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© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


Bundesgericht: Härtere Strafe für ex ASE-Präsident Müller

Frick, 29. Juli 2020

Im Betrugsfall der im Frick domizilierten Devisenanlage-Firma "ASE Investment AG" fordert das Bundesgericht härtere Strafen für den damaligen Verwaltungsrats-Präsidenten Simon Müller, wie die "Aargauer Zeitung" heute berichtet.

Das Bezirksgericht Laufenburg hatte Müller, ausgebildeter Treuhänder mit eidgenössischem Fachausweis, im Dezember 2016 wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, Geldwäscherei und Misswirtschaft zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Ausserdem sprach es eine unbedingte Geldstrafe von 240 Tagessätzen zu 160 Franken aus und verpflichtete ihn zur Bezahlung einer Ersatzforderung von 1,98 Millionen Franken an den Staat.

Schlechte Zensuren für Obergericht

Im Berufungsprozess, den sowohl Müller wie die Staatsanwaltschaft anstrengt hatten, reduzierte das Aargauer Obergericht die Strafe um mehr als die Hälfte auf 28 Monate, weil es Müller von den Vorwürfen der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung und der Misswirtschaft freisprach. ASE-Geschäftsführers und Müllers Büropartner Martin Schlegel erhielt neun statt elf Jahre.

Damit war die Staatsanwaltschaft nicht zufrieden und zog den Fall ans Bundesgericht weiter, wo Müller Freispruch verlangte, weil er von den Machenschaften seines Geschäftsführeres Schlegel nichts gewusst haben will.

Das Bundesgericht zeigt sich von Urteil und Begründung des Aargauer Obergerichts gar nicht überzeugt. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung sei "widersprüchlich" sowie teilweise "schwer nachvollziehbar" und der Entscheid lasse "eine rechtsgenügende Gesamtwürdigung vermissen". Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gutgeheissen, das Urteil des Aargauer Obergerichts teilweise aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen.

Schneeball-System mit "Traumrenditen"

Das Geschäftsmodell der ASE beruhte auf einem Schneeball-System und geheimen doppelten Konten, wodurch rund 2'000 mit Traumrenditen von bis 20 Prozent getäuschte Anleger rund 170 Millionen Franken verloren, während sich Präsident und Geschäftsführer traumhafte Bezüge zuschanzten.

OnlineReports hatte im April 2012 erstmals über die Verhaftung des ASE-Geschäftsführers und der Strafverfolgung gegen die "ASE Investment" berichtet. Simon Müller hatte wegen Persönlichkeitsverletzung gegen OnlineReports geklagt, unterlag aber vor dem Basler Zivilgericht vollumfänglich. (Die Urteilsbegründung im Wortlaut)




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https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Er soll mehrere Gedichtbänder veröffentlicht haben."

bz
am 16. Mai 2024
über den Attentäter
in der Slowakei
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das kann man auch nicht mit Schweizer-Hochdeutsch erklären.

RückSpiegel

 

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel








In einem Satz


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 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.

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Iris Graf steigt von der Projektleiterin und akademischen Mitarbeiterin der Baselbieter Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern zur Leiterin auf.  

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Florian Nagar-Hak und Saskia Bolz übernehmen die Leitung des Gesundheitszentrums Laufen, das zum Kantonsspital Baselland gehört.

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Marilena Baiatu ist neue Kommunikationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland und ersetzt Thomas Lyssy, der Ende November pensioniert wird.