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Das Gewerbe-Gejammer um den Einkaufs-Tourismus

Von PETER KNECHTLI

Es war ein Freudentag für die BVB, aber auch für die vereinigten Politiker im Dreiländereck, als am 12. Dezember letzten Jahres 350 Personen die verlängerte Tramlinie 8 über die Landesgrenze nach Weil am Rhein eröffneten. "Ich bin einfach nur glücklich", "Das ist ein ganz besonderer Tag" oder "So etwas erlebst du nur einmal in deinem Leben" lauteten ohne geringsten Widerspruch die begeisterten Bekenntnisse der Protagonisten aller Couleur. Politiker, Staatsangestellte und Verkehrsfachkräfte, Planer und Ingenieure hatten die bedeutendste Grenzüberwindung der letzten Jahrzehnte in der Region Basel geschafft.

Nur einen Monat später erhielt die beliebte Tramlinie unerwarteten Support aus der Inner-Schweiz: Als die Nationalbank die künstlich gestützte Franken-Schwäche aufhob und damit dem Euro verbilligte, setzte ein, was niemand erwartet hatte, aber die vollkommen logische Folge war: Schweizer Konsumierende deckten sich im deutschen Grenzgebiet mit Waren ein, die über Nacht zu Discountpreis erhältlich waren. Folge: Die Trams platzten vor allem an Wochenenden aus den Nähten wegen Konsumenten, die mit leeren Taschen gingen und mit vollen in die Schweiz zurückkehrten.

Es dauerte nicht lange, bis Gewerbekreise und ihre politischen Sprachrohre die Basler Verkehrsbetriebe (BVB), das für sie politisch verantwortliche Bau- und Verkehrsdepartement und auch die Kunden im Achter-Tram massiv beschimpften ("Orient-Express"): Es sei – so der Tenor – skandalös, dass die Basler Regierung mit einer attraktiven Verbindung in den Euro-Raum vorsätzlich das einheimische Gewerbe zerstöre. Das Getöse aus dem Detailhandel erlebte einen neuen Höhepunkt, als die Pläne bekannt wurden, den Takt der chronisch überfüllten binationalen Tramlinie kommenden Dezember zu verdichten.


"Eine prohibitive Verkehrspolitik kommt einer
Bevormundung der Konsumierenden gleich."



D
er freisinnige Basler Grossrat Christophe Haller weist in einer eben eingereichten Interpellation darauf hin, dass der primäre ursprüngliche Zweck dieser Tramlinie gewesen sei, "den durch Pendlerinnen und Pendler verursachten Verkehr auf den ÖV zu verlagern". Die geplante Taktverdichtung diene "jedoch nicht den Pendlerinnen und Pendlern, sondern den Einkaufstouristen". Sie verursache Mehrkosten und schade dem Basler Gewerbe. Haller weiter: "Faktisch kommt die Taktverdichtung einer staatlichen Förderung des Einkaufstourismus und der Wirtschaft in Weil am Rhein gleich."

Dieses Gejammer aus bestimmten Gewerbekreisen – nicht aus allen – ist ebenso deplatziert wie die Unterstellung grotesk, die Regierung trachte den Basler Detailhandel zu zerstören. Dies mag ein hilfloser Versuch sein, gegen die rot-grüne Regierungs-Mehrheit zu polemisieren, in Tat und Wahrheit zeigt das Gepolter, wie es seine Promotoren mit dem freien Wettbewerb halten: Wenn Gegenwind aufkommt, ist der Staat schuld, von dem aber bei jeder Gelegenheit "bessere Rahmenbedingungen" gefordert werden.

Ich erinnere mich an meine frühen Journalisten-Jahre in Kreuzlingen Anfang der siebziger Jahre, als deutsche Kunden aus dem Grossraum Konstanz das umgekehrte Kurs-Gefälle ausnützten und massenweise die Läden, Metzgereien, Supermärkte und Tankstellen auf der schweizerischen Seite des Bodensees stürmten – derart, dass das einheimische Gewerbe seine Facilitäten ausbauen musste. Ähnliche Verhältnisse dürften auch in Basel geherrscht haben. Schweizer Detailhändler rieben sich die Hände und holten – richtigerweise – an Profit heraus, was das Zeug hielt.

