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"Das Display ist unser Mandala": Museums-Kunstwerk, Betrachter

Die Bilder verlassen die Museen und fangen ein neues Leben an

Wir begegnen ihnen auf Schritt und Tritt im Alltag und stellen uns auf einen neuen Umgang mit ihnen ein


Von Aurel Schmidt


Dass Museen der unverzichtbare Ort sind, wo Kunstwerke gesammelt, aufbewahrt und betrachtet werden, ist unbestritten. Nur was Kunstwerke und was Museen sind und worin ihre Bedeutung in Zukunft bestehen wird, bleibt eine offene Frage. Sind sie Objekte und Orte für die Austragung verschiedener Temperamente und Sensibilitäten? Ein Erinnerungsort? Ein Laboratorium? Eine Schnittstelle, wo Wissen, Geschmack, Kreativität zusammenkommen? Vieles ist denkbar.

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ach der These von Krysztof Pomian ist das Museum aus den Grabbeigaben hervorgegangen. Die mitgegebenen Gegenstände waren weder nützlich, noch wurden sie gebraucht. Sie begleiteten die Toten. Die so erzielte Zweckfreiheit ist etwas, das die Museumstätigkeit seither charakterisiert. Man braucht Kunst nicht, aber verzichtet auch nicht auf sie. Die Sammel- und Ausstellungspraxis begründet einen symbolischen Wert, einen Surplus, der sich lohnt.

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n der Renaissance gehörten die Kunst- und Wunderkammern zu den Liebhabereien adliger Personen. Das Staunen war nicht der schlechteste Grund zum Sammeln von Mirabilien aller Art: Münzen, Naturobjekte, Waffen, Gemälde, Antikes. Auch das Staunen liegt jenseits jeder Nützlichkeit. Also kann man vorausgreifend sagen, dass alles Sammeln einen Freiraum herstellt.

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istorisch gesehen ist das Museum eine Einrichtung der Bourgeoisie aus der Gründerzeit. Es sollte zur Selbstrepräsentation der neuen herrschenden Gesellschaftsschicht beitragen. Was Einzelne getan hatten, nämlich sich mit Kunst und Extras zu umgeben, das beanspruchte auch die bürgerliche Öffentlichkeit für sich.


"Die Kunstgeografie hat sich
nach Osten verschoben."



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eute erleben Museen und Kunsthäuser einen wahren Boom. Überall entstehen neue Institutionen, besonders auch in wirtschaftlich aufstrebenden Regionen der Welt, in China zum Beispiel oder in Katar, wo die Schwester des Emirs nach einer Recherche der "NZZ am Sonntag" für den Ankauf von Kunst über einen Etat von einer Milliarde Dollar pro Jahr verfügt, wovon Tate Modern oder das Museum of Modern Art nur träumen können. Für Paul Cézannes "Der Kartenspieler" soll Katar vor vier Jahren 250 Millionen Dollar bezahlt haben, für ein Werk von Damien Hirst immerhin 10 Millionen.

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as ist mehr geprotzt als gesammelt, und ob der Hirst in Zukunft einmal seinen Preis wert gewesen sein wird, muss sich noch zeigen. Aber Katar steigt zu einer Kunstmetropole auf, und die Kunstgeografie verschiebt sich nach Osten. Offenbar eignet sich Kunst vortrefflich, um sich in ein vorteilhaftes Licht zu stellen. Es muss an der Kunst etwas dran sein.

Bei diesem Ansturm auf die Kunst will die alte Welt mit dem Orient mithalten und unternimmt dafür enorme Anstrengungen. Das Kunstmuseum Basel hat einen Erweiterungsbau bekommen und die neuen Räume mit Beständen bestückt, die aus dem Depot kommen, wo ein grosser Teil weiterer Kunstschätze bisher lagen. Der Erweiterungsbau des Kunsthauses Zürich dürfte in drei, vier Jahren fertig sein und unter anderem die Sammlung Bührle aufnehmen, in der einige Werke enthalten sind, deren Herkunft umstritten ist.

