© Foto by Musée Fabre, Montpellier Agglomération / Frédéric Jaulmes
"Republikaner von ruraler Herkunft": Courbet-Werk "La Rencontre (Bonjour Monsieur Courbet)"

Der Künstler als Produzent, Kreator und Selbstvermarkter: Gustave Courbet

Zwei Ausstellungen in Genf und Basel zeigen das Werk des französischen Begründers des Realismus


Von Aurel Schmidt


Ach, der Ursprung der Welt! Dass "L'Origine du monde", das skandalumwitterte Werk des Malers Gustave Courbet, soviel Aufsehen erregt, ist ärgerlich, weil es ablenkt von soviel anderem, das es über den Künstler zu sagen gäbe. Aber ohne Events, Highlights, Rankings scheint es nicht zu gehen, das ist die höchste Stufe, die das Denken erreicht. Das Explizite überwiegt. Keine Möglichkeit, sich zu entziehen. Jetzt kann das Gemälde in der Fondation Beyeler im Rahmen ihrer Courbet-Ausstellung besichtigt werden.
 
Mit "Paresse et Luxure ou Le Sommeil" (1866, heute im Petit Palais in Paris), zwei nackten Frauen, eng umschlungen schlafend, hat Courbet ein Werk gemalt, das ungleich viel vibrierender ist und vieldeutiger. "Le Sommeil" war übrigens ein Auftragswerk, das die gleiche Person bestellt hatte wie "L'Origine du monde", nämlich der türkische Diplomat Khalil-Bey, der gewusst zu haben scheint, an wen er sich wenden musste. Er war wahrscheinlich der erste Moslem, der sich für europäische Kunst interessiert hat.

Gustave Courbet wurde 1819 in Ornans in der Franche-Comté, zwischen dem Val de Travers und Besançon, geboren und ist 1877 in La Tour-de-Peilz am Genfersee gestorben, im Schweizer Exil. Auf die Umstände kommen wir noch.

"Realismus heisst, sich an das halten,
was da ist, nicht das, was man denkt."




Courbets Name ist auf das Engste mit der Stilrichtung des Realismus verbunden, mit dem der Kunstaufstand einer neuen Generation verbunden war. Realismus heisst: Sich halten an das, was da ist, nicht was sich der Künstler im Elfenbeinturm seines Ateliers ausdenkt. Schnell trocknende Farben hatten die Maler in Freie gelockt, was auch die Motivwahl beeinflusste. Schluss mit den antiken Idealen eines Emile Bouguereau, der dem bourgeoisen Publikum Nymphen und Harems-Sklavinnen zum Delektieren anbot, meistens kunstvoll gemalt, bestimmt, aber völlig fern seiner Zeit mit ihrem Problemen. Heute ist Bouguereau ein Kollateralkapitel in der Kunstgeschichte – und Courbet eine Schlüsselfigur, in der sich die Tendenz der Zeit widerspiegelt.

Courbet war Republikaner, von ruraler Herkunft und beeinflusst vom Sozialismus von Joseph-Pierre Proudhon aus Besançon. Also malte er Arbeiter, die Steine für den Strassenbau zurechtklopfen ("Die Steinklopfer", zerstört) und Frauen, die Korn sieben ("Les Cribleuses de blé"), aber damit hatte es nicht sein Bewenden. Auch seine geliebte heimatliche Landschaft malte er, wie er sie sah und wie man sie heute noch sehen kann, ebenso Akte, nicht nur erotische, sondern auch schwerfällige Körper, wie es das Leben mit sich bringt, oft mit kunsthistorischen Anspielungen (Rembrandt, Ingres), nur in Courbets Zeit versetzt. Ausserdem Porträts, Jagdszenen, Blumen.

Dieser Motivkatalog verdient eine nähere Erörterung. Courbet wusste, was er wollte – und was er konnte. Aus jedem seiner Werke spricht er selbst als Künstler-Kreator und Produzent: Seht her, das bin ich! Das habe ich gemalt! Courbet war zudem ein begnadeter Selbstvermarkter, der sein Publikum kannte, das er beliefert. Das erklärt genau die Breite seiner Themen.

"Mit Provokationen und Publizität
blieb Courbet im Gespräch."




