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"Es entstünde die dritte Kraft": Frontseiten von BaZ und AZ

Der "Basler Zeitung" stehen wieder unruhige Zeiten bevor

Spekulationen über die mögliche Zukunft der "Basler Zeitung", die eines gewissen Realitätsanspruchs nicht entbehren


Von Peter Knechtli


Weitere drastische Sparmassnahmen dürften bei der "Basler Zeitung" (BaZ) schon sehr bald Tatsache werden. Niemand weiss, wohin das Medienunternehmen steuert, doch einige Szenarien gewinnen allmählich Konturen: Die Annäherung von BaZ und "Aargauer Zeitung".


Eigentlich war der Termin vom kommenden Montag mit dem damaligen BaZ-Verleger Martin Wagner vereinbart: Er hätte vor den Mitgliedern des "Swiss Bankers Club" der Schweizerischen Bankiervereinigung auftreten sollen. Nach dem Besitzerwechsel innerhalb der BaZ-Holding Ende November war Wagner nach seinen eigenen Angaben jedoch "nur noch ein einfach Abonnent" der BaZ. Also wurde der Termin mit Chefredaktor Markus Somm vereinbart.

Doch jetzt platzte, wie OnlineReports bereits berichtete, auch dieses Vorhaben in hochkarätigem Kreis: Obwohl bereits "viele Anmeldungen" von Bankern ab Direktionsstufe eingetroffen waren, sagte Somm wegen einem "dringlichen Termin" kurzfristig ab.

Eine weitere Abbaurunde steht bevor

Worin dieser Termin besteht, ist nicht offiziell bekannt. Aber nicht wenige Beobachter glauben zu wissen, dass Somm am Montag der Redaktion einen weiteren schmerzlichen Stellenabbau bekannt geben wird. Die Rede ist von einer Grössenordnung von rund zehn Arbeitsplätzen.

Dabei aber soll es nicht bleiben. Noch immer halten sich unbestätigte Informationen, wonach die "Basler Zeitung" nicht mehr – wie noch von Wagner und Tito Tettamanti vehement bekräftigt – selbstständig bleiben, sondern den Zusammenschluss mit der AZ Medien AG von Peter Wanner suchen wird. Unter den beiden Unternehmen besteht ein gewisser Interessensausgleich: Wanner hat dringenden Erneuerungsbedarf im Bereich des Zeitungsdrucks – die "Basler Zeitung" verfügt auf ihrer neuen Zeitungsrotation über teure Überkapazitäten.

BaZ und "Aargauer Zeitung" als Kopfblätter?

Nach Informationen von OnlineReports gehen die Diskussionen derzeit in die Richtung, den BaZ-Zeitungsdruck an der Hochbergerstrasse in eine eigene Aktiengesellschaft auszugliedern. Bisher scheiterte die Kooperationsfähigkeit der beiden Verleger in Basel und Aarau an persönlichen Unverträglichkeiten. Doch könnte der Handlungsdruck nun so stark sein, dass eine Annäherung Tatsache werden könnte – auch um den Preis, dass die "Basler Zeitung" einen Teil ihrer Autonomie einbüssen müsste und die Medienvielfalt in der Nordwestschweiz einen weiteren Dämpfer erlitte.

Die Vorteile liegen aus der Optik der beiden Unternehmen auf der Hand, auch wenn sie die Macht teilen müssten: Die BaZ und die "Aargauer Zeitung" könnten sich zu einem Kopfblattsystem mit Regionalausgaben zusammenschliessen, in dem auch die "Basellandschaftliche Zeitung" aufginge. Inland, Ausland Wirtschaft und Sport könnten für alle Kopfblätter zentral produziert werden und avancierten auf einen Schlag zur "nationalen Bedeutung", von der Wagner und Tettamanti immer gesprochen hatten. Dafür könnte auch die bereits überraschend angekündigte Verdoppelung der BaZ-Bundeshaus-Redaktion sprechen.

Allerdings: Das Kopfblatt-System wäre genau jenes Konzept, von dem sich der Neun-Monate-Verleger Martin Wagner bei seiner Antritt vor einem Jahr klar distanziert hatte.

