Joël Thüring: "Einwurf"

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29'950 FCB-Fans gegen 50 Chaoten

In diesen Tagen spricht die Region über die kürzlichen Gewaltexzesse nach dem Fussballspiel FC Basel gegen FC Zürich im St. Jakob-Park. Nachdem es einige Zeit friedlich geblieben ist, haben Fussball-Chaoten wieder zugeschlagen und mit brachialer Gewalt auf sich aufmerksam gemacht. Seither melden sich Vertreter aus Polizeikreisen, der Regierung, dem Parlament und dem Fussball zu Wort. Einige fordern mehr Repression, andere verlangen Toleranz und gegenseitige Gesprächsbereitschaft und wollen vermitteln. Vermutlich gibt es keinen Königsweg und dennoch muss festgehalten werden, dass das Verhalten einiger Chaoten nicht mehr tragbar ist – fairerweise muss man aber zugeben, dass diese Gruppe eine ganz kleine Minderheit ist.

Darin sind sich alle einig: Verletzte nach einem Fussballspiel darf es nicht geben. Es ist nicht zu akzeptieren, dass Polizisten angegriffen und hospitalisiert werden müssen. Nicht zu tolerieren ist zudem, dass es rechtsfreie Räume rund um den St. Jakob-Park gibt. Deshalb begrüsse ich es, dass die beiden Sicherheitsdirektoren, die Regierungsräte Dürr und Reber, klar gemacht haben, dass die Polizei diese Bereiche nicht mehr tolerieren wird und Spielabsagen in Erwägung gezogen werden müssen. Natürlich kann dies nur die letzte Konsequenz sein.
 
Dabei ist vor allem der FC Basel, in die Pflicht zu nehmen. Es braucht sicherlich Sicherheits-Verbesserungen in und um das "Joggeli". Doch diese Massnahmen alleine verbessern die Lage nicht. Es ist für mich nicht vorstellbar, dass die für diese Krawalle verantwortlichen Personen nicht rausgefiltert werden können. Wer ein wenig in der Szene verkehrt, wird sehr schnell an die Rädelsführer und deren Namen gelangen. Das sollte auch der FCB schaffen können und die entsprechenden Personen mit lebenslangen Stadionverboten belegen und die Polizei bei der Identitätsfeststellung, beispielsweise durch die Installation qualitativ besserer Videokameras, unterstützen.


"Die Clubleitung müsste in Kauf
nehmen, dass sich die 'Muttenzerkurve'
gegen sie stellt."



D
och leider ist es wohl so, dass sich der FC Basel in einem Zwiespalt befindet. Wohl wissentlich, dass die "Muttenzerkurve" ein für den FCB wichtiger Stimmungsfaktor ist und diese Krawallbrüder eben (leider) auch sehr gut in der Kurve vernetzt sind. Eine kritischere Auseinandersetzung wäre deshalb angezeigt. Dafür müssten die Verantwortlichen es allenfalls in Kauf nehmen, dass sich die Kurve gegen sie – die Clubleitung – stellt. Das könnte bedeuten, dass sich kurzfristig die Stimmung im Stadion verschlechtert. Das gilt es aber auch als FC Basel hinzunehmen, wenn dadurch mittel- und langfristig dieses unsägliche Chaotentum unterbunden werden kann.

Es fängt schon damit an, dass man endlich Sicherheitskontrollen durchführt, die das Mitführen von Pyros verunmöglichen. Ich staune immer wieder, wie problemlos diese Feuerwerkskörper ins Stadion geschmuggelt werden können. Im Zeitalter zunehmender Überwachung ist zwar eine liberale Geisteshaltung nicht verkehrt, aber wenn Zustände wie am vorletzten Sonntag herrschen, sind Grenzen bei der persönlichen Freiheit zu ziehen. Unverständlich ist für mich, wenn nun der Polizeieinsatz in Frage gestellt wird. Diesen Kritikern sei gesagt: Das Gewaltmonopol hat einzig und alleine der Staat.

Die Idee von Heinz Salvisberg, dem früheren Vizepräsidenten des Polizeibeamtenverbandes, den "Family Corner" und den Gästesektor im B-Bereich zu tauschen, sollte schleunigst umgesetzt werden. So können die Gästefans rascher zum Bahngleis geführt werden.

Wenn alle Beteiligten willens sind, diese Chaoten zur Verantwortung zu ziehen, und wenn endlich klar gegen diese Gewalt, aber auch die Anführer dieser Kreise (auch innerhalb der "Kurve") Stellung bezogen wird, dann haben wir viel erreicht. Denn eines darf nicht vergessen werden: Eine grosse Mehrheit freut sich über tolle Spiele des FCB und will einen angenehmen Nachmittag oder Abend im Joggeli verbringen. Lassen wir uns also von einigen wenigen Chaoten diese Freude nicht nehmen.