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o in Katar das Geld sprudelt, bemühen sich europäische Museen, ihre Häuser in den Dienst des Stadtmarketings zu stellen, und rechnen aus, dass Kunst einen Wertschöpfungsfaktor besitzt. Anreise, Eintritt, Katalog, Merchandising, unter Umständen eine Mahlzeit, vielleicht eine Übernachtung, das alles wird kalkuliert, um zu zeigen, dass Kunst rentiert und die öffentlichen Ausgaben im Kulturbereich einen Gegenwert generieren. Aber alles das sind perverse Effekte, die von Kunst und Museumsbesuch erzeugt werden. Wie kann man das der Kultur antun? Wie können Menschen so denken?


"Die Museen sind vom Kunstspeicher
zum Erlebnisort geworden."



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s zeigt sich, dass das Museum vom Kunstspeicher zum Event- und Erlebnisort mutiert ist und überlegen muss, wie es über die Runden kommt. Zum Beispiel dadurch, dass es seine Räume für Apéros oder Weindegustationen vermietet. Auch das ist in höchstem Mass fragwürdig, aber entspricht dem um sich greifenden neoliberalen Denken. Da haben es die Katari besser. Sie werden von solchen Geldsorgen und Rentabilitätsforderungen nicht geplagt.

Museen rufen also in der alten Welt einen eher zwiespältigen Eindruck hervor. Sie sind mit ihrem Überleben beschäftigt, halten nach Sponsoren Ausschau und müssen sich neue Kooperationsmodelle ausdenken. Am schlimmsten wäre es, wenn die Museumsleiter auf die Idee kommen sollten, mehr auf die Besucherzahlen zu achten als darauf, was sie ausstellen und was sie überhaupt tun. Selbst in finanziell knappen Zeiten wäre es eine Entgleisung, zum Gemischtwarenladen zu werden oder zur Bastelstube für Familien an Regensonntagen.

Mit anhaltendem Druck stellt sich die Frage, was Museen in unserer Zeit für eine Funktion haben und haben sollen. Ob sie noch einen Ort, einen Raum für visuelle Erfindungen, Innovationen, Experimente, Erneuerungen bilden, für kreative Entfaltung. Ob es nicht längst andere Formen gibt, um mit der Sehkultur, der visuellen Welt, der Bildschöpfung umzugehen.Bevor wir weiterfahren können, müssen wir daher über das Bild sprechen, wobei zum Zweck der Fortsetzung des Diskurses mit dem Begriff ebenso ein Kunstwerk gemeint sein soll wie zum Beispiel eine Plakatwand.

Dass Kunst sichtbar macht, wie Paul Klee sagte, trifft auf jede bildliche Darstellung zu. Was wir mit den Augen sehen, ist nicht immer das, was wir glauben zu sehen. Hinter der sichtbaren – optischen – Fassade der Welt verbirgt sich eine Metaebene, die Sinn und Bedeutung des Gesehenen der Auslegung unterwirft, der historischen und kontextuellen Interpretation, der Assoziation, der Diskussion. Das war in der Kunst während Jahrhunderten die Absicht.


"Wir haben gelernt, die Natur
mit den Augen der Kunst zu sehen."



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aria mit dem Kind stellt etwas dar, das in der realen Welt nicht vorkommt, aber in der Kunst dargestellt werden kann. Im Werk von Gustave Courbet mit seinen Landschaften der Franche-Comté, seinen Porträts, Akten, Jagdszenen ist das Second Empire enthalten, das man auch nicht sehen kann, das aber die Idee dieser Zeit als Evokation aufnimmt. Es mag paradox sein, aber wenn wir in die Franche-Comté kommen, fallen uns Courbets Werke ein. Wir haben gelernt, die Natur durch die Kunst zu sehen.

