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"Ich musste ein Spinner gewesen sein": Bahnretter Dieter Stumpf

"Es schien mir wahnsinnig, eine weltberühmte Gletscherbahn abzureissen"

Der Input aus der Region Basel hatte über Jahrzehnte den Einsatz Hunderter Freiwilliger aus ganz Europa zur Folge


Von Ruedi Suter


Die sensationelle Wiedergeburt der legendären Furka-Bergstrecke wird am 12. August von den Bewunderern der Bergeisenbahnen gefeiert. Dass die keuchenden Dampflokomotiven zwischen Realp und Oberwald nach Jahrzehnten des Stillstands wieder ihre Dampffahnen in die Bergluft hängen, ist der vergessenen Initiative eines Baslers zu verdanken: Dieter Stumpf (59). OnlineReports hat den "Erst-Retter" der historischen Eisenbahn getroffen.


OnlineReports: Herr Stumpf, sind Sie ein Spinner?

Dieter Stumpf:
Warum?

OnlineReports:
Weil es doch damals völlig stumpfsinnig schien, an eine Rettung der Furka-Bergstrecke zu denken. Nur ein Phantast konnte daran glauben, die im Oktober 1981 stillgelegte Linie zwischen Realp im Kanton Uri und Oberwald im Wallis erhalten zu können. Es fehlten Geld, der Sinn für eine historische Eisenbahn und der Wille ...

Stumpf: In der Tat, ich musste damals ein Spinner gewesen sein, um angesichts der gewaltigen Aufgabe und Widerstände trotzdem etwas zu unternehmen.

OnlineReports: Die Weichen waren doch schon gestellt, der Zug abgefahren!

Stumpf: Ja, so schien es. Der Bundesrat hatte in einer Antwort auf eine Anfrage des damaligen Aargauer SP-Nationalrats Silvio Bircher deutlich zu verstehen gegeben, dass er keinen Anlass sehe, die Furka-Bahn zu erhalten und den angekündigten Abbruch zu verhindern. Dem Bundesrat sei "keine Trägerschaft bekannt, die bereit wäre, in die Bergstrecke über die Furka 40 Millionen Franken zu investieren", so die Begründung.

OnlineReports: Und wie reagierten Sie?

Stumpf: Ich war entsetzt! Ich dachte: Unglaublich, die Landesregierung verzichtet einfach auf eine weltberühmte Bahnstrecke, die durch eine wundervolle Berglandschaft zum Rhonegletscher und über die weltweit einmalige, zusammenklappbare Steffenbachbrücke führt. Der Glacier-Express Zermatt – St. Moritz verlor damit ja seinen Rhonegletscher! Das wollte mir nicht in den Kopf.

OnlineReports: In diesen Kopf, der dann eine Rettungsidee entwickelte.

Stumpf: Im Grunde genommen glaubte ich damals selbst nicht an einen Erfolg, aber Nichtstun kam für mich auch nicht in Frage. Ich liebte diese Bahnstrecke zu sehr, als dass ich sie widerstandslos hätte aufgeben wollen.

OnlineReports: Woher diese Liebe zu Eisenbahnen? Wie kamen Sie als "links-grüner" WWF-Mitarbeiter überhaupt dazu, sich für eine Bahnstrecke zu engagieren, was sonst doch eher ein kleinbürgerliches Anliegen ist?

Stumpf: Ich war schon von Kind an ein Fan von Alpenbahnen. Mit meinen Eltern war ich viel in Graubünden und im Wallis in den Ferien. Die wunderbar in die Landschaft eingebauten Schmalspurbahnen faszinierten mich. Damals musste man beim Bau noch Rücksicht auf die landschaftlichen Gegebenheiten nehmen. Und das Baumaterial Stein "zwang" den Menschen zur Schönheit. Oder kennen Sie einen hässlichen Steinviadukt aus dieser Zeit?

OnlineReports: Nein, aber es gibt auch recht ansehnliche Autobahnviadukte.

Stumpf: Gut, aber wenn man die Steinviadukte mit den meisten der heutigen Betonbrücken und -Tunnelportalen vergleicht, welche oft brutal und rücksichtslos in die Landschaft geklotzt werden, dann tut das weh. Zudem erschien es mir wahnsinnig, eine weltberühmte, bestehende Gletscherbahn abzureissen und gleichzeitig andernorts in bisher unberührten Alpengebieten landschafts- und lebensraumzerstörende Sportbahnprojekte durchzuboxen. Da kam dann der Naturschützer in mir zum Ausdruck.

 

"Ich zögerte keinen Augenblick. Bald darauf
trafen wir uns im Bahnhofbuffet Olten."


OnlineReports: Und dieser Naturschützer mit technischem Flair packte dann die Sache mit der zum Abriss verdammten Furkabahnstrecke an.

