Aurel Schmidt: "Seitenwechsel"

[ 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | (...) | 199 ] >>

Fragezeichen zur Priorität Klimawandel

Wer es wissen wollte, konnte längst zur Kenntnis nehmen, dass der Klimagipfel Paris von 2015 nicht der euphorische Aufbruch war, als den er dargestellt wurde. Vor allem die US-Administration legte sich quer, erst recht unter Trump, gegen den einzelne Bundesstaaten und die Zivilgesellschaft aber bereit waren, das Notwendige zu tun. An Einsicht mangelte es also nicht unbedingt.

Die Klimaveränderungen sind evident. Die Erde brennt. Die meteorologischen Kapriolen, Wasserknappheit und Überschwemmungen, Gletscherschmelze, leere Stauseen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Im Verlauf der Erdgeschichte hat es immer wider epochale Umwälzungen gegeben, doch im Moment weist alles darauf hin, dass das Klimaproblem, mit dem wir es zu tun haben, menschengemacht ist. Wir leben im Anthropozoikum, in dem der Planet dem Einfluss des Menschen beinahe ohnmächtig ausgeliefert ist.

Wir müssen uns mit dem Klima, mit den Veränderungen in der natürlichen Welt, in der wir leben, auseinandersetzen. Damit sind wahrscheinlich alle Menschen einverstanden. Trotzdem möchte ich dazu ein paar Fragezeichen setzen. Denn die Klimaveränderung hat in den öffentlichen Debatten – zu Unrecht – einen bevorzugten festen Platz.

Unser Handeln geht uns zwingend an, auch wenn der französische Anthropologe Claude Lévi-Strauss meinte, die Welt habe ohne den Menschen begonnen und werde ohne ihn enden. Anders argumentierte der deutsche Philosoph und Physiker Lothar Schäfer, als er feststellte: "Die Natur gelangt immer an ihr Ziel."

Das ist eine tröstliche Feststellung. Wenn der Mensch Teil der Natur ist, kann er ihr genau genommen nichts anhaben. Das wiederum ist die paradoxe Seite. Einen Freipass zu mutwilligen destruktiven Taten stellt diese Aussage niemandem aus. Sie ist ein Thema des Denkens und der Ethik.

Natürlich ist die Natur, ist das Leben bedroht, weil der Mensch, sein kritisches Vermögen, sein Beitrag zum Gesamtgeschehen selbst, es ebenfalls ist.


"Jeder kämpft für sich um die
besten Plätze – gegen alle anderen."



Aber was wir heute als viel einschneidender erleben, ist eine Entmündigung des Menschen durch seine Überwachung, sein Tracking auf Schritt und Tritt. Der Staat überwacht  und kontrolliert seine Bürger und Bürgerinnen, nicht diese ihn. Es geschieht im Namen der Sicherheit, was zur Folge hat, dass der letzte Rest Urteilskraft aus den Menschen herausgeprügelt wird. Ausserdem gibt es auch eine freiwillige Selbstüberwachung und ebensolche Selbstentmündigung. Ohne die Freiheit der Selbstbestimmung aber ist der Mensch weder existenz- noch handlungsfähig.

Wenn Sicherheit bisher die zweckdienlichste Begründung der Sammelwut von Daten war, müssen wir jetzt erkennen: Nix da! Es geht um etwas völlig anderes: um die Kontrolle und Steuerung menschlichen Verhaltens, um Soziometrie. Je mehr Daten, desto mehr Möglichkeiten, um Durchschnittswerte zu ermitteln und Normen zu definieren, die doch auf nichts anderem beruhen als auf Algorithmen. Nicht nur Daten zu Konsum, Mobilität und so weiter werden erfasst, sondern auch solche, die im Zug der Selbstoptimierung anfallen (Schrittzahl, Herzfrequenz, Schlafverhalten). Was bei individualisierten Messdaten herausschaut, ist also nur die Abweichung von der Norm.

Wer seine persönlichen Daten zur Verfügung stellt, kann oft mit Vorteilen rechnen. Zum Beispiel gewährt das Mineralöl-Unternehmen BP seinen Mitarbeitenden Vergünstigungen bei der Betriebskrankenkasse, wenn sie ein Fitbit-Armband tragen (www.fitbit.com) und ihre Daten deponieren.

