© Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Begeisterungsfähiger Tüftler": OnlineReports-Entwickler Medici, Knechtli

20 Jahre OnlineReports: Ein Bildschirm, ein Logo und sonst nichts

Aus persönlicher Sicht: Das Basler Pionier-Medium, das früh vom analogen in den digitalen Journalismus trat


Von Peter Knechtli


OnlineReports sei das erste eigenständige regionale Newsportal der Schweiz, hat Telebasel vor vielen Jahren berichtet. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass zuvor Schweizer Medienschaffende professionell in den Online-Lokaljournalismus eingestiegen waren. Ohne Zweifel ist OnlineReports ein Basler Medienpionier, der sich in keiner Weise auf schon bestehende Vorbilder abstützen konnte, sondern jeden winzigen Schritt in die digitale Welt selbst erlernen musste. Ende Oktober feiern wir unser 20-jähriges Bestehen.

Nie im Leben hätte ich mir Ende der achtziger Jahre, damals vierzigjährig, vorstellen können, dass sich die zweite Hälfte meines Berufslebens in einer neuen Technologie-Welt abspielen wird, in der kein Klappern und Zischen der Ungetüme von Zeitungs-Setzmaschinen mehr hörbar sein, kein Metteur mehr die Spaltenblöcke im "Schiff" zu Seiten zusammenstellen, und in der kein Journalist mehr seine Texte zum zweiten Mal schreiben wird, wenn er sie ins Telex-Lochband stanzt.

Bald kauften Journalistenkollegen ihren ersten Mac, sprachen von "Pagemaker", "Filemaker" und relationalen Datenbanken, während ich nur "Schreibmaschine" verstand. Doch eines Tages stand ein kleiner "Olivetti M10" – eine Art Ur-Laptop mit etwa fünf Zeilen Display und um dreissig Kilobyte (!) Speichervolumen – auf meinem Schreibtisch. Darauf konnten also rund drei Artikel abgespeichert werden, dann war das Fassungsvermögen erschöpft. Aber dieses kleine grüne Ding erlaubte es, Artikel direkt in die Satzsysteme der Zeitungen zu übermitteln: via Telefonhörer, der in zwei Muscheln des Akustikkopplers gesteckt wurde. Selbst das modernste Telexgerät, auf dem die Artikel gleichzeitig an mehrere Zeitungen übertragen werden konnten, hatte ausgedient.

Vom Internet war noch nicht die Rede. Doch bald ging’s schnell. Es kamen neue Macs und neue Modems. Und immer mehr Leute sprachen vom world wide web.

Schliesslich waren es drei Faktoren, die dazu führten, dass ich mich früh mit dem Gedanken befasste, etwas Neues, noch nicht Dagewesenes zu wagen: Journalismus im Internet. Wäre ich beispielsweise bei der "Basler Zeitung" fest angestellt gewesen, wäre der wichtigste Grund weggefallen. Aber als Basler Korrespondent bediente ich zahlreiche Tages- und Wochenzeitungen von St. Gallen über Zürich und die Innerschweiz bis Bern. Als fleissiger Rechercheur wurde ich immer wieder gefragt, weshalb meine Berichte in der Region Basel nicht zu lesen seien. Diese wiederkehrenden Fragen brachten mich auf den reizvollen Gedanken: Im Internet publiziert wären sie auch in Basel lesbar.

Zweitens erhielt ich in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre Kenntnis von einer News-Website, die ein erzkonservativer Journalist namens Matt Drudge in den USA betrieb (und immer noch betreibt): "Drudge Report". Sein Layout war und ist miserabel, seine Inhalte republikanischer Zielrichtung aber sind landesweit bekannt.

Der dritte – und entscheidende – Umstand, der mich in den Online-Journalismus führte, hatte den Namen eines Freundes: Alessandro Medici, selber ein unglaublich begeisterungsfähiger Internet-Pionier und Tüftler, aber auf der technischen Seite. Mit ihm zusammen hatte ich Mitte der neunziger Jahre schon eine politische Plattform realisiert: Der Elektroingenieur konnte Websites konstruieren, ich konnte schreiben.


"Da machte es Klick: Dieser Bildschirm
ist das Zeitungspapier der Zukunft."


