Gast-Kommentare

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Die Illusion oder Der Tesla von Doris Leuthard

Von WILLY BIERTER

Dieser Text des Baselbieter Umweltexperten und Zukunftsforschers Willy Bierter nimmt Bezug auf den OnlineReports-Beitrag vom 11. März 2015 über eine Veranstaltung zu EBL-Plänen, wonach im Kanton Baselland bis 2018 rund 10'000 Elektro-Fahrzeuge zirkulieren sollen.
 
B
eginnen wir mit einer Geschichte, geschrieben von Eija Koski, Mitglied beim finnischen Bund für Naturschutz in Helsinki:

"Mirja wacht auf und legt die 12,5 kg schwere Armbanduhr um ihr Gelenk, sie schlüpft in ihre 35 kg schweren Jeans, macht sich Kaffee mit ihrer 52 kg schweren Maschine und trinkt aus ihrem 3,5 kg schweren Becher die gewohnte Erfrischung. Nachdem sie ihre 3,5 kg schweren Joggingtreter angezogen hat, radelt sie mit ihrem 400 kg schweren Fahrrad zum Büro. Dort angekommen, schaltet sie ihren 12 Tonnen schweren Computer ein und führt ihr erstes Gespräch mit dem 70 kg wiegenden Smartphone."

Diese Geschichte zeigt kurz und knapp die wahren Gründe unserer Umweltprobleme auf: Der ungeheure Verbrauch natürlicher Ressourcen ist die physische Ursache unserer Probleme mit dem Planeten Erde. In jedem technischen Produkt stecken im Durchschnitt etwa 30 Kilogramm Natur je Kilogramm Produkt; in elektronischen Geräten ist es oft das Zehnfache. Bei der Produktion wird zudem bis zum Zehnfachen Wasser verbraucht! Die meisten unserer Güter sind also extrem ressourcenintensiv.

Wir verbrauchen Öl, Gas, Kupfer oder Seltene Erden, aber auch Holz und Sand in hohem Masse. Die ökologischen Folgen sind gigantisch. So wie der Abbau von Sand das Meer und die Meeresstrände aus dem Gleichgewicht bringt, stört das Abholzen von Wäldern das Ökosystem. Die Ausbreitung von Wüsten, Artenverknappung und Landflächen, die unfruchtbar sind, sind die Folgen. Ökologische Probleme haben überwiegend mit dem enormen Ressourcenverbrauch zu tun und entstehen nicht nur durch Kohlendioxid-Emissionen. Viele unserer Umweltprobleme haben mit CO2 nichts zu tun.


"Ohne eine durchgreifende Ressourcenwende
werden wir in diesem Patt verbleiben."



D
en Klimawandel so weit wie möglich zu verhindern ist zu einer der ökologischen Schicksalsaufgaben für die Menschheit geworden. Wer aber glaubt, die "Energiewende" könne ihn abwenden und uns darüber hinaus die ökologische Zukunftsfähigkeit bescheren, der irrt. Tatsächlich führt die "Energiewende" weg von der Nachhaltigkeit, solange sie – wie jetzt der Fall – mit einer Steigerung des Ressourcenverbrauchs erkauft wird.

Ohne die Einbettung der "Energiewende" in eine umfassende Ressourcenwende werden ihre Erfolge bestenfalls kümmerlich sein, wird sie nicht zur Entschärfung von Umweltproblemen beitragen, weil sie anstelle der Ursachen nur die Symptome bekämpft. Sie trägt nicht einmal massgeblich zur Verlangsamung des Klimawandels bei. Und zwar deshalb, weil viele als grün gepriesene Technologien, auch die Solarenergie, einen extrem hohen Ressourcen-Einsatz erfordern; selbst die neusten Anlagen haben noch einen Ressourcen-Vverbrauch, der ähnlich hoch ist wie der von Strom bei der Atomkraft oder bei Gaskraftwerken. Durch ihre Ressourcen-Intensität sind sie Gift für die Umwelt und in Wahrheit alles andere als grün.

Kommen wir zum Auto, so machen die Berechnungen des ökologischen Rucksacks und des materiellen Fussabdrucks sichtbar, dass ein grosser Teil der Auswirkungen, die das Auto auf die Umwelt hat, durch seinen lebenslangen Ressourcen-Verbrauch verursacht wird. Während seines Gebrauchs füllt sich sein ökologischer Rucksack weiter, da Treibstoffe und Ersatzteile gebraucht werden.