Doch jetzt, da der Kurs-Wind gedreht hat, fordern die Hüter der freien Marktwirtschaft, der Staat solle mit einer restriktiven Verkehrspolitik die Drüben-Einkäufer behindern. Das ist nicht Gewerbe-Schutz, sondern eigentlich eine subtile Form von nachbarlicher Feindschaft. Es ist aber nie und nimmer die Aufgabe der BVB, Gewerbe-Protektion zu betreiben, sondern dort Verkehrs-Infrastruktur anzubieten, wo grosse Nachfrage besteht. Die Millionen-Investition für die grenzüberschreitende Tramlinie wurde vom Grossen Rat auch mit bürgerlichen Stimmen beschlossen.

Nicht wenige Innenstadt-Geschäfte haben in der Tat einen schweren Stand – vor allem verursacht durch die Franken-Stärke, durch unbezahlbar hohe Mietzinse und – ja – auch durch unterlassene Innovation. Dass die neue Tram-Verbindung den Flaute-Trend verstärkt, ist nicht zu bestreiten. Es kommt aber einer Bevormundung der hiesigen Konsumenten gleich, wenn ausgerechnet freisinnig-liberale Politiker, die sonst in höchsten Tönen die Freiheit der individuellen Entscheidung beschwören, eine prohibitive Verkehrspolitik proklamieren.

Das ist der falsche Weg. Denn was, wenn sich das Kurs-Blatt wieder wendet und sich der Konsumenten-Strom in Richtung Basel in Bewegung setzt: Wäre eine Taktverdichtung auch unwillkommen? Dies fragt einer, der seine wesentlichsten privaten Investitionen bewusst im Schweizer Detailhandel tätigt und nicht zu den Drüben-Einkäufern gehört.

Der Handels- und Gewerbefreiheit steht die Einkaufs-Wahlfreiheit der Konsumierenden gegenüber. Dies muss das Gewerbe akzeptieren und mit cleveren Geschäftsmodellen, guter Beratungsleistung und tragbaren Preisen verlorene Kunden zurückgewinnen.

29. August 2015
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Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

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(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Basel-Stadt oder Binningen?"

Herr Ebneter, was heisst "uns"? Basel-Stadt oder Binningen?


Roland Stark, Basel



"Gedanken über besseren Kunden-Service"

Wieder einmal mehr ein treffender Artikel von Peter Knechtli – Gratulation und Dank!! Das ewige Gejammer der ansonsten starken Befürworter der freien Marktwirtschaft kann man nicht mehr hören. Wie wäre es, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie man Kunden wieder zurückgewinnen könnte? Vielleicht mit einem besseren Kunden-Service, mit attraktiveren Preisen (sprich weniger Gewinnmaximierung)  oder ganz einfach mit mehr Freundlichkeit?

Und – wie passt dieses Gejammer des Gewerbes und der Detaillisten zu ihrem Einkauf im Ausland? (Drucksachen, Bau- und Verbrauchsmaterialien usw.....) Das 8er-Tram nach Weil am Rhein ist und bleibt die Paradelinie der BVB und wir freuen uns heute schon auf die verlängerte Linie 3 nach St.Louis!


Paul Bachmann, Rheinfelden



"Strangulierende Verkehrspolitik"

Eine grenzüberschreitende Tramlinie ist toll und selbstverständlich müssen die Basler Verkehrsbetriebe reagieren, wenn die Trams ständig überfüllt sind. Ob sie sich über den Andrang "freuen" sollen, wie es in einer Mitteilung hiess, ist hingegen eine andere Frage. Jede Tramlinie, auch der stark frequentierte 8er, ist im Betrieb defizitär. Bei einer Taktverdichtung ohne Tariferhöhung erhöht sich somit der Fehlbetrag. Die Frage ist nun, warum der Basler Steuerzahler für den "roten Teppich" nach Weil aufkommen soll respektive weshalb nicht die Haupt-Nutzniesser in Deutschland einen solchen Ausbau finanzieren.

