnennung darum gegangen, "systematisch den Ruf des Klägers zu zerstören". OnlineReports habe eine "schwere Persönlichkeitsverletzung" begangen, da Simon Müller "keine Person des öffentlichen Interesses" sei. Im Verlaufe der Gerichtsverhandlung machte der Rechtsvertreter zudem erstmals seit Publikation der ersten ASE-Berichte vor einem Jahr geltend, gegen Müller werde nicht wegen Betrugs ermittelt – wie OnlineReports unter Berufung auf den Aargauer Oberstaatsanwalt berichtete –, sondern wegen Urkundenfälschung und ungetreuer Geschäftsbesorgung.

OnlineReports bestritt entschieden die unterstellte Absicht der Ruf-Zerstörung – was aus den zahlreichen Artikeln auch in keiner Weise abgeleitet werden kann, im Gegenteil: OnlineReports ging mit Müller immer sachlich um und deklarierte wiederholt die Unschuldsvermutung. Gleichzeitig aber vertritt OnlineReports auch den Standpunkt, Simon Müller als Präsident der ASE sei ohne jeden Zweifel eine Person des öffentlichen Interesses. In seiner Funktion als höchster Repräsentant und Verantwortlicher der "ASE Investment AG" (inzwischen in Liquidation), die sich dem Vorwurf des Anlagebetrugs mit Kundenvermögen in dreistelliger Millionenhöhe ausgesetzt sieht, steht er ganz besonders in der Verantwortung. Hunderte Anleger dürften ihr Vermögen ganz oder teilweise verloren haben.

In der Verantwortung stehen aber auch Journalisten – nämlich gegenüber ihren Leserinnen und Leser. In bestimmten Fällen – etwa, wenn mehrere Individuen oder gar mehrere hundert Personen gravierend tangiert sein können – hat der Medienschaffende aber nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, Namen zu nennen. Werden Namen von Beschuldigten in kritischem Kontext publik gemacht, ist (was auch für diesen Artikel gilt) die Deklaration der Unschuldsvermutung notwendig, solange nicht ein Gericht einen rechtskräftigen Schuldspruch gefällt hat.

OnlineReports ist in der Praxis der Namensnennung sehr zurückhaltend. Wird Journalismus aber als Pflicht zur Information und Transparenz ernst genommen, sind – wie wir es gelernt haben und es auch lehren – Ross und Reiter zu benennen. Dies sowohl in Fällen, in denen sich Protagonisten im Licht der Medien sonnen, wie auch dann, wenn sie es mit der Justiz zu tun bekommen und das überwiegende öffentliche Interesse gegeben ist. Wir tun dies nicht aus eigenem Wohlgefallen, sondern Informations-Dienstleistung an unsere Leser. Wenn Akteure im kritischen Kontext nur noch mit Initialen angedeutet werden dürfen, wird Journalismus zum Kreuzworträtsel. Oder, um es deutlich zu sagen: Dann wird er überflüssig.

"Zwei Mausklicks im Internet
führen zur Identität des ASE-Präsidenten."



Personen des öffentlichen Interesses müssen sich mehr gefallen lassen als andere. So wurde der ehemalige Baselbieter Polizeikommandant Daniel Blumer in den zahlreichen Medien mit vollem Namen und Foto abgebildet, weil er auf der Autobahn widerrechtlich rechts überholte. Selbst ein fristlos entlassener Oberbaselbieter Dorfpolizist wurde in einer führenden Zeitung der Region Basel mit vollem Namen erwähnt. Der Name Dieter Behring, der noch nicht angeklagt ist, erscheint in der Schweizerischen Mediendatenbank gegen zweitausend mal, die Suchmaschine "Google" präsentiert über fünftausend Ergebnisse.

Brauchbare Richtlinien oder Orientierungshilfen über die Namensnennung existieren für Journalisten nicht. Im Falle eines früheren Muttenzer SD-Landrates, unter anderem der Schändung seiner Tochter angeklagt, beharrte OnlineReports während der Gerichtsverhandlung entgegen der Mahnung der Gerichtspräsidentin auf der Namensnennung. Grund: Bevor es zum Strafprozess kam und der Angeschuldigte auf der Flucht war, hatte die Polizei in Fahndungsaufrufen den vollen Namen und mehrere Fotos des Gesuchten veröffentlicht, die OnlineReports im Interesse der Strafverfolgung auch publizierte. Da alle Beiträge zu diesem Fall, wie in Online-Medien üblich, sinnvollerweise miteinander verlinkt sind, war die Identität des Angeklagten ohnehin transparent.

Unter der Voraussetzung, dass ein journalistischer Beitrag nicht klar vorverurteilenden Charakter hat und die Unschuldsvermutung deklariert ist, spricht nach unserer Überzeugung nichts gegen eine Namensnennung. Beide Voraussetzungen sind im Fall des ASE-Präsidenten Simon Müller gegeben. Seine Identität als ASE-Präsident – Name, Vorname, Wohnort, und selbst die Heimatberechtigung – ist keineswegs geheim: Sie kann mit zwei Mausklicks im Online-Handelsregister abgerufen und eingesehen werden.

