© Foto by Stawa BS, Bearbeitung OnlineReports
"YouTube beim Staat": Szene* aus der Basler Video-Fahndung, Täter

Die Medienkrise und die perfekt getimte Internet-Fahndung

Wie Ermittlungsbehörden mit Hilfe der Informations-Medien den Wahrnehmungs-Wettbewerb anheizen


Von Peter Knechtli


Die Szene dauert genau 01:30,00 Minuten. Sie beginnt ganz harmlos. Die Kamera fokussiert den Ein- und Ausstiegsbereich eines Busses der Linie "30" in Basel, wo der gewalttätige Übergriff dann stattfindet. Links sitzt locker ein junger Mann, es steigen Passagiere ein, darunter einer mit Schirmmütze und anderer mit hellem Kapuzen-Shirt und Lederjacke, der sich schräg gegenüber dem jungen Mann setzt.

Es ist ein Stummfilm. Unklar bleibt, wer wen anspricht. Nach eineinhalb Minuten kippt die scheinbar friedliche Stimmung. Und dann ist der Film zu Ende. Es ist nur noch eine ganz kurze Sequenz von zwei Sekunden sichtbar, wie der Schirmmützen- und der Lederjacken-Träger ohne erkennbares Motiv mit Fäusten und Füssen auf den jungen Mann einschlagen und ihm Gebiss- und Kieferverletzungen zufügen. Datiert ist der Start dieser Szene vom 10. März dieses Jahres, 19:50:09 Uhr.

"Das Fahndungs-Video zeigte auch
Gewalt-Szenen ohne Informationswert."




Die Verwertung der Aufzeichnung aus der Überwachungskamera des Busses Nummer "30" markiert eine neue Ära in der Strategie der Basler Ermittlungsbehörden: Die Staatsanwaltschaft stellte Anfang Juni erstmals Bewegtbilder zu Fahndungszwecken ins Internet. Die ursprüngliche Version zeigte zusätzlich einige Szenen aus dem Gewalt-Übergriff.

Dieser Vorgang ist nicht erstmalig in der Schweizer Strafverfolgung. Schon die Thurgauer Polizei veröffentlichte im Internet Überwachungsbilder, die zeigen, wie am 21. Mai kurz nach Mitternacht drei junge Männer in der Bahnhof-Unterführung von Kreuzlingen zwei Personen zusammenschlugen. Die Luzerner Polizei schrieb auf ihrer Homepage Fussball-Hooligans aus, die am Cup-Spiel vom 13. April gewalttätig wurden.

In allen drei Fällen resultierte aus der Internet-Veröffentlichung ein souveräner Fahndungserfolg: Die Tatverdächtigen konnten meist innerhalb von Stunden oder weniger Tage gefasst werden.

Diese Tatsache allein mag niemand bedauern, der mit Bedenken die zunehmende Aggressivität und die sinkende Hemmschwelle im öffentlichen Raum zur Kenntnis nimmt. Doch die Veröffentlichung von Bewegtbildern im Internet wirft Fragen auf, die weit über das Fahndungsinteresse der Justiz hinausgehen.

Dass die Basler Staatsanwaltschaft – gegenüber Medien sonst mit Auskünften mit Hinweis auf "hängige Verfahren" sehr zurückhaltend – ein schon am ersten Tag von über 30'000 Besuchenden betrachtetes Video zur Veröffentlichung auf ihrer Internet-Seite freigab, auf der neben dem Opfer auch unbeteiligte Dritte klar zu identifizieren sind, ist höchst problematisch. Medienrechtler wie Georg Gremmelspacher verweisen vor allem auf das Recht am eigenen Bild. Voraussetzung zur Publikation sei entweder die Einwilligung der Betroffenen oder ein überwiegendes öffentliches Interesse oder eine klare gesetzliche Grundlage.

