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Wieder eine Sparrunde bei der "Basler Zeitung"

Eine weitere Hiobsbotschaft aus der grössten Zeitung der Nordwestschweiz: Die "Basler Zeitung" muss erneut umstrukturieren und abbauen. Eingespart werden ein Bund und drei Spezialseiten.
Basel, 6. März 2009

Die "Basler Zeitung" schrumpft weiter. Sie sieht sich aufgrund der Wirtschaftslage gezwungen, weitere Umstrukturierungen und Einschränkungen vorzunehmen. Dies geht aus der BaZ-Ausgabe von heute Freitag hervor, in der Chefredaktor Matthias Geering unter dem Titel "Neue Köpfe, neue Strukturen" die Änderungen bekannt gibt.

So werden die drei Ressorts "heute", "schweiz" und "international" zum Ressort "Politik/Nachrichten" zusammengelegt. Es wird von Seraina Gross, seit 1995 bei der BaZ, geleitet. Ihre Stellvertreterin wird Dominique Burckhardt, die seit 1993 das Auslandressort mitgestaltete, zuletzt auch als Stellvertreterin von Willi Herzig. Der engagierte Auslandchef gibt  laut Geering "die Führungsverantwortung nach zwanzig Jahren in leitender Funktion nun den Jüngeren" weiter, bleibe jedoch dem neuen Ressort "mit seiner reichen Erfahrung und Kompetenz" erhalten. Zu "Politik/Nachrichten" stösst auch Annette Goebel, bislang "wochenende".

Ein Bund und vier Spezialseiten weniger

Als neuer Teamleiter Schweiz bei "Politik/Nachrichten" zeichnet Tilman Renz aus "heute". Er arbeitete früher auch als Bundeshaus-Journalist. Benedikt Vogel, der bisherige Ressortleiter "schweiz" und frühere Deutschland-Korrespondent, zügelt nach Berlin, wo er wieder über Deutschland berichten wird. Jochen Schmid, bisheriger "heute"-Ressortleiter, werde "sein Schreibtalent und seine Erfahrung in Zukunft im Autoren- und Rechercheteam einbringen".

Die "Basler Zeitung" wird aber auch dünner. "Aus wirtschaftlichen Gründen", so der Chefredaktor, "müssen wir leider auf die Produktion des Bundes "wochenende" verzichten". Der neusten Sparrunde ebenfalls zum Opfer fallen die wöchentlich erschienenen Spezialseiten "home", "digital" und "gesundheit". Die Themen sollen aber weiterhin anderswo in der Zeitung berücksichtigt werden.

Blick in die Zukunft: "Keine Prognose"


Auf die Frage von OnlineReports am 26. Januar, wie sich die Sparrunden auf das Budget und die Beschäftigung von Freien Mitarbeitenden auswirke, erklärte Geering: "Die Honorare werden moderat angepasst. Zuerst müssen alle Kostenfaktoren in diesem Bereich geklärt werden, bevor wir genaueres wissen." Zur Klärung: Die "Anpassung" der Honorare für Freie Mitarbeitende bewegte sich seit 2003 konstant abwärts, bis unter das Existenzminimum.

Ob es zu weiteren Einsparungen oder gar zu weiteren Kündigungen komme, dazu wollte der BaZ-Chef damals "keine Prognose" wagen: "In der heutigen Wirtschaftslage kann kein Unternehmer – und damit auch kein Verleger – voraussagen, wie sich der Markt entwickelt."

In der heutigen BaZ-Ausgabe wünscht Chefredaktor Matthias Geering der Leserschaft jedenfalls "weiterhin viel Spass bei der Lektüre". Die Basler Zeitung habe sich eben den neuen Rahmbedingungen anpassen müssen: "Wir haben diese Herausforderung angepackt und den Kostendruck auch als Chance gesehen und unsere Strukturen und Abläufe hinterfragt und neu definiert."




Weiterführende Links:
- BaZ-Online ohne Manfred Messmer und Andrea Müller
- Die "Basler Zeitung" vor dem grössten Abbau ihrer Geschichte
- Redaktion in Unruhe: "Basler Zeitung" muss Personal abbauen
- Das grosse Basler Druckereien-Sterben
- BZ-Verleger Wanner macht BaZ-Verleger Hagemann Kooperationsangebot
- "Basilisk"-Medienhaus am Fischmarkt: BaZ-Tochter zeigt Interesse
- "Basler Zeitung" trennt sich vom Anzeigen-Riesen Publigroupe
- Tamedia verkauft "Radio Basilisk": "Basler Zeitung" interessiert


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"Vgl. OnlineReports"

Die Einstellung des (schwachen) Wochenendbundes wurde bereits früher mitgeteilt. Vgl. OnlineReports, Peter Knechtli: "Die BaZ vor dem grössten Abbau ihrer Geschichte"


Max Gürtler, Allschwil



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Liebe Genossinnen Bekämpft Tapfer Qualen In Amt Und Geburten

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.