Claude Bühler – Premiere am Theater Basel

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Theater Basel, Kleine Bühne
Premiere

"Die Wohlgesinnten"

Eine Übernahme vom Schauspielhaus Wien in Kooperation mit stabilemobile compagnia Antonio Latella

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jonathan Littell

Dramatisierung: Federico Bellini und Antonio Latella
Regie: Antonio Latella
Bühne/Kostüme/Video: Ralf Hoedt, Moira Zoitl
Musik: Franco Visioli
Dramaturgie: Brigitte Auer, Federico Bellini, Francesca Spinazzi
Licht: Simone de Angelis

Mit Steffen Höld, Barbara Horvath, Alexander Seidel, Thiemo Strutzenberger


Stepptänzer des Todes

Selten war der Diskurs bei einer Buchveröffentlichung so heftig; von "Jahrhundertroman" war die Rede, andere sprachen von "Schlammlawine von Kitsch" oder "Müllhaufen aus Pornographie".

Im Täterbericht des fiktiven SS-Offiziers Max Aue von den Massenmorden auf dem Russlandfeldzug oder in Auschwitz, der sich in die realen Begebenheiten mit realen Personen einfügt, erkannten Rezensenten eine Rechtfertigungsschrift, sogar eine "Affirmation des Grauens", zumal der Ich-Erzähler zwischen den Erschiessungen auch noch schöngeistig über Blaise Pascal oder Johann Sebastian Bach elaboriert. Und der Autor Jonathan Littell seinen Roman "Die Wohlgesinnten" (2006) auch artifiziell-zynisch mit der Struktur einer Suite unterteilte: Allemande, Courante, Sarabande etc.

Diese Diskursangebote, die bei dem Themenkomplex auch einen gewissen Druck zur Positionierung und Klärung ausüben, haben Federico Bellini und Antonio Latella unterlaufen – und nicht zum Vorteil. Ihre dreieinhalb Stunden dauernde surrealistische Dramatisierung des 1'300-Seiten-Romans könnte man mit "Die Nachtmahren des melancholischen SS-Offiziers Max Aue" übertiteln. Ist man bei der Lektüre über die kühle Unbeteiligtheit des juristischen Büromenschen Aue erschüttert, der die Entsetzlichkeiten indifferent wie ein heutiger Intellektueller betrachtet, so sieht man in Thiemo Strutzenbergs Verkörperung von Beginn weg einen kranken, perversen, schwitzenden Melancholiker, der immer wieder mal laut schreiend ausrastet. Keine Frage, so einer hätte keine Karriere bei der SS gemacht.

Auf der Kleinen Bühne wird auch nicht das Deutschland von damals gezeigt; keine Hakenkreuze, kein militärisches Dschingerässä-Bumm, kein Himmler, kein Stacheldraht, kein Holocaust, sondern eine Erinnerungslandschaft Aues. Zu Beginn schiebt der Sänger Alexander Seidel, als wäre er der altgewordene Aue, einen Rollator mit Scheinwerfer umher, als wollte er die dunklen Räume seiner Erinnerungen ausleuchten. Den Hintergrund bildet die ganze Zeit über eine Videoaufnahme vom Berliner Tiergarten; hier beginnt alles.

Aue wird dort wegen Verdacht auf homosexuelle Handlungen festgenommen. So fällt er dem schneidig-zynischen Polizeifunktionär Thomas Hauser (Steffen Höld) in die Hände und wird zum Werkzeug seines Karriereförderers, der ihn bald zu einem Sonderkommando an der Ostfront vermittelt, das Juden und Kommunisten erschiesst. Die Bühne ist mit Klavierstühlen vollgestellt; fast zärtlich spricht Aue in seiner Erinnerung mit dem jüdischen Buben Yakov, dem er Noten von Rameau schicken will – aber ein Unfall zerquetscht Yakov die Hand, er kann nicht mehr für die SS-Männer Klavier spielen. Yakov wird erschossen.