Im Verlaufe des Jahres 1997 machten wir uns an die Arbeit. Nie werde ich den Augenblick vergessen, als ich während erster Tests in einen sonst leeren Bildschirm blickte, auf dem nur ein kleines – aber über Internet verbreitetes – Logo zu sehen war: "Peter Knechtli Reports". Da ging mir ein Licht auf: Dieser Bildschirm ist das Zeitungspapier der Zukunft.

Zu Übungszwecken – aber auch mit der stillen Absicht, das sich immer schwieriger entwickelnde Zeitungsgeschäft zu verlassen und mich beruflich ganz in die neue Welt zu begeben – schaltete ich meine Printartikel jeweils tags darauf auf meine Online-Plattform. Ende Oktober 1998 begann mit der ersten Werbeschaltung der kommerzielle Betrieb.

Dann ging die Post ab: Bald schon war es mir möglich, sukzessive aus der Zeitungskorrespondenten-Tätigkeit auszusteigen und meinen Lebensunterhalt aus "OnlineReports" zu bestreiten, weil Firmen, Parteien, Institutionen der Aha-Feststellung eines technologisch völlig neuen Mediums auch Werbeschaltungen folgen liessen und damit ebenfalls von hoher Wahrnehmung profitierten.

Rückblickend scheint es mir erstaunlich, dass ich viele Jahre schalten und walten konnte, wie ich wollte, weil sich keine Nachahmer aus dem Kreis der Freien Journalisten aufmachten, das Modell zu kopieren. Zwar zeigte ich interessierten Berufskollegen bereitwillig, wie ich "es machte", aber keiner von ihnen wagte den Schritt in den Online-Journalismus. Das mag daran liegen, dass die Erwerbsaussichten zu ungünstig schienen. Denn kleine Onlinemedien-Unternehmen mussten nicht nur in zügiger Kadenz attraktive Inhalte liefern, sondern auch die Finanzierung durch Werbeakquisition sicherstellen.

Dieser Bruch der klassischen Aufgabenteilung – die Redaktion beschafft Inhalte, der Verlag die dafür nötigen Mittel – war nicht selten eine Gratwanderung und trug uns immer wieder unterschwellig den Vorwurf ein, Werbekunden redaktionell zu schonen. In den vergangenen zwanzig Jahren haben wir bewiesen, dass solche Kritik ungerechtfertigt ist.

Die erste erkennbare strategische Reaktion auf OnlineReports zeigte nach Jahren ein Kleinunternehmen namens "Netzpress", doch schon im Herbst 2002 starb das mit 150'000 Franken Aktienkapital ausgestattete Pflänzchen an Geldvernichtung. Später beschloss die "Basler Zeitung" als grösste Papierzeitung der Region eine "Online-Strategie" mit Mitteln in zweistelliger Millionenhöhe – umgesetzt wurde sie nie. Dafür kam es zur Kooperation mit dem Zürcher Tamedia-Verlag: Das Joint venture "Newsnet" erwies sich, was die Zugriffe betrifft, als sehr erfolgreich. Gewinnbringend ist es nicht.

Die "Tageswoche" startete mit Millionen-Support einer engagierten Mäzenin, Selbstlob und Tamtam. Erstmals spürte ich Herzklopfen: Wie kann ein rein privatwirtschaftlich organisierter Kleinstbetrieb gegen eine derartige Übermacht bestehen? Die Bedenken blieben, wie die Geschichte zeigt, unbegründet. Millionen steckte Christian Heeb in sein "Barfi.ch"; drei Jahre später war die Online-Plattform pleite. Seit August mischt mit Christian Kellers "Prime News" ein neuer Nachrichten-Player in der Region Basel mit.


"Die äusserst schlanke Kostenstruktur
war und ist das Geheimnis."


O
nlineReports, obschon kostenlos zugänglich, schrieb vom ersten Tag an schwarze Zahlen. Dies aber nicht, weil die Werbeeinnahmen und später die Spenden in den Recherchierfonds so üppig flossen, sondern weil die gewählte Struktur die Kostenseite schonte. Das war und ist das Geheimnis. Der Treuhänder von OnlineReports, ein solider Berufsmann mit langer Erfahrung, sagte mir, er habe "noch nie ein so schlankes Unternehmen gesehen".

