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"Säbelrasseln ohne Truppe": Dragoner der Schweizer Kavallerieschwadron 1972

Jetzt galoppiert die Schweizer Kavallerie durch Steinbrückland

Eidgenössische Kampfreiter stehen diese Woche in Deutschlands Garnisonstadt Stetten am kalten Markt Ehrenspalier


Von Ruedi Suter


Für Zorn sorgte im Frühjahr 2009 ein flapsiger Spruch des damaligen deutschen Finanzministers Peer Steinbrück. Er drohte mit seiner Kavallerie, sollten die Schweizer "Indianer" in Geldfragen nicht klein beigeben. Ironie der Geschichte: Diese Woche zeigt die Schweizer Kavallerie Deutschland, was echte Kampfreiter wirklich sind – auf Einladung der Bundeswehr.


Indianer vergessen nicht. Sie können warten, lange warten. Und sie sind schlau, sehr schlau. Ende dieser Woche brechen die Indianer des Stammes der Helvetier zu ihrem Rachefeldzug auf. Hoch zu Ross und als Dragoner verkleidet werden sie im Norden über den grossen Fluss setzen und mit Geheul und im wilden Galopp der Kavallerie der Bleichgesichter das Fürchten lehren.

Ihr Ziel ist die Abrechnung mit dem ungehobelten Kavalleriekommandanten, General "Stonebridge". Dieser, ein Mann mit schütterem Skalp, loser Zunge und oftmals grimmigem Antlitz, hatte vor vielen Vollmonden mit der Peitsche gewippt und ihnen, den Indianern, mit Vergeltung durch seine Reiterei gedroht: Man brauche die Kavallerie gar nicht ausreiten zu lassen. Es genüge, den Indianern zu zeigen, dass es eine Kavallerie gibt. Das tönte markig, und das brachte einige Indianer tatsächlich zum Schwitzen, doch mit der Wirklichkeit hatte des Generals Gepolter rein gar nichts zu tun.

Säbelrasseln ohne Reiterei

Weil die Indianer, mit denen die Schweizer gemeint waren, sehr genau wissen, dass es eine Kavallerie gibt. Denn sie selbst haben eine. Ganz im Gegensatz zum General, welcher vorletzten März in der Person des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück und im Zusammenhang mit dem Schweizer Bankgeheimnis und einer Steuersünderliste der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) seine taktisch schlauen Einschüchterungssätze zum Besten gab.

Doch schnell war klar: Im "Ernstfall" hätte Wildwest-Rhetoriker Steinbrück gerade einmal ein paar Tragtierzüge mit Maultieren über den Rhein schicken können. Mehr wäre für eine Attacke nicht mehr zu mobilisieren gewesen  – Deutschlands Kavallerie ist längst schon abgeschafft.

Wundersame Wiedergeburt

Allerdings: Abgeschafft wurde die berittene Kampftruppe auch in der Schweiz – als die letzte Europas. Das hatte die Bundesversammlung bereits 1972 so beschlossen. Es war ein Desaster für die braven Dragoner. Ihr Reitpferd, dem sie liebevoll "Eidgenoss" sagten, musste von nun an im heimischen Stall zivil seinen Hafer fressen. Und die Reitersoldaten, den sanften Umgang mit sensiblen Tieren gewohnt, wurden für klotzige Kampfmaschinen umgeschult. Von da an hatten sie die Hacken als "Panzergrenadiere" zusammenzuknallen. Aber Dragoner sind, übrigens ganz wie die Indianer, sehr eigenwillige und freiheitsliebende Leute.

So schlossen sich 1995 ehemalige Kavalleristen zur "Schweizer Kavallerie Schwadron 1972" zusammen: Ein militärischer, aber ausserdienstlicher Verein, der als Traditionseinheit unter dem Ehrenpatronat des obersten Kommandanten der Armee steht. Damit besass die Schweiz jählings wieder eine Kavallerie. Die neu belebte Truppe, erklären Mitglieder stolz, sei heute weit besser ausgerüstet als so manche Armeeeinheit. 150 Dragoner mit Pferd und Waffen wären im Angriffsfall sofort kampfbereit, wenn auch "nur" auf dem Niveau von 1972. Dem Gegner würde selbst im schwierigsten Gelände mit Pistolen, Sturmgewehren 57 und Bajonetten, ja sogar mit Panzerabwehrraketenrohren und schweren Maschinengewehren der Garaus gemacht. Etwas, das Deutschlands oberster Kassenführer im März 2009 irgendwie nicht mitbekam und von dem heute die bedauernswerte deutsche Bundeswehr nur noch träumen kann.

