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Corina Christen: "Und übrigens ..."

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Die Post verschwindet, der Begriff bleibt

Während früher "eingekauft" oder "kommissiönlet" wurde, oder schlicht "Kommissionen gemacht" wurden, wird  heute  gepostet, natürlich mit dem trendigen, englisch anmutenden "o", das als "ou" ausgesprochen wird. In der Schweiz behauptet sich allerdings – zumindest bis jetzt – die  Aussprache des Begriffs "Post" und des  Verbs "poschte" für "einkaufen" noch ohne Doppelvokal, also mit einem herkömmlichen "o",wie es sich in anderen Anglizismen wie zum Beispiel Hostess und Overall bis jetzt gehalten hat.

Wobei, angesichts der Tatsache, dass die Postfilialen, solange es sie noch gab, nebst Briefmarken noch allerlei branchenfremden Krimskrams vom Kaugummi über die Nagelfeile bis hin zum Knäckebrot feil gehalten haben, wäre die Wendung "i gang uff d Poscht go poschte" gar nicht so abwegig.

Und heute sind wir so weit, dass man, wenn einem der Sinn nach einer Personenwaage, einem Blutdruckmesser oder einem Gartengrill steht, dies problemlos bei der Post posten, beziehungsweise poschte kann und muss es erst noch nicht nach Hause tragen, sondern kann es an der Haustüre entgegennehmen.


"Der Übergang vom Blödern zum Blödeln
ist oft gleitend."


W
as aber, wenn die Waage oder der Gartengrill während der Garantiefrist den Geist aufgibt? Holt diese dann der Pöstler – so es diese Berufsgattung dann überhaupt noch gibt – ab zur Reparatur? Oder muss man damit zur Post? Das wäre mit der Waage ja noch machbar, mit dem Gartengrill auf Rädern hingegen würde man auf dem Weg zur Post wohl eher eine Lachnummer abgeben. Umso mehr als seit der erfolgten grosszügigen Ausdünnung der Poststellen die nächste Filiale nur für die wenigsten Kunden gleich um die Ecke ist.

Genug gelästert. Nur eines noch: So bequem das Einkaufen zu Hause vom Schreibtisch aus am Laptop oder vom Sofa oder vom Bett aus – es soll sogar Leute geben, die ihren Laptop mit aufs Klo nehmen – von wo aus auch immer, etwas kommt zu kurz: der direkte Kontakt von Mensch zu Mensch, bei dem sich Gefühle, Erwartungen und  Reaktionen nicht nur im Gespräch, sondern darüber hinaus in der Mimik, der Stimme und der Körpersprache des jeweiligen Gegenübers ablesen lassen können.

Dasselbe gilt natürlich auch, und erst recht, für die Kommunikationsart des "chattens". Dieses neudeutsche Wort, das übrigens bereits seit dem Jahr 2000 im Duden angeführt wird, heisst soviel wie plaudern, schwatzen, tratschen, parlieren, kurz: sich auf ungezwungene Weise unterhalten.

Und übrigens: Geplaudert wurde schon im 14. Jahrhundert, damals noch unter den Begriffen "plüdern", plödern oder blödern.

Wobei der Übergang vom Blödern zum Blödeln oft gleitend ist. Aber schämen muss man sich fürs Blödeln überhaupt nicht, im Gegenteil. Es  soll nämlich psychohygienisch von grossem Nutzen, sprich wohltuend sein.

Also: Auf lasst uns blödeln!

8. Juni 2015
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
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Corina Christen, geboren 1946, war schon während ihres Studiums journalistisch tätig – für die "Basler Nachrichten", für "B wie Basel" und später für die "Basler Zeitung", dort vor allem als Gerichtsberichterstatterin. Zur Erholung von den "Mord- und Totschlag-Fällen", die sie im Gerichtssaal verfolgen musste, verfasste sie jahrelang die wöchentliche Rubrik "Angerichtet" über kleinere Fälle, wo es um alltägliche Streitereien ging. 33 Jahre lang war Corina Christen mit ihrem Mann an der Fasnacht als Schnitzelbänklerin unterwegs (25 Jahre als "d Pfäfferschoote" und 8 Jahre als "Schuuflebuur"). 1999 wurde sie, als erste Frau, ins Fasnachts-Comité gewählt. Sie lebt in Langenbruck und im Basler St. Johanns-Quartier und ist auch musikalisch aktiv. Als Fagottistin spielt sie in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen mit.

c.w.christen@vtxmail.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Brief unf Läufelfinge"

A propos blödeln:
Wie chunnt e Brief uf Läufelfinge?
Marge druff und sälber bringe!


Georg Schnell, Laufen


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"Entsprechend hat sie die aktuellen Proben aus dem Roemislochbach im benachbarten elsässischen Neuwiller vom entsprechenden Amt des Kantons Basel-Stadt analysieren lassen."

SDA
am 10. Juli 2024
in einer Meldung
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Das ist entsprechend ansprechend zu lesen.

RückSpiegel

 

Die BaZ und 20 Minuten beziehen sich in einem Artikel über den tödlichen Unfall im St. Johann auf einen Bericht aus dem OnlineReports-Archiv.

Die bz nimmt die OnlineReports-Recherche über den Kunst-Coup der Stiftung Im Obersteg auf.

Die bz vermeldet den Tod von Aurel Schmidt und bezieht sich dabei auf OnlineReports.

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel







In einem Satz


Der Basler Rechtsanwalt und Baurechtsexperte Daniel Gebhardt wird neuer Verwaltungsratspräsident der Rhystadt AG, der grössten Eigentümerin auf dem Klybeck-Areal. 

Die Baselbieter Grünen-Landrätin Erika Eichenberger tritt im September zurück, Natalie Oberholzer rückt nach.

Ass. Prof. Dr. Prisca Liberali wird für ihre Forschung auf dem Gebiet der Gewebebildung mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Basel ausgezeichnet.

Sarah Mehler folgt am
1. Oktober als neue Geschäftsführerin der Kaserne Basel auf Eva Heller.

Markus Jordi,
langjähriges Mitglied der SBB-Konzernleitung, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz des Fachhochschulrats der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Karoline Sutter und Urs Berger treten nach über zehn Jahren per 31. März 2025 aus dem Bankrat der Basler Kantonalbank zurück, die Vakanzen werden demnächst ausgeschrieben.

Jacqueline Herrmann und Alexander Bieger lösen Brigitte Jäggi ab, die als Rektorin des Gymnasiums Muttenz in Pension geht.

Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Peter Schmid gibt das Präsidium des Freundevereins Zoo Basel an seine Parteikollegin und Landrätin Miriam Locher ab.

Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.