Individuelle Profile erlaubten unter Umständen, Privilegien oder massgeschneiderte Angebote zu erhalten. Leider stellt sich diese Individualisierung nur allzubald als Massenphänomen heraus, sie geht in der Masse der Einzelfälle unter. Das Individuum ist keine Ausnahme mehr, sondern ein Konsum- und Verkaufsziel, und jedes einzelne steht in einem Konkurrenzkampf mit allen anderen. "Screenings sind Verfahren der sozialen Selektion", schreibt der deutsche Soziologe Steffen Mau in seinem Buch "Das metrische Wir".

China ist im Begriff, ein sogenanntes Citizen Scoring einzuführen und jeden Staatsbürger mit Bonuspunkten für gutes und Maluspunkten für defizitäres Sozialverhalten zu taxieren ("Social Credit System"). Was in China möglich ist, ist überall praktikabel. Der Datenanbieter Acxiom (www.acxiom.com) ist im Besitz von Informationen über die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland und den USA mit bis zu 1'500 personenfokussierten Einzelangaben je Eintrag. Die Erfassung wird immer lückenloser. Die Daten haben uns im Würgegriff. Niemand entkommt ihnen.

Wir leben in einer Konkurrenzgesellschaft und haben es mit einem "Wettbewerbs-Individualismus" (Steffen Mau) zu tun bekommen. Jeder Einzelne kämpft für sich um die besten Plätze – gegen alle anderen. Es ist wenig wahrscheinlich, dass jemand in dieser Lage sich besonders für Natur, Klima, Umwelt, Leben, für das Allgemeinwohl schlechthin, interessieren wird und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.

Nicht so sehr die Natur ist in Gefahr als als vielmehr der Mensch, der in der totalen und totalitären Ordnung der Datenwelt unterzugehen droht.

21. August 2017
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Aurel Schmidt, Jahrgang 1935, war bis Mai 2002 Redaktor der "Basler Zeitung" (vorher "National-Zeitung"). Er war mitverantwortlich für das jeden Samstag erscheinende "Basler Magazin" und verfasste zahlreiche philosophische Essays, Reise-Reportagen, Kommentare und Kolumnen. Schmidt, der heute als Schriftsteller und freier Publizist in Basel lebt, machte sich auch als Autor mehrerer Bücher einen Namen: "Der Fremde bin ich selber" (1982), "Wildnis mit Notausgang. Eine Expedition" (1994), "Von Raum zu Raum. Versuch über das Reisen" (1998). Ausserdem liegen vor: "Lederstrumpf in der Schweiz. James Fenimore Cooper und die Idee der Demokratie in Europa und Amerika" (2002), "Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden" (2006), "Auch richtig ist falsch. Ein Wörterbuch des Zeitgeists" (2009). Zuletzt erschienen: "Die Alpen. Eine Schweizer Mentalitätsgeschichte" (2011).

© Foto by OnlineReports.ch

aurel.schmidt@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Die Not schweisst zusammen"

Schmidt-Zitat: "Wenn der Mensch Teil der Natur ist, kann er ihr genau genommen nichts anhaben." Es geht wohl beim Klimawandel nicht um das Natur-Bestandteil "Mensch", sondern um die Tatsache, das dieses Naturbestandteil sich eben nicht naturgemäss verhält.

Wobei zu fragen ist, was denn in diesem Zusammenhang mit "Natur" genau gemeint ist: Der Planet Erde mit seinen diversen Sphären (Lithosphäre, Pedosphäre, Hydrosphäre, Biosphäre, Atmosphäre usw.), aber ohne Anthroposphäre? Natur verstanden als unbelebte und belebte Welt, letztere mit den wildlebenden Tieren und Pflanzen? Weitere Vorstellungen – "Natur" wird heute so vieldeutig und wolkig verwendet, dass ein präziser Diskurs nahezu unmöglich erscheint.

