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"Denken, Leben, Lernen": Mitarbeitende der "Blinden Kuh"

"Blinde Kuh": Erfolgs-Gastronomie der andern Art

Kulinarisches und Kultur im Dunkeln geniessen: Blinde und Sehbehinderte verwöhnen in Basel Sehende


Von Peter Knechtli


Basel erhält eine Attraktion der besonderen Art: Nach dem Erfolg des Konzepts in Zürich und an der Expo.02 öffnet im Gundeldinger Feld ein weiteres "Blinde Kuh"-Restaurant seine Türen. Kulinarische Leckerbissen und Kultur auf hohem Niveau sind die tragenden Pfeiler des Angebots. Genossen wird im Dunkeln, serviert wird von Blinden und Sehbehinderten.


Wir stehen im Foyer der "Blinden Kuh" und gruppieren uns mit wildfremden Gästen in Gruppen von acht Personen zu einem Polonaise-Tatzelwurm. "Ich bin der Frank", stellt sich der blinde Kellner vor und führt uns in eine andere Welt. Stockdunkel wie in einer Kuh ist es hier drin im Speisesaal mit seinen 120 Plätzen. Handys, leuchtende Uhren und dergleichen haben wir draussen im Garderobekästchen deponiert, damit kein Lichtstrahl die schwarze Welt stört. Routiniert, als gehörte es seit Jahren zu seiner Arbeit und nicht zu seiner Premiere, lenkt uns Frank an das, was uns als Achtertisch beschrieben wird. Der blinde Frank scheint zu sehen, wir Sehende sind blind. Wir nehmen sachte Platz und sorgen uns, ob wir die Tafel wohl ohne grösseren Scherbenhaufen verlassen werden.

"Ein Apéro gefällig?", fragt Frank, der schon Minuten später aus dem Dunkeln auftaucht ("Hier ist Frank, Achtung ich komme von rechts") und mit sicherer Hand edlen Weissen und Tomatenjus samt Salz und Pfeffer zu Tische zaubert. En passant reicht er gleich auch das Amuse bouche. Unsere Finger tasten sich vorsichtig durch das Gedeck, bis sie mit einem feinen Thongebäck Bekanntschaft machen. Das Gespräch kommt rasch in Gang - Gesprächsstoff ist reichlich vorhanden: Unsichtbares in Hülle und Fülle.

Hochqualifizierte Arbeit für Sehbehinderte

Wir befinden uns in der "Blinden Kuh" - einem gastronomischen Erfolgsrezept, das vor fünf Jahren in Zürich seinen Anfang nahm und inzwischen 140'000 Gäste bediente, an der Expo.02 seine nicht weniger erfolgreiche Fortsetzung fand und nun auf dem Basler Werk- und Kultur-Areal des Gundeldinger Feldes auf Gäste wartet. Am 28. Februar wird die "Blinde Kuh" eröffnet.

Betrieben wird das kulinarische Reich der Sinne durch die Stiftung "Blind-Liecht" und 28 Mitarbeitende. Davon finden auch 16 blinde oder stark sehbehinderte Mitarbeitende in einer motivierten Belegschaft hochqualifizierte Arbeit und befriedigenden Verdienst. Frank, unser Kellner, war ausgebildeter medizinischer Masseur, aber arbeitslos. Jetzt ist er wichtiges Glied eines Teams, das eine Begegnung zwischen Sehenden und Nichtsehenden, aber auch ein "Denken, Leben und Lernen abseits der Norm" ermöglicht, wie sich Martin Haug, der Beauftragte für die Integration und Gleichstellung von Menschen mit einer Behinderung des Kantons Basel-Stadt, ausdrückte. Gewerbedirektor Peter Malama, der den Initianten sein Netzwerk zur Verfügung stellte, drückte Stolz und Anerkennung darüber aus, dass Basel nicht nur der zweite "Blinde Kuh"-Standort der Schweiz sei, sondern dass das Dunkel-Restaurant auch die Integration von Sehbehinderten in die Gastronomie eindrücklich dokumentiere.

Monatlich bis drei Kulturveranstaltungen

Nicht nur der Gaumen, auch weitere kulturelle Begehrlichkeiten sollen in der "Blinden Kuh" befriedigt werden. Der Basler Kulturveranstalter Frey Heller bietet zwei- bis dreimal pro Monat ein Kleinkunst-Kulturprogramm aus den Bereichen Literatur, Erzählungen und Musik.