Allerdings machen diese den deutlich kleineren Teil der ökologischen Kosten aus. Schaut man auf die gesamten, von der Produktion bis zur Entsorgung entstehenden Kosten, so stellt sich heraus: Der Anteil des Treibstoffs am Ressourcen-Input eines Autos liegt nur bei 15 bis 20 Prozent. Bezieht man die Infrastruktur an Strassen, Parkplätzen, Tankstellen und anderem in die Rechnung ein, dann sinkt der Anteil des Treibstoffs am gesamten Ressourcen-Input sogar auf nur zwei Prozent und weniger. In jedem Fall liegt also der grösste Teil der Umweltrechnung bereits auf dem Tisch, wenn das Auto ausgeliefert wird. Bis das Auto verschrottet wird, beträgt für eine Gesamtfahrleistung von 200'000 Kilometern der lebenslange Ressourcen-Input 60 bis 80 Tonnen.

Auch die viel gepriesene Elektromobilität lässt sich nur dann als umweltfreundlich etikettieren, wenn man sich auf die reduzierte Emission von Schadstoffen konzentriert. Genau das ist das Ziel der meisten als "grün" bezeichneten Innovationen der Automobilindustrie. Für die Produktion der neuen Fahrzeuge werden viele neue Ressourcen benötigt, allen voran Kupfer, aber auch Lithium, Neodym und andere "öko-teure" und seltene Rohstoffe.

Die Gewinnung dieser Materialen bezahlen wir mit einer ganzen Reihe von tiefen Eingriffen in die Natur. Lithium zum Beispiel wird in bislang weitgehend unberührten Ökosystemen abgebaut, etwa in den Salzseen in Südamerika und China. Die Schäden, die insbesondere durch den Bau von Hybrid-Autos in der Natur verursacht werden, sind weit größer als die Entlastung, die durch geringere Emissionen erreicht wurden.

Der Tesla von Frau Bundesrätin Doris Leuthard, Umweltministerin, muss rund 1 Million Kilometer fahren (ohne Reparatur und Instandsetzung), um den lebenszyklusweiten Input an Materialien, Energie und Wasser für die Herstellung und den Betrieb zu egalisieren. Also kein Symbol für Nachhaltigkeit, im Gegenteil! Die Herstellung der neuen Fahrzeuge verschlingt so viele Ressourcen, dass die Umweltbelastung höher ist, als wenn wir mit 20 Jahre alten Autos herumfahren würden. Es werden Techniken mit Milliarden subventioniert, die den CO2-Ausstoss von Autos um 10 bis 20 Prozent verringern. Dafür nimmt man eine Verdoppelung des Ressourcenaufwandes in Kauf. Das ist Unfug. Es wäre viel besser, alles zu tun, um die Lebenszeit eines Autos zu verdrei- oder vervierfachen. Das ist technisch möglich. Flugzeuge leben ja auch hundertfach länger als Autos.

Das Nachhaltigkeitsziel muss sein, den ökologischen Rucksack und den materiellen Fussabdruck zu minimieren. Umweltschutz, der es versäumt, die grundlegende Ursache der Mesalliance zwischen unserer Art zu wirtschaften und dem Trägersystem Erde zu bekämpfen, steht sich selbst im Wege. Ohne eine durchgreifende Ressourcenwende werden wir in diesem Patt verbleiben. Vorsorgender Umgang mit Ressourcen kann die weitere Beschädigung und Zerstörung der für den Menschen überlebensnotwendigen Funktionen und Leistungen der Ökosphäre verhindern.

Mit unserem Ressourcenverbrauch erreichen wir heute das Gegenteil. Und verlorengegangene Leistungen der Natur kann Technik nicht ersetzen. Dies bedeutet aber auch, dass Ökopolitik an übergeordneter Stelle unter den politischen Prioritäten stehen sollte, und dass die Frage nach dem Rucksack und dem materiellen Fussabdruck jede Entscheidung in der Politik, in der Wirtschaft und in jedem Haushalt betrifft.

Nachlesen kann man das alles und vieles mehr im Buch "Grüne Lügen" von Prof. Friedrich Schmidt-Bleek, Ludwig-Verlag München 2014.