Die Bürgerinnen und Bürger sind mündig und dürfen, sollen und können dort einkaufen, wo sie wollen. Nur muss man dann auch den Schweizer Handels- und Gewerbebetrieben erlauben, ihre Waren dort zu beschaffen, wo es für sie wirtschaftlich Sinn ergibt. Von einer solchen Handels- und Gewerbefreiheit sind wir weit entfernt! Unser Land muss endlich Handelshemmnisse abbauen, die Agrarmärkte öffnen und gegen missbräuchliche "Schweiz-Zuschläge" von abgeschotteten Vertriebssystemen vorgehen. Das wären die wichtigsten Grundvoraussetzungen für einen fairen Wettbewerb.  
 
Unsere Betriebe müssen wieder international wettbewerbsfähig werden. Das bedingt, dass Unternehmer ihre Hausaufgaben machen, doch auch die Politik hat dies zu tun und für gleich lange Spiesse zu sorgen – nicht zuletzt auch bei den Ladenöffnungszeiten und Parkplätzen. Reichen die Tramkapazitäten ins Ausland nicht aus, dann wird das Angebot sofort ausgebaut. Verschlechtert sich hingegen die Erreichbarkeit der Innenstadt (immer mehr Staus, zu wenige und zu teure Parkplätze in akzeptabler Gehdistanz), dann werden Strassen zurückgebaut und Parkplätze aufgehoben. Mit einer solchen Verkehrspolitik strangulieren wir uns selbst!


Maurus Ebneter, Binningen



"Ein Zeichen der eigenen Schwäche"

Gleich vorweg, ich kaufe seit Jahren nur noch ganz sporadisch in Deutschland oder Frankreich ein. Aber ich habe Verständnis für die Leute, welche von den attraktiveren Preisen im nahen Ausland profitieren. Wieso sollten sie nicht, wenn Firmen Arbeitsplätze wegen dem hohen Franken ins Ausland verlagern oder wegen der Frankenstärke Löhne senken und Arbeitszeiten erhöhen. Die ganze Diskussion ist doch nur eine billige Kampagne gegen Regierungsrat Hans-Peter Wessel. Vor allem aber ist es ein Ablenkungsmanöver und ein Zeichen der eigenen Schwäche, Machtlosigkeit und  der fehlenden Anpassungsfähigkeit.

Die Zahlen bringen dies deutlich zum Ausdruck. Mit dem Einkaufstourismus gehen etwa 10 Milliarden Franken ins Ausland, inklusive Onlineshops. Aber die Privathaushalte zahlen rund 15 Milliarden Franken zu viel für ihre Einkäufe im Inland, wegen überhöhten Importpreisen und geschützten Landwirtschaftspreisen. Ebenfalls zahlen Schweizer Importeure jährlich rund 15 Milliarden Franken mehr auf den ausländischen Fabrikaten und Halbfabriken, verglichen mit den Lieferpreisen identischer Produkte im Ausland. Coca Cola ist in der Schweiz 40 Prozent teurer als in Deutschland. Parmaschinken kostet im Alpenland rund fünf Mal so viel wie in der Eurozone. Laut einer Studie des Bundes von 2004 könnten Schweizer Firmen rund 65 Milliarden Franken pro Jahr einsparen, wenn sie ihre Vorleistungen zu EU-Preisen einkaufen dürften. Die Lieferanten verkaufen zu Schweizer Premium-Preisen. Wie viel wäre es wohl jetzt im 2015?

Hier wäre Handlungsbedarf. Wie wäre es, wenn TCS-Präsident Haller sich einmal zu Gunsten der Automobilisten gegen die überteuerten Originalersatzteile für Motorfahrzeuge einsetzen würde? Aber vermutlich will sich der TCS nicht mit der Autolobby anlegen. Die gegenseitigen Interessen sind zu gross. Das Gleiche gilt generell. Wenn ein griffiges Antikartellgesetz vorliegt, werden ihm von der Lobby der Importeure gleich die scharfen Zähne gezogen. Klar sind hier Eingriffe nicht einfach, da ist es doch für Gewerbe- und Unternehmerverbände viel einfacher, über die Tramlinie 8 zu polemisieren.