Stumpf: Als erstes schrieb ich Nationalrat Bircher einen Brief und fragte ihn, ob er trotz der abschlägigen Antwort des Bundesrates noch etwas zu unternehmen gedenke. Er antwortete mir, er habe noch ein paar weitere Briefe von Interessenten erhalten und sei gerne bereit, sich weiter zu engagieren. Aber jemand müsse die Sache in die Hand nehmen. Ob ich das machen könne? Ich zögerte keinen Augenblick. Bald darauf trafen wir uns im Bahnhofbuffet Olten. Dort gründeten wir beide bei einem Glas Wein spontan und "völlig gspunne" das Komitee "Rettet die Furka-Bergstrecke!".

OnlineReports: Für Sie hiess das wohl der Start ungeahnter Strapazen: Was unternahmen Sie zuerst?

Stumpf: Silvio Bircher übergab mir seine wenige Korrespondenz von anderen Interessierten, die ihn angeschrieben hatten. Im September 1982 versandte ich an diese einen Brief, worin ich sie zum Komitee-Beitritt aufforderte und eine Gründungsversammlung ankündigte. Schnell musste ich auf der Poststelle Basel 2 beim Bahnhof ein Postfach einrichten, damit das Komitee ein offizielles "Zuhause" hatte. Es trug die Nummer 3468 – das weiss ich noch heute auswendig!

 

Es galt, möglichst schnell alle an der Rettung der Furka-Bergstrecke interessierten Kreise zu sammeln. Denn mittlerweile waren auch etwa der Oberwalliser Eisenbahn-Amateur-Klub, Nationalrat Erwin Akeret aus Schaffhausen, die Walliser Kantonsräte Daniel Lauber und Adrian Mathier und andere an die damalige Furka-Oberalp-Bahn FO gelangt. Alle mit der Frage, ob nicht wenigstens ein Teilbetrieb der Strecke weiter möglich sei ...

OnlineReports: Die Antwort?

Stumpf: In einem ausführlichen Brief erläuterte die FO – heute heisst sie Matterhorn-Gotthard-Bahn, MGB – jeweils, warum nur eine Stilllegung realistisch sei. Auch Anfragen mit der Bitte um Unterstützung an den Migros-Genossenschaftsbund, an Denner, die PTT, die Boulevardzeitung Blick und andere wurden alle abschlägig beantwortet.


OnlineReports: Dachten Sie daran, die Sache hinzuschmeissen?

Stumpf: Nein. Allerdings drohte der Schwung etwas verlorenzugehen: Ein für den Juli 1983 vorgesehener Komitee-Ausflug nach Gletsch musste "mangels Interesse" erst verschoben werden. Am 27. Juli 1983 versandte ich – nichtsahnend – eine neue Ausflug-Einladung für Samstag, den 6. August. Und dann kam’s dick: Im Tages-Anzeiger vom 3. August war zu lesen, dass der Verwaltungsrat der FO entschieden habe, die Bergstrecke abzureissen und aus ihr einen Wanderweg zu machen!

 

Sofort funktionierte ich - hier auf dem Bild rechts - den Ausflug zu einem Protestausflug um und bereitete ein Mediencommuniqué vor. Dieses schickte ich, zusammen mit einigen Fotos, welche die Komitee-Mitglieder in Gletsch zeigten, direkt von Gletsch aus via Agentur an die Medien. Gleichzeitig ging ein Brief an den FO-Verwaltungsrat und in Kopie an die Medien – mit der Bitte, kein "fait accomplis" zu schaffen und dem Komitee "Rettet die Furka-Bergstrecke" eine Chance zu geben, sich als Trägerschaft für die Rettung der Rhonestrecke zu organisieren.

OnlineReports: Und, gab es Reaktionen?

Stumpf: Das Echo war überwältigend! Über 100 Presseartikel waren in den folgenden Tagen zu lesen. Das Schweizer Fernsehen und die Radios berichteten ebenfalls über unseren Protestausflug.

OnlineReports: Wie war der Tenor?

Stumpf: Eine überwiegend neutrale Berichterstattung. Die Walliser Presse allerdings machte sich über uns lustig. Der Nouvelliste et Feuille d’Avis du Valais taxierte uns als "opposition fantaisiste". Und vom Walliser Boten wurde den Nationalräten Bircher und Akeret unrealistisches "Eisenbähneln" vorgeworfen. Gleichzeitig wurde behauptet, die Idee habe null Chance, je verwirklicht zu werden.

OnlineReports: Keine Attacke, gegen Sie als Urheber der Idee?

Stumpf: Doch, mir als damaligen WWF-Mitarbeiter wurde unterstellt, ich wolle mit der Rettung der Bergstrecke nur den geplanten Stausee von Gletsch verhindern, der ja das botanisch wertvolle Vorfeld des Rhonegletschers ersäufen sollte.

OnlineReports: Dann ging es also um mehr als nur um eine unrentable Bergbahn.

Stumpf: Wahrscheinlich, und damit wird auch der damalige Widerstand der Walliser verständlicher: Wer die Rettung der Bergstrecke unterstützt hätte, wäre gleichzeitig zum Gegner des Stausees Gletsch geworden. Und das konnte sich im Wallis anscheinend niemand leisten. Die touristischen Chancen, die das Bahnprojekt versprach, wollte man damals im Wallis nicht sehen. So wie man heute im Wallis – anders als etwa in Canada - weder Wolf- noch Bären-Trekkingreisen anbietet, sondern diese prächtigen, unter Artenschutz stehenden Tiere am liebsten gleich abschiessen möchte.