Das Mitarbeiter-Team war und ist klein (aber wichtig), der Chef musste neben dem journalistischen Tagesgeschäft selbst Hand anlegen: Technik, Software, Rechnungswesen, Akquisition, Korrespondenzen und (etwas nachlässig) Büroreinigung. Ungenügend ist sein Blick für Tippfehler. Was für ein Glück, dass der pensionierte Gymnasiallehrer Hans Peter Straumann so zuverlässig sein Adlerauge in Betrieb setzt.

S
tabil war über die zwanzig Jahre nicht nur die Finanzlage, sondern auch die langjährige personelle Beziehung zu den freien Mitarbeitenden wie Ruedi Suter, dem Mann der ersten Stunde mit seinen eindrücklichen Reportagen über Indigene und Menschenrechte, oder dem mit endlosem Reflexions-Wissen ausgestatteten Kolumnisten, Kultur- und Philosophie-Journalisten Aurel Schmidt.

Erwähnen möchte ich auch weitere langjährige Mitarbeitende: so Monika Jäggi, die als Erste im Raum Basel das Urban Farming thematisierte, den Energiespezialisten Marc Gusewski, Christoph Wamister mit seinem historischen Wissen insbesondere über Städtebau, News-Mann und Gerichtsberichterstatter Fabian Schwarzenbach, Beat Stauffer mit seinen Maghreb- und Migrations-Stories, Elsbeth Tobler mit ihren Gesellschafts-Recherchen, Tierreporter Matthias Brunner, Anna Wegelin mit ihren Literaturbesprechungen und Stadtgeschichten, den profilierten Theaterkritiker und zuverlässigen Nachtarbeiter Claude Bühler, und Opernspezialist Jürg Erni.

Ü
ber lange Jahre prägten weitere prominente und schreibbegabte Namen unsere Kolumnen: So Andrea Strahm, Peter Achten, Corina Christen, Ivo Bachmann, Gaby Burgermeister und viele mehr.

D
ie einen kamen, die andern gingen: Füllten Kolumnen anderer Medien, übernahmen Parteipräsidien, wurden Eltern oder hörten auf, weil die Zeit dazu gekommen war.

O
nline-Journalismus, wie wir ihn betreiben, ist anspruchsvoll: Es gibt keinen Redaktionsschluss, der Nachrichtenfluss ist endlos. Es muss einer schon recht angefressen sein, wenn er sich entscheidet, Verantwortung für ein Nachrichten-Portal in der Strukur von OnlineReports zu übernehmen. Tages-, Nacht- Wochenend- und Ferienarbeit gehören als Selbstverständlichkeiten dazu. Journalismus ist eine Lebenshaltung. Dass dann mal eine Meldung um 3.28 Uhr online geht, kann vorkommen.

S
olcherlei Journalismus ist aber auch unglaublich befreiend: Keine Zeitvernichtung durch lange Programmsitzungen, dafür Zeit für Recherchen, Abklärungen und für selbstbestimmtes Schreiben. Keine hierarchische Struktur, in welcher der Obere dem Unteren befiehlt, "noch etwas auf die Tube zu drücken" (gemeint ist: mehr Aufregung zu produzieren), enorme Freiheiten und kurze, unbürokratische, meist bilaterale Absprachen.

Was hier wie eine übermenschliche Aufgabe erscheint, hat letztlich mit dem nichts zu tun, was gemeinhin als "Arbeit" verstanden wird. Wer Journalismus als einen in jedem Atemzug innewohnenden Prozess der Beobachtung, Analyse und textlichen Umsetzung versteht, erkennt diesen Beruf fernab von den Zwängen der industriellen Zwängen der Grossmedien-Produktion vielmehr als eine lustvolle und kreative Tätigkeit, die nebenbei auch noch dem Broterwerb dient.


"Twitter und Facebook degradieren
Nachrichten-Medien zu Zweitverwertern."