Gleiches gilt, weiter unten im Text, wenn – ein weiter Sprung vom Klima her – vom "Staat" die Rede ist. Zitat: "Der Staat überwacht und kontrolliert seine Bürger und Bürgerinnen, nicht diese ihn." Stimmt das wirklich? Wenn ja, auf welchen Ebenen?

Wir leben ja hierzulande in einem überaus föderalen System, wo gerade in den Gemeinden nach wie vor eine grosse Sozialkontrolle herrscht. Wir kennen einander, arbeiten, festen, streiten, diskutieren, kurz: leben miteinander. So vernetzt, man könnte sogar sagen: so eingebettet, ist dieser Staat in der Form der politischen Gemeinde ein von der Gemeinschaft geschaffenes und auch so wahrgenommenes Organ, das keineswegs überwachend und kontrollierend wahrgenommen wird.

Wenn also "Staat", dann wäre zu fragen: welcher? Die Fachexperten beim Bund in "Bern"? Die Spezialisten in den Abteilungen des "Kantons"? Und wie steht es denn mit den Grosskonzernen, Stichwort Kundenkarten Cumulus und Supercard, welche das Kaufverhalten ermitteln? Wie steht es z.B. mit den Krankenkassen und ihren Datensätzen, die immer wieder dazu führen, dass jemand ohne die Gründe mitzuteilen, als Kassenmitglied abgelehnt wird? Die Liste lässt sich beliebig verlängern.

Und schliesslich gehts um die "Konkurrenzgesellschaft", begifflich ein schwieriges Konstrukt. Es geht wohl um die grassierende Egomanie und Selbstverwirklichung und gesellschaftlich um die Entsolidarisierung – bis, ja bis eine Natur-Katastrophe passiert, ein Erdbeben, eine Überschwemmung, ein Bergsturz, eine Sturzflut und dergleichen.

Dann, ja dann, besinnen sich die betroffenen Menschen in gemeinsamer Not, dass sie alleine nicht klar kommen. Und plötzlich lebt sie wieder auf, die Solidarität. Undereinisch helfen Nachbarn wieder ihren Nachbarn, ob es nun Katholiken, Protestanten, Hindus, Muslime oder agnostische Freigeister sind. Die Not schweisst zusammen.

Und zum Schluss zur Gefährdung der Natur: Was verliert "die Natur", wenn einige ihrer Arten aussterben verschwinden, besser: ausgerottet werden? Wie wirkt die Verarmung des Genpools auf die weitere Entwicklung?


Henri Leuzinger, Rheinfelden



"Wille zur Macht und Expansion"

Zum Thema folgendes Zitat aus "Der Mensch und die Technik" von Nikolai Berdiajew, russischer Philosoph, 1943:

"Die Technik, die dem Menschen das Gefühl einer ungeheuren Macht verleiht, ist eine Ausgeburt des Willens zur Macht und Expansion. Dieser Will hat den europäischen Kapitalismus erzeugt und die Volksmassen zum historischen Leben erweckt. Die kapitalistische Lebensform zerstört die organische Ordnung und stellt eine neue soziale Aufgabe – die Organisierung der grossen Menschenmassen, die nur mit Hilfe der Technik gelöst werden kann. Unbestreitbar zerstört diese neue Lebensform, diese Technisierung des Lebens die Schönheit der alten Kultur, der alten Lebensordnung. Die massenmässige, technische Organisierung des Daseins vernichtet jede Individualität, jede Eigenart und Originalität und drückt allen Dingen den Stempel der Unpersönlichkeit und Antlitzlosigkeit auf. Die ganze Produktion gewinnt einen anonymen Charakter und wird zum seelenlosen Betrieb. Zerstört wird dabei nicht nur der individuelle Charakter der äusseren plastischen Seite des Lebens, sondern auch die individuelle Eigenart der menschlichen Persönlichkeit."


Stephan J. Tramèr, Basel


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Grünliberalen verlangen endlich mit einer erneuten Motion eine Steuersenkung für den Mittelstand"

Grünliberale Basel-Stadt
Betreffzeile einer Medienmitteilung
vom 11. August 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Preisfrage: Was verkehrt hier den Satz ins Gegenteil?

RückSpiegel


Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.