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"Er wird nicht zurücktreten": Basler Verkehrsdirektor Wessels

Hans-Peter Wessels zweites grosses BVB-Aufsichts-Versagen

Intelligent, ideologisch, irritierend: ein sympathischer, selbstkritik-immuner Basler Regierungsrat


Von Peter Knechtli


Es ist heute keine Frage, dass der Basler Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels (SP) die Wiederwahl vergangenen Herbst nicht mehr geschafft hätte, wären damals schon die einstimmig verabschiedeten Untersuchungs-Ergebnisse der grossrätlichen Geschäftsprüfungs-Kommission über die neuste Affäre um die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) bekannt gewesen. Die Rechten und die "Basler Zeitung" haben ihn schon lange im Visier, allmählich wachsen auch im links-grünen Lager die Zweifel.

Nahrung erhielten sie diesen Donnerstag, als die parlamentarischen Geschäftsprüfer an Wessels und der BVB-Verwaltungsrats-Spitze vernichtende Kritik äusserten, die ihre Wirkung nicht verfehlten: Präsident Paul Blumenthal und seine Vize Paul Rüst gaben ihren sofortigen Rücktritt bekannt, noch während Kommission ihre Medienkonferenz abhielt.

Dabei ging es zahlenmässig nicht einen finanziellen Mega-Skandal. Es ging um die Abwicklung eines dubiosen Deals: um eine informell versprochene Million Euro, welche die BVB an die elsässischen Behörden überweisen sollten, damit diese den Bau der grenzüberschreitenden Tramlinie Linie 3 nach Saint-Louis wie geschmiert durchwinkten.

Es gelang den Geschäftsprüfern nicht, die rechtlich und politisch relevante Frage zu klären, wer den entscheidenden Impuls zu diesem Versprechen gegeben hat. Vielmehr hätten sich Wessels und die BVB-Verwaltungsrats-Spitze gegenseitig den "Schwarzen Peter" zugeschoben – zuviel stand und steht politisch auf dem Spiel. Der Interpretation des GPK-Berichts zufolge muss der Departementsvorsteher die treibende Kraft gewesen sein. Mit Sicherheit aber hat er – was in seiner Verantwortung als informierter Chef-Aufseher über die ausgelagerten Verkehrbetriebe gelegen wäre – das Versprechen rechtlich nicht sauber abgesichert.


"Die Haltung von GPK-Präsident
Tobit Schäfer (SP) verdient Respekt."



Ob man es wahrhaben will oder nicht – erneut brachte die von Wessels so gehasste "Basler Zeitung" den Fall mit hartnäckigen Recherchen und unter welchen Indiskretionen auch immer an die Öffentlichkeit und in die grossrätliche Kontroll-Kommission. Über Monate hinweg versuchte der SP-Regierungsrat mit umständlichen Erklärungen, das brisante Million-Versprechen herunterzuspielen und wegzureden.

Einen Fehler darf auch Hans-Peter Wessels machen. Aber unter seiner regierungsrätlichen Ägide kam es jetzt schon innerhalb von drei Jahren in zweiter Auflage zu groben personellen Verwerfungen im Strategie-Organ der BVB, die im Rücktritt des Präsidenten gipfeln. Nur Wessels bleibt im Amt. Nicht Gudenrath und Blumenthal wurden für ihn ein Risiko, sondern er für sie.

Im ersten Reaktionen hat bisher keine der grossen Parteien seinen Rücktritt gefordert – schon gar nicht seine SP, die auf  die Personalie Wessels gar nicht erst einging, sondern die Verantwortlichen nur gerade blass "zum Handeln" aufforderte. Umso bemerkenswerter ist die Rolle des Sozialdemokraten Tobit Schäfer, der als GPK-Präsident ohne Rücksicht auf Partei-Interessen einen unabhängigen Untersuchungsbericht vorlegt, der seinen Namen verdient. Seine Haltung und Handschrift verdient ungeteilten Respekt – auch wenn Wessels gleich tags darauf die Medien zusammtrommelte, um einer zentralen Aussage der parlamentarischen Oberaufsicht zu widersprechen: Er habe "keine Kompetenzen überschritten".

Nach meiner Auffassung wurde der Chef des Bau- und Verkehrsdepartement in seiner bisher gut achtjährigen Amtszeit von seinen politischen Gegnern allzu häufig und nicht immer fair kritisiert. Nur allzu gern hätten sie ihn aus der Regierung katapultiert, um so den Weg für eine bürgerlichen Regierungsmehrheit freizumachen. Es gelang auch nach zwei Anläufen – 2012 und 2016 – nicht. Wessels wurde letzten Herbst im zweiten Wahlgang knapp wiedergewählt.