In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich die Medienlandschaft dramatisch verändert: Der Niedergang der Zeitungen geht weiter, die sogenannten "Sozialen Medien" überschwemmen alles, was bisher dagewesen ist. Sie stufen viele traditionelle Nachrichtenmedien zu Zweitverwertern herab, weil diese sich immer häufiger durch Facebook- oder Twitter-Tweets zu Beiträgen inspirieren lassen – eine Art digitale Presseschau. Wer hätte vor zwanzig Jahren daran gedacht, dass die mächtigsten Männer der Welt weitgehend über Twitter kommunizieren.

Die Gefahr, die von diesen sogenannt "Sozialen Medien" ausgeht, ist offensichtlich: Manipulation von Wahlen in Ländern wie den USA durch massenhafte Fälschung von Einträgen, grossflächige Diskreditierung von Kandidierenden, Verlust der Persönlichkeitssphäre durch Datenstaubsauger.

OnlineReports nutzt Twitter und Facebook auch, aber nur zur Promotion aktueller Beiträge. Für uns waren und sind diese die Selbstdarstellung fördernden Medien aber immer fragwürdig. Im Verlauf der Zeit ist die Vielfalt der Leserbriefe auf OnlineReports gesunken, weil die Diskussionen über unsere Artikel immer häufiger in den globalen Tweet-Medien stattfinden. Diese Entwicklung ist nicht wünschenswert – nicht nur für OnlineReports, sondern für alle selbstständigen Informationsmedien, weil sie den so wichtigen Dialog mit ihren Leserinnen und Lesern auslagern an einen weltumspannenden Moloch, auf den sie nicht den geringsten Einfluss haben. Gefahren für den unabhängigen Journalismus lauern noch andernorts. Mehr davon aber bei späterer Gelegenheit.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich OnlineReports zum gegebenen Zeitpunkt aus Twitter und Facebook verabschieden und nur noch an einem Ort zu haben sein wird: auf OnlineReports.ch. Sicherlich werden wir weiter unserem Ziel treu bleiben und uns auf Erstmeldungen und Eigenleistungen von hoher Glaubwürdigkeit konzentrieren. Unterläuft uns ein Patzer, wird er umgehend korrigiert. Zahlreiche zuverlässige Informanten werden bei OnlineReports auch künftig ein offenes Ohr vorfinden. Ebenso werden wir weiterhin bierernste Politik-Stoffe auflockern mit nebensächlichen, witzigen und ironischen Sidelines.

In den letzten Jahren wurde ich vermehrt gefragt: "Wie lange willst Du eigentlich noch machen?" Die Frage ist verständlich. Ich weiss es nicht. Verschiedene Optionen sind denkbar. Aber spruchreif sind sie noch nicht. Einstweilen gelten die drei grossen Worte, die Aurel Schmidt vor längerer Zeit an einem Jahresessen ausgesprochen hat: "Wir machen weiter."

Biografisches
Medien-Echo zu "Zehn Jahre OnlineReports.ch"

22. Oktober 2018

Weiterführende Links:


Aufruf zur Jubiläums-Spende


Der OnlineReports-Recherchierfonds ermöglicht uns, ausführliche Hintergrundartikel, Analysen und aktuelle News zu finanzieren. Wir verfügen aber nicht über Grossinvestoren und sind deshalb auf Einlagen vieler Leserinnen und Lesern angewiesen.

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"Die BZ gratuliert"

In Namen der bz gratuliere ich herzlich einem verdienten, geschätzten und beachtenswerten Kollegen zum runden Jubiläum, seinem Stehvermögen und seinem wichtigen Beitrag zur täglichen Medienvielfalt auf dem Platz Basel. Ich hoffe auf viele weitere Jahre der fruchtbaren Konkurrenz.


Bojan Stula, Stellvertretender Chefredaktor "BZ Basel"/"Basellandschaftliche Zeitung", Liestal/Basel




"Je länger desto mehr bitter nötig"

Wir könnten gemeinsam wohl stundenlang in Geschichten schwelgen, welche abseits Deines phänomenalen Engagements für "Dein Kind OnlineReports" ebenso gehaltvoll daherkämen. Wer Dich in Gelterkinden kennt, weiss, wovon ich rede.