9. April 2015
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Willy Bierter, Willy Bierter, geboren 1940, ist Physiker, Nachhaltigkeitsforscher und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen. Er ist Co-Direktor des Instituts für Produktdauer-Forschung in Genf, "senior researcher" am Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit in Berlin, und Mitglied des Faktor 10 Clubs.

bierter@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Völlig veraltete Zahlen"

Das Buch, auf dessen Behauptung sich Herr Bieter abstützt, arbeitet mit völlig veralteten Zahlen. Wenn wir ein baugleiches Auto vergleichen, z.B. ein VW Golf, so wiegt die Elektroversion 255 kg mehr als die Benzinversion. Addieren wir noch 300 kg eines Solarcarports, so können wir nun 30 Jahre lang elektrisch herumfahren. In dieser Zeit werden wir wohl drei VW Golfs "verbrauchen". Das sind dann also 1'065 kg mehr Material bei der Elektrovariante. Dieses Material ist recykelbar. Das Mehrgewicht des Elektroautos ist primär Kupfer, das auch recykelbare Lithium macht einen kleineren Anteil aus.

Das Benzinauto braucht nun aber noch Benzin und Öl (vernachlässigen wir mal). Bei 3 x 10 Jahre x 15‘000 km macht das bei 6 Liter / 100 km (ein 20 Jahre altes Auto geht dann nicht), 27'000 Liter Benzin. Es stehen also 1'065 kg recykelbarem Elektromaterial 27'000 Liter Benzin gegenüber. Dieses Benzin entstand über hunderte von Millionen Jahren und ist nicht erneuerbar. Dazu hat es noch eine Vorgeschichte vom Bohrloch über die Raffinierung bis zum Transport zum Kunden. – Ziemlich unwahrscheinlich, dass wir weiterhin 27'000 Liter Benzin (die in absehbarer Zeit nicht mehr vorhanden sind) statt recykelbaren 1'065 kg Elektroschrott brauchen sollten.

Machen wir die Rechnung mit einer Mercedes Staatskarosse verglichen mit dem Tesla von Frau Bundesrätin Leuthard, so dürfte das Beispiel noch etwas drastischer ausfallen. Jetzt haben wir – oder hat Frau Leuthard – eine Lösung, die auch noch funktioniert, wenn das Öl ausgeht. Dass eine Bundesrätin uns das vorfährt und vorführt, ist erfreulich.


Urs Muntwyler, Professor für Photovoltaik BFH Burgdorf, Chair IEA Implementing Agreement "Hybrid- and electric vehicles", Burgdorf



"Billige Wahlpropaganda"

Der Tesla "unserer schönsten Bundesrätin" Doris Leuthard war für mich nie etwas anderes als Etikettenschwindel und billige Wahlpropaganda im 2015!


Albert Augustin, Gelterkinden



"Ist Solarenergie wirklich Gift für die Umwelt?"

Ich habe den Gastbeitrag von Willy Bierter – den ich übrigens sehr schätze – mehrmals durchgelesen und komme immer noch nicht zu einer schlüssigen Meinung. Es gibt gerade in unserer Region mehrere Energieversorgungs-Unternehmen die schweizweit eine führende nachhaltige strategische Ausrichtung verinnerlichen und die gewillt sind, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, ihren Beitrag für eine intakte Umwelt zu leisten.

Sind die "grün gepriesenen Technologien" wie zum Beispiel die Solarenergie wirklich Gift für die Umwelt? Ist die Elektromobilität wirklich nur ein Etikettenschwindel? Die Antwort wird uns die Umwelt in einigen Jahrzehnten geben. Vor etlichen Jahren wurden Initiativen für Windenergie von einem regionalen Stadtwerk noch mit einem müden Lächeln zur Kenntnis genommen – heute ist Windenergie international ein fester Bestandteil der Energieversorgung mit steigenden Kapazitäten. Es braucht Pioniere und es braucht mutige Unternehmen, damit wir aus der Umweltbelastunsgsfalle herauskommen. Dass es dazu auch Ressourcen braucht, liegt in der Natur der Sache.