Während er für die hinterletzte Baustelle persönlich verantwortlich gemacht wurde, blieben seine Verdienste um die Transformation der Stadt Basel in eine moderne Wohn- und Werkstadt weit unter ihrem Wert gewürdigt. Seine bürgerlichen Gegner warfen ihm genau das vor, was sie von ihren eigenen Regierungs-Repräsentanten erwarten: Nämlich jene Politik zu verfolgen, die ihre Wählerinnen und Wähler von ihnen erwarten.


"Wessels will Wahlversprechen umsetzen,
statt die Kontur zu verlieren."



Genau dies hat auch Wessels getan: Seine Strassenverkehrs-Politik, die dem Velo vor dem motorisierten Verkehr Priorität einräumt, ist genauso mehrheitsfähig wie seine ÖV-Politik mit den beiden grenzüberschreitenden Tramverbindungen in die badischen und elsässischen Grenzräume.

Weil er die "freie Fahrt für freie Bürger" für nicht stadttauglich hält, vermiest er den Automobilisten mit seiner Strategie die Freude (oft ist es auch beruflicher Sachzwang) an der Benutzung ihres individuellen Transportmittels und agiert damit bestimmend als staatlicher Verkehrsmittel-Lenker.

Irritierend ist hingegen, wie Wessels seine Linie mit einer Konsequenz durchzieht, die an Verbissenheit grenzt und den Ausgleich der Interessen offensichtlich für zweit- oder drittrangig hält. Der begeisterte Radfahrer an der Departementsspitze ist als promovierter Naturwissenschafter intelligent genug, um abschätzen zu können, dass er sich mit seinem Kurs der Front seiner Gegner direkt aussetzt.

Doch dies scheint Wessels indes nicht zu beirren. Seinem Regierungs-Verständnis entspricht es – und wer möchte es ihm verargen –, Wahlversprechen umzusetzen und nicht unter lauter Gefälligkeiten in alle Richtungen die Kontur zu verlieren. Dabei wäre es unter dieser Voraussetzung umso klüger, in der Abwicklung von Geschäften und im Wahrnehmen von Aufsichtspflichten die grösstmögliche Sorgfalt walten zu lassen. Hier hat Wessels wiederholt versagt.

Es drängt sich die Frage auf, ob er die Führung seines Departements hinreichend im Griff hat. Selbst wenn es seine engsten Mitarbeitenden versucht haben sollten, ist es ihnen nicht gelungen, den Chef vor einem rechtlich unsauberen Millionen-Versprechen warnen und ihn davon abzuhalten. Wenn sie es nicht versucht haben – umso schlimmer: "Kommt schon gut" kann keine Erfolg versprechende Führungsdevise sein.


"Wessels hätte kraft seines Amtes einmal
Genossen-Groove walten lassen können."



Irritierend ist auch ein weiterer Aspekt von Wessels Psychologie. Der Schreibende hat mehrfach nicht unbeeindruckt festgestellt, dass der Departements-Chef seine Mitarbeitenden gleichrangig und auch unterste Chargen mit Namen begrüsst – so wie es von einem Mitglied der Sozialdemokratischen Partei erwartet werden darf.

Umso unverständlicher aber ist es, dass er als politisch Verantwortlicher zuschaute, wie der BVB-Verwaltungsrat fünfmal höhere Sparziele beschloss als es die Strategie des Kantons als BVB-Besitzer vorsah und damit massgeblich zu einem miserablen Betriebsklima beitrug.

Auch hielt es der linke Regierungsrat unter billigendem Schweigen der Gewerkschaften nicht für nötig, sich einmal amtlich und ersthaft mit einem BVB-Wagenführer über die Stimmung im Betrieb ein Bild zu verschaffen. Dafür trafen sich er und sein Stab an abgehobenen "Runden Tischen" jeweils exklusiv mit Präsident Blumenthal, der sich so ungehindert das Privileg eines "Informationsmonopols" schaffen konnte, wie die GPK analysierte. Dabei hätte Wessels kraft seines Amtes ja einmal Genossen-Groove walten lassen und einen Arbeiter mit in die Runde nehmen können.

