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"Ausgleich der Interessen": Kulturgut Buch

"Exception culturelle": Kultur ist keine Ware

Die Unesco setzt sich dafür ein, dass Kulturgüter von den Regeln des Weltmarktes ausgenommen werden


Von Aurel Schmidt


Die Buchpreisbindung ist ein kontroverses Thema. Der feste Ladenpreis macht Bücher zwar teurer, garantiert dafür aber eine gewisse Handlungsfreiheit der Buchbranche und damit die Diversität der Buchproduktion. Die Marktregulierung passt aber vielen nicht. In einem Artikel am 21. Oktober 2005 unternahm die NZZ wieder einmal einen Angriff auf die negative Buchpreisbindung, die angeblich "die hiesigen Konsumenten schröpft" und die Menschen vom Lesen abhält.

Zu glauben, dass mehr Bücher gelesen würden, falls sie weniger kosten sollten, ist ein Märchen. Es stimmt nicht. Lesen ist ein kultureller Akt und hängt von einer bestimmten Lebenseinstellung ab. Wohl könnten einige Bücher, wenn sie verbilligt würden, in noch grösserer Zahl umgesetzt werden, aber das wären Bücher, die sowieso viel gelesen werden wie Besteller und populäre, auflagenstarke Titel.

Unter den gegenwärtigen Verhältnissen findet ein Ausgleich der Interessen statt. Entfiele er, würde das den Harry-Potter-Boom noch mehr anheizen und diejenigen Bücher begünstigen, die mit grossem Etat und Werbeaufwand wie industrielle Massenware produziert und in die Welt gesetzt werden. Dass andere es dann schwerer hätten und einige gar nicht erscheinen könnten, ist eine Erfahrung, die in anderen Ländern gemacht worden ist. Die Standardisierung des Sortiments amerikanischer Buchhandlungen ist ein Beispiel.

"Dem Markt alles zu überlassen,
ist eine Kurzsichtigkeit."




Es ist bezeichnend, dass der Artikel, in dem das angenommene Leserinteresse von der Buchpreisfrage abhängig gemacht wurde, ausgerechnet im Wirtschaftsteil der NZZ erschienen ist und nicht im Kulturteil. Davon abgesehen sollte ein Buch ruhig etwas kosten dürfen. Von "schröpfen" zu sprechen, müsste weit mehr die Erhebung von Bankspesen betreffen.

Alles verdient seinen Preis. Aber heute wird alles einem ökonomischen Diktat unterworfen. Die Gewinne müssen von Jahr zu Jahr steigen, zugleich soll alles billiger werden. Das ist eine Rechnung, die nicht aufgehen kann. Der Preisdruck schadet der Wirtschaft im Allgemeinen und der Kultur im Besonderen.

Dem Markt alles zu überlassen, auch Bücher, ist eine Kurzsichtigkeit. Man müsste sich gelegentlich vielleicht einmal vom angesammelten ideologischen Ballast wie etwa der sogenannten Deregulierung und Liberalisierung befreien. Die Berufung auf den Markt ist ein kläglicher Verzicht auf bewusstes und zielorientiertes Handeln. Es gibt nichts einzuwenden, wenn Menschen ihre gemeinsamen Interessen organisieren.

Der Zufall wollte es, dass am gleichen 21. Oktober 2005, an dem die NZZ in (raub)ritterlicher Manier auf die Buchpreisbindung los ging, eine Notiz in den Medien erschien über eine am Tag zuvor in Paris verabschiedete Konvention der Unesco. Dieses völkerrechtlich bindende Abkommen, das von Frankreich und Kanada getragen wurde, sieht den besonderen Schutz bestimmter Kulturgülter vor und wurde mit 148 gegen zwei Stimmen (USA und Israel) angenommen.

"Die kulturelle Vielfalt zu bewahren
ist ein ethischer Imperativ."




Die Vielfalt und Verschiedenheit kultureller Ausdrucksformen ist eine Manifestation der Identität von Staaten und Nationen. Umso mehr kommt deren Respektierung und Erhaltung, nach einem Leitsatz der Unesco aus dem Jahr 2001, einem "ethischen Imperativ" gleich.