Die Publikation des Films war noch aus drei weiteren Gründen fragwürdig:

1. Sie setzt klar erkennbare Nichtbeteiligte dem Verdacht der unterlassenen Hilfeleistung aus.

2. Die erste Video-Version der Staatsanwaltschaft zeigte auch Schlägerei-Szenen, die keinen Zusammenhang mit Fahndungsabsichten erkennen lassen. Die Behörde setzt sich damit dem Vorwurf auf, nach dem Vorbild der Boulevard-Medien die Gaffer-Gier auszunützen, um hohe Zugriffszahlen zu erzielen.

3. Statt Vorbild im Umgang mit Persönlichkeitsrechten zu sein, führte die Staatsanwaltschaft deren Aufweichung vor.

Zu hinterfragen ist aber ebenso sehr die Rolle der Informationsmedien und ihr unkritischer, wenn nicht blauäugiger Umgang mit visuellen Daten aus laufenden strafrechtlichen Untersuchungsverfahren: Print- und audiovisuelle Medien veröffentlichten nicht nur den Web-Link auf die 1,5-Minuten-Sequenz, sondern veröffentlichten sie tel quel gleich selbst nach dem Motto: Was soll schon gegen eine Veröffentlichung sprechen, wenn das Dokument aus hochoffizieller Quelle wie jener einer Staatsanwaltschaft stammt!

Sehr viel. Das Verhältnis zwischen Staatsanwaltschaft oder Polizei und den Medien beruht auf dem Grundsatz von Geben und Nehmen: Die Ermittler füttern die Medien mit Kriminalnachrichten, während die Medien im Gegenzug zum Nutzen der Ermittler ihre Zeugenaufrufe oder Fahndungsbilder veröffentlichen.

"Zwischen Medien und Ermittlern
ist Intransparenz der Normalzustand."




Diese scheinbar perfekte Win-win-Situation kennt aber keine geregelte Praxis, die die Interessen beider Partner offen deklariert. So bleibt für Journalisten und Öffentlichkeit ein Tabu, nach welchen Kriterien, zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Mitteln sich die Ermittlungsbehörden für Publizität entscheiden. Die Publikation des Fahndungs-Videos erfolgte auf verantwortungslose Art ohne jede Vorankündigung und insbesondere offensichtlich ungeregelt. Es gibt keinen permanenten Dialog zwischen Strafverfolgung und Medien, der dringende Klärung – beispielsweise über das Handling von Aufzeichnungen aus Überwachungskameras – schaffen könnte. Hier ist Intransparenz, zur scheinbaren Zufriedenheit beider Partner, Normalzustand.

Doch hinter dieser wackeligen Konvention stehen keineswegs deckungsgleiche Interessen. Während den Medien zugestanden werden kann, mit Nachrichten aus Justiz und "Vermischtem" einen Informationsauftrag zu erfüllen, sind die Verhältnisse bei den Ermittlungsbehörden anders gelagert: Die Aufgaben ihrer Sprecher verfolgen keinen journalistischen Ansatz, sondern jenen der Public Relations, der erfolgsorientierten Öffentlichkeitsarbeit, die vor allem Nutzen für die eigene Einheit (politische Akzeptanz, Budgetberechtigung) generieren und die Behördenstelle letztlich legitimieren soll. Dies schliesst insbesondere Erfolgs-Meldungen und Präventionsbotschaften ein, aber insbesondere auch die Einbindung der Medien in die Fahndungs-Aktivitäten. Medien können im Rahmen ihres Informationsauftrags zwar partiell Partner der Strafverfolgung sein, dürfen aber niemals ihr Komplize werden.

Bei zahlreichen Verlautbarungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dürfte der Zeugen- oder Fahndungsaufruf möglicherweise überhaupt das zentrale Verbreitungs-Motiv sein: Die Belieferung der Medien mit Meldungen über Unfälle und Kriminalität ist unausgesprochen die Gegenleistung für die Mithilfe der Medien bei der Suche nach Zeugen und Tätern. Wie sonst liesse sich erklären, dass beispielweise Fälle aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität nicht kommuniziert werden.