Wirtschaftsführer sonnen sich, wenn es um image- und prestigefördernde Erfolgsmeldungen geht, gern im Licht der Medien. Die Aufgabe der Medien beschränkt sich aber nicht nur auf affirmative Inhalte. Auch die kritische Begleitung der Vorgänge gehört zu den ihren Grundaufgaben. Sicherlich kann eine mediale Erwähnung in negativem Kontext für den Betroffenen unangenehm sein. Aber sie ist – wenn Vermögen in dreistelliger Millionenhöhe in Frage gestellt sind, erst recht – Teil der freien Wirtschafts-Berichterstattung. Die Schweiz kennt eine unabhängige Presse und die verfassungsmässig garantierte Pressefreiheit.

"Wer den Kontakt zu den Medien ablehnt,
kann nicht erwarten,
dass sie ihn aus dem Spiel nehmen."



Als OnlineReports nach Einleitung der Zwangsliquidation der "ASE Investment AG" den Kontakt zu Simon Müller suchte, um seine Stellungnahme einzuholen, blieb er ohne Begründung unerreichbar. Sein Anwalt behauptete vor Gericht, Müller sei aufgrund einer Verfügung der Finma zum Schweigen verpflichtet worden. Er habe sich gar nicht wehren dürfen.

Nach einem Beweis gefragt, legte der Anwalt aber nicht eine Finma-Verfügung vor, sondern zwei Mails der Firma Transliq AG und der Aargauer Staatsanwalt, eher routinemässige Formulierungen enthaltend. Doch darin wird dem Beschuldigten kein genereller Maulkorb verpasst.

• Transliq schreibt lediglich, es dürften "Vermittlern sowie allfälligen weiteren involvierten Drittparteien" keine mündlichen oder schriftlichen Auskünfte erteilt werden. Persönliche Stellungnahmen und Schilderungen der ASE-Geschäftspraxis gegenüber Medienschaffenden sind davon klar nicht betroffen.

• Der Aargauer Staatsanwalt spricht sogar nur von einer "Verpflichtung" Müllers, "die Ihnen hiermit zur Verfügung gestellten Informationen geheim zu halten und insbesondere nicht an unbeteiligte Dritte weiterzugeben". Es geht hier klar um die zur Verfügung gestellten Informationen und nicht um persönliche Schilderungen ausserhalb dieser Informationen.

In beiden Mails geht es um die Anweisung, keine aus den Akten gewonnenen Informationen weiterzugeben. Dass Müller über seine persönliche, subjektive Einstellung zum Fall und über sein geschäftliches Verhältnis zu seinem immer noch inhaftierten Geschäftsführer nicht reden darf, lässt sich daraus nicht ableiten. Schon gar nicht, dass er sich im Rahmen eines zivilrechtlichen Verfahrens gegenüber dem Gerichtspräsidenten nicht äussern darf. Es scheint eher so zu sein, dass es dem ASE-Präsidenten um die Wahrung seiner Anonymität ging und geht. Sollen der Öffentlichkeit verpflichtete Journalisten dazu Beihilfe leisten?

Es ist selbstverständlich Sache jedes Einzelnen, ob er mit den Medien in Kontakt treten will oder nicht. Er darf aber keinesfalls erwarten, dass die Medien ihn aus dem Spiel nehmen, wenn er sich bedeckt hält und den Kontakt zu Journalisten ablehnt.

Der damalige Basler Kantonalbank-CEO Matter wählte einen andern Weg: Er stand vor die Medien, stand zu Fehlern und demissionierte. Obschon gegen ihn kein Strafverfahren läuft. Die Verhandlung Simon Müller vs. OnlineReports wurde unterbrochen. Sie wird am 17. Juni fortgesetzt.

17. Mai 2013

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"Ich stehe hinter der Einscheidung des IOC"

Aargauer Zeitung
vom 24. März 2020
die Olympia-Siegerin
Nicola Spirig zitierend
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Leider hat der Texter die Quali nicht geschafft.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

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Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

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Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

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Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
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Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
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Tierschutz beider Basel:
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Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
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Campus der Musik-Akademie Basel:
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34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
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Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
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Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

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Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 9. April, 14 Uhr: 711 bestätigte Fälle (+17 gegenüber Vortag); 21 verstorbene Personen (-); 485 Personen (+24) sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 9. April, 10 Uhr: 846 positive Fälle (+12 gegenüber Vortag); 33 Todesfälle (+2); 572 Personen sind genesen; 93 Personen (davon 74 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 8. April, 14 Uhr: 694 bestätigte Fälle (+4 gegenüber Vortag); 21 verstorbene Personen (+2); 461 Personen (+9) sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 8. April, 10 Uhr: 834 positive Fälle (+21 gegenüber Vortag); 31 Todesfälle (+3); 535 Personen sind genesen; 99 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 14 Personen (+1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-); 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-); 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-); 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5); 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2); 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1); 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1); Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

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Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

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