Küche, Speisesaal und Foyer wurden mit einem Aufwand von 1,5 Millionen Franken in die Halle 7 des ehemaligen Fabrikareals eingebaut. Der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband steuerte einen Zuschuss von 300'000 Franken sowie ein Darlehen von 900'000 Franken bei. Weitere Gönner haben namhafte Beiträge geleistet. Noch werden 400'000 Franken gesucht, um die Basis für einen raschen kommerziellen Erfolg zu sichern. Angestrebt wird ein Jahres-Umsatz von stattlichen 1,8 Millionen Franken. Laut Stiftungsratspräsident Stefan Zappa soll die "Blinde Kuh" schon im ersten Jahr schwarze Zahlen schreiben. Die Menü-Preise bewegen sich zwischen 50 und 70 Franken, in Kombination mit einem Kulturangebot um 85 Franken ohne Getränke. Geöffnet ist die "Blinde Kuh" sieben Tage die Woche, von 18.30 bis 23 Uhr. Rechtzeitige Reservierung ist erforderlich.

Ach so, nach zwei Stunden tastete sich die Polonaise wieder in die gleissend helle Welt der Sehenden, kulinarisch wunschlos verwöhnt. Erst jetzt enthüllt sich uns wirklich, wer unsere Tischnachbarn waren. Inzwischen sind alle Gäste längst per Du - und vielleicht auch ausgestattet mit etwas mehr Sinn für Sinnliches. Kein Wunder, waren keinerlei Scherben zu beklagen. Danke, Frank.

22. Februar 2005


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"Lokal darf nicht instrumentalisiert werden"

Das Ziel, mit dem Restaurant "Blinde Kuh" den Sehenden die Welt der Wenig-oder Nichtsehenden näher zu bringen, ist unbestrittenermassen lobenswert, ebenso wie die Möglichkeit, in diesem Lokal Arbeitsplätze für Sehbehinderte zur Verfügung zu stellen. Vergleichbares tut sich jetzt ja im "Lällekönig", wo ein Lokal mit psychisch Behinderten geführt wird. Die Tatsache, dass auf diese Weise Arbeit für Leistungsreduzierte auf dem ersten - normalen - Arbeitsmarkt geschaffen werden, ist nicht nur für die dort Arbeitenden ein Gewinn, sondern diese Beispiel zeigen auch, dass mit etwas Kreativität normale Arbeitsplätze geschaffen werden können.

 

Was allerdings nicht passieren darf, ist, dass die genannten Lokale wegen der dort Arbeitenden nun als exklusives Vergnügen instrumentalisiert werden. Es mag ja lustig sein, als Sehender aus Versehen, das Glas der Tischnachbarin zu leeren, aber blind zu sein, ist nicht lustig. Mir scheint die Gefahr zu bestehen, dass das wichtige Ziel, Verständnis zu wecken ob dem exklusiven Vergnügen, das die Gäste erleben können, verloren zu gehen droht. Wer also in der "Blinde Kuh"oder im "Lällekönig" essen geht, unterstützt ein gemeinnütziges Unternehmen, möge aber bitte vor lauter Spass am "Abenteuer" nicht vergessen, das Herz für die Menschen, derentwegen diese Lokale existieren, zu öffnen.


Beatrice Alder, Basel


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Theater Basel

"John Gabriel Borkman"
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"Haushalt ächzt unter BLPK-Loch"

Basellandschaftliche Zeitung
Front-Schlagzeile
vom 10. Februar 2016
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Diesen Haushalt möchte ich mal ächzen hören – und erst noch unter einem Loch.

Und übrigens ...

Fischers Unzertrennliche
RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz

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• Bei der Basler Staatskanzlei ist die Veloring-Initiative eingereicht worden, die das Ziel hat, die ganze Stadt und die Nachbargemeinden zu verbinden.

• Die Juristin Andrea Knellwolf löst Remo Gallacchi im Präsidium der Basler CVP-Grossratsfraktion ab.

• Der Vorstand des Vereins "Unser Theater", der sich seit 2008 für eine bessere regionale Theaterfinanzierung einsetzt, hat beschlossen, den Verein aufzulösen.

• Die SVP Baselland hat das Referendum gegen die Sanierung der Pensionskasse der Universität Basel zustande gebracht.

Beatriz Greuter ist als Nachfolgerin von Steffi Luethi-Brüderlin ab März neue Präsidentin der Basler SP-Grossratsfraktion.

• Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen durch Pro Natura waren Amphibien so früh unterwegs wie dieses Jahr: Am 27. Januar wurde die erste Erdkröte in Liestal gesichtet, am 30. Januar einzelne (überfahrene) Grasfrösche in Schönenbuch und Lupsingen.