Alle aktuellen Forderungen nach Einführung der Möglichkeit einer Amtsenthebung, nach "Konsequenzen" oder nach einem Rücktritt werden im Sande verlaufen: Wessels wird – selbstkritik-immun – nicht zurücktreten. Vielmehr wird er seine eben begonnene dritte Legislaturperiode zu Ende führen, um dann vermutlich nach zwölf Amtsjahren nicht mehr zur Wiederwahl antreten und seine sta(a)tliche Rente geniessen, die sichtbaren Früchte seiner Arbeit als Basler Regierungsrat betrachtend.

Das Kritik-Gewitter wird er über sich abtropfen lassen. Nahtlos hat Hans-Peter Wessels von seiner Vorgängerin Barbara Schneider ("Madame Teflon") eine prägende Eigenschaft übernommen.

1. Juli 2017

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"Wessels liess den Karren schliddern"

Die Lobhudelei für Wessels hier in den Kommentaren in allen Ehren – Fakt ist aber, dass er bei der BVB den Karren viel zu lange bis zum Chaos schliddern lies. Diese Feststellung ist nicht von mir, sondern von etlichen BVB-Angestellten, die ich kenne, und das seit Jahren. Und das Millionenversprechen für die Elsässer muss er persönlich auf seine Kappe nehmen, da gibt es kein Wenn und Aber.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Wessels kennt die Stimmung sehr gut"

Ein klärendes Wort zum Thema "Genossen-Groove" von RR H.P. Wessels. Der amtierende Baudirektor ist meines Wissens der einzige Regierungsrat, der seine Mitarbeitenden zusammen mit ihrer Gewerkschaft, dem VPOD, regelmässig zu – und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen – oft äusserst kontroversen Aussprachen trifft und der damit die Stimmung bei den Mitarbeitenden sehr gut kennt. Im Fall der BVB-Mitarbeitenden hat er jedoch aufgrund der Ausgliederung der BVB, welche sich seit Jahren als eine Fehlentscheid erster Güte erweist, keinen direkten Einfluss auf die Personalpolitik. Ebenfalls ein Fakt ist jedoch die fast durchgehende Nichtbeachtung von personalrelevanten Medienmitteilungen des VPOD durch OnlineReports - schade!


Matthias Scheurer, ehemaliger VPOD-Regionalsekretär, Basel



"Unverständliches Lob"

Es ist unverständlich, dass hier eine gerade in der 1-Mio.-Frage schludrig, unjournalistisch und kampagnenhaft vorgehende,  keineswegs (sauber) recherchierende und sogar einen französischen Originaltext tendenziös übersetzende Basler Tageszeitung gelobt wird.


Beat Leuthardt, Basel



"Wessels blieb dünkelfrei und nahbar"

Gute Würdigung von Fall und Person. Von meiner Seite ein paar Worte zur Person, damit das auch gesagt bleibt. Wessels ist bis heute im Amt dünkelfrei und nahbar geblieben; er hält den direkten Zugang offen und ist nicht dauerbeleidigt, stösst er auf Gegenmeinung. Er erinnert damit an Baselbieter Verhältnisse, wo die Gemeinden Kantonsregierung und Verwaltung weit stärker unter Druck halten als im betulichen Stadtkanton.

Wessels hat sich hinter Volksentscheide gestellt – auch gegen partei- und amtsinterne Kräfte. Etwa öffentlich beim Volksverdikt für den grünen Landhof. Er hat die Ablehnung der Stadtrandentwicklung Süd und Ost umgesetzt – mit einer Rücknahme des Baugebietes im Süden und offenbar einem Planungsstopp im Osten. Und er hat Lehren aus der Planungspleite der beiden Stadtrandentwicklungen gezogen – die aktuelle Zonenplanrevision ist eine Aufzonungsvorlage im bebauten Gebiet – öffentliche Grünfläche ist nicht betroffen.

Dafür boomen die Arealumnutzungen (VoltaNord, Klybeck, Wolf usw.). So macht Basel Spass. Basel hat in seiner Amtszeit so etwas wie eine autofreie Innerstadt, Ansätze anständiger innerstädtische Bodenbeläge und einen Münsterplatz erhalten, der wieder zum Besten dieser Stadt gehört. Und offenbar hat er die Milliarden-Invstitionen in die Stadt – 20‘000 zusätzliche Arbeitsplätze und 10‘000 neue Bewohner in zehn Jahren – zumindest nicht verhindert.


Jost Müller, Basel


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Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
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"Kilomattstunde"

OnlineReports.ch
in einer Meldung
vom 30. Mai 2018
über Wind-Energie
in der Region Basel
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Kein Wunder bei diesen lauen Lüftchen.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".