Die Staaten sollen aus diesem Grund das Recht in Anspruch nehmen können, ihre eigenen kulturellen Güter und Werte zu fördern und zu bewahren. Anders und deutlicher ausgedrückt: Kulturgüter sollen nicht als Waren und Konsumartikel betrachtet und mit der neuen Konvention von den Regeln des Weltmarkts ausgenommen werden. Das ist etwas, das aufhorchen lässt.

"Es ist sinnvoll, den freien Handel
ins richtige Verhältnis zu rücken."




World Trade Organization (WTO) ebenso wie EU-Kommission machen vor nichts Halt und geben keine Ruhe, bis sie alles aufgefressen haben. Die Liberalisierung der Landwirtschaft ist in vollem Gang und im Begriff, aus Nahrungsmittel profitgenerierende Industrieprodukte zu machen; der Dienstleistungssektor steht ganz oben auf der Agenda der Deregulierungstreiber (was in Frankreich wahrscheinlich zur Ablehnung der EU-Verfassung geführt hat); und auch die Kultur droht in die Fangarme der Wirtschaftsraserei zu geraten.

Die Dominanz der ökonomischen Interessen hat eine nivellierende Wirkung, mit dem Ergebnis, dass man am Ende nur noch die Wahl hat zwischen Kartoffelchips und Maischips oder auf dem Buchmarkt, wenn die Preisbindung fallen sollten, zwischen einem Bestseller und einem anderen. Wenn zuletzt kommerzielle Massstäbe den Ausschlag geben, geht verloren, was Sinn und Bedeutung ausmacht.

Durch die Unesco-Konvention sehen die USA ihre Hollywood-und Musikindustrie bedroht, für Wirtschaftsführer stellt sie ein Regelwerk dar, das den "Idealen des freien Handels" (NZZ Online 9. Oktober 2005) zuwider läuft. Ideal oder nicht, aber das ist die erklärte Absicht: Den sogenannten freien Handel ins rechte Verhältnis zu rücken. Kultur ist keine Ware wie Jeans oder Staudämme. Es ist sinnvoll, sie zu schützen.

Wenn 30 Staaten die Konvention ratifiziert haben und sie in Kraft getreten ist, können die Staaten in Zukunft auf ihre Kulturpolitik Einfluss nehmen, auch finanziell, ohne sich dem Einwand der Wettbewerbsverfälschung auszusetzen.

"Exception culturelle und Service public
sind im Allgemeininteresse."




Als "exception culturelle", wie man in Frankreich sagt, wird also eine Sonderregelung für kulturelle Bereiche vorgeschlagen und verteidigt. Ähnlich versucht der Service public, bestimmte Bereiche des gesellschaftlichen und sozialen Lebens gegen den Willen von WTO und EU vor deren Privatisierung und totaler Kommerzialisierung zu bewahren.

Bei Verkehr, Bildung, Gesundheit, Kultur, Wasserversorgung und zum Beispiel den grossen gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten bestehen starke Interessen der Allgemeinheit, die vom Aneignungsappetit kapitalkräftiger Investoren ausgenommen zu werden verdienen. Öffentlichkeit ist eine demokratische Forderung.

Cablecom ist jetzt in USA-Besitz übergegangen, die "Berliner Zeitung" in britische Hände. Man stelle sich aber vor, das biedere Schweizer Fernsehen gerate in die Hände eines privaten Investors und sogenannten Sanierers, zum Beispiel eines amerikanischen Waffentechnologie-Konzern oder eines Herrn mit dem Namen Silvio Berlusconi und dessen Weltanschauung – nicht auszudenken. Halten wir uns lieber an eine ebenso sinnvolle wie zweckmässige Ausnahmeregelung.

10. November 2005


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"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
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Es hat zuviele Böcke.

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Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

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Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

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In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

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Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

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Galerie Katapult:
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In einem Satz


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Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

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