Kommentare

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Schlüsselloch-Jounalismus sieht anders aus, Herr Stark

Von PETER KNECHTLI

Leserbriefe werden in aller Regel nicht kommentiert. Sie stehen gleichwertig zur redaktionellen Meinung oder Aussage. Im Falle des Basler Grossratspräsidenten Roland Stark ist eine Ausnahme angezeigt. Der eloquente und in seiner Ausdrucksweise nie zimperliche SP-Politiker wirft OnlineReports einen "geschmacklosen Blick durch das Schlüsselloch" vor. Grund: Wir berichteten darüber, dass der Riehemer EVP-Gemeinderat Matthias Schmutz sich von seiner Frau getrennt hat, in Zürich eine neue Beziehung eingegangen ist und nun der Exekutive der Basler Landgemeinde als hautpsächlich in Zürich lebender Wochenaufenthalter angehört.

Wir haben uns gut überlegt, wie wir mit diesem delikaten Thema umgehen und wie wir es es journalistisch professionell darstellen wollen. So haben wir den privaten Bereich minimal kurz und kühl abgehandelt, der Bewertung der gemeinderätlichen Arbeit von Matthias Schmutz breiten Raum gegeben und dargelegt, dass er ohne Vernachlässigung seiner Amtstätigkeit schon seit Jahren in Zürich arbeitet. Wo Stark Schlüsselloch-Journalismus ortet, bleibt schleierhaft und unbelegt. Es ist einfach die Behauptung eines Politikers, dessen Amt als höchster Basler geradezu eine unaufgeregte und sachliche Bewertungweise erforderte.

Nein, Roland Stark, Schlüsselloch-Journalismus sieht anders aus - und Sie sollten es eigentlich wissen. Wir erfahren immer wieder aktuelle, aber auch weit zurückliegende Details aus dem Privatleben von Politikern – auch von SP-Grössen -, die wir aus berufsethischen Gründen nicht thematisieren: Sie gehen uns und die Öffentlichkeit nichts an. Der Fall von Matthias Schmutz liegt aber nicht so einfach: Zur Debatte steht eine private Entscheidung und ihre Auswirkung auf ein öffentliches Amt und das Parteileben der EVP.

Dass sich der Basler Grossratspräsident über diesen Bericht mit masslosen Bewertungen enerviert, erstaunt. Er kann doch nicht etwa ein Interesse an einer herbeigeredeten Schlammschlacht haben. Ausgerechnet einer der scharfzüngigsten Basler Politiker fordert hier implizit die Tabuisierung eines faktisch vorhandenen politischen Gesprächsstoffs.

Dabei ist es Starks Parteikollege Michael Martig, der in einer Zuschrift festhält, dass dieser Fall "schon seit einiger Zeit" für erhitzte Gemüter sorgt. EVP-Kantonalpräsident und Regierungsratskandidat Heinrich Ueberwasser war so ehrlich, zu bestätigen, dass die Situation um Matthias Schmutz innerhalb seiner Partei zu beträchtlicher Unruhe geführt hat: "Es gibt Leute, die sagen, Matthias Schmutz müsse aus als Gemeinderat zurücktreten." Da ist es ausgerechnet der Sozialdemokrat Stark, der zudecken, verschweigen und verwedeln statt transparent machen will, was mehr ist als eine rein private Entscheidung – nämlich die Kombination mit der örtlichen Absenz, die einem Teil der evanglischen Partei doch etwelche Probleme verursacht. Ob es Roland Stark wahrhaben will oder nicht.

Wir haben überdeutlich zum Ausdruck gebracht und belegt, dass die gemeinderätliche Arbeit von Matthias Schmutz unter seiner privaten Entscheidung in keiner Weise gelitten hat. Was innerhalb von Parteien zu heftigen Diskussionen Anlass gibt – bis hin zur Frage, ob das Parteimitglied als Gemeinderat noch tragbar sei -, muss mit der gebotenen Sorgfalt journalistisch behandelt werden. OnlineReports wird auch künftig nach dieser Devise vorgehen und sich von Roland Stark sicherlich keinen Maulkorb umbinden lassen.