18. April 2016
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Joël Thüring, geboren 1983, ist gelernter Kaufmann und Inhaber des KMU-Betriebes "Aspero AG" mit Mandaten im Consulting-Bereich. Politisch ist er seit 2001 in der SVP tätig und amtet als Basler Grossrat und Bürgergemeinderat sowie als Leiter des Parteisekretariates der SVP Basel-Stadt. Amtsjahr 2017/2018 Präsident des Basler Grossen Rates. Neben diesen politischen Tätigkeiten ist er unter anderem Vorstandsmitglied der Mobilen Jugendarbeit Basel und Riehen. Der überzeugte Single lebt in einem Grossbasler Aussenquartier.

joel.thuering@aspero.ch

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sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)

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"Auf Fahrt ins Depot: Tram fuhr plötzlich auf zwei Schienen"

OnlineReports.ch
Schlagzeile vom
14. März 2017
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... nachdem in Basel bekanntlich Monorail gefahren wurde.

"Und übrigens ..."

Gegen Eliten und Sunniten
RückSpiegel


Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Das Medienportal persoenlich.com zog die OnlineReports-Meldung über die Kündigung des BaZ-Abos durch den ehemaligen BaZ-Verleger Matthias Hagemann nach.

Die Nachricht über den Abbruch der Gelterkinder Rahmtäfeli-Fabrik wurde von der Volksstimme aufgenommen.

Die Sissacher Volksstimme, die Basler Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über den Bolzenschuss im Gelterkinder Ortskern auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über den erneuten Parteiwechsel von Grossrat Michel Rusterholtz auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung griff die OnlineReports-News über den Sammelerfolg des Referendums gegen Alkohol in Jugendzentren auf.

Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Ivo Corvini-Mohn wird neuer Präsident des Personal-Verbandes Polizei Basel-Landschaft (PVPBL) als Nachfolger von Sven Oppliger.

• Der Basler Gewerbeverband hat die beiden Initiativen "Zämme fahre mir besser" mit 3'811 Unterschriften und "Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer" mit 3'917 Unterschriften im Rathaus eingereicht.

Riehen muss den Kunstrasen auf der Grendelmatte ersetzen, wofür dem Einwohnerrat ein Kredit von 520’000 Franken beantragt wird.

• Die frühere Baselbieter Juso-Copräsidentin Samira Marti (Ziefen) wird Vizepräsidentin der SP-Kantonalpartei, wobei sie den ehemaligen Juso-Präsidenten Florian Schreier (Birsfelden) ersetzt.

• Die Kantonstierärzte der beiden Basel haben die regionalen Verfügungen über die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe als abgeschlossen erklärt.

Thomas Mächler wird Anfang April neuer Bereichsleiter Jugend, Familie und Sport (JFS) im Basler Erziehungsdepartement als Nachfolger von Hansjörg Lüking, der das Departement im Januar verlassen hat.

• Weil für sie keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, treten demnächst 111 Betten aus dem Rehab Basel, die 2002 beschafft wurden, ihre Reise in die Slowakei an.

Stephan Wetterwald wird neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Baselbieter Pensionskasse und damit Nachfolger von Hans Peter Simeon, der Ende November in den Ruhestand tritt.

• Die Stadt Basel hat den Zuschlag für die Durchführung des Eidgenössischen Jodlerfestes im Jahr 2020 erhalten, wodurch sich vom 26. bis 28. Juni jenes Jahres rund 12'000 aktive Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger treffen werden.

• Der FC Basel hat mit seinem 32-jährigen Mittelfeldspieler Davide Callà den ursprünglich bis zum 30. Juni 2017 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Die Baselbieter Jungsozialisten (Juso) haben Ronja Jansen (21) und Nils Jocher (20), beide aus Frenkendorf, einstimmig als ihr Co-Präsidium gewählt.

• Der Leiter der Basler Stadtreinigung, Peter Schär (47), hat seine Stelle beim Tiefbauamt auf 1. März gekündigt, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.

• Weil im Gelterkinder Kindergarten "Staffelen" die defekte Ölheizung nicht durch eine "einigermassen kostenattraktive und baulich auch realisierbare Alternative zu Öl ersetzt werden kann", beschloss der Gemeinderat "den Ersatz der alten Anlage durch einen neuen Öl-Brennwertkessel".

• Der 44-jährige Chemiker Alexander Schocker wird neuer Leiter Forensik bei der Polizei Basel-Landschaft als Nachfolge von Markus Looser, der letzten Herbst zur Kriminalpolizei Basel-Stadt wechselte.

• Die Oberwiler Bevölkerung hat in einer Referendums-Abstimmung den Beschluss über den Kredit für die Planung Eisweiherplus mit 1'072 Ja zu 2'820 Nein aufgehoben und damit die Planung beendet.

• Der Baselbieter Landrat hat einen Kredit von 14 Millionen Franken zum Bau der Tramlinie Margarethenstich bewilligt.

• Das Referendum gegen die unbegrenzte Alkohol-Abgabemöglichkeit in baselstädtischen Jugendzentren wurde mit 4’600 Unterschriften eingereicht.

• Der 53-jährige Patrick Dill wird ab 1. April neuer Leiter der Gemeindeverwaltung Allschwil.

• Der Kanton Baselland beteiligt sich an der "Berufsschau 2017" in Pratteln mit einem finanziellen Beitrag aus den Mitteln des Wirtschaftsförderungs-Fonds in der Höhe von 900'000 Franken (bisher 950'000 Franken).