Karikaturistisch wird der Übermut in der Teppichetage des Massenmords ausgemalt. Solange die Wehrmacht vorrückt, stecken die beiden Schicksalsfreunde Aue und Hauser in übergrossen Anzügen. Zum wiederkehrenden Jubelruf "Krieg ist Krieg, und Schnaps ist Schnaps" besaufen sie sich und rauchen Kette. Aue trampelt Marschrhythmen in Steppschuhen. Ihre kalten Erörterungen über die funktionellen Schwierigkeiten, Menschen in grosser Menge umzubringen, zuerst bei den Erschiessungen, dann mit den Gaslastwagen, wirken auf schreckliche Weise atemberaubend. Wenn es um die "Evakuierung" von 11 Millionen Juden geht, sendet Alexander Seiler ein langes "Ssssssss" ins Mikrophon, dass es einem kalt den Rücken runter läuft.

Natürlich sprechen die Beiden auch über Zweifel an ihren "Methoden", aber die Tiefe der Charaktere, insbesondere Aues Zwiespältigkeit zwischen Kunstsinn und Verbrechen, wird nicht ausgebreitet, sein Ausweichen in den Kulturkitsch und die Haltbarkeit seiner Rechtfertigung nicht erörtert. Im Gegenteil haben Bellini und Latella Aues Handlungsweise als schicksalsgegeben verklärt, indem sie Littells Figurenanlage aus der antiken Orestie textlich herauskehrten, zelebrierten und damit zementierten: Aue ist als Orest, Hauser als sein Freund Pylades, Aues Schwester Una als Elektra determiniert, und die Frage nach Schuld und Motiv – schwupps - verdrängt. Der Roman wird nicht befragt, er wird zum Nennwert genommen.

So gerät, auch wenn einen keine Uniformen in jene Zeit zurückziehen, die Erzählung zum Historienstoff, dessen Grauen einen aus der Vergangenheit anhaucht, weil wir die Bilder zu Littells Dialogen kennen, der aber – mythisch verstellt – nicht auf heutige Verhältnisse übersetzbar wird. So wirken die Charaktere im Vergleich zu Viscontis Film "La caduta degli dei" oder Pasolinis "Salò", ja selbst zu Bruno Ganz’ Hitlerschmonzette harmlos. Wenn Aue über Fäkalsex deliriert oder in inzestuöser Geilheit über seine Schwester (Barbara Horvath) herfällt, so nimmt man ihn halt für krank, ja sogar als psychisches Opfer seiner Verbrechen.

Das liegt an der Anlage, nicht am Ensemble, an dessen Lippen das Premierenpublikum über die ganze Spieldauer hing, und dessen Einsatz mit langem und intensivem Applaus verdankte.

12. Februar 2016
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Claude Bühler, ist Journalist und Schauspieler in Basel. Er arbeitete erst als Freier Journalist bei Printmedien sowie als Medienverantwortlicher von act entertainment. Derzeit Redaktor und Produzent bei Telebasel. Als Schauspieler war er in verschiedenen Regie-Arbeiten der Basler Schauspielerin und Regisseurin Ingeborg Brun sehen, beispielsweise als Jean in "Fräulein Julie" (A. Strindberg), aber auch als Professor Siebegscheit im Märli "Froschkönig" des Theater Fauteuil oder als Lucky in "Warten auf Godot" (S. Beckett) des Theater Marat Sade.

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"Haushalt ächzt unter BLPK-Loch"

Basellandschaftliche Zeitung
Front-Schlagzeile
vom 10. Februar 2016
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Diesen Haushalt möchte ich mal ächzen hören – und erst noch unter einem Loch.

Und übrigens ...

Fischers Unzertrennliche
RückSpiegel


Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-Recherche über rechtliche Probleme beim Eigenheim-Bau des Baselbieter Kantonsingenieurs in Seltisberg auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung zog die OnlineReports-Recherche über Tricksereien beim Eigenheim-Bau des Baselbieter Kantonsingeieurs nach.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, zitierte in seiner Kolumne einen OnlineReports-Kommentar aus dem Jahr 2010 zur "Bespielung" von Basler Plätzen.

20 Minuten online
, die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Strafbefehl gegen Scientology-Kritiker Thomas Erlemann auf.

In ihren Berichten über die mögliche politische Zukunft des CVP-Aussteigers Daniel Albietz nahmen die Schweiz am Sonntag und die Basler Zeitung auf das OnlineReports-Interview mit der Basler CVP-Präsidentin Andrea Strahm Bezug.