Otto Kunz-Torres, Basel



"Kunde ist König-Denken ging verloren"

- Als Politikerin denke ich in Zusammenhängen und fürchte die gesamtwirtschaftlichen Konsequenzen des "Fremdeinkaufens".  Wer "sein Geld" in Franken kriegt, soll es deshalb soweit wie möglich in gleicher Währung in unseren Wirtschaftskreislauf zurückfliessen lassen.

- Als  KMU-Frau erwarte ich besonders in schwierigen Zeiten Unterstützung von unserer Regierung: demzufolge wünschte ich mir grenzüberschreitende  ÖV-Angebote nur für Arbeit und Freizeit mit entsprechend gestaltetem Fahrplan-Angebot.

- Als Konsumentin beklage ich den Verlust des "Der Kunde ist König"-Denkens. Parallel zum Erstarken des kundenfreundlichen Denkens in der Verwaltung ging dieses im Detailhandel verloren. Wieso wohl? Jedenfalls ist Verbesserungspotential vorhanden, das die ausbildenden Schulen und Betriebe ohne Mehrkosten und teilweise ab sofort nutzen können.


Beatrice Alder,



"Egoismus zur Staatsdoktrin gemacht"

Danke für diese "wahrhaftige" Auslegeordnung. Meine eigenen Grenz-Erfahrungen reichen zurück in die 60iger- (Flughafen Basel) und 70iger-Jahre (Laufenburg). Ich habe noch in lebhafter Erinnerung, wie sich der homo oeconomicus immer geschickt nach der jeweilgen geografischen Deckenlänge zu strecken wusste. Das geschieht nicht erst seit den jüngsten Währungskapriolen, sondern schon seit Jahrhunderten!
Unglaubwürdiges Handeln aber versetzt mich regelmässig in Erstaunen: Hier die hirnlose Schnäppchenjägerei, zum Beispiel von honorablen SVP-Leuten aus Baselland, welche mit ihrem wuchtigen 4x4 und rotem Unabhängigkeitskleber auf dem Heck in Lörrach ins Parkhaus abtauchen. Dort Politik- oder Verbandsgrössen, welche mit ihrem als Gejammer getarnten Credo "Recht ist, was mir nützt" versuchen, ihren Egoismus zur Staatsdoktrin umzufunktionieren. All das ist im höchsten Masse schädlich!


Ueli Pfister, Gelterkinden



"Freiheit der Bürger?"

Gewissen Freisinnige sollten wieder einmal ihr Parteiprogramm lesen: "Als liberale Partei will sie die Freiheit der Bürger zur persönlichen Entfaltung fördern und ihnen möglichst viel Selbstbestimmung und damit verbundene Selbstverantwortung überlassen." (https://de.wikipedia.org/wiki/FDP.Die_Liberalen#Parteiprogramm)

Freiheit der Bürger? Nur so lange diese so entscheiden, wie es den arrivierten Parteimitgliedern gefällt?
So werden die FDP.Liberalen nicht zu alter Stärke zurückfinden im Nationalrat. Ist mir auch recht.


Markus Jordi, Itingen



"Dann gute Nacht"

Sehr richtig bemerkt. Zu ergänzen ist, dass die Service-Qualität in Schweizer Fachgeschäften mit den Deutschen oft nicht mithalten kann. Beispiel: Gehe ich mit meiner Partnerin in ein badisches Modehaus, so erhalte ich als ermüdeter Begleiter sicher eine bequeme Sitzgelegenheit; mit Glück sogar einen Gratis-Espresso samt Zeitung. Wo in Basel finde ich das? Soll jemand sagen, solcher Service sei teuer. Nein, der zahlt sich aus.