Urs Steiner, Laufen



"Ein R4 für Doris Leuthard"

Vor vielen Jahren gab es einmal eine Studie einer technischen Hochschule, die damals aufzeigte, dass die Energiebilanz von Photovoltaik-Anlagen negativ ist, weil der Ressourcen-Input grösser ist als der Energie-Output, den eine solche Anlage in ihrer Lebensdauer überhaupt  leisten kann. Irgendwie ist diese Studie nicht mehr aufzufinden, wahrscheinlich hat sie den "Energiewende-Gottesdienst" gestört.

Doch der Fachmann Willy Bierter zeigt in seinem Beitrag eindrücklich auf, wo es wirklich liegt. Klappern gehört zwar zum Politikgeschäft. Aber man sollte halt für das Richtige klappern. So gesehen, hätte Frau Leuthard konsequent gehandelt, wenn sie den tonnenschweren Vorgängerwagen gegen einen immer noch funktionsfähigen R4 ausgetauscht hätte. Aber dazu kann man natürlich nicht den gleichen Charme "tschättere" lassen.


Ruedi Mohler, Oberwil



"Nicht wirklich hilfreich"

Ich finde den Beitrag von Willy Bierter nicht wirklich hilfreich und im Effekt eher irreführend. Die Energiemärkte stehen mitten in einem totalen Umbruch, dank unerschöpflichen, billigen und weitgehend sauberen Energien, deren Zugang nicht länger von Grossfirmen monopolisiert werden kann. Dies kann bei umsichtiger Nutzung auch das Umweltprofil unserer Transportinfrastruktur stark verbessern.

Ich bin etwas perplex, dass gerade Menschen mit einer ökologischen Perspektive die Chancen dieser Neustrukturierung weitegehend negieren und in einer fast schon selbstdestruktiven Rhetorik ertränken, wobei Willy Bierter in den entscheidenden Passagen höchst vage bleibt.

Insbesondere möchte ich die statische Sicht in Frage stellen, dass Lithium Batterien und -Gewinnung a priori umweltschädlich sind (Batterierecycling ist eine Option) und dass der Benzinverbrauch der Fahrzeuge nur 10 bis 20 Prozent des Energieverbrauchs ausmache. Zur Zeit ist er nämlich der Hauptverursacher der schlechten Luft, nebst den fossilen Heizungen (die wir übrigens durch Wärmepumpen ebenfalls ersetzen können, dank Windenergie mit Winterspitze).

Der Umstieg auf Elektromotoren führt zu einer Implosion des Energieverbrauchs dank vierfach besserem Wirkungsgrad;  dass dabei die räumlichen Fragen – der Rückbau des Verkehrsnetzes und der Parkplätze – nicht ausser Betracht fallen sollen, darauf kann man gerne insistieren.

Aber deswegen ist es nicht nötig, Elektrofahrzeuge generell als falsche Option zu diffamieren, denn effektiv ist es eine sehr sparsame und umweltfreundliche Option, weil fast alle Bestandteile zu ihrer Nutzung – von den Solarpanelen bis zu den Batterien – in geschlossenen Stoffkreisläufen rezykliert werden können. Und diesbezüglich ist die Schweizer Umweltgesetzgebung mit vorgezogener Entsorgungsgebühr für Batterien gar nicht so weit vom Ziel entfernt. Deshalb wäre es mir lieber. wir würden eine Positivliste definieren, bis wann die Umweltemissionen dank Elektrofahrzeugen um wie viel zu reduzieren sind, inklusive der tatsächlich bestehenden, offenen Fragen.


Ruedi Rechsteiner, alt Nationalrat, Basel



"Lebensdauer wird gezielt eingeschränkt"

"Es wäre viel besser, alles zu tun, um die Lebenszeit eines Autos zu verdrei- oder vervierfachen. Das ist technisch möglich." Das gleiche Prinzip lässt sich auf alle Konsumgüter übertragen. Es ist das neoliberale kapitalistische Wirtschaftssystem, welches genau dies vorsätzlich verhindert. Die Lebensdauer der produzierten Güter wird gezielt so eingeschränkt, dass möglichst viel und immer mehr produziert und verkauft werden kann. Nur so ist das, durch das System definierte Wachstum überhaupt möglich. "Quantitatives Wachstum um jeden Preis" lautet das Prinzip "unseres" jeden Lebensbereich beherrschenden Systems.


