Corina Christen: "Und übrigens ..."

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Alzi-Tabu – jetzt will ich mich outen

Ich weiss es ja schon seit Langem. Und bevor ich es wusste, musste ich es befürchten, denn schon meine Mutter hatte es erwischt. Zu einer Zeit, da der Begriff Alzheimer nicht nur für mich, sondern für die meisten meiner Zeitgenossen noch ein Buch mit sieben Siegeln war. Und ausgerechnet sie, bereits in Alzis Klauen, hat mich darüber aufgeklärt, was dies für eine Krankheit ist, welches die Symptome sind und sogar wem sie ihren Namen verdankt, nämlich einem Arzt Namens Alois Alzheimer.

Offensichtlich hatte sie den Mut aufgebracht, sich darüber schlau zu machen, und dies wohlverstanden in einer Zeit, da das Internet als Informationsquelle noch nicht zur Verfügung stand.

Zunächst habe ich sie gar nicht ernst genommen und hielt das ganze für ein Hirngespinst. Als sich mit der Zeit die Symptome, sprich ihre Vergesslichkeit und ihre Mühe mit der örtlichen und der zeitlichen Orientierung immer deutlicher manifestierten, zum Beispiel in Bank-Angelegenheiten, welche sie früher – sie war gelernte Buchhalterin – mit links erledigt hatte, oder beim Einkaufen, wenn sie die eine Hälfte der auf dem Zettel notierten Dinge doppelt nach Hause brachte und die andere gar nicht. Oder nachdem sie mich drei Mal am selben Tag mit demselben Anliegen angerufen hatte – spätestens dann war ich hellhörig geworden.

Und nun bin ich an der Reihe. Ich suche nach Namen, nach Telefonnummern, nach Notizzetteln, nach der Brille, dem Handy, der Hundeleine und der Agenda, die je länger desto wichtiger wird, weil alles, was irgendwo in den Untiefen meines Gedächtnisses versickert ist, dort drin steht. Alles bis auf das, was ich vergessen habe, einzuschreiben, oder wenn ich es einschreiben wollte, nicht mehr wusste, was es war, das ich notieren wollte.


"Die Vorstellung, dass meine Erkrankung
die Runde macht, ist mir ein Horror."



W
onach ich ebenfalls verzweifelt suche, das sind Ausflüchte, um mein Defizit zu verschleiern. Und genau das ist es, was ich mir abzugewöhnen vorgenommen habe, nämlich mich für Fehlleistungen, für die ich ja nichts, aber auch gar nichts kann, zu schämen. Dies fällt mir bei den Menschen in meiner nächsten Umgebung, die meine Diagnose kennen und sich in verdienstvoller Weise alle Mühe geben, mir Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, inzwischen nicht mehr schwer.

Umso schwerer fällt es mir aber bei der "breiteren Öffentlichkeit", sprich jenen Leuten, die mich – oder zumindest meinen Namen – von früher her kennen, sei es als Leser meiner Bücher oder Zeitungsartikel, sei es von meinen musikalischen oder fasnächtlichen Auftritten her. Die Vorstellung, dass meine Erkrankung, wenn auch nicht grad das Stadtgespräch wird, so aber doch in vielen Kreisen unter Leuten, die mich womöglich gar nicht persönlich, sondern nur dem Namen nach kennen, die Runde macht, ist mir ein Horror.

Und gleichzeitig ärgere ich mich über meine Mimosenhaftigkeit. Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, mich darüber hinwegzusetzen, was "die Leute" denken und sagen, und damit aufzuhören, mich für etwas wofür ich nichts kann, zu schämen, etwas, das ich niemandem, auch meinen ärgsten Feinden nicht wünschen würde. Schliesslich schämt sich ein Beinamputierter oder jemand mit einem Muttermal im Gesicht auch nicht für sein Gebrechen.

Ich arbeite weiter daran:

Zum Beispiel, indem ich mir – wie beim Verfassen dieser Zeilen – versuche, mir meinen Frust von der Seele zu schreiben. Oder indem ich Hilfestellungen von mir nahe stehenden Menschen nicht als Demütigung empfinde, sondern dankbar annehme.

Oder indem ich mir vornehme, mich anstatt darüber zu ärgern, was ich nicht mehr kann, mich zu freuen über all das, was ich noch immer kann: Den Haushalt führen, Spaziergänge und Wanderungen mit dem Hund unternehmen, Kochen, Musizieren, Freundschaften pflegen, Diskutieren und – ganz wichtig – das Schreiben.

Glossen zum Beispiel, mit welchen ich meine Leserschaft unterhalten und zum Lachen bringen kann. Oder, je nach Thema, zum Nachdenken. Letzteres habe ich – so hoffe ich wenigstens – mit diesen Zeilen erreicht.