Als Promoter wusste er, worauf es ankam. Mit Broschüren und Skandalen, Provokationen und Publizität sorgte er dafür, dass er im Gespräch blieb. Als einige seiner Werke für den Salon 1855, der in die Weltausstellung integriert war, von der Jury abgelehnt wurden, liess er gleich nebenan einen Pavillon errichten, wo er die refüsierten Werke zusammen mit zahlreichen weiteren dem Publikum vorzuführte, als Privat- und Protestveranstaltung. 

Auf dem Pavillon prangte in grossen Lettern die Aufschrift "Salon du Réalisme". Sein Gönner Alfred Bruyas hatte ihn finanziert. Bruyas ist die Person in der Mitte auf dem Gemälde "La Rencontre (Bonjour Monsieur Courbet)", das in Riehen ausgestellt ist, rechts hat sich Courbet selbst wiedergegeben (Aufmacherbild oben). Der finanzielle Erfolg blieb Courbet versagt, auch deshalb, weil dem Realismus etwas Anrüchiges anhaftete, aber sein Name war in aller Munde. Darauf war es ihm angekommen.
 
So ist das mit Courbets Realismus, in dem wir ein unerschütterliches Vertrauen des Künstlers in die Welt, wie sie ist, erkennen können. Heute ist dieses Vertrauen dahin. Wir leben in einer Welt, in der alles virtuell geworden ist, weil es genau in dieser Art wahrgenommen wird. Auf die Augen konnte man sich zu Courbets Zeit noch verlassen, während das mit der Enter-Taste heute mehr als fraglich ist. Produziert werden nur noch Konfigurationen auf einem Display. Die Realität, auf die sich der Realismus bezieht, ist gepixelt. Nicht einmal der Abscheu, die Ablehnung, der Aufruhr von damals sind geblieben. In diesem Sinn haben wir viel verloren und im Verhältnis dazu wenig gewonnen.

"Das Disparate beziehungsweise die Extreme
ergeben einen neuen Sinn."




Man sieht also, was für eine Scharnierstelle Courbet in der Kunstgeschichte einnimmt. Seine Modernität liegt weniger in der Aussage als in der künstlerischen Produktion und der Künstlerpersönlichkeit. In koordinierter Parallele ist es jetzt in zwei Ausstellungen möglich, sich mit Courbets Schaffen auseinanderzusetzen – im Musée Rath in Genf und in der Fondation Beyeler in Riehen.

Bei Beyeler ist eine Auswahl seines Oeuvres zu sehen, das der Kurator Ulf Küster in thematischen Gruppen zusammengestellt hat. Kaum eines der ganz bekannten Werke ist dabei, dafür erlaubt das Gezeigte, das selbe Motiv in verschiedenen Ausführungen miteinander zu vergleichen. Dass fast alle diese Zusammenstellungen einen Haken haben, scheint wie die zugrunde liegende Absicht gewesen zu sein.

In einem Saal mit einer geschlossenen Gruppe von Selfies, von Selbstporträts Courbets, taucht plötzlich eine Landschaft auf. Was hat das zu bedeuten? In einer anderen Gruppe mit dem Thema des Puits-Noir, dem Ort im Tal der Brême nahe Ornans, wo Courbet oft gemalt hat, ist ein Frauenakt vertreten, der auf Anhieb wie ein Fremdkörper wirkt. "L‘Origine du monde" wird ebenso mit einem Blumenporträt wie mit einigen Werken konfrontiert, in denen der Künstler die Quelle der Loue abgehandelt hat, dem Fluss, der sich aus einer Felsengrotte ergiesst und das Tal bildet, in dem Ornans liegt, Courbets Heimat, mit der er zeitlebens eng verbunden war. Es ist, als wollte der Künstler etwa zu verstehen geben: Von hierher komme ich!

Neu ist das Vorgehen nicht mehr, aber die Methode fordert jedes Mal neu das Erstaunen, die Neugier, die Unruhe heraus. Das Disparate beziehungsweise die Extreme ergeben in der Zusammenführung am Ende eine neue Ebene der Erkenntnis, die für jede Person individuell ist. Es ist dies das dialektische Prinzip, bei dem aus These und Antithese ein Neues, Drittes hervorgeht, die Synthese, zum Beispiel der Realismus in seiner übergeordneten allegorischen Erweiterung wie im grossen Atelierbild Courbets, "L'Atelier réelle déterminant une phase de sept années de man vie artistique", das er 1855 in seinen "Pavillon du Réalisme" aufgenommen hatte.