Es steht ausser Zweifel, dass der Einbezug der Medien in die Aufklärung von Unfällen und Verbrechen nicht nur sinnvoll, sondern unerlässlich ist, da die Klärung unbestrittenerweise in gesamtgesellschaftlichem Interesse liegt. Die Leserinnen und Leser haben allerdings das Recht, zu wissen, dass bei Unfall- und Kriminalmeldungen die Ermittlungsbehörden als Verfasser und exklusive Primärquellen faktisch über eine monopolistische Informations- und Bewertungshohheit verfügen – ein Malaise, das von Journalisten wie ein Naturereignis hingenommen wird. Bei Nachfragen und Überprüfungen amtlicher Meldungen durch Medienschaffende hüllen sich Ermittlungsbehörden unter Berufung auf "laufende Verfahren" oftmals in Schweigen.

"Die Fahnder haben ein
Fahndungs-Kommunikations-Monopol."




Auf diese Weise können Staatsanwaltschaft und Polizei in der Regel verlässlich davon ausgehen, dass nicht nur ihre Inhalte, sondern auch ihre Wertungen unverändert die sonst üblichen Filter der Redaktionen überwinden und den Weg in die Öffentlichkeit finden.

Das war schon immer so – und ist es heute erst recht. Doch mit der massenhaften Verbreitung des Internet erreicht insbesondere die Online-Fahndung eine völlig neue Qualität. In Zeitungen können wohl Fahndungs-Fotos, aber keine Bewegtbilder publiziert werden. Via Intenet dagegen kann verlockenderweise nahezu die gesamte Bevölkerung als Zielpublikum erreicht werden. Voraussetzung ist, dass die Fahndungsorgane für ihre Video-Sequenzen ein minimales Marketing betreiben, das nämlich erst dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn die neuen Online-News-Plattformen und andere als Multiplikatoren zur Verfügung stehen.

Sorgen über mangelhafte Aufmerksamkeit brauchen sich die Rechtshüter nicht zu machen: Kaum ein Inhalt ist gesellschaftlich derart von Emotionen besetzt wie jener von Fahndungs-Videos – theoretisch journalistische Bestseller, was sich schon daran erkennen lässt, dass der staatliche Server nach Aufschalten der Sequenz zeitweise zusammenbrach. Plötzlich erlaubt die Strafverfolgung der Öffentlichkeit einen authentischen Einblick in einen zentralen Gegenstand ihrer sonst unzugänglichen Arbeit: Die authentische Gewalt-Szene – ein gefundenes Fressen für die Medien.

Nichts hätte allerdings die Staatsanwaltschaft daran gehindert, das Fahndungsmittel des Bewegtbildes schon längst einzusetzen. Seit Jahren sind in zahlreichen öffentlichen Verkehrsmitteln, Bahnhöfen und an exponierten öffentlichen Orten Überwachungskameras installiert. Dass die Justiz aber ihre bisherige Zurückhaltung gerade jetzt ablegt, ist kein Zufall, sondern – ob gewollt oder nicht – perfektes Timing.

Es ist nicht nur die Zeit, in der die Persönlichkeitsrechte und das Recht am eigenen Bild durch Massen-Plattformen wie "YouTube" oder "Facebook" oder "Twitter" durch Dritte, aber häufig auch durch User selbst freiwillig verletzt werden. Es ist aber auch die Krisen-Zeit der Medien, die den Kampf um Aufmerksamkeit immer häufiger mit dem Mittel der künstlichen Aufregung führen. Sie beschaffen dem Kick-geilen Publikum immer häufiger den Online-Stoff, nach dem es auf "YouTube" lechzt: Krieg und Crime, Sex und Sensationen.

"Medien führen den Konkurrenz-Kampf
mit künstlicher Aufregung."