Auf nach Deutschland!

Jetzt, mehr als eineinhalb Jahre später, holt den unterdessen nicht mehr in Amt und Würden stehenden SPD-Politiker Steinbrück sein in der Schweiz von vielen viel zu humorlos genommenes verbales Säbelrasseln auf ungeahnte, ja geradezu albtraumartige Weise wieder ein: Die eidgenössische Kavallerie galoppiert in Deutschland ein – auf freundnachbarschaftliche Einladung der deutschen Bundeswehr! Nicht als Indianer verkleidet, sondern hoch offiziell. So werden Ende dieser Woche tatsächlich die Schweizer Dragoner in Uniform und selbstverständlich anständig bewaffnet deutsches Territorium unter die Hufe nehmen.

"Am 15. Oktober 2010 sattelt die traditionsreiche Schwadron 1972 ihre Pferde. Sie wird am Jubiläumstag 100 Jahre Waffenplatz Stetten am kalten Markt unserem nördlichen Nachbarn die kavalleristischen Abwehrkräfte der Eidgenossenschaft vorführen, die bei einem Einfall der Ulanen und Husaren aus unserem nördlichen Nachbarland  zum Einsatz gekommen wären", hatte ein in Militaria bewanderter Leser OnlineReports augenzwinkernd wissen lassen.

Bundeswehr springt ein


Dragoner Gysin Urs, Schwadron-Rayonchef der Region Basel und in Itingen (BL) stationierter Organisator der Materialverschiebung von Aarau nach Stetten, bestätigt umgehend den zunächst unglaublichen Tipp. Als Chef des Materialteams im Zeughaus Aarau erwartet er anfangs Woche zehn Lastwagen, auf die rund 40 Tonnen Material gewuchtet werden. Eingeladen werden Dinge wie Zelte für Mann und Pferd, für eine Dragoner-Wirtschaft und Informationsstände, für Ausrüstungen und Küchenmaterial. Auch eine militärische Feldschmiede mit Tierdoktor und Hufschmied sowie ein geschnitzter Brunnentrog als Geschenk für die deutschen Kameraden sollen mitkommen.

Nur etwas trübt die Vorfreude der eidgenössischen Kampfreiter, die noch nie einen derart grossen "Feldfestzug" durchgeführt haben: Chauffeure, Lastwagen und Treibstoff werden nicht von der Schweizer Armee gestellt. Denn diese ist, was wohl die Vorstellungskraft von Ex-Finanzminister Steinbrück übersteigt, gerade überaus knapp bei Kriegskasse. Jedenfalls weigerte sich das helvetische Armeekommando – trotz bester Beziehungen der Freizeit-Dragoner in die höchsten Militärränge – logistische Hilfe zu leisten. Wer also half der Schweizer Kavallerie aus der Patsche? Es sind Steinbrücks kampfreiterlose Nationsgenossen – die deutsche Bundeswehr.

"Das glaubt mir keiner!"

Mitte Woche nun fahren ihre schweren Lastkraftwagen das schweizerische Kriegsmaterial über die Zollstation von Bargen, der nördlichsten Gemeinde der Schweiz bei Schaffhausen, zum Truppenübungsplatz Heuberg ins Garnisonstädtchen Stetten am kalten Markt. Dort werden am Freitag via die gleiche Route 85 kampferprobte Dragoner und ihre Warmblüter in einem Konvoi von rund 6O Privatfahrzeugen mit Pferdeanhängern aus der Eidgenossenschaft eintreffen, kameradschaftlich eskortiert durch deutsche Feldjäger.