Ueli Vischer im Gespräch

AZ-Besitzer Peter Wanner könnte die Funktion eines Verlegers einnehmen, sein Christoph Bauer jene des CEO behalten, während der mit jährlich 300'000 Franken besoldete Markus Somm seine politische Machtfülle – insbesondere über den ihm wichtigen Inlandteil, der ihn mehr interessiert als baselstädtische Niederungen – als publizistischer Chef des politisch wichtigen Mantelteils mehr als verdoppeln könnte. Als neuer Verwaltungsratspräsident des fusionierten Unternehmens soll der frühere liberale Basler Finanzdirektor und aktuelle "Messe Basel"- und Universitätsrats-Präsident Ueli Vischer im Gespräch sein.

Die BaZ-Abonnenten erhielten am Sonntag die "siebte Tageszeitung" in Form des defizitären, aber gut gemachten "Sonntag" aus dem Hause "AZ Medien". Der Titel würde attraktiver für Werbeauftraggeber – und Informanten. Folge: Auf einen Schlag würde der "Sonntag" mit einer Auflage von 280'000 Exemplaren zur grössten und möglicherweise einflussreichsten Schweizer Sonntags-Zeitung.

"Tamedia" scheint passiv

Ob allerdings die heutige BaZ-Kooperationspartnerin "Tamedia" an dieser Neustrukturierung der Medienlandschaft Nordwestschweiz viel Freude hätte, darf bezweifelt werden. Dem Zürcher Verlagshaus ("Tages-Anzeiger", "SonntagsZeitung") würde einen wesentlichen Auflageteil des am Samstag der BaZ beigelegten "Magazins" verlieren, ebenso die BaZ als Kooperationspartner im Onlineangebot "NewsNetz" und im Inserate-"Metropool" (während die "Aargauer Zeitung" im Werbemarkt mit der NZZ-Gruppe kooperiert). Auffällig ist – wohl auch wettbewerbsrechtlich –, dass sich die "Tamedia" im Gewusel rund um die Zukunft der "Basler Zeitung" nach aussen total passiv verhält, auch wenn auf Stufe Unternehmensleitung "alle mit allen reden".

Denkbar wäre, dass der 67-jährige Moritz Suter in der neuen Organisation keine Rolle mehr spielen würde. Die aktuelle Phase des Handels in einem Gebiet, das technisch und mental weit weg vom Fliegen ist, dürfte an seinen Kräften zehren.

Meyer als "Birkhäuser"-Berater im Gespräch

Offen ist derzeit, was die Druckerei "Birkhäuser+GBC" mit ihren 340 Mitarbeitenden geschieht. Der Handlungsbedarf ist dort scheinbar nicht so akut wie im Zeitungsdruck. Die BaZ-Tochter, die jährlich rund 80 Millionen Franken umsetzt, steht dem Vernehmen nach gar nicht so schlecht da wie herbeigeredet. Zumindest sieht das Budget 2012 schwarze Zahlen vor. Die Überlegungen dürften dahin gehen, die Druckerei im Zeitrahmen von zwei bis drei Jahren für einen Partner oder Käufer fit zu machen.

Hiess es, dieser BaZ-Tochter könnte nochmals eine dramatische Abbaurunde bevorstehen, erfuhr OnlineReports, dass das Sparpotenzial bei "höchstens 15 Personen" liege.

Doch dem Unternehmen könnte zusätzliches Branchen-Knowhow nicht schaden. OnlineReports-Informanten sagen, dass Moritz Suter mit dem früheren BaZ-CEO Beat Meyer in Verhandlungen stehe, um dessen profunde Druckerei-Kenntnisse auf Mandatsbasis für das Reinacher Print-Unternehmen nutzbar zu machen. Meyer war vor einem Jahr sofort freigestellt worden, als Tettamanti und Wagner die BaZ von der Familie Hagemann übernahmen.

In der GL-Sitzung dirigiert Suter

Unklar ist die Zukunft von Roland Steffen, einem der besten Kenner des schweizerischen Zeitungs-Werbemarktes und formell CEO der Basler Zeitung Medien. Darüber, wie glücklich er unter Suters Dirigentenstab ist, kann nur spekuliert werden. Dem Vernehmen nach leitet nicht nur Kapitän Suter die Geschäftsleitungssitzungen, auch sei Steffen von verschiedenen Unternehmensbereichen "abgenabelt".