Dass er zudem glaubt, der "zunehmende Konkurrenzdruck, neuerdings auch auf dem Onlinemarkt", habe OnlineReports bewogen, "die journalistischen Ansprüche unter die Schmerzgrenze" zu drücken, ist schon fast amüsant – und nochmals erstaunlich zugleich: So einfach gestrickt stellt sich ein Politiker die Mechanik des realen Journalismus vor. Die Feststellung mutet umso eigenartiger an, als allgemein bekannt ist, dass Stark mehr als eine gute private Beziehung in die Lokalredaktion der"Basler Zeitung" pflegt. Seine früher scharfe Kritik an der BaZ hat in den letzten Jahren denn auch sichtlich nachgelassen. Hat er dort vielleicht schon eine gewisse Einflusshoheit?

Ursprünglicher Bericht und Reaktionen

9. August 2008
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
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Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Dieses Gewicht hat die Sache nicht verdient"

Etwas erstaunt nehme ich vom Kommentar von Peter Knechtli Kenntnis. Ich bin der Ansicht, dass die private Beziehung eines Politikers bei der Ausübung seines politischen Amtes keine Rolle spielen soll. Der Artikel von Peter Knechtli versucht dies aus meiner Sicht auch korrekt auszuleuchten. Dass Peter Knechtli auf Grund der Reaktion von Roland Stark seinerseits zu einem Kommentar ausholt, gibt der Sache aber ein Gewicht, das sie nicht verdient. Die Gemeinde ist mit der Exukutivarbeit eines vor allem in Zürich arbeitenden Gemeinderates zufrieden. Weshalb macht Herr Knechtli nun aus dieser Geschichte eine Causa Stark und spielt auf dabei auf die Privatebene an?


Thomas Baerlocher, Präsident SP Basel-Stadt, Basel



"Der Grossratspräsident verteilt über dies und jenes Zensuren"

Ich reduziere die Problematik auf die Feststellung, dass der gegenwärtige Basler Grossratspräsident akzentuiert über dies und jenes Zensuren verteilt. In meiner Wahrnehmung ist Herr Stark offenkundig etwas zu stark von seinem Beruf geprägt und ergo eine krasse Fehlbesetzung für das hohe, traditionellerweise - dezent - über den Dingen stehende Amt. Geradezu wehmütig erinnert man sich aufgrund von Starks Non-performance an die souveränste Amtsführung des Handerlskammer-Direktors Andreas Burckhardt.


Patric C. Friedlin, Basel



"Diese Notwendigkeit darf man schon hinterfragen"

Warum eine so umfangreiche und bei genauerem Nachlesen übertrieben wirkende Reaktion auf einen Leserbrief von Grossratspräsident Stark? In diesem Leserbrief wird kritisiert, dass das Privatleben des Riehemer Gemeinderates in die Öffentlichkeit gezerrt worden sei, indem OnlineReports einen Blick durchs Schlüsselloch ins Private des Gemeinderates vorgenommen habe. Der betreffende Artikel beinhaltet nebst der Anerkennung der Arbeit von Gemeinderat Schmutz tatsächlich einen Schlüssellochdurchblick: "Seit er in Zürich eine neue Beziehung eingegangen ist und sein privates und berufliches Leben hauptsächlich in der Limmatstadt verbringt, gibt es in Riehen Diskussionen. Sein Status als Wochenaufenthalter, so wurde OnlineReports zugetragen, lasse sich nicht mehr mit seiner Funktion als Gemeinderat vereinbaren."

 

Ich denke, dass es Stark um diese Bemerkung geht. Aus Starks Leserbrief eine "masslose Bewertung" der journalistischen Arbeit von OnlineReports herauszulesen, erstaunt mich. Dass im Kommentar zum Leserbrief dann auch gleich noch angetönt wird, man wüsste allerhand aus dem Leben vieler Politiker - auch von SP-Grössen -, wie maliziös angetönt wird, verführt leider viele Leser zu allerhand obskuren Verschwörungstheorien, von denen man eine aus der Feder von Herrn Rutschmann auch gleich als Leserbriefinhalt geliefert bekommt.

 

Man könnte, wenn man wollte, auch aus dem Privatleben vieler journalistisch Tätiger allerhand berichten! Oder aus dem Leben von Pfarrern, von Managern, von diesem und jener. Dass es gerade ein eigentlich alltäglich erscheinendes Lebensverhältnis eines offensichtlich erfolgreichen Gemeinderates ist, welches man "berichten" müsste, eines Politikers notabene, der es immerhin fertig zu bringen scheint, die oft geforderte persönliche Mobilität auch tatsächlich zu Gunsten der Gemeinde aufzubringen: Diese "journalistische Notwendigkeit" darf man schon hinterfragen.