Oder: Komme ich mit einer Reklamation (Materialfehler) in ein deutsches Schuhgeschäft, wird sogleich Bedauern geäussert, eine Lösung gesucht. In Schweizer Läden muss man den Chef fragen und der ist gerade nicht da… Von der Freundlichkeit in Cafés und Gasthäusern ganz zu schweigen. Und wenn man jetzt in Basel die (potentiellen) Kunden gar wie ungehorsame Kinder behandeln will, die es zu disziplinieren gilt, dann gute Nacht.


Heinz Weber, Basel



"Nur unterstreichen"

Ich kann Peter Knechtlis Ausführungen nur unterstreichen.


Judie Melzl-Bibby, Münchenstein



"In unserem höchsteignen Interesse"

Ich kann Peter Knechtli nur zustimmen. Zu all dem, was in seinem Artikel geschrieben steht, kommt hinzu, dass wir in unserer ganzen Region leben und mit ihr verbunden sind, nicht nur bis zur Landesgrenze. Wir hatten schon immer gewisse Vorteile beim Einkaufen, aber auch die Nachteile des schikanösen Hindernisses "Grenze". Schon immer – von Kindesbeinen an – gehörte nebst der Stadt Basel nicht nur der Gempen oder die Chrischona, sondern auch der Tüllinger und der Sundgau zum Sonntagsausflug. Lörrach, Weil und Grenzach; Hüningen, St. Louis und Hegenheim – diese Vororte sind wie Allschwil, Binningen, Birsfelden für uns. Die uns am nächsten gelegenen Grossstädte sind Mulhouse und Freiburg.

Die "attraktive Verbindung in den Euro-Raum" ist also in unserem höchsteignen Interesse, genau wie die in die angrenzenden Kantone (ich trauere ja jetzt noch dem 6er bis zum Bahnhof Lörrach nach). Sie hat weit mehr Bedeutung für uns alle, als die möglichen "Schutzzäune" an der Grenze.


Peter Waldner, Basel



"Sehr gefreut"

Über Ihren ausgezeichneten Kommentar habe ich mich sehr gefreut, gerade auch weil es nur Wenige sind, die öffentlich gegen diese Bevormundung die Stimme erheben.


Christian B. Schäffler, Basel


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Veranstaltungs-Hinweise


SARA SERIO IN CONCERT
Freitag, 25. September, 20 Uhr
Sporthalle Bettingen, Hauptstrasse 105.
Die Schweizerin mit italienischen Wurzeln singt italopop mit Tiefgang.
Zum Auftakt des Erntedankwochenendes (Credo 2015, Feste feiern)
der Kirche Bettingen.

Vorverkauf: Infothek Riehen + Dorflaade Bettingen

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"Ich möchte eine Lanze brechen für all jene, die vor Somm schon dort waren – unter anderem für mich."

Philipp Loser
im SRF-Regionaljournal
über die "Basler Zeitung"
vom 27. August 2015
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Wer findet sich selbst schon nicht der Beste!

RückSpiegel


20 Minuten bezog sich im Bericht über Probleme mit Musliminnen im Basler Frauenbad Eglisse auf OnlineReports.

Telebasel widmete dem Alzheimer-Outing von OnlineReports-Kolumnistin Corina Christen eine beinahe halbstündige Sendung.

Markus Somm, Chefredaktor der Basler Zeitung, ging in seinem Artikel zu den Angriffen seiner Zeitung auf SVP-Nationalrat Sebastian Frehner ausführlich auf einen Kommentar von OnlineReports ein.

Telebasel und Barfi.ch nahmen die OnlineReports-Recherche über künftige Regime-Änderungen im Frauenbad Eglisee wegen der Dominanz muslimischer Besucherinnen auf. Der Artikel hatte im Netz eine enorme Resonanz.

20 Minuten online nahm im Artikel über die Trennung von Sebastian Frehner und Joël Thüring Bezug auf einen Bericht in OnlineReports.

Die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod von EBL-Präsident Reinhold Tschopp nahmen die BZ online, TeleBasel und die Volksstimme auf. Das Radio-Regionaljournal unterliess die Quellen-Nennung.

Die OnlineReports-News über die "Pepita"-Bann im Basler Universitätsspital nahm das Radio-Regionaljournal, Blick online und die Volksstimme auf.

