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"Ganz klar keine Schulden": Grüner Regierungsrats-Kandidat Isaac Reber

"Easy", grün und wirtschaftsfreundlich

Der Baselbieter Regierungsrats-Kandidat Isaac Reber lässt sich in keine Schema pressen und könnte für eine Überraschung gut sein


Von Peter Knechtli


Der Sissacher Landrat Isaac Reber spielt den grünen Part im Sturmangriff des links-ökologischen Spektrums auf die Baselbieter Regierungsmehrheit. Der 45-jährige Politiker entspricht nicht dem Prototyp eines Grünen: Er ist ein Realo, kann auch einmal bürgerliche Positionen vertreten und er hat erstaunlich erfrischenden Humor. Der Offensiv-Politiker hat Potenzial. Eine kleine Sensation gelang ihm schon auf Gemeindeebene.


Wir hätten Isaac so gern im "Isaak" getroffen. Der Ort wäre in doppelter Hinsicht auf der Hand gelegen: Isaac Reber, diplomierter Geograf mit ETH-Nachdiplomstudium als Raumplaner, arbeitet gleich nebenan im Basler Baudepartement. Er ist dort Geschäftsführer der Projektorganisation "Logis Bâle", welche das Ziel verfolgt, innerhalb von zehn Jahren 5'000 zusätzliche Wohnungen zu realiseren. Doch er schlug einen diskreteren Ort in der Nähe der Schifflände vor. Auf dem Weg dorthin beobachten wir ihn äusserlich: In eleganter anthrazitfarbener Kleidung, da ein Fototermin ansteht, schreitet er den Rheinsprung hinab. Beide Hände stecken in den Hosensäcken und bei jedem Schritt wippt sein Oberkörper rhythmisch nach vorn. Nur die "Brissago" im Mund und den Muni an der Leine fehlen noch. Der in der Emmentaler Gemeinde Schangnau heimatberechtigte Politiker wirkt jetzt unternehmenslustig und auf eine Weise so, als hätte er eben ein gutes Geschäft gemacht.

BüZa-Leistungsausweis "nicht so gut"

Jetzt will der 45-jährige Vater von zwei Töchtern im Alter von 15 und 17 Jahren in die Baselbieter Regierung. In der fünfköpfigen Exekutive, die von vier bürgerlichen Mitgliedern der "bürgerlichen Zusammenarbeit" (BüZa) klar dominiert wird, ortet er ein "Führungsdefizit" und einen "Leistungsausweis, der nicht so gut ist". Als Beispiel nennt er die blamable Vorstellung der Exekutive bei der Entwicklung des wichtigen kantonalen "Richtplans", der sowohl in seiner ersten wie in seiner zweiten Fassung durch alle Parteien und Organisationen hindurch in der Luft zerzaust wurde. "Der Kanton verweigert seine koordinierende Rolle gegenüber den Gemeinden", nennt Reber den "Hauptkonflikt": "Da muss sich in der Regierung etwas ändern - und zwar gewaltig."

Als Kandidat der Grünen mit einem Auge auf der frei werdenden Bau- und Umweltschutzdirektion ist er überzeugt, dass er frischen - und sauberen - Wind in die Regierungsrunde brächte. "Ich bin vom Typ her fähig und in der Lage, mit den Leuten zu verhandeln und schliesslich Lösungen zu finden. Und ich bin gewillt, mich für die Gemeinschaft zu engagieren." Der "offensive Grüne" (Reber über Reber) ist weit davon entfernt, bloss als Stimmensammler für die drei sozialdemokratischen Bewerbungen in der rot-grünen Allianz anzutreten: "Wenn ich kandidiere, dann nur, wenn ich mir ernsthaft eine Chance ausrechne. Ich werde auch einen persönlichen Wahlkampf führen, sehe einen Platz für grüne Politik in der Kantonsregierung und kann mir vorstellen, dass die Zeit dafür reif ist."

Politische Couleur: Frühlingsgrün

Reber könnte ein Überraschungskandidat sein, der jedenfalls nicht unterschätzt werden sollte. Er hat konzeptionelle Vorstellungen und er gibt sie in Diskussionen nicht kampflos preis. Seine Argumente sind sachlich, seine Sätze eher kurz, aber klar formuliert. Immer wieder dringt - eher ungewöhnlich für einen ambitionierten Politiker - Schalk und schallendes Lachen durch, wenn seine Positionen erklärt.