• "Basta", Grüne und der VPOD haben am 30. Januar mit 2'262 Unterschriften das Referendum gegen das BVB-Organisationsgesetz eingereicht.

Patrick Fassbind heisst der neue Leiter der Basler Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB), der den Ende letzten Jahres pensionierten Peter Moser ablöst.

• Die ÖV-Unternehmen BVB und die BLT legen ihre Aktivitäten im Bereich Verkehrsmittel-Werbung in der "Moving Media Basel AG" zusammen und wollen ab April die Werbeflächen in und an Trams und Bussen aus einer Hand vermarkten.

• Eine Initiative zur Einführung eines Schulfachs "Politik", mit dem die politische Bildung gestärkt werden soll, lancieren die Basler Jungfreisinnigen.

• Die Basler Jungparteien der FDP, der CVP und der SVP haben ihre "Zweirad-Initiative" zustande gebracht, welche die "besonders für Jugendliche strafenden Rollerparkgebühren" abschaffen will.

• Der Liestaler SP-Politiker Peter Küng wird das Präsidium seiner Sektion an der Jahresversammlung im April abgeben.

• Die beiden Basel streben, analog zum Wald, eine erweiterte bikantonale Zusammenarbeit im Bereich der Jagd an mit dem Ziel, einen gemeinsam abgestimmten und anerkannten rechtlichen Rahmen und ein gemeinsames Amt für Wald und Wild beider Basel zu schaffen.

• Am 3. Februar wird in Liestal der "Verband Kultur Baselland" gegründet, der künftig den Kulturschaffenden und den Kulturinstitutionen spartenübergreifend eine gemeinsame Stimme geben und ihre kulturpolitischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen vertreten will.

Occupy Basel hat bei der Basler Staatskanzlei das Referendum gegen das neue Gesetz über die Basler Kantonalbank mit 2'538 Unterschriften eingereicht.

• Der nordwestliche Ast des Basler Klosterbergs darf neu von Velos im Gegenverkehr befahren werden, was eine direkte und sichere Zufahrt von der Elisabethenstrasse in die Steinentorstrasse und die Basler Innenstadt schafft.

• Die Basler Regierung lehnt die Durchsetzungsinitiative ab, weil sie "auf bedenkliche Art und Weise die Grundregeln der Demokratie und des Rechtsstaates der Schweiz" verletze.

• Der Sissacher Victor Bättig (22) tritt Mitte Januar von seinem Amt als Co-Präsident des "Jungen Grünen Bündnisses" zurück.

Alexandre Kaden, bisher zuständig für die Betriebe der Candrian Catering AG in Basel, wird ab 1. August neuer Pächter des Restaurants Safran-Zunft und Nachfolger von Hanspeter Fontana.

• Die Basler SVP unterstützt das von der FDP angekündigte Referendum gegen den "Luxusneubau" für das kantonale Amt für Umwelt und Energie (AUE) an der Spiegelgasse.

Steffi Luethi-Brüderlin, der Präsident der Basler SP-Grossratsfraktion, wird aus privaten Gründen im Februar von seinem Fraktionspräsidium zurücktreten.

• Die EVP unterstützt bei den Liestaler Stadtratswahlen den Freisinnigen Daniel Spinnler.

• Der Basler Regierungsrat Lukas Engelberger (CVP) übernimmt für die Jahre 2016 und 2017 das Präsidium der Gesundheitsdirektorenkonferenz der Nordwestschweiz.

Martin Krumm hat sich Mitte Dezember aus der Vorstandsarbeit der BDP Basel-Stadt zurückgezogen und auf Ende Jahr den Parteiaustritt erklärt, um sich "politisch neu zu orientieren".

• Nach 24 Jahren im Bottminger Gemeinderat, davon deren 16 als Gemeindepräsidentin, wird Anne Merkofer nicht für eine weitere Amtsperiode antreten, sich aber weiterhin aktuellen Themen mit Schwerpunkt Jugend und Alter widmen.

• Mit 2'519 Geburten sind letztes Jahr in der Klinik für Geburtshilfe und Schwangerschaftsmedizin der Frauenklinik des Universitätsspital Basel so viele Kinder zur Welt gekommen wie seit 1972 nicht mehr.

• Die Referendumsfrist zum 80 Millionen-Deal mit Baselland ist in Basel-Stadt gestern Montag unbenutzt abgelaufen, womit der Beschluss sofort rechtskräftig ist.