Die OnlineReports-News über das Ende von Jürg Wiedemanns Amtszeit als Birsfelder Gemeinderat nahmen Telebasel, das SRF-Regionaljournal, die Basellandschaftliche Zeitung und die Basler Zeitung auf.

Die Luzerner Nachrichten-Plattform lu-wahlen.ch empfiehlt die Fünf-Jahres-Bilanz über Markus Somm von OnlineReports zur Lektüre.

Die Basellandschaftliche Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die gescheiterte Solar-Anlage auf dem denkmalgeschützten Dach des Kraftwerks Birsfelden auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über bauliche Veränderungen am Basler Bahnhof SBB ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-News ein.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des ehemaligen Präsidenten der römisch-katholischen Kirchgemeinde Birsfelden auf.

Die Luzerner Politplattform lu-wahlen.ch empfiehlt das OnlineReports-Interview mit AZ-Medien-Verleger Peter Wanner zur Lektüre.

Die Basellandschaftliche Zeitung zog den OnlineReports-Primeur über das explodierte Strassenwisch-Fahrzeug in Rheinfelden nach.

Der Tages-Anzeiger zitierte in seinem Bericht "Der Tesla-Trugschluss" aus einem Gast-Kommentar, den Willy Bierter in OnlineReports publizierte.

Das SRF-Regionaljournal Aargau-Solothurn nahm den OnlineReports-Bericht über die Suche eines SP-Gemeinderates in Breitenbach durch ein Zeitungsinserat auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod von Landrat Claudio Botti wurde von der Basellandschaftlichen Zeitung und der Volksstimme aufgenommen.

Die Basellandschaftliche Zeitung zitierte ausführlich aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Nationalratswahlen.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Einführung eines neuen Signets für den Kanton Baselland auf eine Primeur-News in OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die Volksstimme nahmen den OnlineReports-Primeur über Monica Gschwinds Verzicht auf die Teilnahme am diesjährigen Dies academicus der Universität Basel auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-News über die Einberufung einer ausserordentlichen Sitzung durch die Basler Regierung auf.

Die OnlineReports-News über die Vorbereitung von zwei weiteren Bildungs-Initiativen des Komitees "Starke Schule Baselland" wurde von der Basellandschaftlichen Zeitung aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal nahm die OnlineReports-News über die Gewährung des Gast-Status im Hochschulrat für das Baselbiet auf.

Die OnlineReports-News über die Freistellung des "Waaghof"-Gefängnisleiters nahmen das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten, die sda, die TagesWoche, die BZ online, Telebasel und die Basler Zeitung auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz

• Die Unabhängigen Pratteln haben eine Initiative zur Erhaltung der Grünflächen im Prattler Siedlungsgebiet eingereicht.

• Bei der Basler Staatskanzlei ist die Veloring-Initiative eingereicht worden, die das Ziel hat, die ganze Stadt und die Nachbargemeinden zu verbinden.

• Die Juristin Andrea Knellwolf löst Remo Gallacchi im Präsidium der Basler CVP-Grossratsfraktion ab.

• Der Vorstand des Vereins "Unser Theater", der sich seit 2008 für eine bessere regionale Theaterfinanzierung einsetzt, hat beschlossen, den Verein aufzulösen.

• Die SVP Baselland hat das Referendum gegen die Sanierung der Pensionskasse der Universität Basel zustande gebracht.

Beatriz Greuter ist als Nachfolgerin von Steffi Luethi-Brüderlin ab März neue Präsidentin der Basler SP-Grossratsfraktion.

• Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen durch Pro Natura waren Amphibien so früh unterwegs wie dieses Jahr: Am 27. Januar wurde die erste Erdkröte in Liestal gesichtet, am 30. Januar einzelne (überfahrene) Grasfrösche in Schönenbuch und Lupsingen.

• "Basta", Grüne und der VPOD haben am 30. Januar mit 2'262 Unterschriften das Referendum gegen das BVB-Organisationsgesetz eingereicht.

Patrick Fassbind heisst der neue Leiter der Basler Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB), der den Ende letzten Jahres pensionierten Peter Moser ablöst.