17. August 2015
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Corina Christen, geboren 1946, war schon während ihres Studiums journalistisch tätig – für die "Basler Nachrichten", für "B wie Basel" und später für die "Basler Zeitung", dort vor allem als Gerichtsberichterstatterin. Zur Erholung von den "Mord- und Totschlag-Fällen", die sie im Gerichtssaal verfolgen musste, verfasste sie jahrelang die wöchentliche Rubrik "Angerichtet" über kleinere Fälle, wo es um alltägliche Streitereien ging. 33 Jahre lang war Corina Christen mit ihrem Mann an der Fasnacht als Schnitzelbänklerin unterwegs (25 Jahre als "d Pfäfferschoote" und 8 Jahre als "Schuuflebuur"). 1999 wurde sie, als erste Frau, ins Fasnachts-Comité gewählt. Sie lebt in Langenbruck und im Basler St. Johanns-Quartier und ist auch musikalisch aktiv. Als Fagottistin spielt sie in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen mit.

c.w.christen@vtxmail.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Sehr berührt"

Liebe Corina, Danke für deine sehr persönliche Geschichte. Die Wende in deinem Leben hat mich sehr berührt. Ich wünsche dir und deinem Umfeld von ganzem Herzen viel Wärme und Kraft.


Barbara Bosshard, Zürich



"Die Sprache verschlagen ob so viel Courage"

Das Bekenntnis von Frau Christen ist nicht hoch genug zu loben. Es hat mir einen Moment die Sprache verschlagen ob so viel Courage, bewundenswert! Aber auch die (vielen) Reaktionen / Echos haben mich gefreut. Ich denke, jeder weiss, dass es ihn früher oder später auch treffen kann. Merci und alles Gute für Frau Christen und die KommentatorInnen.


Barbara Umiker Krüger, Arlesheim



"Stark. Wunderbar"

Grande. Beeindruckend. Stark. Wunderbar. Danke!


Fred Lauener, Basel



"Sie setzen damit Zeichen!"

Als Präsident der Alzheimervereinigung beider Basel bis Mai 2015 bin sehr beeindruckt und danke Ihnen für den Mut zur Herstellung von Öffentlichkeit! Sie setzen damit Zeichen! Ich wünsche Ihnen weiterhin Mut und Gelassenheit - alles Gute!!!


René Rhinow, Liestal



"Das Wesentliche des Lebens"

Liebe Corina, was für ein Text: Bewegend und ermutigend! Danke, dass Du uns das Wesentliche des Lebens vor Augen führst.


Mirjam Jauslin, Muttenz



"Meine Hochachtung"

Meine Hochachtung, Frau Christen. Ich freue mich auf Ihre weiteren Texte.


Angeline Fankhauser, Oberwil



"Hat's mich auch schon erwischt?"

Selber schon – mit knapp 70 Lenzen – hie und da von kleinen und grösseren Vergesslichkeiten "pfäzt", frage ich mich hie und da, obs's mich auch schon erwischt hat. Und vor allem, ob ich den "Maage" hätte, dies öffentlich kundzutun. Hut ab, ich kann ihren Mut nur bewundern und vor allem hoffen, dass uns von Corina Christen – unter dem (angepassten) Motto "Wie kunnt e Brief uss Läufelfinge" – noch ganz viele ihrer unvergleichlichen Kolumnen auf OnlineReports erfreuen; grad weil's für Corina Christen ihren sicherlich nicht einfachen Weg, wie sie schreibt, etwas leichter macht.


Edi Borer, Neuhausen/D



"Das Herz klopft mir bis zum Hals"

Soeben haben ich Deine Kolumne gelesen, liebe Corina, und das Herz klopft mir bis zum Hals! Was für eine unglaubliche Kraft steckt doch in Dir, dass Du uns mit dieser Diagnose konfrontieren kannst und "es" nicht versteckst. Ich bewundere Dich und bitte von ganzem Herzen: schreib weiter, noch lange, lange – und wenn ein gesuchtes Wort nicht mehr zu Dir kommen will, dann nimm ein anderes. Umschreibe, aber schreibe. In tiefer Verbundenheit grüsst Dich


Marguerite Mamane, Allschwil



"So muss es sein"

Ich bin baff und gerührt und denke mir: So muss es sein. Danke für den Mut und ich freue mich auch weiterhin auf die Kolumne.


Urs Lehmann, Basel



"Sehr eindrücklich"

Sehr eindrücklich und berührend! Ich wünsche Frau Christen, dass sie sich noch lange an den Sachen, die sie jetzt noch kann, freuen kann.


Helen Wehrli, Küttigen AG



"Chapeau, Corina Christen!"