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aria mit dem Kind ist ein Andachtsbild, ein Bild unter vielen Bildern, von denen wir heute im Leben umstellt sind. Aber Bilder kommen nicht nur in der Kunst vor, sondern wir begegnen ihnen überall im Alltag, und es werden laufend mehr. Daher drängt sich die Frage auf, was ein Bild eigentlich ist.

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agen wir so: Es ist ein Vorschlag, eine Kreation und Konstruktion, eine Auslegung, eine Projektion, eine Fiktion, eine Idee – eine Einbildung. Der Ausdruck Idee kommt vom griechischen idein, was soviel bedeutet wie erblicken und erkennen. Ich habe eine Idee, ich stelle mir etwas vor. Ich sehe etwas, das nicht da ist oder nur in virtueller Form. Dass ich mir ein Bild mache, ist in der Umgangssprache eine Umschreibung, dass ich versuche, etwas zu verstehen, hinter eine Tatsache, Aussage oder Bedeutung zu kommen. Seit jeher haben Künstler und Künstlerinnen nichts anderes getan als dies: in ihren Kunstwerken Bildwelten zu schaffen – und genau das ist das Einmalige, Absichtliche, auch Eindrückliche an der Kunst. Wir sehen die Welt, aber nicht mit den Augen, sondern mit den Sinnen und dem Geist. Mit den Augen nehmen wir nur das Objekt an der Wand zur Kenntnis.

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arum schaue ich Bilder an, warum dringe ich in sie ein, zum Beispiel in die Gemälde, die Claude Monet von seinem Garten in Giverny malte? Weil mir durch das Bild beziehungsweise durch das Kunstwerk, vor dem ich stehe, etwas einfällt, das weit über dieses hinausgeht. So kann es kommen, dass Bilder zu einem Lebensmittel werden. "Esse est percipi", sein ist sehen beziehungsweise wahrnehmen, sagte der anglo-irische Philosoph George Berkeley in seiner "Theorie des Sehens" (1709). Was vereinfacht gesagt heisst: Ich sehe, also bin ich.


"Das Tafelbild war in den baulichen
Rahmen des Museums integriert."



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as Tafelbild war lange Zeit das häufigste Format in der Kunst. Es war fast ausschliesslich in den baulichen Rahmen eines Museums integriert, doch gibt es daneben eine Vielzahl weiterer Bildkompositionen, die ohne dieses auskommen: Felsenzeichnungen in der Sahara, Wandmalereien in Kirchen oder – zum Beispiel in unserer Zeit – Plakatwände mit Werbung für Politik oder Kleider oder Ferienreisen mit schönen Landschaften, die ja auch in der Kunst ein Genre bilden.

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eit langem hat das Bildwerk nun seinen lange eingenommenen Standort und Rahmen verlassen. Kunst kann vieles sein: Performance, Installation, Land Art. Und die Bilder haben laufen gelernt. Der Film bildet seit mehr als einem Jahrhundert eine eigene Kunstform, nicht in Bezug auf die Erzählung einer Handlung, sondern auf die visuellen Effekte, die er erzielt: durch Tempo, Kameraführung, Einstellung, Nahaufnahme oder Totale, Travelling und so weiter. Das ist es, was die künstlerische Qualität eines Films ausmacht.

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amit ist das Repertoire der Bildsprachen und -schöpfungen eminent erweitert worden. Heute jedoch müssen die Bilder nicht nur laufen, sondern mehr als das: auch zirkulieren. Natürlich entsteht weiterhin Kunst in der tradierten Form, aber es hat eine Verlagerung stattgefunden, und wir stehen abermals an einem Punkt, wo die Frage auftaucht, wie wir mit Bildern umgehen. Das Museum hat seine klassische Aufgabe teilweise abgetreten an andere Distributionsstellen. Bilder zirkulieren in den elektronischen Endgeräten und Medien, sie werden aus den Ferien über Smartphones an die Daheimgebliebenen gesendet. Immer häufiger, nicht nur bei Fussball-Übertragungen, werden im urbanen Raum überdimensionierte Screens aufgestellt für Werbung, Nachrichten, Börsenkurse. Die Stadt wird in eine Bildfläche verwandelt.

