Andrea Strahm: "Alles mit scharf"

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Noch nicht ganz senil, gell Max!

Wir wechseln uns kolumnentechnisch alle zwei Wochen ab, Max und ich. Er ärgerte sich nun wegen seinem OnlineReports-Autorenbild, denn, so schreibt er, er sehe nicht mehr so jung aus wie vor gut vier Jahren, habe inzwischen einen Schnauz. Und unser Boss wolle das Bild nicht aktualisieren.

 

Ich meine, er, der Boss, hat es einfach, er lässt immer sein gleiches Konterfei auf OnlineReports, und so alle paar Jahre sieht es ihm tatsächlich ähnlich, dann nämlich, wenn er mal wieder die Haare geschnitten hat. Aber lassen wir das.

 

Immerhin: Wir Kolumnen Schreibenden allen Alters und Geschlechts müssen zusammenhalten. Bildersturm auf OnlineReports, sozusagen.

 

Wobei ich nun nicht zwingend ein Bild brauche, auf welchem ich älter aussehe. Mein Problem war meine gewuchert habende Mähne. Ab und zu mache ich Wahlkampf, und da benötige ich einen Wiedererkennungswert. Der "Bisherigen"-Bonus, Sie verstehen. Zuviel Photoshop liegt auch nicht drin, leider, trotz Truthahn-Haut am Hals. Aktuelle Bilder also.

"Ich finde es kein Bubi-Bild,
aber was zählt, ist Dein Gefühl."

Und so pilgerte ich kürzlich stringent argumentierend zum Boss und hielt ihm eine schriftliche Verpflichtung unter die Nase, die aktuelle Frisur für die nächsten 33 Jahre exakt genauso zu belassen. Und siehe da, es funktionierte. Aber nur wegen dem Wahlvolk.

 

Daraus folgt, Max, dass du zwei Möglichkeiten hast. Die eine habe ich erwähnt: Du gehst in die Politik. Ich könnte dir meine Partei, die Mitte, wärmstens empfehlen. Wir machen dann ein geniales Foto von Dir, auf dem Du mindestens wie dreissig aussiehst, und hängen dich in der ganzen Stadt auf.

 

OnlineReports müsste nachziehen, geht ja nicht, dass da noch ein Bubi-Bild von dir im Netz ist. Wobei ich es kein Bubi-Bild finde, aber was zählt, ist Dein Gefühl. Das ist auch bei der ganzen politischen Debatte über Political Correctness so. Es zählt das Gefühl des Betroffenen, nicht dasjenige der hemdsärmeligen Liga. Aber wir schweifen ab.

 

Die Alternative: Schnauz ab. Du läufst wieder genauso herum wie mit siebzehn, und gut ist. Sollen sie Dich doch auslachen, denn das, ich garantiere es Dir, werden sie so oder so tun. Ein Leben lang. In wenigen Jahren wird es Dir völlig egal sein, so wie mir. Wenn sie nicht an deinem Text rummeckern können, dann halt am Bild. Was folglich ein Kompliment ist und beweist, dass sie Deine Kolumne lesen.

 

"Frisch pubertiert" stimmt auch nicht mehr, schreibst Du, und ja, da hast Du allerdings Recht. Du bist nicht nur volljährig, sondern unterstehst mit überstandenen 21 Jahren auch frisch dem Erwachsenen-Strafrecht. Das kann unvorteilhaft sein, weshalb die von Dir geplante Alkohol-Detox-Kur vor allem vor Autofahrten sehr empfehlenswert ist, sonst kann es reichlich Ärger geben. Auch in Sachen Rauchen, je nach Kräutermischung.

 

Du stehst im Leben nun da, wo sich ein Zug befindet, der aus dem Bahnhof fährt: unzählige Weichen, unzählige Geleise, wie sollst Du die Weichen stellen, welches Geleise nehmen? Eine spannende Zeit, aber auch eine mit viel Druck. Es kommt gut. Dies kann ich, die ein paar Mal einundzwanzig ist, Dir versprechen. Irgendwann bist Du auf deinem Geleise, und die Welt ist in Ordnung. Zudem taucht immer mal wieder eine Weiche auf. Lebenslänglich.

 

Zu alt und brav willst du nicht sein, lieber Max, und das wirst Du auch nicht, nie. Das mit "alt" kommt halt, aber "brav"? Das passt oder passt nicht, egal, wie alt jemand ist. Für Kreative passt es nie. Und wir brauchen nun Kreativität, nämlich für einen neuen Titel deiner Kolumne. Laden wir den Boss auf ein Bier ein und lassen wir uns etwas einfallen. Wir schaffen das. Und ich nehme die Kamera mit, imfall.

5. Dezember 2022
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
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Andrea Strahm, geboren 1955, arbeitete als Anwältin auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums und ist seit 2021 pensioniert. Die ehemalige Präsidentin der damaligen CVP Basel-Stadt (neu: "Die Mitte Basel-Stadt") ist Grossrätin und Fraktionspräsidentin ihrer Partei. Die Mutter zweier Töchter lebt in Basel. © Foto OnlineReports.ch

andreastrahm@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Erfrischend familiäre Atmosphäre"

Eine erfrischend familiäre Atmosphäre scheint in dieser Redaktionsstube gepflegt zu werden.


Vikor Krummenacher, Bottmingen


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Theater Basel

"Die Aufdrängung"
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"In der Nacht auf Dienstag kam am Totentanz in Basel zu einem Totenfall."

nau.ch
vom 3. Januar 2023
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Ein anschauliches Fall-Beispiel.

RückSpiegel


Telebasel nahm im "Wahltalk" auf ein Zitat in einem OnlineReports-Artikel Bezug.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-Erstmeldung über die Verhaftung eines Gewerbetreibenden nach.

Zum aktuellen Thema "Krise des Kulturjournalismus" bezeichnet die Basler Zeitung die Theater- und Opernkritiken in OnlineReports als "löbliche Ausnahme".

In ihrem Text über die Bundesratswahlen zitierte die Luzerner Zeitung aus dem OnlineReports-Leitartikel über die Basler Kandidatin Eva Herzog.

In seiner Bestandesaufnahme über Basler Online-Medien startet das Wirtschafts-Magazin Trend von Radio SRF1 mit OnlineReports.

Die Basler Zeitung ging in ihrem Bericht über den Telebasel-Weggang von Claude Bühler auf dessen Rolle als Theaterkritiker bei OnlineReports ein.

Telebasel zog den OnlineReports-Bericht über Fassaden-Probleme am Markthalle-Hochhaus nach. Die BZ Basel zog auch nach, unterschlug aber eine Quellennennung.

In ihren Presseschauen zu den Bundessratswahlen zitierten bajour.ch und primenews.ch aus dem OnlineReports-Leitartikel über Eva Herzog.

matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Melanie Thönen übernimmt am 1. Mai die Leitung des Pädagogischen Zentrums PZ.BS. Sie folgt auf Susanne Rüegg, die Ende August 2022 pensioniert worden ist.

Sarah Baschung leitet ab 1. April den Swisslosfonds Basel-Landschaft in der Sicherheitsdirektion und folgt auf Heidi Scholer, die in Pension geht.

Basel-Stadt und Baselland wollen zusammen die psychiatrische Versorgung in der Gemeinsamen Gesundheitsregion weiterentwickeln.

Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.