BaZ-Online ohne Manfred Messmer und Andrea Müller

Basel, 4. März 2009

Das Gastspiel von Manfred Messmer (Bild links) und Andrea Müller (rechts) bei BaZ-Online ist bereits beendet: Matthias Hagemann, Verwaltungsratspräsident der "Basler Zeitung Medien", bestätigte Informationen von OnlineReports.ch, wonach sich die BaZ und BaZ-Online-Geschäftsführer Messmer sowie -Chefredaktor Müller trennen. Wie Hagemann ausführte, sei das Engagement Messmers "von Anfang an auf Mandatsbasis befristet ausgelegt" und "mit der erfolgreichen Lancierung von BaZ-Online erfüllt". Mit der inzwischen umgesetzten Matrix-Organisation im Verlagsbereich liege die Verantwortung für die Vermarktung der Online-Aktivitäten nun bei den BaZ-Verlagsverantwortlichen.

Wohl kürzer als geplant entwickelte sich auch die Tätigkeit von Andrea Müller als Chefredaktor von BaZ-Online. Für ihn ist – wie für Messmer – schlicht kein Platz mehr. Laut Hagemann werde jetzt "Schritt für Schritt" das Modell "Newsdesk" umgesetzt, in dem alle redaktionellen Leistungen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten von einer Redaktion erbracht werden sollen. Folge: Die Redaktion von BaZ-Online wird mit der BaZ-Redaktion zusammengeführt, wobei Matthias Geering "als Chefredaktor für alle Wirkungsbereiche amtiert". Da "in dieser Struktur kein eigener Chefredaktor für BaZ-Online vorgesehen" sei, habe sich Müller entschlossen, "eine neue Herausforderung anzunehmen".

Die Zusammenarbeit mit dem NewsNetz – Tamedia, BaZ und Espace Media – ist laut Matthias Hagemann "durch die lokalen Massnahmen nicht beeinflusst".

Von einem durchschlagenden Erfolg bei BaZ-Online kann im Falle Manfred Messsmers nicht gesprochen werden, wie das sehr kurze Engagement zeigt. Laut OnlineReports-Informationen wurde Messmers Vermarktungsleistung intern keineswegs nur schmeichelhaft beurteilt. Das Fazit fällt insgsamt ernüchternd aus, zumal Messmer erst letzten Juni – erstaunlicherweise auf Mandatsbasis – als Mitglied der Geschäftsleitung der "Basler Zeitung" und als Verantwortlicher für den neu geschaffenen Unternehmensbereich "Digital Strategy and Development" angekündigt wurde.

Müller war früher Radio- und Fernsehjournalist und leitete danach während mehreren Jahren das Basler Sportamt bis zur mit Turbulenzen verbundenen Demission.




Weiterführende Links:
- Manfred Messmer wird Digital-Manager bei der BaZ
- BaZ-Online-Chef Messmer stänkert gegen OnlineReports
- Redaktion in Unruhe: "Basler Zeitung" muss Personal abbauen


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Courage, Matthias Hagemann"

In Situationen, in denen fest – und wohl nicht zu knapp – besoldete Angestellte dank eines stossend zur Linken neigenden politischen Beziehungs-Netzes – bezogen auf die Wirtschaft würde man natürlich, wonnig von "Filz" sprechen – wie es scheint mehr Macht haben, als der Herausgeber selbst, und die "Basler Zeitung" summa summarum also nicht mehr als das Parteiblatt der Linken ist, wäre ein "Ende mit Schrecken" bar jeden Zweifels das Beste für alle, speziell für die Leser. Courage also, Matthias Hagemann, verkaufen Sie die Basler Zeitung Medien an die Neue Zürcher Zeitung. Noch wäre der Moment ökonomisch günstig.


Patric C. Friedlin, Basel



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BZ
vom 1. Dezember 2020
mit einem vierseitigen
Psychogramm des abgewählten
Regierungsrats Baschi Dürr
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Hervorragende Leistung! Respekt.

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.