Alois-Karl Hürlimann, Berlin



"Versuchung des Voyeurismus widerstanden"

Peter Knechtlis Artikel ist sachlich und korrekt. Auszusetzen gibt es daran meiner Meinung nach nichts. Der OnlineReports-Herausgeber widersteht der Versuchung, voyeuristische Elemente einzubauen und reisserischen Forderungen Raum zu geben. Das hätte möglicherweise nicht jedes Medium geschafft. Matthias Schmutz ist ein fähiger Gemeinderat, der sein nicht einfaches Ressort absolut korrekt führt. Auch wenn er mehrheitlich nicht in Riehen lebt und auswärts arbeitet, ist er im Gemeinderat stets präsent und nimmt am politischen Leben in Riehen teil. Was will eine Gemeinde mehr als fähige Leute, die sich für öffentliche Ämter zur Verfügung stellen und ihre Arbeit gut machen? Kompetente Persönlichkeiten, die sich für Exekutivämter zur Verfügung stellen, gibt es auch in Riehen nicht im Überfluss. Ich hoffe, dass sich Matthias Schmutz durch diese Diskussion nicht beeindrucken lässt.


Felix Werner, Einwohnerrat, Riehen



"Gemeinderatsitz muss freigegeben werden"

Matthias Schmutz hat den Sitz als Gemeinderat in Riehen inne und will diesen Amt gemäss eigener Aussage weiterhin ausüben. Doch kann man wirklich noch seinen Pflichten als Gemeinderat nachkommen, wenn sich das Interesse für Riehen nur noch auf einen pro forma-Wohnsitz beschränkt? Die SVP Riehen findet das bedenklich.

 

Unsere Gemeinde braucht Gemeinderäte, die hier verwurzelt sind, die Bedürfnisse der Bevölkerung spüren und sich auch dafür einsetzten. Erst recht als Vorsteher der Siedlungsentwicklung Riehen ist es wichtig, nach den Bedürfnissen der Landgemeinde zu

handeln.

 

Der gewaltige Überbauungsplan beim Stettenfeld lässt darauf schliessen, dass Gemeinderat Schmutz die gigantischen Bauvorhaben aus Zürich nach Riehen mitgebracht hat. Werden hier wirklich noch die Interessen der Riehener Einwohnerinnen und Einwohner vertreten? Wohl kaum! Die SVP Riehen erachtet es als wichtig, dass dieser Gemeinderatsitz zugunsten einer Person, welche zu 100 Prozent seine Lebesinteressen in Riehen hat, freigegeben wird.


Eduard Rutschmann, Grossrat/Einwohnerrat, Präsident SVP Riehen, Riehen



"Ein beschämender Vorgang"

Es ist ein beschämender Vorgang, wenn ein "Zuträger" versucht, politisches Kapital aus den persönlichen Problemen eines Gemeinderates zu schlagen, dessen gute Arbeit unbestritten ist.


Samuel Pfeifer, Riehen



"Schön, dass es in Riehen kompetente Leute gibt"

Die private Beziehung setzt sich fort, lieber Peter Knechtli, und ich muss meinem Schwiegersohn Roland Stark nach Deinem Kommentar zu Hilfe eilen. Ich möchte weniger inhaltlich den Bericht kritisieren als den leicht beleidigten Kommentar von Dir in einer Sache, die in der Tat nicht weltbewegend ist. Wir kennen ja zur Genüge lokale und nationale Politiker - nicht zuletzt in Exekutivfunktionen - deren positivstes Merkmal es ist, dass sie einmal gewählt worden sind. Das geht so weit, dass ich ich oft davon träume, Gemeindegeschäfte zum Beispiel könnten einem Fachmann oder einer Fachfrau aus einer Management-Firma übergeben werden. Im Auftragsverhältnis, meinetwegen mit Bonus und Superpunkten für Volksnähe. Die könnten dann ruhig in Zürich oder Rünenberg wohnen. Die Qualität leidet darunter keineswegs. Schön, dass es in Riehen kompetente Leute gibt. Man müsste sie unter Schutz stellen.


Klaus Kocher, Aesch


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"Dass einzige Problem, dass ich habe, wenn ich mit meiner Frau arbeite, ..."

NZZ am Sonntag
vom 8. Oktober 2017
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... ist dass mit der Orthografie, wenn dass Korrektorat aus Kostengründen nach Bosnien ausgelagert wird.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.