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it neuen Sehmaschinen (Rasterelektronenmikroskop, Endoskop) sehen wir die Haut anders als mit den Augen und dringt der Blick tief in die bisher unsichtbare Körperwelt ein.


"Ein gewaltiger Schritt vom Pinsel
zum Pixel und vom Museum zur Cloud."



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ie Menschen haben der analogen Welt, die sich als Tatsache vor ihren Augen entfaltet, nie besondere Aufmerksamkeit geschenkt, sondern sich mehr ihren eigenen Lebensraum gedacht, heute in potenziell gesteigertem Ausmass. Sie schauen gebannt auf die Screens und Displays, die den neuen, dominanten Ort der Lebenswirklichkeit markieren. Das Display ist unser Mandala. Sarkastisch kann man auch von einer neuen Spiritualität sprechen, die hier zum Ausdruck kommt.

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om Pinsel zum Pixel und vom Museum zur Cloud haben wir einen gewaltigen, nicht vorausgesehenen Schritt zurückgelegt. Das ist die Herausforderung, vor die die Museen gestellt sind und nichts zu tun hat mit dem Etat, der doch nie ausreicht. Heute ist der digitale Raum der Ort, wo die Bilder gesammelt und von Station zu Station weitergegeben – geteilt – werden. Das ist die Form des Umgangs mit Bildern von heute.

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ie Museen beteiligen sich selbst an dieser Entwicklung, wenn sie ihre Bestände digitalisieren, mit Beschreibungen versehen, ins Netz stellen und so deren Verbreitung fördern. Das Kunstmusem Basel ist mit dabei, wenn auch mit einem Beitrag, der noch entwicklungsfähig ist. In ähnlicher Weise haben virtuelle Bibliotheken wie Wikipedia die Konversationslexika von Meyer und Brockhaus ersetzt oder News-Portale die Printmedien beziehungsweise Blogs die Bücher.


"Ohne Bilder, ohne Kunstwerke
müssten wir in einer öden Welt leben."



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as würden wir tun ohne Bilder, ohne Kunstwerke? Wir würden in einer nützlichen, aber öden Welt leben. Zum Glück werden sie nicht ausgehen, nur sich ändern. Man denkt an das Bild des blauen Planeten und versteht sofort die Bedeutung. Man stellt neben da Vincis "Mona Lisa" die Fotografie von Che Guevara mit Béret und Zigarre oder nach seiner Ermordung auf der Totenbahre und versteht auch sofort. Bilder wie diese haben längst in der sichtbaren Welt den festen Platz einer Ikone (eines Ideenbildes) eingenommen und weisen über die praktische Realität hinaus.

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eue Bilder werden permanent produziert. Viele verschwinden schnell wieder und sind bald vergessen. In den Museen werden diejenigen aufbewahrt, die bis heute Bestand gehabt haben. Deshalb besuchen wir Museen.

8. Juni 2016

Weiterführende Links:


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"Buch-Empfehlung"

Zum Thema sei folgendes Buch empfohlen: Walter Grasskamp: "Das Kunstmuseum, eine erfolgreiche Fehlkonstruktion", Verlag C.H.Beck oHG, München 2016, TB 185 S.


Stephan J. Tramèr, Basel



"Fabelhafter Beitrag"

Fabelhafter Beitrag zur Art! Danke Aurel.


Nocole Gygi, Basel


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"Gedenkstätte in München zum Olympia-Attentat veröffentlicht"

Basler Zeitung
vom 7. September 2017
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... indem sie der BaZ in komprimierter Form beigelegt wurde.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.