Was die Zeitungen früher noch leicht verschämt unter "Vermischtes" publizierten, reichern jetzt online auch Behördestellen als Lieferanten von Fahndungs-Videos an. Wie perfekt im neuesten Fall die Staatsanwaltschaft die Stoffnachfrage hiesiger Medien bediente, zeigt sich daran, dass diese sich nicht darauf beschränkten, den Link auf die Website der Strafverfolgung zu publizieren. Vielmehr banden sie – nach massenhaften Zugriffen trachtend – das Fahndungs-Video teils samt identifizierbaren Unbeteiligten gleich selbst ungefiltert und unkommentiert in ihre Plattform ein. Was das Publikum mit den Stummfilmen anfangen soll, bleibt ihm überlassen. Abgesehen von der Tätersuche ist kein tieferer Informationswert erkennbar. Der Rest ist Voyeurismus.

Damit wird die Ermittlungsbehörde zu einem direkten Lieferanten von journalistischen Aufreiz-Stoffen, nach denen endloser Bedarf zu bestehen scheint. Sie fügen sich ebenso perfekt ins heutige Spar-Profil zahlreicher Redaktionen ein: Kostenlos, massenzugriffsträchtig, kaum redaktioneller Bearbeitungsaufwand und rechtlich, da von der Behörde selbst verbreitet, scheinbar unproblematisch.

Auch wenn die Täter-Suche im "YouTube"-Stil erst in Einzelfällen angewendet wurde, bedeutet sie einen medienethischen Dammbruch. Herkömmliche Redaktionen sahen traditionell einen zentralen Wert ihrer Arbeit darin, Ereignisse zu werten, auszuwählen und mit Distanz zu den Quellen zu kommentieren. Diese professionelle Distanz geht schrittweise und schleichend verloren. Wenn Fahnder, aber auch andere Anbieter insbesondere aus den Bereichen Kriminalität, Justiz und Rettung, das "YouTube"-Prinzip immer häufiger auf Informationsmedien anwenden, entwickeln sich journalistische Plattformen immer mehr zu reinen Harddiscs, die von redaktionellen Administratoren bloss noch technisch betreut werden.

Schon heute ist unverkennbar, wie Online-Portale als Appetizer im Quoten-Kampf um Hits und Visits immer häufiger "YouTube"-Aufreger einbinden, die mit redaktioneller Eigenleistung nichts mehr zu tun haben. Die Hoheit über die Inhalte wird damit faktisch ausgelagert: Nicht mehr nur intellektuelle und kreative Leistungen von Redaktionen prägen das Profil von Informations-Plattformen, sondern externe pseudojournalistische Angebote – von "YouTube"-Clips spektakulärer Ereignisse über schadenfreudige Mitschnitte von Missgeschicken Dritter bis eben hin zum Fahndungs-Video der Strafverfolger.

"Ermittlungsbehörden entfachen
einen Wahrnehmungs-Wettbewerb."




Bei allen unbestreitbarem Erfolgsaussichten birgt die Video-Fahndung aber auch verwaltungsintern nicht zu unterschätzende Risiken, die dem Karussell der Medien-Aufregung nur zusätzlichen Schwung verleihen. Weil öffentlich nur als aktiv und bürgerfreundlich wahrgenommen wird, wer in Massenmedien Präsenz zeigt, entfachen die Ermittlungsbehörden einen Wahrnehmungs-Wettbewerb vor allem mit andern Behördestellen, die sich veranlasst sehen könnten, ihr publikumswirksames Video-Tafelsilber ebenfalls kommunikativ zu bewirtschaften.

Schnell waren Politikerinnen und Politiker zur Stelle, die wohl richtigerweise gesetzliche Grundlagen für Online-Fahndung fordern und auf die Einhaltung von Daten- und Persönlichkeitsschutz-Bestimmungen pochen.

Doch bei allen rasch ins Auge springenden kontroversen Fragen sollte den medienpolitischen und den journalistisch-ethischen Auswirkungen mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit entgegen gebracht werden. Denn wenn die zur öffentlichen Meinungsbildung unverzichtbaren Informations-Medien nur noch aus Jekami-Aufregern bestehen – was auch staatliche Stellen unüberhörbar kritisieren –, dann braucht es wohl keine Debatte mehr: Weil staatliche Stellen selbst Teil der Aufregungsstrategie geworden sind und damit die Legitimation verlieren, diesen Zustand zu beklagen.