Der Bewohner eines Doppeleinfamilienhauses auf verdichteten 149 Quadratmetern Areal ist weder der verbissene Ehrgeizling, der bei Niederlagen körperliche Symptome entwickelt, noch ist er der Fundamental-Ideologe. Viel eher sieht er sich, was ihm auch in der landrätlichen Bau- und Planungskommission ("dort finde ich gutes Gehör") immer wieder gelinge, als "Brückenbauer zwischen den Lagern" zu wirken. Im Streit um eine neue Motorfahrzeug-Prüfstation in Bubendorf, welche Regierung "am Parlament vorbei" schmuggeln wollte, zog er mit SVP, FDP, CVP und SP an einem Strick. Reber ist ein Grüner, vielleicht präziser: Ein Frühlingsgrüner. Oft im Gemüsegarten als Selbstversorger? "Nein", lacht er, "Gärten schaue ich lieber an". Aber er kauft biologisch und im Dorf ein, besteigt zur Ertüchtigung wöchentlich die Sissacherfluh, teilt Berufs- und Hausarbeit mit seiner Frau. Er besitzt kein eigenes Auto und nutzt "Mobilitiy" und bekennt stille Leidenschaft: "Wenn ein Auto, dann ein Alfa Giulia."

Was er an Vorstellungen vorlegt, hat viel gemeinsam mit ökoliberalem Gedankengut. "Man kann mich nicht leicht in die rot-grüne Ecke stellen", will er festgehalten haben und später sagt er es noch deutlicher, was noch vor nicht allzu langer Zeit verdächtig gewesen wäre: "Ich bin wirtschaftsfreundlich." Offen bekennt er sich zu einer "fortschrittlichen und prosperierenden Region". Dazu aber, vertieft er, brauche es "auch eine prosperierende Wirtschaft - aber eine, die keine Altlasten produziert, sondern mit Techniken der Zukunft arbeitet". Gen- und Nanotechnologie empfindet der grüne Kandidat nicht als Bedrohung, präzisiert aber: "Gut sind jene, die nicht nur die Techniken kennen, sondern auch mit den Risiken umgehen können." Finanzpolitisch entscheide er "häufig konservativ", denn: "Nachhaltigkeit gilt für mich auch in der Finanzpolitik. Das heisst ganz klar: Keine Schulden."

"Rot-grüner Flügel des Turnvereins"

Isaac Reber, in Basel geboren und in Sissach aufgewachsen, tritt als Aussenseiter an. Doch zumindest ein Achtungserfolg ist ihm zuzutrauen, denn es wäre nicht das erste Mal, dass er für eine Überraschung sorgt: 1996 trat er für die offene Plattform "Stächpalme" als Sissacher Gemeinderat an - und gewann auf Anhieb einen Sitz - zulasten der SVP. Als erster grüner Gemeinderat des Oberbaselbiets führte er das schwer defizitäre Abfallwesen in die schwarzen Zahlen. Heute ist die fortschrittliche Lokal-Gruppierung ohne Programm und Strukturen (Reber scherzhaft: "der rot-grüne Flügel des Turnvereins") mit drei von sieben Gemeinderatssitzen und fünf von 15 Gemeindekommissionssitzen die stärkste Kraft in Sissach.

Im Jahr 2001 rückte er in den Landrat nach und holte bei den regulären Wahlen von 2003 das beste Ergebnis aller Baselbieter Grünen. Seine nach aussen wahrnehmbare Erfolgsbilanz im Landrat ist durchschnittlich. "Ich mache fast keine Vorstösse, weil ich mich nicht als Verwaltungsbeschäftiger sehe", sagt er nach einigem Überlegen auf die Frage, wo er Akzente habe setzen können. Seine Wirkung sieht er eher in erfolgreichen Anträgen in Kommission und Parlament. Immerhin überwies der Landrat sein Postulat für eine urwaldfreundliche kantonale Politik. Auch sei ein Gesamtenergiekonzept als Planungsbasis zur Sanierung des Bruderholzspitals ebenso auf seine Anregung zurückzuführen wie der Auftrag an die Regierung, im Konzept "Räumliche Entwicklung" den Langsamverkehr mit zu berücksichtigen.

Für Beitragsprimat und Kanton Nordwestschweiz

Teils recht kantig sind seine Aussagen zur kantonalen Politik: So setzt er sich über die verbreitete ideologische Norm hinweg, indem er das Beitragsprimat für die staatlichen Pensionskassen als transparenter und flexibler begrüsst und gleich eine Zusammenlegung der Kassen beider Basel in die Diskussion einbringt. Eine Wiedervereinigung beiden Basel ("das wäre der Zustand vor 1833") lehnt er ab, viel eher könnte er sich im Rahmen einer Gebietsreform mit einem Kanton Nordwestschweiz anfreunden. Die regionale Zusammenarbeit am Juranordfuss müsse "viel aktiver werden" - beispielsweise in der Gesundheitspolitik: "In der Nordwestschweiz könnte man bei intensiv koordinierter Zusammenarbeit ein Spital einsparen." Ebenso plädiert Reber für eine gemeinsame Universität, die exzellent sei und doch zahlbar. Nötig sei aber ein verstärktes Standort-Lobbying und die Akquisition von mehr Bundesmitteln für die Region.