OnlineReports: Mit der Medienaktion von der Furka war aber die Bergstrecke noch nicht gerettet.

"Allen voran gilt es da Alfred Gysin
zu erwähnen."


Stumpf: Aber immerhin bewirkte unser Protestausflug, dass die FO im August 1983 beschloss, den Abbruch der Bergstrecke um ein Jahr zu verschieben! Warum? Um uns eine Chance zu geben! Das war ein erster, sehr wichtiger Erfolg. In der Folge wurde dann am 3. Dezember 1983 in Bern der "Verein Furka-Bergstrecke" gegründet und dies mit einer Medienmitteilung der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Wir hatten bereits rund 300 Mitglieder, und es meldeten sich immer mehr kompetente Leute, um uns in irgendeiner Weise zu unterstützen. Allen voran gilt es da Alfred Gysin zu erwähnen.

OnlineReports: Der Unternehmer und FDP-Politiker aus dem Baselbieter Seltisberg?

Stumpf: Genau. Er hat sich bei uns gemeldet – zum Glück. Er war der Macher und hatte eine sagenhafte Energie. Alfred Gysin führte nach der Anfangsphase das Präsidium des neuenVereins und gründete in Rekordzeit eine Betriebs-AG, die heutige Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG. Als Verwaltungsratspräsident schuf er mit seinem grossen Beziehungsnetz die notwendigen Voraussetzungen, damit das Eidgenössische Parlament später der "Furka-Bergstrecke" die nötige Konzession erteilen konnte.

OnlineReports: Als die Rettung und Restaurierung zu rollen begann, zogen Sie sich zurück – warum?

Stumpf: Als ich sah, dass das Projekt in guten Händen und auf gutem Weg war, wendete ich mich wieder mehr dem Naturschutz zu, um dort vielleicht wieder Pionierarbeit zu leisten. Die Lawine "Rettet die Furka-Berstrecke" hatte ich losgetreten – das war am Anfang mein Beitrag.

 

OnlineReports: Und dann rollte die Rettung von allein ...

 

Stumpf: Und wie! Dann kam die Stunde der Profis und die der sogenannten "Fronis", also der hunderten von ehrenamtlichen Fronarbeitern. Diese brachten darauf in bewundernswertem Einsatz bei Wind und Wetter die Strecke und auch das lädierte Rollmaterial Schritt für Schritt wieder auf Vordermann. Das waren Eisenbahnbegeisterte aus ganz Europa. Sie sorgten unter anderem auch dafür, dass die nach Vietnam verkauften und dort vergammelten Dampfloks wieder aus dem Dschungel geholt, überholt und zurück auf die Furka-Schienen gebracht wurden. Auch dies eine Meisterleistung! Im Vergleich dazu war mein Beitrag sehr klein, aber am Anfang dieser Bergeisenbahn-Geschichte eben der entscheidende.

OnlineReports: Mitte August wird nach fast drei Jahrzehnten Unterbruch die Bahnverbindung über den Furkapass zwischen Oberwald und Realp wieder geöffnet. Ohne Ihre Initialzündung würde dort wohl keine Dampflokomotive mehr keuchen. Was bedeutet das für Sie?

Dieter Stumpf: Ich freue mich natürlich! Besonders freue ich mich auf den Extrazug für uns Pioniere der ersten Stunde. Dieser wird uns am 12. August erstmals nach 28 Jahren und zehn Monaten wieder von Realp nach Oberwald transportieren. Also über die ganze Furka-Bergstrecke mit ihrer wundervollen Aussicht. Das ist wie eine Wiedergeburt – und so werde ich mich wohl auch fühlen.

 

* Dieter Stumpf, Jahrgang 1951, Zoologe und Berater, lebt in Basel. Er war über 23 Jahre Mitarbeiter des WWF Schweiz und des WWF Region Basel. Seit 2001 ist er selbständig tätig, als Berater und Campaigner.

4. August 2010

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"Ins Stammbuch geschrieben"

Chapeau! Allen vorzeitig-die-Flinten-ins-Korn-Werfern ins Stammbuch: Da kann man mal wieder sehen, was Optimismus und Ausdauer bewirken können!


Peter Affolter, Basel




"Chapeau und Danke"

Ich schliesse mich voll und ganz den Worten von Peter Brugger an: Chapeau und Danke!


Beatrice Alder, Basel




"Jeder kann, jeder zählt"

Danke für diesen Beitrag, danke für dieses Gespräch. Ein Lehrstück für Engagement, Pioniergeist, Einsatz für eine gute Sache. Das macht zuversichtlich: Jeder kann, jeder zählt. Auch gegen scheinbar übermächtige Gegenspieler.

 

Grosses Kompliment dem Pionier. Danke.


Hans Peter Brugger, Basel



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"Wir sind alle enger zusammengerückt"

Coop-Zeitung
Interview-Titel
vom 28. Dezember 2020
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Und das in Corona-Zeiten?

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.