Anmerkung der Redaktion: OnlineReports veröffentlichte das Fahndungs-Video nicht, sondern beschränkte sich auf die Publikation von zwei Fahndungsfotos.


* Die Unkenntlichmachung der Gesichter Unbeteiligter erfolgte durch die Redaktion von OnlineReports

22. Juli 2009

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
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"Beschönigende Wort an die strapazierte Volksseele"

Im Wesentlichen geht es in diesem Beitrag von OnlineReports doch um jenen im Fahndungsvideo der Polizei nicht unkenntlich gemachten Trambenützer. Hat sich denn jener anscheinend unschuldige Passagier etwa deswegen beschwert? Nicht dass ich wüsste. Offenbar ereifern sich darüber lediglich ein paar weltfremde Intellektuelle.

 

Wir haben uns doch alle mitschuldig gemacht an dieser gesellschaftlichen Misere mit vorwiegend ausländischen Gewalttätern. Entweder haben wir dieser verheerenden Entwicklung politisch völlig desinteressiert zugeschaut (Stimmabstinenz) oder die falschen Politiker gewählt respektive abgewählt. Auch rechtschaffene Bürger müssen nun damit rechnen, im öffentlichen Raum in einen Gewaltakt ausländischer Jugendlicher zu geraten und wenn sie dabei zufällig auf einem Fahndungsvideo erscheinen, haben sie noch Glück gehabt.

 

Ja, das Video war ein Stummfilm. Basels Hauptproblem wäre noch deutlicher zum Ausdruck gekommen, wenn das in den öffentlichen Verkehrsmittel vorherrschende, fremdländisch akzentuierte Kauderwelsch zu vernehmen gewesen wäre.

 

Die Basler Regierung und insbesondere der ehemalige Justizdirektor Jörg Schild beteuerten früher mehrmals im Brustton der Überzeugung, dass Basel immer noch sicher sei. Um die jahrelang mit beschönigenden Worten hingehaltene und strapazierte Volksseele einigermassen zu beruhigen, wird jetzt zumindest der Anschein erweckt, als würden rigorose Massnahmen ergriffen. Immerhin wurden die Täter durch dieses Video gefasst und damit hat sich’s aus meiner Sicht.


Heinz Mattmüller, Pratteln



"Interesse an rascher Aufklärung"

Was ziehen alle immer wieder den armen George Orwell aus dem Hut? Man sollte doch meinen, jedermann/frau hätte ein gewisses Interesse an der möglichst raschen Aufklärung von Gewaltverbrechen. Oder täusche ich mich? Mich würde sehr interessieren, wie die Opfer von Gewaltkriminalität zu diesem Thema stehen.


Juan Garcia, Ziefen



"Orwells Visionen vom Big Brother"

Endlich wieder einmal ein kritischer Artikel! Orwells Visionen vom Big Brother werden systematisch realisiert. Es geht um die totale Überwachung. Die Macht der Behörden ist grenzenlos. Leider berichten die gleichgeschalteten Medien nie über staatliche Übergriffe. Dank dem Internet können auch rechtswidrige Handlungen von Behörden publik gemacht werden. Behörden-Kriminalität hat in einem Rechtsstaat nichts zu suchen. Die staatliche "Wahrnehmung" hat nichts zu tun mit der Wahrheit.


Peter Gysin, Münchenstein



"Vielschichtige Sachverhalte auf den Punkt gebracht"

Ich habe soeben Ihre hervorragende Analyse zum "YouTube"-Fall gelesen. Als Nicht-Journalist, aber doch mit einer gewissen "déformation professionelle" versehener Leser bewundere ich Ihre Fähigkeit, komplizierte und sehr vielschichtige Sachverhalte in einer für den durchschnittlichen Konsumenten verständlichen Sprache auf den Punkt zu bringen. In diesem Sinne: danke vielmal!


Sam Müller, Zug


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"Der FCB startet am 20. Juni in Sion in die Meisterschaft."

Basler Zeitung
vom 21. Juni 2019
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Der Stehsatz hat so seine Tücken.

RückSpiegel


In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.