• Die ÖV-Unternehmen BVB und die BLT legen ihre Aktivitäten im Bereich Verkehrsmittel-Werbung in der "Moving Media Basel AG" zusammen und wollen ab April die Werbeflächen in und an Trams und Bussen aus einer Hand vermarkten.

• Eine Initiative zur Einführung eines Schulfachs "Politik", mit dem die politische Bildung gestärkt werden soll, lancieren die Basler Jungfreisinnigen.

• Die Basler Jungparteien der FDP, der CVP und der SVP haben ihre "Zweirad-Initiative" zustande gebracht, welche die "besonders für Jugendliche strafenden Rollerparkgebühren" abschaffen will.

• Der Liestaler SP-Politiker Peter Küng wird das Präsidium seiner Sektion an der Jahresversammlung im April abgeben.

• Die beiden Basel streben, analog zum Wald, eine erweiterte bikantonale Zusammenarbeit im Bereich der Jagd an mit dem Ziel, einen gemeinsam abgestimmten und anerkannten rechtlichen Rahmen und ein gemeinsames Amt für Wald und Wild beider Basel zu schaffen.

• Am 3. Februar wird in Liestal der "Verband Kultur Baselland" gegründet, der künftig den Kulturschaffenden und den Kulturinstitutionen spartenübergreifend eine gemeinsame Stimme geben und ihre kulturpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen vertreten will.

Occupy Basel hat bei der Basler Staatskanzlei das Referendum gegen das neue Gesetz über die Basler Kantonalbank mit 2'538 Unterschriften eingereicht.

• Der nordwestliche Ast des Basler Klosterbergs darf neu von Velos im Gegenverkehr befahren werden, was eine direkte und sichere Zufahrt von der Elisabethenstrasse in die Steinentorstrasse und die Basler Innenstadt schafft.

• Die Basler Regierung lehnt die Durchsetzungsinitiative ab, weil sie "auf bedenkliche Art und Weise die Grundregeln der Demokratie und des Rechtsstaates der Schweiz" verletze.

• Der Sissacher Victor Bättig (22) tritt Mitte Januar von seinem Amt als Co-Präsident des "Jungen Grünen Bündnisses" zurück.

Alexandre Kaden, bisher zuständig für die Betriebe der Candrian Catering AG in Basel, wird ab 1. August neuer Pächter des Restaurants Safran-Zunft und Nachfolger von Hanspeter Fontana.

• Die Basler SVP unterstützt das von der FDP angekündigte Referendum gegen den "Luxusneubau" für das kantonale Amt für Umwelt und Energie (AUE) an der Spiegelgasse.

Steffi Luethi-Brüderlin, der Präsident der Basler SP-Grossratsfraktion, wird aus privaten Gründen im Februar von seinem Fraktionspräsidium zurücktreten.

• Die EVP unterstützt bei den Liestaler Stadtratswahlen den Freisinnigen Daniel Spinnler.

• Der Basler Regierungsrat Lukas Engelberger (CVP) übernimmt für die Jahre 2016 und 2017 das Präsidium der Gesundheitsdirektorenkonferenz der Nordwestschweiz.

Martin Krumm hat sich Mitte Dezember aus der Vorstandsarbeit der BDP Basel-Stadt zurückgezogen und auf Ende Jahr den Parteiaustritt erklärt, um sich "politisch neu zu orientieren".

• Nach 24 Jahren im Bottminger Gemeinderat, davon deren 16 als Gemeindepräsidentin, wird Anne Merkofer nicht für eine weitere Amtsperiode antreten, sich aber weiterhin aktuellen Themen mit Schwerpunkt Jugend und Alter widmen.

• Mit 2'519 Geburten sind letztes Jahr in der Klinik für Geburtshilfe und Schwangerschaftsmedizin der Frauenklinik des Universitätsspital Basel so viele Kinder zur Welt gekommen wie seit 1972 nicht mehr.

• Die Referendumsfrist zum 80 Millionen-Deal mit Baselland ist in Basel-Stadt gestern Montag unbenutzt abgelaufen, womit der Beschluss sofort rechtskräftig ist.