Das Interesse an "Birkhäuser" dürfte sich bei den nach wie vor anonymen BaZ-Investoren in sehr engen Grenzen halten. Ihr Interesse – so die Annahme von OnlineReports – ist die SVP-nahe Agenda. Bei einem Zusammengehen mit der "Aargauer Zeitung" jedenfalls kämen die konservativen Medien-Revolutionäre ihrem Plan, der Schweizer Medienszene ihren Stempel aufzudrücken, mit Markus Somm als publizistische Führungsfigur einen beträchtlichen Schritt näher: Das Gemeinschaftsunternehmen avancierte im Schweizer Tageszeitungs-Geschäft neben "Tamedia" und NZZ schlagartig zur dritten Kraft.

Kommentar: Es gibt einen konservativen Plan

18. Februar 2011

Weiterführende Links:


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"Ist auch Suter nur Erfüllungsgehilfe?"

Und wir Naivlinge haben gemeint, Moritz Suter wolle im Interesse der medialen Unabhängigkeit die BaZ für Basel retten! Ist auch er nur Erfüllungsgehilfe einer rechtskonservativen Lobby, die Basel ideologisch zu einer "richtigen Schweizerstadt" umfunktionieren will? Was seinen Chefredaktor Somm betrifft, an dem er um jeden Preis festhält, kann ich mich der Meinung von Bernhard Bonjour absolut anschliessen. Für Markus Somm ist die BaZ nur ein Karrieresprungbrett. Für die Stadt und ihre Eigenarten, ihre gewachsenen Strukturen, ihre Identität, interessiert er sich einen feuchten Staub. Und die Geheimnistuerei von Verleger Suter um die Geldgeber hinter dem defizitären Betrieb ist alles andere als vertrauenserweckend. Wenn wirklich eine Lösung im Sinne des treuen BaZ-Publikums, mit Respekt für die Stadt und Region, gesucht wird, könnte man doch mit offenen Karten spielen.


Esther Murbach, Basel



"Bitte keine Vuvuzela der SVP"

Dass die Norwestschweiz in Zukunft ein überlebensfähiges Medienunternehmen braucht, ist seit langem unbestritten. Bereits 2006 hatte ich im Parteiorgan der LDP Basel-Stadt Nr. 2/2006, Seite 14, www.ldp.ch/aktuelles/zeitschrift-liberal aus Anlass des Zusammenschlusses der BZ mit der "Mittelland-Zeitung" empfohlen, den regionalpolitischen Blick über die Jurahöhen hinaus zu weiten und einen Gegenpol zu "Tamedia" und NZZ zu formieren.

 

Mein Wunsch als Liberaler war aber kein neofeudales Medien-Imperium von Blochers Gnaden, sondern eine vielfältige, gut vernetzte Medienlandschaft, welche der wirtschaftlichen und kulturellen Dynamik der Nordwestschweiz und ihrer Brückenfunktion als "west-östlicher Diwan" zwischen Zürich und der Romandie, zwischen deutsch und welsch, zwischen Schweiz und benachbartem Ausland, gerecht werden könnte, und welche nicht gebetsmühlenartig der "Splendid Isolation of Switzerland" als oberstem Grundsatz

huldigen muss.

 

Dass so etwas vom Ansatz her möglich ist, hat die BZ bis zum Rücktritt von Verleger Lüdin bewiesen (ob es so weitergehen kann, ist zwar noch unsicher). Die BZ ist bisher kein reines Kopfblatt geworden, sondern recherchiert und berichtet in ihrem Kernland autonom. Interessant ist regionalpolitisch, dass die BZ seit der Zusammenarbeit mit der "AZ Medien AG" sogar das aargauische Fricktal entdeckt hat, das zuvor in der Berichterstattung der "Basellandschaftlichen" schlicht inexistent gewesen war.

 

Falls eine Zusammenarbeit AZ/BaZ zustandekommt, wäre es wünschenswert, dass durch ein möglichst breite Streuung der Aktien dafür gesorgt wird, dass das neue Medium nicht als Vuvuzela der SVP missbraucht wird.

