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"Ganz klar keine Schulden": Grüner Regierungsrats-Kandidat Isaac Reber

"Easy", grün und wirtschaftsfreundlich

Der Baselbieter Regierungsrats-Kandidat Isaac Reber lässt sich in keine Schema pressen und könnte für eine Überraschung gut sein


Von Peter Knechtli


Der Sissacher Landrat Isaac Reber spielt den grünen Part im Sturmangriff des links-ökologischen Spektrums auf die Baselbieter Regierungsmehrheit. Der 45-jährige Politiker entspricht nicht dem Prototyp eines Grünen: Er ist ein Realo, kann auch einmal bürgerliche Positionen vertreten und er hat erstaunlich erfrischenden Humor. Der Offensiv-Politiker hat Potenzial. Eine kleine Sensation gelang ihm schon auf Gemeindeebene.


Wir hätten Isaac so gern im "Isaak" getroffen. Der Ort wäre in doppelter Hinsicht auf der Hand gelegen: Isaac Reber, diplomierter Geograf mit ETH-Nachdiplomstudium als Raumplaner, arbeitet gleich nebenan im Basler Baudepartement. Er ist dort Geschäftsführer der Projektorganisation "Logis Bâle", welche das Ziel verfolgt, innerhalb von zehn Jahren 5'000 zusätzliche Wohnungen zu realiseren. Doch er schlug einen diskreteren Ort in der Nähe der Schifflände vor. Auf dem Weg dorthin beobachten wir ihn äusserlich: In eleganter anthrazitfarbener Kleidung, da ein Fototermin ansteht, schreitet er den Rheinsprung hinab. Beide Hände stecken in den Hosensäcken und bei jedem Schritt wippt sein Oberkörper rhythmisch nach vorn. Nur die "Brissago" im Mund und den Muni an der Leine fehlen noch. Der in der Emmentaler Gemeinde Schangnau heimatberechtigte Politiker wirkt jetzt unternehmenslustig und auf eine Weise so, als hätte er eben ein gutes Geschäft gemacht.

BüZa-Leistungsausweis "nicht so gut"

Jetzt will der 45-jährige Vater von zwei Töchtern im Alter von 15 und 17 Jahren in die Baselbieter Regierung. In der fünfköpfigen Exekutive, die von vier bürgerlichen Mitgliedern der "bürgerlichen Zusammenarbeit" (BüZa) klar dominiert wird, ortet er ein "Führungsdefizit" und einen "Leistungsausweis, der nicht so gut ist". Als Beispiel nennt er die blamable Vorstellung der Exekutive bei der Entwicklung des wichtigen kantonalen "Richtplans", der sowohl in seiner ersten wie in seiner zweiten Fassung durch alle Parteien und Organisationen hindurch in der Luft zerzaust wurde. "Der Kanton verweigert seine koordinierende Rolle gegenüber den Gemeinden", nennt Reber den "Hauptkonflikt": "Da muss sich in der Regierung etwas ändern - und zwar gewaltig."

Als Kandidat der Grünen mit einem Auge auf der frei werdenden Bau- und Umweltschutzdirektion ist er überzeugt, dass er frischen - und sauberen - Wind in die Regierungsrunde brächte. "Ich bin vom Typ her fähig und in der Lage, mit den Leuten zu verhandeln und schliesslich Lösungen zu finden. Und ich bin gewillt, mich für die Gemeinschaft zu engagieren." Der "offensive Grüne" (Reber über Reber) ist weit davon entfernt, bloss als Stimmensammler für die drei sozialdemokratischen Bewerbungen in der rot-grünen Allianz anzutreten: "Wenn ich kandidiere, dann nur, wenn ich mir ernsthaft eine Chance ausrechne. Ich werde auch einen persönlichen Wahlkampf führen, sehe einen Platz für grüne Politik in der Kantonsregierung und kann mir vorstellen, dass die Zeit dafür reif ist."

Politische Couleur: Frühlingsgrün

Reber könnte ein Überraschungskandidat sein, der jedenfalls nicht unterschätzt werden sollte. Er hat konzeptionelle Vorstellungen und er gibt sie in Diskussionen nicht kampflos preis. Seine Argumente sind sachlich, seine Sätze eher kurz, aber klar formuliert. Immer wieder dringt - eher ungewöhnlich für einen ambitionierten Politiker - Schalk und schallendes Lachen durch, wenn seine Positionen erklärt.