Franz A. Vettiger, Basel



"Weltweite Überbevölkerung noch wichtiger"

Beeindruckend und deprimierend. Jedoch lässt Herr Bierter den wichtigsten Aspekt ausser Acht: die weltweite Überbevölkerung und deren ungebremstes Wachstum. Wenn die Weltbevölkerung nur halb so gross wäre, wäre auch der Ressourcenverbrauch viel geringer.


PJ Wassermann, Hersberg


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Veranstaltungs-Hinweise


BEGEGNUNG BUCH
Samstag, 6. Juni 2015, 11 bis 22 Uhr
Union Klybeckstrasse 95, Basel
über 20 Lesungen, 11 Verlage, 3 Bühnen, Kinderprogramm
Ein Tag für spannende Begegnungen - mit  Autoren, Verlegern, interessanten Gesprächspartnern - oder einfach zum Herumstöbern in einer grossen Buchauswahl.
www.begegnungbuch.ch

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"Auch bei administrativen Hürden besteht Potenzial nach oben."

Basler Zeitung
vom 28. Mai 2015
in einem Gastkommentar
von FDP-Grossrat
Stephan Mumenthaler
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Was wollte uns Herr Mumenthaler mit diesem Satz mitteilen?

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und die TagesWoche online nahmen in ihren Berichten über die Baselbieter Finanzpolitik auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung berichtete über den Konflikt um die entlassene Basler Organistin Babette Mondry und ging dabei auf OnlineReports ein.

20 Minuten verwies in ihrer Nachricht über Carlo Contis Zukunft als Präsident der regionalen Alzheimer-Vereinigung auf OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über eine mögliche Ständerats-Kandidatur von Esther Maag auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung verwies in ihrem Porträt des designierten Baselbieter SP-Co-Präsidenten Adil Koller auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über den geplanten Abbruch des Felix-Platter-Spitals nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Freistellung eines Basler Polizisten auf.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Meldung über den Norovirus im Binninger Altersheim "Langmatten" auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung, die BZ und die TagesWoche bezogen sich in ihren Berichten über den Rücktritt von SP BL-Präsidentin Pia Fankhauser auf ein Interview, das sie vor wenigen Tagen OnlineReports gegeben hatte.

Die BZ und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-News über die Entlassung von "Lehrer H." aus der Sicherheitshaft nach.

In ihrem Artikel über das Straucheln der Basler SP nahm die Basler Zeitung auf einen Abstimmungs-Kommentar von OnlineReports Bezug.

In ihrem Artikel über grüne Baselbieter Nationalrats-Kandidaten bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die OnlineReports-News über die Appellation des Internet-Mobbers "Lehrer H." gegen das Urteil des Basler Strafgerichts wurde von der Basler Zeitung aufgenommen.

Das Regionaljournal, die Basler Zeitung, 20 Minuten und die BZ nahmen den OnlineReports-Primeur über die Zeugnis-Frisierung eines Lehrers in Pratteln auf.

Den OnlineReports-Bericht über die unklaren Folgen des regierungsrätlichen Sparbefehls an das Basler Unispital nahm die Basler Zeitung auf.

Die Basler Zeitung und das Regionaljournal nahmen die OnlineReports-News über den Hochbetrieb im Krematorium "Hörnli" auf.

20 Minuten online berief sich in seiner Nachricht über die Verweigerung einer Pegida-Demo durch die die Basler Polizei auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung hat die OnlineReports-News über Anzeigefehler in BVB-Ticketautomaten aufgenommen.

In ihrem Bericht über Schweizer "Pegida"-Ableger bezog sich die NZZ online auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz

• Die Jungfreisinnigen Baselland führen das Doppelpräsidium ein, indem neben dem bisherigen Präsidenten Raphael Buchbauer neu auch Florian Sennhauser als CO-Präsident firmiert.

Mirjam Cattin übernimmt am 1. Juni die Leitung des Zivilstandsamtes Basel-Stadt als Nachfolgerin von Alexander Egli, der Ende Mai in den Ruhestand tritt.

• Die SP Baselland hat heute ihre Initiative "Wohnen für alle!", die bezahlbaren Wohnraum für alle schafft und hohe Lebensqualität verlangt, mit knapp 1'800 Unterschriften eingereicht.