Im Nachzug zur Story über den ohrfeigenden Basler Drämmliführer hat der Blick am Abend OnlineReports etwas gar diskret als Quelle genannt.

Die Basler Zeitung und die BZ zogen die OnlineReports-Story über die Verhaftung des serbischen Schriftstellers Aleander Dorin nach.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über einen Raufhandel in der Freien Strasse auf.

Blick online
und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Story über den ohrfeigenden Basler Drämmli-Chauffeur auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz

• Turnusgemäss übernimmt "Basta" in der Person der Basler Grossrätin Sibel Arslan das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis".

• Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh, Vorsteherin der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, wird auf 1. Januar 2016 Mitglied des Verwaltungsrates der MCH Group AG.

• In der Nähe des Basler Spalentors wird ein Brunnen nach dem weltbekannten Philosophen Friedrich Nietzsche benannt, der von 1869 bis 1879 in Basel lebte und lehrte.

• Das Hallenbad Rialto nimmt am Montag, 24. August, seinen Betrieb bei leicht angepassten Eintrittspreisen wieder auf, während die Gartenbäder Eglisee, Bachgraben und St. Jakob bis 13. September geöffnet bleiben.

Regula Nebiker und Franz Kaufmann (beide SP) treten kommendes Jahr wieder zu den Liestaler Stadtratswahlen an.

• Die Basler Staatsanwaltschaft hat die Strafverfahren wegen des Polizeieinsatzes gegen eine Demo auf dem basler Messeplatz vom 20. Juni 2014 eingestellt.

• Der bisherige stellvertretende Baselbieter Kantonsarchitekt Marco Frigerio (49) wird ab 1. November 2015 neuer Kantonsarchitekt.

• Die Oberwiler Gemeindepräsidentin Lotti Stokar (Grüne) tritt nach Ende der Amtsperiode nicht mehr zur Wiederwahl an.

• Die Basler BDP hat SVP-Nationalrat Sebastian Frehner aufgefordert, als Folge der Diskussionen um Vorgänge vor vier Jahren als Kantonalpräsident zurückzutreten.

• Die Südtirolerin Elisabeth Frasnelli, langjährige Leiterin der Universitätsbibliothek Bozen und zuletzt Leiterin der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol, wird am 1. November neue Direktorin der Universitätsbibliothek Basel.

• Im Rahmen ihrer Flotten-Erneuerung setzt die Autobus AG Liestal in den kommenden Tagen zwei neue viertürige Gelenkbusse sowie zwei Solobusse auf dem Liniennetz ein.

• Die grosse Hitze in den letzten Wochen zeigte sich in Gelterkinden an der Zunahme des Wasserverbrauchs, der von den üblichen 1'300 Kubikmeter pro Tag auf rund 1'700 Kubikmeter anstieg.

• Eine Petition mit 2'100 Unterschriften haben die Baselbieter Juso gegen die Streichung der staatlichen Beiträge an das Umwelt-Abo eingereicht.

• Mit Unterstützung des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) entwickelte die Basler Stadtgärtnerei eine Vorgehensweise zur biologischen Pflege von Rasen, die bereits in 13 Parkanlagen zur Anwendung kommt.

• Die Gemeinde Reinach lässt ihre Strassen dreidimensional filmen, damit der Verwaltung und den beauftragen Planungsbüros detaillierte Informationen über die Strassenmarkierungen, die Signalisationen und den Zustand zur Verfügung stehen.

• Vom 3. bis 14. August ist in Basel zwischen dem Barfüsserplatz und der Schifflände kein Trambetrieb möglich, weil am Marktplatz die Tramgleise ersetzt werden.

• Wegen der anhaltenden Hitze mussten bereits mehrere Baselbieter Bäche abgefischt werden – so der Homburgerbach in Thürnen, der Eibach in Gelterkinden und der Chrientelbach oberhalb von Sommerau.

• Ein "besseres Taxigesetz" mit besseren Rahmenbedingungen für Branche und Taxifahrer in Basel verlangt die Gewerkschaft Unia mit ihrem Referendum.