Der Bewohner eines Doppeleinfamilienhauses auf verdichteten 149 Quadratmetern Areal ist weder der verbissene Ehrgeizling, der bei Niederlagen körperliche Symptome entwickelt, noch ist er der Fundamental-Ideologe. Viel eher sieht er sich, was ihm auch in der landrätlichen Bau- und Planungskommission ("dort finde ich gutes Gehör") immer wieder gelinge, als "Brückenbauer zwischen den Lagern" zu wirken. Im Streit um eine neue Motorfahrzeug-Prüfstation in Bubendorf, welche Regierung "am Parlament vorbei" schmuggeln wollte, zog er mit SVP, FDP, CVP und SP an einem Strick. Reber ist ein Grüner, vielleicht präziser: Ein Frühlingsgrüner. Oft im Gemüsegarten als Selbstversorger? "Nein", lacht er, "Gärten schaue ich lieber an". Aber er kauft biologisch und im Dorf ein, besteigt zur Ertüchtigung wöchentlich die Sissacherfluh, teilt Berufs- und Hausarbeit mit seiner Frau. Er besitzt kein eigenes Auto und nutzt "Mobilitiy" und bekennt stille Leidenschaft: "Wenn ein Auto, dann ein Alfa Giulia."

Was er an Vorstellungen vorlegt, hat viel gemeinsam mit ökoliberalem Gedankengut. "Man kann mich nicht leicht in die rot-grüne Ecke stellen", will er festgehalten haben und später sagt er es noch deutlicher, was noch vor nicht allzu langer Zeit verdächtig gewesen wäre: "Ich bin wirtschaftsfreundlich." Offen bekennt er sich zu einer "fortschrittlichen und prosperierenden Region". Dazu aber, vertieft er, brauche es "auch eine prosperierende Wirtschaft - aber eine, die keine Altlasten produziert, sondern mit Techniken der Zukunft arbeitet". Gen- und Nanotechnologie empfindet der grüne Kandidat nicht als Bedrohung, präzisiert aber: "Gut sind jene, die nicht nur die Techniken kennen, sondern auch mit den Risiken umgehen können." Finanzpolitisch entscheide er "häufig konservativ", denn: "Nachhaltigkeit gilt für mich auch in der Finanzpolitik. Das heisst ganz klar: Keine Schulden."

"Rot-grüner Flügel des Turnvereins"

Isaac Reber, in Basel geboren und in Sissach aufgewachsen, tritt als Aussenseiter an. Doch zumindest ein Achtungserfolg ist ihm zuzutrauen, denn es wäre nicht das erste Mal, dass er für eine Überraschung sorgt: 1996 trat er für die offene Plattform "Stächpalme" als Sissacher Gemeinderat an - und gewann auf Anhieb einen Sitz - zulasten der SVP. Als erster grüner Gemeinderat des Oberbaselbiets führte er das schwer defizitäre Abfallwesen in die schwarzen Zahlen. Heute ist die fortschrittliche Lokal-Gruppierung ohne Programm und Strukturen (Reber scherzhaft: "der rot-grüne Flügel des Turnvereins") mit drei von sieben Gemeinderatssitzen und fünf von 15 Gemeindekommissionssitzen die stärkste Kraft in Sissach.

Im Jahr 2001 rückte er in den Landrat nach und holte bei den regulären Wahlen von 2003 das beste Ergebnis aller Baselbieter Grünen. Seine nach aussen wahrnehmbare Erfolgsbilanz im Landrat ist durchschnittlich. "Ich mache fast keine Vorstösse, weil ich mich nicht als Verwaltungsbeschäftiger sehe", sagt er nach einigem Überlegen auf die Frage, wo er Akzente habe setzen können. Seine Wirkung sieht er eher in erfolgreichen Anträgen in Kommission und Parlament. Immerhin überwies der Landrat sein Postulat für eine urwaldfreundliche kantonale Politik. Auch sei ein Gesamtenergiekonzept als Planungsbasis zur Sanierung des Bruderholzspitals ebenso auf seine Anregung zurückzuführen wie der Auftrag an die Regierung, im Konzept "Räumliche Entwicklung" den Langsamverkehr mit zu berücksichtigen.

Für Beitragsprimat und Kanton Nordwestschweiz

Teils recht kantig sind seine Aussagen zur kantonalen Politik: So setzt er sich über die verbreitete ideologische Norm hinweg, indem er das Beitragsprimat für die staatlichen Pensionskassen als transparenter und flexibler begrüsst und gleich eine Zusammenlegung der Kassen beider Basel in die Diskussion einbringt. Eine Wiedervereinigung beiden Basel ("das wäre der Zustand vor 1833") lehnt er ab, viel eher könnte er sich im Rahmen einer Gebietsreform mit einem Kanton Nordwestschweiz anfreunden. Die regionale Zusammenarbeit am Juranordfuss müsse "viel aktiver werden" - beispielsweise in der Gesundheitspolitik: "In der Nordwestschweiz könnte man bei intensiv koordinierter Zusammenarbeit ein Spital einsparen." Ebenso plädiert Reber für eine gemeinsame Universität, die exzellent sei und doch zahlbar. Nötig sei aber ein verstärktes Standort-Lobbying und die Akquisition von mehr Bundesmitteln für die Region.