So weh es tut, Ihre heutige Kolumne zu lesen, kann ich nur eines schreiben: "Chapeau, Corina Christen! Und vielen Dank für alles, speziell für Ihren Mut!"


Heidi Gisi, Basel



"Bewegender Text"

Der Text ist bewegend und macht einem wortlos und stumm! Gedanken gehen zu Corina Christen!


Heidy Strub, Pratteln



"Mehr Mut als Verzweiflung"

Für  ihre wahrhaft mutige, zutiefst beeindruckende und bewegende Kolumne kann man Corina Christen nicht genug dankbar sein. Ihr Bekenntnis hat für mich einen ähnlich hohen Stellenwert wie Steve Jobs dritte Geschichte. Beide zeugen, will man Günther Weisenborn glauben, von wahrhafter Menschlichkeit, die darin besteht, immer etwas mehr Mut als Verzweiflung zu haben. In diesem Sinne begleiten Sie, liebe Frau Christen, die herzlichsten Wünsche Ihrer treuen Leserinnen und Leser, die sich auf noch ganz viele Ihrer Geschichten freuen.


Pius Helfenberger, Münchenstein



"Mit grossem Respekt"

Sehr geehrte Frau Christen, möge Ihnen die Schreib- und Ausdrucksfähigkeit, und anderes Schöne mehr, noch lange erhalten bleiben. Ihr treuer, vierbeiniger Freund wird dabei kräftig mithelfen! Mit grossem Respekt und herzlichen Grüssen


Albert Augustin, Gelterkinden



"Kolumne ist tief eingefahren"

Liebe Corina, als regelmässiger Leser, aber auch als ehemaliger Journalisten- und Redaktions-Kollege, als Fasnächtler und Schnitzelbangg-Fan ist mir Deine Alzi-Kolumne tief eingefahren: Chapeau für Deinen Mut, uns allen, die Dich kennen und schätzen, die Wahrheit zu offenbaren. Die Art und Weise, wie Du mit dieser Alzheimer-Erkrankung umgehst, mit ihr lebst und sie nun auch öffentlich machst, verdient höchste Anerkennung und Respekt. Alle sind zutiefst direkt betroffen, die – wie Du treffend schilderst – schon mal (oder mehrmals) einen Namen vergessen haben und in vorwurfsvollem Ton mit Vorwürfen konfrontiert werden "Weisst Du das denn nicht mehr?" oder "Hast Du das schon wieder vergessen" konfrontiert werden.

Dein Ziel, mich als Leser zum Nachdenken zu bringen, hast Du voll erreicht, weshalb ich mir wünsche, dass Du uns weiter mit Deinen Kolumnen freust, ärgerst, nachdenklich oder wie diesmal so traurig machst, dass Tränen über die Backen fliessen und auf die Tastatur tropfen.


Conrad Engler, Basel/Engelberg



"Mutig und intelligent"

Super Artikel und sehr mutig und intelligent geschrieben. Hut ab, Corina Christen!


Carlee Marrer-Tising, Basel



"Mut und Seelenstärke"

Vor soviel Mut und Seelenstärke kann man nur "beugen des Herzens Knie": Corina Christen ist eine grossartige Frau. Corinas Text ist in seiner Authentizität mit Sicherheit weit wirkungsvoller als manch populärwissenschaftliches Buch zum Thema Alzheimer. Wie gut, dass Corina Christen sich bei OnlineReport äussern konnte. Danke.


Meta Zweifel, Münchenstein


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Veranstaltungs-Hinweis


Lügen, Tod und Teufel

"Frauen lügen häufiger", findet der Teufel. "Nein, die Männer", glaubt Engel Gabriel. Sie schliessen eine Wette ab um die Seelen des Ehepaars Fischer, das sie dazu einen Tag lang beobachten.

Wer gewinnt, erfahren Sie zwischen dem 29. April und dem 13. Mai im Saalbau zum "Wilden Mann" in Frenkendorf. Das Theater Rampenlicht freut sich, mit Ihnen sein 20-Jahre-Jubiläum zu feiern.
www.theater-rampenlicht.ch

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"Die Entwicklung des Postnetzes schreitet voran."

Die Post
in einer Medienmitteilung
vom 6. April 2017
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So verkauft die moderne Kommunikation den Abbau des Post-Filialnetzes.

"Und übrigens ..."

Ohrfeigen in Washington
RückSpiegel


Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Das Medienportal persoenlich.com zog die OnlineReports-Meldung über die Kündigung des BaZ-Abos durch den ehemaligen BaZ-Verleger Matthias Hagemann nach.

Die Nachricht über den Abbruch der Gelterkinder Rahmtäfeli-Fabrik wurde von der Volksstimme aufgenommen.