 

Ob das nun gelingt oder schief geht, werden wir auch in Zukunft die Stimme des unbestechlichen Peter Knechtli und seines OnlineReports brauchen.


Hans-Ulrich Iselin, Riehen



"Eine Demokratie braucht Meinungsvielfalt"

Hatten wir dies nicht schon einmal? Die "Basler Nachrichten" und die "National Zeitung". Heute doch die "Basler Zeitung". Die Welt ist deswegen nicht untergegangen. Nur: Ein Land muss eine vielfältige Medienlandschaft haben. Demokratie heisst auch, dass viele Meinungen zum Vorschein kommen müssen. Egal, ob in der Nordwestschweiz oder in einem anderen Teil unseres Landes. Wenn dies nicht mehr gewährleistet ist, dann kommt es zu Konflikten, die wir heute in ihren Auswirkungen noch nicht einschätzen können.

 

Ja, unsere Familie hat noch beide Zeitungen in unserer Region abonniert, also die BZ und die BaZ. Und was stellt man fest? Dass beide Zeitungen hie und da die gleichen Kommentare publizieren. Im Moment scheint es der Spareffekt zu sein.

 

Was für eine Schlussfolgerung kann man daraus ziehen? Ich sehe in Facebook bei jungen Leuten eine Alternative. Ob dies gut ist oder schlecht, das mag ich im Moment nicht zu erahnen. Nur stelle ich auch fest, dass es in Facebook relativ wenig Leute mit 60 + hat. Also eine Zweiteilung unserer Gesellschaft. Ob das gut ist, das wissen nur die Götter. Und im Moment hat es den Anschein, dass nur noch die Götter unsere Zukunft voraus ahnen können.


Dieter Wundrak-Gunst, Füllinsdorf



"Blocher käme seinem Ziel ein grosses Stück näher"

Danke für die Recherche über die BaZ. OnlineReports beweist hier, welche wichtige Rolle ein unabhängiges Medium für unsere Region spielt. Die "Basellandschaftliche Zeitung" drückt sich ja um jede Berichterstattung über das BaZ-Debakel.

 

Das Szenario, das sich da anbahnt, wäre eine Katastrophe. Blocher käme seinem Ziel, der Berlusconi der Schweiz zu werden, einen grossen Schritt näher.

 

Zu hoffen bleibt, dass Peter Wanner von den AZ-Medien genügend Selbstachtung und Rückgrat aufweist, Markus Somm nicht in eine gemeinsame Redaktion zu übernehmen. Somm ist Propagandist, kein Journalist. Ihm fehlt jedes Berufsethos, das einen Journalisten ausmacht, er ist intellektuell unredlich und nicht der Öffentlichkeit verpflichtet, sondern nur seinen persönlichen Ressentiments gegen alles Linke und Liberale, nachdem er in seinen jungen Jahren offenbar erfolglos versucht hat, sich den Linksliberalen anzudienen. Jetzt versucht er nur noch, sich als Erfüllungsgehilfe Blochers wichtig zu machen.


Bernhard Bonjour, Liestal



"Ein publizistisch notwendiges Übel"

Gratuliere zu dieser Analyse. Sie ist natürlich spekulativ, aber das Szenario halte ich für nicht unrealistisch. Dass für BaZ-Chefredaktor Somm die Inlandpolitik wichtiger ist als der Regionalteil, ist für mich schon lange klar. Er will publizistischen Wettbewerb vor allem in der Inlandpolitik, darum rüstet er im Bundeshaus auf. Die "baselstädtischen Niederungen" sind für Somm ein publizistisch notwendiges Übel. Der Regionalteil ist für ihn wichtig als publizistische Heimat oder lokale Verankerung, wie sie auch die grossen nationalen Zeitungen NZZ und "Tagi" mit dem Zürich-Teil haben.Wie Somm über das Baselbiet denkt, möchte ich gar nicht erst wissen. Wenn Basel-Stadt die Niederungen sind, dann gehört das Baselbiet mindestens zu den Nieder-Niederungen – sofern Somm zwischen den beiden Kantonen politisch überhaupt einen Unterschied macht.


Thomas Lüthi, Sissach


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"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
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Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.