Gerade dieses Werk stellt übrigens die denkbar deutlichste Gegenposition zur Malerei des oben genannten Bouguereau her und macht deutlich, dass Courbet keinen kruden Realismus im Sinn hatte, sondern es ihm auf eine Interpretation des Alltäglichen und Sichtbaren ankam. 

"Wie trist waren Courbets letzte Lebenjahre?
Das ist die Frage."




Anders geht das Musée Rath vor. Wegen der Folgen seiner Beteiligung an der Commune 1871 in Paris flüchtete Courbet in die Schweiz, wo er am 23. Juli 1873 eintraf und sich in La Tour-de-Peilz bei Vevey niederliess. Mit nur 58 Jahren starb er dort am 31. Dezember 1877. Nach der gängigen Auffassung waren seine letzten Lebensjahr trist und von Geldsorgen, Alkoholismus, Enttäuschung, Depression gezeichnet.

Dieser Ansicht widerspricht die Genfer Ausstellung entschieden. Die letzten Jahre stehen im Mittelpunkt der von Laurence Madeline kuratierten Ausstellung mit einer Übersicht von Werken aus diesen Jahren. Courbet malte und wählte dafür Schweizer Themen, zum Beispiel das Schloss Chillon und den Genfersee in verschiedenen Versionen. Er stellte aus, besuchte Ausstellungen anderer Künstler, verkehrte mit einem engen Kreis radikaler Freunde, nahm an Banketten teil, erfuhr Ehrungen, führte ein aktives Leben. Der Erlös von 50 Centimes einer Ausstellungen seiner Werke 1875 in La Tour-de-Peilz kam den Hagelopfern des Kantons Genf zugute. Courbet war also generös wie stets, was auch die Schenkung einer Büste der Helvetia, gelegentlich "La Liberté" genannt, an seinen Wohnort sowie an Martigny und Fribourg zeigt und als Dank an seine Wahlheimat zu verstehen sein sollte. Mit zahlreichen Dokumenten werden Courbets Exiljahre in der Schweiz erfasst und in ein neues Licht gestellt.

Man kann dieser Theorie viel abgewinnen, aber auch etliches entgegenstellen, wenn man nur seine Bilder genauer betrachtet, was zum Beispiel Jörg Zutter in seiner Courbet-Ausstellung 1998 im Musée Cantonal des Beaux-Arts getan hat. Die Forelle mit dem Angelhaken im Maul, die  Stillleben mit Äpfeln, die fleckig geworden sind, sprechen eine andere Sprache. Zutter hatte auch auf das Werk "Le vieil arbre dans la gorge" (1873) aus Lausanne, das jetzt in Genf vorübergehend wieder zu sehen ist, hingewiesen, um seine Annahme zu veranschaulichen. 

Zieht man schliesslich auch noch das "Grand panorama des Alpes" mit dem Grammont und den Dents du Midi (1877) aus Cleveland, das Courbet von seinem Haus "Bon-Port" in La Tour-de-Peilz aus gemalt hat, heran, was sieht man darauf? Ein Todesbild (eine wahre "nature morte"), einen verschlingenden Abgrund, ein Schwarzes Loch, nicht nur wegen des ungeeigneten Firnisses, den Courbet offenbar verwendet hat, durch den viele seiner Werke übermässig nachgedunkelt sind. 

Gustave Courbet, Ferdinand Hodler und die Dents du Midi, das ist ein weiteres Thema, das noch der Aufarbeitung harrt. Das letzte Wort über Gustave Courbet ist noch lange nicht gesprochen.

Fondation Beyeler, Riehen: Gustave Courbet. Vom 7. September bis 18. Januar 2015. Katalog 62.50 Franken. Die Buchhandelsausgabe ist im Hatje Cantz erschienen.
Begleitprogramm unter www.fondationbeyeler.ch
Musée Rath, Genève: Gustave Courbet. Les années suisses. Bis 4. Januar 2015. Katalog 65 Franken.

6. September 2014


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.