Dieses Wunder hat aber nichts mit schiefen Vergleichen über Indianer und Kavalleristen zu tun. Er ist auf das Jahr 2008 und den Schweizer Waffenplatz Bure zurückzuführen, wo der Bundeswehroffizier Klotz bei einem Besuch angesichts der Kavallerieschwadron 1972 in Verzückung geriet. "Das glaubt mir in Deutschland keiner! Ihr müsst unbedingt einmal zu uns kommen", soll er gegenüber dem Vereinspräsidenten Christen Hans geschwärmt haben. Dieser, ein vaterlandsliebender Bauer mit "Eidgenoss" im Stall und der Schöpfer der Schwadron 1972, antwortete geistesgegenwärtig: "Gut, dann macht eine Einladung!"

Diese liess nicht lange auf sich warten. Ritterlich bat Brigadegeneral Berger vom Wehrbereich 4 die eidgenössischen Kampfreiter zu den Feierlichkeiten nach Stetten am kalten Markt, wo noch bis 1992 ein französisches Kavallerieregiment stationiert war – und sich heute das Zentrum für Kampfmittelbeseitigung der Bundeswehr befindet.

Schwadron steht Ehrenspalier

So werden die Schweizer Dragoner, die der eigenen Kampfmittelbeseitigung so erfolgreich ein Schnippchen schlugen, unter Führung ihres neuen Kommandanten Murri Bernhard auf ihren "Eidgenossen" beim grossen Zapfenstreich für illustre Gäste wie Bundestagspräsident Norbert Lammert das Ehrenspalier bilden. Und dies mit Helm und in Kampfmontur: Links hinter dem Schenkel Gamelle und Hafersack, rechts das Sturmgewehr, aber – Frieden und Freundschaft verpflichten – ohne einen Schuss scharfer Munition.

Auf dem Programm stehen für die Kavalleristen aus dem Alpenland noch andere Formationen, die Quadrille beispielsweise, oder das stolze Paradieren, wie es am diesjährigen "Tattoo" in Basel gezeigt wurde.

Ob die Schweizer Kampfreiter unter den geladenen Gästen ihren truppenlosen "Kollegen" Peer Steinbrück erspähen werden? Mit dem hätten sie sehr wohl einen Bundesadler zu rupfen, lässt Schwadronspräsident Christen durchblicken. Ihn habe geärgert, dass der Finanzminister damals die Kavallerie dazu missbraucht habe, "um den dummen Wohlstandsmist zu bekämpfen". Sollte er aber "Kollega" Steinbrück tatsächlich begegnen, würde er wohl nur schmunzeln und diesem zuraunen: "Peer, pass auf, die Schweizer Kavallerie ist da!"

11. Oktober 2010

Weiterführende Links:


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"Balsam für die Steinbrück-Malträtierte Seele"

Dieser Bericht ist doch Balsam für unsere "steinbrücksche malträtierte Seele". Hervorragend und amüsant verfasst, so dass ich diesen an Herr Steinbrück Minister a.D. mit folgendem Kommentar zugestellt habe: "Sehr geehrter Herr a.D. Minister P. Steinbrück, beiliegend ein eidgenössischer Gruss aus der Alpenrepuplik. Nehmen Sie es nicht allzu Ernst, auch wir haben Humor. Mit freundeidgenössischem Gruss"


Egidio Cattola, Riehen CH/Nachbargemeinde von Lörrach




"So witzig, so ironisch"

Diesen Artikel finde ich so witzig, so ironisch und gleichzeitig so liebenswürdig den "Kavalleristen und ihren Pferden gegenüber – mein ganz grosses Kompliment! Ich habe gelacht, gelächelt und viel geschmunzelt.


Judith Stamm, Luzern



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"Die Petitionsstellenden sind der festen Überzeugung, dass der Gemeinderat von Muttenz in Kenntnis aller Fakten wohl kaum (...) die vorgesehene Zonenplanänderung bejahren (...) kann."

Verein Windstill
in einer Medienmitteilung
vom 30. September 2020
zum Windkraft-Projekt
in Muttenz
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Vielleicht kann sie sogar betagt werden.

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Peiffer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.