Corina Christen: "Und übrigens ..."

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Fischers Unzertrennliche und ein ungleiches Paar

Fischers Unzertrennliche: So heissen nicht etwa Ehepaare oder Familien mit Namen Fischer, auch wenn diese schmeichelhafte Eigenschaft für sie zutreffen würde. Nein – man lese und staune: Es handelt sich um eine Papageien-Art!

Ihren Namen verdanken diese mit einem Federkleid in knalligem Grün Rot und Gelb ausgestatteten mittelgrossen Papageien einem Mann namens Gustav Adolf Fischer, der sie Agapornis fischeri (Fischers Unzertrennliche) getauft hat.

Agapornide werden "Unzertrennliche" oder "Liebesvögel" genannt, weil sie ein ausgesprochen ausgeprägtes Paarverhalten haben. Das äussert sich in einem nicht selten lebenslangen, von ständiger Nähe gezeichnetem Verhältnis.


"Das kleine Pony und das braune Pferd sind
seit langem ein unzertrennliches Paar."


Unzertrennliche kuscheln sehr viel miteinander und pflegen sich gegenseitig. Auch der wissenschaftliche Name widerspiegelt das – griechisch agape = Liebe, ornis = Vogel, wie im Internet nachzulesen ist. Es versteht sich von selbst, dass Liebesvögel – wie alle anderen Papageien – nicht allein gehalten werden dürfen. Dies führt sehr rasch zu psychischen Störungen und ist schwere Tierquälerei.

Die farbenfrohen Vögel werden 13 bis 18 Zentimeter lang und ungefähr 50 Gramm schwer. Die unterschiedlichen Arten haben ihre jeweiligen Namen von der Färbung des Kopfes. Der Körper ist in der Regel gelb-grün, gelb oder grün. Gelegentlich sind Schwanzfedern blau, das Grünköpfchen hat einen schwarzen Ring im Nacken, anderen ist ein weisser Augenring typisch.

Ein ungleiches aber dennoch unzertrennliches Paar lebt auch, seit Jahren schon, auf der Weide, die an meinen Garten angrenzt. Es ist ein weisses Pony und ein langbeiniges, braunes Pferd. Sie gehören dem benachbarten Bauern oder aber sie sind dort in Dauerpension. 

Ob sie ihren Stallplatz auch teilen, weiss ich nicht. Aber auf der Weide habe ich die beiden immer nur als Paar gesehen, dicht neben- oder hintereinander – stehend beim Grasen und liegend beim Ausruhen.

Der Schimmel ist etwa doppelt so hoch und lang wie das Pony, was letzteres bei Regen oder Schneefall schamlos ausnützt, indem es unter seinem langbeinigen Freund Unterschlupf sucht. Dieser nimmt es gelassen, vermutlich kommt ihm die Gratisheizung von unten her grad recht.

4. Januar 2016
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Corina Christen, geboren 1946, war schon während ihres Studiums journalistisch tätig – für die "Basler Nachrichten", für "B wie Basel" und später für die "Basler Zeitung", dort vor allem als Gerichtsberichterstatterin. Zur Erholung von den "Mord- und Totschlag-Fällen", die sie im Gerichtssaal verfolgen musste, verfasste sie jahrelang die wöchentliche Rubrik "Angerichtet" über kleinere Fälle, wo es um alltägliche Streitereien ging. 33 Jahre lang war Corina Christen mit ihrem Mann an der Fasnacht als Schnitzelbänklerin unterwegs (25 Jahre als "d Pfäfferschoote" und 8 Jahre als "Schuuflebuur"). 1999 wurde sie, als erste Frau, ins Fasnachts-Comité gewählt. Sie lebt in Langenbruck und im Basler St. Johanns-Quartier und ist auch musikalisch aktiv. Als Fagottistin spielt sie in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen mit.

c.w.christen@vtxmail.ch

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Frisch pubertiert

Kontroverse am Weihnachtstisch
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"Umfreundliche Heizung soll Kosten sparen helfen"

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vom 26. Januar 2022
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Sie braucht eine Umerziehung.

Alles mit scharf

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RückSpiegel


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Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

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