Nicht zufrieden ist Reber mit dem Angebot an öffentlichem Verkehr. In allen Haupttälern fordert er einen Viertelstunden-Takt, in Basel-Stadt einen Quantensprung in der Zentrumserschliessung durch eine Ringlinie von Basel SBB über den Bahnhof Sankt Johann zum Badischen Bahnhof: Langfristig soll das S-Bahn-Netz "das Rückgrat einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung" werden. In der Frage, ob das "Läufelfingerli" auf Schienen dem Bus weichen soll, zeigt Reber eine differenzierte Meinung: "Bei einer reinen Sparübung mache ich nicht mit." Die Umstellung auf Bus habe nur dann seine Unterstützung, wenn ein "vollwertiges Angebot" offeriert werde: "OeV-Angebote, die keinen vollwertigen Ersatz zu privaten Verkehrsmitteln darstellen, sind untauglich."

"Chabis" - unpolitisch

Isaac Reber hat von allen neun Regierungsrats-Kandidierenden am meisten Überraschungs-Potenzial. Seinen Wahlkampf will "Isi", wie ihn seine Freunde nennen, auch "easy" und mit Spass führen, "aber eine Spur seriöser": Vor den letzten Landratswahlen zeigte er auf seiner Webseite (www.isaacreber.ch) einen tanzenden Bären. Der soll im neuen Online-Auftritt Pause machen. Doch ein Lieblings-Rezept ("da wird der Winter zum Sommer"), überliefert von einer Tante und nicht als politisches Programm gedacht, soll auch künftig den Web-Auftritt von Regierungsratskandidat Isaac Reber auflockern: "Indischer Chabis".

30. Oktober 2006

Weiterführende Links:



 Ihre Meinung zu diesem Artikel
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"ich wünsche 'isi' eine erfolgreiche wahl"

ich kenne isaac reber wenig, freue mich aber, dass er gut im wind steht. es ist auf jeden fall klar, dass engagierte, nicht abgehobene, reale politiker , die zu echten visionen fähig sind und praktische (überlebens)erfahrung mitbringen, in liestal zwingend von nöten sind. zu hoffen ist nur, dass sie ihn dort nicht allzuschnell verheizen, da es einigen an eben diesen prädikaten fehlt, und keine positive stadt- und politikentwicklung stattfindet. ich wünsche "isi" viel kraft und durchsetzung und eine erfolgreiche wahl.


thomas tschopp, ziefen



"Reber hätte eine Chance verdient"

r das bisher total bürgerlich beherrschte Baselbiet wäre es in der Tat gut, wenn Isaac Reber in die Regierung gewählt würde. Ob der zupackende Mann dort einiges bewegen könnte? Eine Chance hätte Isaac Reber verdient, um bürgerlichen Mief, der sich jahrzehntelang in Liestal staute, auszulüften. Ist es heute nicht so etwas wie "Lifstyle" geworden: Man wählt rot/grün, um das schlechte Gewissen zu beruhigen, und fährt munter mit dem 4x4-Offroader zur Wahlversammlung der Grünen, um ergriffen Isaac Reber zuzuhören?


Eric Cerf, Basel



"Wer ist glaubwürdig, nicht unsympathisch und unbefangen?"

Wenn man sich die von den Medien transportierten Aktivitäten der Exponenten von Bundesratsparteien vergegenwärtigt - Polemik, Aufruf dagegen mit SF-"Arena", Polemik, Aufruf gegen die Pole etc. -, so ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass die nicht parteigebundenen Wähler - also die grosse Mehrheit - zu dem Punkt kommen, wo sie ihre Wahl auf die Beantwortung von drei simplen Fragen reduzieren: Wer ist glaubwürdig, nicht unsympathisch und unbefangen?

 

Täten Sie das, einfach mal so zum Spass, punkto den Regierungsratskandidaten in Baselland, wen wählten Sie?


Patric C. Friedlin, Basel


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Coop
Aushang an der Filiale
Güterstrasse in Basel
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Kaum tagt der Baselbieter Landrat in Basel, werden sie schon übermütig, die Baselbieter.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5), 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

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Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.