Nicht zufrieden ist Reber mit dem Angebot an öffentlichem Verkehr. In allen Haupttälern fordert er einen Viertelstunden-Takt, in Basel-Stadt einen Quantensprung in der Zentrumserschliessung durch eine Ringlinie von Basel SBB über den Bahnhof Sankt Johann zum Badischen Bahnhof: Langfristig soll das S-Bahn-Netz "das Rückgrat einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung" werden. In der Frage, ob das "Läufelfingerli" auf Schienen dem Bus weichen soll, zeigt Reber eine differenzierte Meinung: "Bei einer reinen Sparübung mache ich nicht mit." Die Umstellung auf Bus habe nur dann seine Unterstützung, wenn ein "vollwertiges Angebot" offeriert werde: "OeV-Angebote, die keinen vollwertigen Ersatz zu privaten Verkehrsmitteln darstellen, sind untauglich."

"Chabis" - unpolitisch

Isaac Reber hat von allen neun Regierungsrats-Kandidierenden am meisten Überraschungs-Potenzial. Seinen Wahlkampf will "Isi", wie ihn seine Freunde nennen, auch "easy" und mit Spass führen, "aber eine Spur seriöser": Vor den letzten Landratswahlen zeigte er auf seiner Webseite (www.isaacreber.ch) einen tanzenden Bären. Der soll im neuen Online-Auftritt Pause machen. Doch ein Lieblings-Rezept ("da wird der Winter zum Sommer"), überliefert von einer Tante und nicht als politisches Programm gedacht, soll auch künftig den Web-Auftritt von Regierungsratskandidat Isaac Reber auflockern: "Indischer Chabis".

30. Oktober 2006

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"ich wünsche 'isi' eine erfolgreiche wahl"

ich kenne isaac reber wenig, freue mich aber, dass er gut im wind steht. es ist auf jeden fall klar, dass engagierte, nicht abgehobene, reale politiker , die zu echten visionen fähig sind und praktische (überlebens)erfahrung mitbringen, in liestal zwingend von nöten sind. zu hoffen ist nur, dass sie ihn dort nicht allzuschnell verheizen, da es einigen an eben diesen prädikaten fehlt, und keine positive stadt- und politikentwicklung stattfindet. ich wünsche "isi" viel kraft und durchsetzung und eine erfolgreiche wahl.


thomas tschopp, ziefen



"Reber hätte eine Chance verdient"

r das bisher total bürgerlich beherrschte Baselbiet wäre es in der Tat gut, wenn Isaac Reber in die Regierung gewählt würde. Ob der zupackende Mann dort einiges bewegen könnte? Eine Chance hätte Isaac Reber verdient, um bürgerlichen Mief, der sich jahrzehntelang in Liestal staute, auszulüften. Ist es heute nicht so etwas wie "Lifstyle" geworden: Man wählt rot/grün, um das schlechte Gewissen zu beruhigen, und fährt munter mit dem 4x4-Offroader zur Wahlversammlung der Grünen, um ergriffen Isaac Reber zuzuhören?


Eric Cerf, Basel



"Wer ist glaubwürdig, nicht unsympathisch und unbefangen?"

Wenn man sich die von den Medien transportierten Aktivitäten der Exponenten von Bundesratsparteien vergegenwärtigt - Polemik, Aufruf dagegen mit SF-"Arena", Polemik, Aufruf gegen die Pole etc. -, so ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass die nicht parteigebundenen Wähler - also die grosse Mehrheit - zu dem Punkt kommen, wo sie ihre Wahl auf die Beantwortung von drei simplen Fragen reduzieren: Wer ist glaubwürdig, nicht unsympathisch und unbefangen?

 

Täten Sie das, einfach mal so zum Spass, punkto den Regierungsratskandidaten in Baselland, wen wählten Sie?


Patric C. Friedlin, Basel


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"Der Traum von Fahrgemeinschaften wird an der menschlichen Naturscheitern"

Basler Zeitung
vom 21. November 2018
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Das Naturscheitern hat eben seine Auswirkungen auf das menschliche Wesen.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.