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Basler Urban-Gärtner säen Knowhow in Bratislava

Die Basler Urban-Gärtner exportieren jetzt ihr Knowhow: Die slowakischen Städte Bratislava und Zvolen profitieren von den Erfahrungen am Rheinknie.
Basel/Bratislava, 21. November 2013

Das urbane Gärtnern zieht in Europa weitere Kreise bis in die slowakischen Städte Bratislava und Zvolen – dank Basler Erfahrungen: Mitglieder des Vereins "Urban Agriculture Basel" (UABS) reisten kürzlich für zwei Tage in beide Städte, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Zur Zusammenarbeit eingeladen wurden sie von "Zivica", der grössten slowakischen Umweltorganisation, "weil es in Europa keinen anderen vergleichbaren Verein gibt", wie UABS-Präsident Isidor Wallimann gegenüber OnlineReports erklärte.

Zum Zug als Partnerorganisation beim Aufbau einer Dachorganisation kamen die Basler, weil sie, so Wallimann, "Erfahrung im Aufbau von Gartenprojekten wie dem Gemeinschaftsgarten Landhof oder die Unigärten vorweisen konnten". Mittlerweile wird das Pilotprojekt vom Zusammenarbeitsfonds Osteuropa-Schweiz der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) während zwei Jahren mit 157'000 Euro unterstützt.

Von Basler Gartenprojekten beeindruckt

Ziel des Pilotprojektes ist es zunächst, in der Hauptstadt Bratislava und in der Kleinstadt Zvolen, die rund 200 Kilometer östlich der Hauptstadt liegt, Gemeinschaftsgärten nach dem Vorbild des "Landhofs" aufzubauen, wie Projektleiterin Petra Ďurišová auf Anfrage von OnlineReports erklärte. Aber auch ein lokaler Währungskreislauf soll eingeführt werden – nach dem Vorbild der Basler Alternativwährung "Bon-Netz-Bon". Mit dieser Währung werden sozial und ökologisch wirtschaftende Menschen, Vereinigungen, Geschäfte und Betriebe in Basel und Umgebung unterstützt.

In der Slowakei leben immer mehr Menschen in urbanen Zentren. "Wir sind überzeugt, dass es deshalb wichtig ist, dass in Städten vermehrt die eigenen Nahrungsmittel angebaut werden", erklärt Ďurišová. "Wir wollen mit der städtischen Nahrungsmittelproduktion eine grössere Unabhängigkeit erreichen und die Selbstvesorgung unterstützen."

Ďurišová und ihre Mitarbeiterinnen haben sich die urbanen Gartenprojekte in Basel bei zwei Besuchen genau angesehen. "Wir waren sehr beeindruckt von der Vielfältigkeit und der Zahl der Projekte, und wie gut diese untereinander vernetzt sind." Ihr fiel besonders auf, dass Menschen allen Alters in diese Projekte involviert sind.

Von Basel animiert

An zwei Präsentationen gaben die Basler Urban-Gärtner ihre Erfahrungen an die slowakischen Interessenten weiter. "Wir haben beispielsweise erklärt, wie wichtig die regelmässige Präsenz einer verantwortlichen – und bezahlten – Fachperson in einem Gemeinschaftsgarten ist", schildert UABS-Kopräsident Bastiaan Frich (Bild, vorne links beim Referieren) nach seiner Rückkehr aus der Slowakei.

Die Besuche der slowakischen Interessenten verfehlten ihre Wirkung nicht. Inzwischen sind drei Gemeinschaftsgärten entstanden – zwei in der Hauptstadt Bratislawa, einer in Zvolen. In der Aufbauphase werden die Gärten vom Verein Zivica betreut, anschliessend sollen Quartierbewohner sie in Eigenverantwortung übernehmen.




Weiterführende Links:
- Basels erster Gemeinschaftsgarten ist eröffnet
- Pläne für urbane Landwirtschaft auf "Dreispitz"-Dach
- Bürgerinitiative gegründet: Basel soll Green City werden
- Mobile Gemüsebeete kurvten durch Basels Strassen
- Eine weitere Bürgerinitiative will Basel begrünen
- Unterstützung für Gemeinschaftsgärten im Grossen Rat
- Landhof-Neugestaltung: Winterthurer Kreative Sieger
- Private "Stadtgärtner" werden zur gesellschaftlichen Kraft
- Ein Maisfeld am Aeschengraben, Tomatenbeete auf dem Landhof-Areal
- Bienenstöcke im Finanzzentrum, Hennen im Hinterhof
- Die Stadt-Bauern kommen: Fische und Gemüse auf dem Flachdach
- In Downtown Toronto gackern konspirativ die Hühner
- Apfel- und Kirschbäume erobern die Stadtpärke Torontos


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RückSpiegel


Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die sda. und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

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"Skannen Sie mit Ihren Smartphone den QR-Code, ..."

Basilea Info
Kapo Basel-Stadt
6/2018
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Nicht alle cönnen skannen.

In einem Satz


• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.