Die Sissacher Volksstimme, die Basler Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über den Bolzenschuss im Gelterkinder Ortskern auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über den erneuten Parteiwechsel von Grossrat Michel Rusterholtz auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung griff die OnlineReports-News über den Sammelerfolg des Referendums gegen Alkohol in Jugendzentren auf.

Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Anna Wegelin, bisher Leiterin Marketing und Kommunikation bei Pro Senectute beider Basel, wird ab 1. Juni "Head of Communication" beim Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut.

• Statt mit einem budgetierten Defizit von knapp zwei Millionen Franken schliesst die Rechnung 2016 der Stadt Liestal mit einem Verust von 950'00 Franken ab.

Stephan Bachmann, Direktor des REHAB Basel, ist von der Mitgliederversammlung zum Präsidenten der "Basler Privatspitäler-Vereinigung" gewählt worden.

• Die "Basler Zeitung" erhöht ihren Jahresabonnements-Preis von 466 auf 485 Franken.

• Das Kunstmuseum Basel besetzt per 1. Mai drei Stellen neu: Daniel Kurjaković übernimmt den neu geschaffenen Posten des Kurators Programme, Anita Haldemann wird Leiterin des Kupferstichkabinetts, und Ariane Mensger wird Kuratorin am Kupferstichkabinett.

• Der 56-jährige Renzo Simoni, bis im Juni noch CEO der AlpTransit Gotthard AG, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat der Gruner AG gewählt.

• Die Jungliberalen Basel-Stadt haben beschlossen, sich als Sektion den Jungfreisinnigen Schweiz anzuschliessen.

• Der ACS beider Basel erhebt Einsprache gegen die vom Basler Bau- und Verkehrsdepartement verfügte Einführung von "Tempo 30" auf der Inzlingerstrasse in Riehen.

• Obschon in 54 von 123 untersuchten Baselbieter Schulturnhallen Legionellen in den Warmwassersystemen nachgewiesen wurden, spricht die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion von einem "moderaten Gesundheitsrisiko".

• Ein Viertel von 96 durch das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt kontrollierten Augenkosmetika-Proben mussten beanstandet werden wegen nicht zugelassener Farbmittel, Phthalaten, Nitrosaminen sowie Deklarationsmängeln.

• Nach Feststellungen der Polizei werden vor allem im Unterbaselbiet während des Tages vermehrt Fahrräder aus Mehrfamilienhäusern, insbesondere aus Kellerabteilen, gestohlen.


• Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Basler Grossen Rat, als Nachfolger des auf Ende Mai zurücktretenden Leiters der Kriminalpolizei Beat Voser dessen bisherigen Stellvertreter Hans Ammann zu wählen.

• Der Kanton Basel-Stadt plant auf dem Dreispitz einen Neubau für die Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

• BVB-Finanzchef Stefan Popp wurde vom Verwaltungsrat per sofort zum Vizedirektor ernannt.

Dominik Wunderlin, Vizedirektor und Leiter Abteilung Europa, wird nach über 30 Jahren Tätigkeit am Museum der Kulturen Basel am 5. April pensioniert.

• Die Basler SVP hat ihre "Generationen-Initiative", die eine Senkung der Nettoschuldenquote von heute 6,5 auf neu 5,5 Promille verlangt, mit knapp 3'400 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht.

• Im oberen Teil der Inzlingerstrasse in Riehen soll ab Sommer "Tempo 30" gelten, wodurch die Verkehrssicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger und für Velofahrende erhöht werden soll.

• Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Basel (habs) ändern "unter dem Einfluss des modernen Gender-Verständnisses zur bunten Community sexueller und geschlechtlicher Identitäten" ihren Namen in "habs queer basel".

Ivo Corvini-Mohn wird neuer Präsident des Personal-Verbandes Polizei Basel-Landschaft (PVPBL) als Nachfolger von Sven Oppliger.

• Der Basler Gewerbeverband hat die beiden Initiativen "Zämme fahre mir besser" mit 3'811 Unterschriften und "Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer" mit 3'917 Unterschriften im Rathaus eingereicht.

Riehen muss den Kunstrasen auf der Grendelmatte ersetzen, wofür dem Einwohnerrat ein Kredit von 520’000 Franken beantragt wird.

• Die frühere Baselbieter Juso-Copräsidentin Samira Marti (Ziefen) wird Vizepräsidentin der SP-Kantonalpartei, wobei sie den ehemaligen Juso-Präsidenten Florian Schreier (Birsfelden) ersetzt.

• Die Kantonstierärzte der beiden Basel haben die regionalen Verfügungen über die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe als abgeschlossen erklärt.