• Die VA tritt in Basel-Stadt mit Grossrat Eric Weber, Vera Cunderlik, Hanspeter Schmid und Grossrat Martin Gschwind zu den Nationalratswahlen an, während Weber auch als Ständerat kandidiert.

• Nach eineinhalbjähriger Bauzeit wurden am Pfingstsamstag in Basel das neue Mehrzweck- und Tribünengebäude sowie die sanierte Leichtathletikanlage auf den Sportanlagen St. Jakob im Beisein von Erziehungsdirektor Christoph Eymann offiziell eröffnet.

• Das Basler Bau- und Verkehrsdepartement, die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion und der Verein Agglo Basel stellen Götz Schackenberg als Projektleiter "Herzstück" und Ralf Chaumet als Leiter "S-Bahn" ein.

• Der Baselbieter Regierung schlägt dem Landrat fünf neue Mitglieder des Bankrates der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) für die Wahlperiode ab 1. Juli 2015 vor: Erica Dubach Spiegler, Nadine Jermann, Stephan Naef, Marco Primavesi und Kurt Strecker.

• Am 21. Mai beschloss die ausserordentlichen Generalversammlung der Wärmeverbund Riehen AG eine Kapitalerhöhung von 25 auf 30 Millionen Franken, das von den IWB eingebracht wird, um die anhaltend hohe Nachfrage nach ökologischer Wärmeenergie zu bedienen.

• Einen massiven Gesamtverlust von 28,6 Millionen Franken muss das Kantonsspital Baselland für das Geschäftsjahr 2014 wegen der Überbewertung der Immobilien seit seiner Verselbstständigung Anfang 2012 ausweisen.

• Die CVP-Frauen Basel-Stadt treten mit Priska Keller (Einwohnerrätin Riehen), Andrea Elisabeth Knellwolf (Grossrätin), Silvia Rietschi Jenny (Erziehungsrätin), Helen Schai-Zigerlig (Grossrätin) und Jenny Ch. Wüst (Richterin) zu den Nationalratswahlen an.

Hausnummern im nostalgischen Email-Stil verkauft die Gemeindeverwaltung Muttenz zum Preis von 40 Franken.

• Am 16. Mai Um die Mittagszeit brannte aus bisher noch ungeklärten Gründen eine Palette Aktivkohle auf dem Areal der Biopower-Anlage in Pratteln.

• Der TCS beider Basel rekurriert gegen die Einführung von Tempo 30 in der Sevogelstrasse, weil es sich um eine der Hauptverkehrsachsen handle, die den motorisierten Verkehr von Birsfelden und der Autobahn Richtung Gundeldingen und Bruderholz weiterleitet.

• Nach fast 13 Jahren im Verwaltungsrat der interGGA AG und dem Wechsel vom bisherigen Provider zu Quickline stellt sich Karl Schenk an der Generalversammlung vom 25. Juni nicht mehr für die Wiederwahl als Verwaltungsrats-Präsident zur Verfügung.

• Der Rechtsanwalt und ehemalige Präsident des Bundesverwaltungsgerichts Markus Metz wird für die Amtsperiode von 2015 bis 2018 Nachfolger von Edouard H. Viollier neuer Präsident der Statistisch-Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel.

• Die Baselbieter Juso treten mit Anna Toebak, Daniel Gmür, Desirée Jaun, Nicolas Chapuis, Julia Baumgartner, Patrick Feld und Mira Gemperle zu den Nationalratswahlen an.

• Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt treten mit Michelle Borner (Studentin für soziale Arbeit), Derek Camenzind (Jungunternehmer), Nicolas Rotzler (Schüler), Samuel Weissenberger (Bankmitarbeiter) und Julian Eicke (Student Rechtswissenschaften) zu den Nationalratswahlen an.

• Die Mineralquelle Eptingen AG und die Brauerei Farnsburg AG haben einen langfristigen Mietvertrag für die Einrichtung und den Betrieb der Brauerei Farnsburg an der Hauptstrasse 11 in Sissach abgeschlossen.

Anne Tschudin übernimmt per 1. August 2015 die Funktion als Leiterin Kommunikation im Gesundheitsdepartement Basel-Stadt an und übernimmt damit die Aufgaben von Jürg Diezig, der per Ende Juli in Pension geht.