Wir haben eine Gemeinsamkeit: Für eine Sache kämpfen und Klartext reden – Du mit Deiner hochprofessionellen Seele als Journalist – ich als einer, der immer noch für die sogenannte "Paradoxe Intention" ist: Die Menschheit mit Unerwartetem überrumpeln. Nur so erwachen die im Wohlstand eingelullten Spiessbürger*innen und fangen an zu denken. Und das ist je länger desto mehr bitter nötig! OnlineReports mit seinem pkn. und seinen Weggefährten sind ein Leuchtturm dazu.

Gerne spende ich einen Batzen, auf dass Du nicht auf Deine heiss geliebten Amaretti zu feierabendlicher Stunde verzichten musst. In herzlicher Verbundenheit.


Ueli Pfister, Gelterkinden




"Nach wie vor überzeugt"

Ich kann mich noch gut errinnern, als ich vor Jahren mit Alessandro Medici zu Dir ins Büro am Münsterplatz kam. Deine Gradlinigkeit und Recherchen in der Sache haben mich sehr überzeugt und tun es noch heute. Auch durfte ich die eine oder andere Onlinewerbung an euch vermitteln. Ich hoffe, OnlineReports.ch wird noch viele Jahre bestehen. Weiterhin viel Erfolg!


Christoph Sprecher-von Fellenberg, Arlesheim




"Schaff endlich einen Computer an"

Dass ich diese Gratulation überhaupt schreiben und versenden kann, verdanke ich dem Gründer von OnlineReports. Peter Knechtli hat mich, noch an seinem Arbeitsort am Spalenring, davon überzeugen können, endlich, und als einer der letzten im Umzug, einen Computer anzuschaffen. Deshalb Dank und natürlich herzliche Gratulation zum Jubiläum!


Roland Stark, Basel




"Tägliche Leistung für die Medienvielfalt"

Lieber Peter, ich gratuliere dir ganz herzlich zu diesem tollen Jahrestag von OR und bin tief beeindruckt von deiner täglichen Leistung für die Medienvielfalt in Basel. Mach bitte weiter so, solange du Spass hast und es deine Gesundheit zulässt. Wir brauchen solche Leute wie dich hier in der Region!


Gregor Leonhardt, Basel




"Ich vertraue dem Wahrheitsgehalt"

Herzlichen Glückwunsch und danke für die tollen Beiträge und Berichterstattungen. Ich vertraue dem Wahrheitsgehalt der sauber recherchierten und differenziert kommentierten, fairen Berichterstattungen.


Erich Geissmann, Aesch




"Auch in Spanien gelesen"

OnlineReports wird jeden Tag auch in Spanien gelesen, ein paar Heimweh-Basler, Baselbieter, Schwarzbuebe und Fricktaler freuen sich täglich auf Neuigkeiten aus der Heimat. Von meiner Seite herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und vergesse nicht, immer wieder mal "nachzubohren", wenn’s nötig wird ... So wie immer.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Übermütige Trompete"

Herzliche Gratulation und viel Durchhaltewille! Ich habe damals (31. Januar 1977) das gemacht, was Du nicht mehr mochtest: Ich ging von den "Basler Nachrichten" zur fusionierten "Basler Zeitung" und habe zunächst Deinen Posten im Liestaler Büro übernommen. Heute treffe ich Dich fast nur noch im Rahmen der "Loamvalley Stompers" und freue mich sehr über Deine übermütige Trompete und die jazzige Stimme.


Klaus Kocher, Aesch




"Angefressen, mutig und unbestechlich"

Seit 20 Jahren angefressen, mutig und unbestechlich! Herzliche Gratulation … und vielen Dank!


Doris Gysin, Basel




"Mindestens weitere 20 Jahre"

Möge OnlineReports (mindestens) 20 weitere erfolgreiche und journalistisch gut recherchierte Jahre erleben - Herzliche Gratulation.


Albert Augustin, Gelterkinden




"Unbedingt ... weiter so!"

Ich gratuliere Dir und deinen MitstreiterInnen von ganzem Herzen und unbedingt ... weiter so!


Erika Paneth, Berlin



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Bürgerspital Basel
vom 28. August 2020
über den künftigen Auftritt
unter der Marke "bsb"
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Kürzen Sie Ihren Firmennamen – und Sie sind ein soziales Unternehmen.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

RückSpiegel

 

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.
 

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.