Max Kaufmann: Frisch pubertiert

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Der Sommer ist noch nicht gerettet

Auf Instagram wird gerade mit Throwback-Bildern der letztjährigen Ausgaben der Festival-Sommer zu Grabe getragen. Bis vor kurzem vertrösteten wir uns noch mit dem Hashtag #savethesummer auf die Festivalsaison. Das "Melt", ein Techno-Festival, für das jeweils die halbe Basler Jugend auf einen Braunkohle-Tagebau zwischen Berlin und Leipzig pilgert, wurde jetzt aber bereits abgesagt.  Dass wir diesen Sommer ohne Open Airs auskommen müssen, war zu erwarten. Es schmerzt trotzdem.

Nichts mit grosser Freiheit und wildem Leben nach der Matura. Die Zeichen stehen gerade eher auf BAG-konformes Nachschreiben der Abschlussprüfungen in einer stickigen Mehrzweckhalle. Inzwischen wird schon gewitzelt, dass wir die Prüfungen in Militär-Zelten ablegen müssten, um den Abstand einhalten zu können.

Falls der Bundesrat letzten Donnerstag Neuigkeiten zu den Prüfungen verkündete, hätte ich sie verpasst. Nach der Festival-Absage verschlief ich die Medienkonferenz aus Trotz. Politischer Protest findet während der Corona-Krise neue Ausdrucksformen.


"Auf die Frage, was es denn so Neues gebe,
folgt langes Schweigen."


"W
ir alle müssen nun unseren Sommer neu denken, umplanen und mit positiven Erlebnissen füllen", schrieben die "Melt"-Veranstalter in ihrer Absage. Aber mit welchen Erlebnissen denn? Bei Telefongesprächen verzichten Freundinnen und Freunde inzwischen darauf, zu fragen, wie mein Tag so war. Auf die Frage, was es denn so Neues gebe, folgt selbst in Gruppenanrufen langes Schweigen.

Die Möglichkeiten an "positiven Erlebnissen" innerhalb der Kleinfamilie sind langsam ausgeschöpft. Ich mache mir schon leicht Sorgen ob der übermässigen Freude, die ich am Wachsen der Pflanzenstauden habe. Tomaten. Von mir ausgesät. Bitte haltet mich zurück, sobald ich anfange, Löwenzahnblüten-Honig herzustellen.

Bei den Eltern im Garten sitzend, lässt es sich gut klagen, schon klar. Dazu passt, dass einige nach der Rückerstattung der Festivaltickets mehr Geld auf dem Jugendkonto haben als erwartet. Aber wohin damit? Zuhause vor dem Laptop Pakete mit Online-Geshopptem in Echtzeit auf ihrem Weg zu mir nachzuverfolgen, ist nicht, wie ich den Sommer verbringen möchte. Ziemlich zynisch, Kleider zurückzuschicken, wenn die Post bereits schon überlastet ist.

Nach meinem Nickerchen während der Medienkonferenz las ich im Live-Ticker, dass Daniel Koch meint, man könne immerhin ins Schwimmbad. Das Chlor töte so ziemlich alles. Naja.

Ich hatte eigentlich schon Ende Sek gehofft, die Gartenbad Bachgraben-Zeiten hinter mir zu lassen. Aber während Corona scheint alles auf Eis gelegt. Auch das Erwachsenwerden.

20. April 2020
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
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Max Kaufmann, geboren 2001, wuchs in Allschwil BL auf. Inzwischen wohnt er in einer WG im Basler "Gundeli" und studiert Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Basel. Seit er vierzehn Jahre alt ist, tritt Max Kaufmann regelmässig an Poetry Slams auf. Im März 2018 wurde er in Winterthur Poetry-Slam-Schweizermeister in der Kategorie u20.

max.kaufmann@gmx.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Wenigstens ein Konzert"

Hier gibt es wenigstens ein Internet-Konzert.


PJ Wassermann, Hersberg



"Denken Sie an die vielen älteren Leute"

Lieber Max Kaufmann, wenn Sie mit den Tomaten sprechen, ist es noch nicht schlimm, sollten die Tomaten aber antworten, müssten sie einen Online-Termin beim Psychotherapeuten buchen.

Ich verstehe Ihren Unmut über die langweilige Zeit zu Hause, die abgesagten Festivals diesen Sommer, aber denken Sie daran, Sie können im  Garten sitzen, Maturalektüre online bestellen und sollten Sie alles gelesen haben, empfehle ich Ihnen Reich-Ranitzky "Mein Leben". Er sass – nachdem er aus dem Ghetto geflohen war – lange Zeit im Keller eines einfachen ärmlichen Hauses auf dem Land, mit kargem Essen und nächtelangem Geschichtenerzählen, um seinen Gastgeber zu unterhalten und ihn davon abzuhalten, ihn für Geld bei der Gestapo zu denunzieren.

Geniessen Sie Ihren Garten, lassen Sie uns auf YouTtube Ihre Corona-Slampoetry hören und denken Sie an die vielen älteren Leute, die im Mehrfamilienhaus auf dem Balkon sitzen müssen und keinen PC haben.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an den Maturaprüfungen und grüsse Sie herzlich aus der Quarantäne.


Vreni Zwicky, S-chanf


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"Wir sind alle enger zusammengerückt"

Coop-Zeitung
Interview-Titel
vom 28. Dezember 2020
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Und das in Corona-Zeiten?

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Am 1. April 2021 tritt Thomas Wenk (48) die neu geschaffene Stelle des Leiters der zentralisierten Informatik des Erziehungsdepartements an.

Der Basler SP-Grossrat Christian von Wartburg übernimmt für das Jahr 2021 die Präsidentschaft des Oberrheinrats.

Über das Referendum gegen den Allschwiler Quartierplan ALBA wid am 13. Juni abgestimmt.

Seit dem 4. Januar werden die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Laufental in einem Neubau unterrichtet.

Raphael Kissling (29) wird zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn Reigoldswil–Wasserfallen und Nachfolger von Johannes Sutter, der Stiftungsrat bleibt.

Die Muttenzer Gemeindeversammlung vom 9. Januar, 14 Uhr, wird auf Beschluss des Gemeinderates Corona-bedingt in der St. Jakob-Halle durchgeführt.

Für das Herbstsemester 2020 hat sich die Rekordzahl von 13'139 Studierenden und Doktorierenden für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben.

In Allschwil ist das Referendum gegen den Quartierplan "Alba" mit 601 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Michael Rolaz, derzeit Chief Development Officer CDO am Kantonsspital Baselland, wird neuer CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK).

Für die zurückgetretenen Ralph Lewin und Andreas Sturm wurden neu Kristyna Ters und Mathis Büttiker in den BKB-Bankrat gewählt, während das Präsidium und die bisherigen Mitglieder durch die Regierung bestätigt wurden.

Die Basler Regierung beschloss zur Unterstützung von Unternehmen in der zweiten Corona-Welle, das Kreditbürgschafts-Programm wiederaufzunehmen.

Urs Bühler wird per 1. März 2021 neuer Leiter der "Zentralen Informatik" des Kantons Baselland.

Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.