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"Kirchenasyl": Linksparteien auf dünnem Eis

Von PETER KNECHTLI

Vergangenes Wochenende, so glauben nicht wenige Zeitgenossen, habe das Schweizer Volk mit seiner deutlichen Ablehnung der SVP-Durchsetzungs-Initiative das Bewusstsein für die Bedeutung unseres Rechtsstaats geschärft. Doch wer die wochenlange Besetzung der Basler Matthäuskirche zum Schutz von sechs rechtsgültig abgewiesenen Asylbewerbern aus Gambia, Senegal, Algerien und Nigeria verfolgte, darf getrost die Frage stellen, ob die Rechts-Verbindlichkeit in diesem Staat nur jeweils beliebig für eine partikulare Seite gilt.

Es ist schon erstaunlich, wenn junge Linke und Grüne, die noch vor wenigen Tagen mit rechtsstaatlichen Gründen gegen die SVP wetterten, nun Kleinbasler Asyl-Aktivisten ihren "höchsten Respekt" zollen, die mit arrogantem Definitionsanspruch ein Kirchenasyl einfordern. Es ist befremdend, wenn die Links-Partei "Basta" von einem "Eindringen von Vertretern des Migrationsamts in die Räumlichkeiten der Matthäuskirche" spricht, wie wenn "Basta" oder Flüchtlings-Aktivisten Hausbesitzer wären oder zumindest die Verfügungsgewalt über das Gotteshaus hätten.

Dieselbe Partei spricht von der "polizeilichen Eskalation" während der gestrigen Abend-Demonstration, wie wenn es Aufgabe der staatlichen Ordnungshüter wäre, einer unbewilligten Protest-Aktion im Feierabendverkehr den roten Teppich auszulegen. Vielmehr ist es die Aufgabe der Polizei, das Recht – gegenüber welchem Adressaten auch immer – verhältnismässig durchzusetzen. Dies freilich nicht nur gegenüber asylfreundlichen Aktivisten, sondern auch gegenüber aggressiven Fussball-"Fan-Märschen".


"Das ist Durchsetzungspolitik –
nur linksrum."



D
ie Links-Parteien begeben sich auf dünnes Eis, wenn sie sich pauschal hinter die "Kirchenasyl"-Aktion stellen und sich dabei scheinheilig auf die "christliche Ethik" berufen. Dabei gehört es genauso zu dieser Ethik, Recht und Gesetz zu beachten und anzuwenden, wie wir es nach allgemeinem Konsens auch von den aufgenommenen Migranten verlangen. Wer nur von seinen politischen Gegnern rechtliche Korrektheit einfordert, das Recht für sich aber nach eigenem Gusto auslegt, macht sich unglaubwürdig.

Es ist überdies an Zynismus nicht zu überbieten, wenn die – vermutlich doch wohlbehüteten – "Wir bleiben"-Aktivisten in ihrem Communiqué zur missglückten Demo allen Ernstes behaupten, die Polizei habe auf eine still stehende Gruppe "das Feuer eröffnet". Sind die noch bei Sinnen, die solchen Stuss schreiben?

Wer schon "christliche Ethik" bemüht, sollte überdies davon Abstand nehmen, sich feige in der Anonymität zu verstecken, wie es die anonyme Aktion "Wir bleiben" tut. Schon allein die Unfähigkeit, mit Namen und Gesicht für seine Überzeugung einzustehen, zeigt doch auf, dass die Kirchenschutz-Aktivisten rechtliche oder andere Konsequenzen für ihr Handeln befürchten. Sie und das mit Pyrofackeln, Flaschen und Laserpointern hantierende Umfeld machen es jenen schwer, die sich ohne Geschrei für eine humanitäre schweizerische Asylpolitik einsetzen und auch zur Aufnahme von an Leib und Leben Bedrohten in ihrer Wohnung bereit sind, wenn der Staat an seine Grenzen stiesse.

Die anonymen "Wir bleiben"-Polterer und ihre politischen Assoziierten sind mit ihrer polarisierenden Rechthaberei drauf und dran, auch jene noch zu vergraulen, die mit den radikalen Ausländer- und -Parolen der SVP nichts anfangen können. Sie schaffen beste Voraussetzungen dafür, dass es jetzt zur sattsam bekannten gegenseitigen Schuldzuweisung kommt, die weder der Gesellschaft noch den Asylbewerbenden irgend einen Nutzen bringt.

Es lag auf der Hand, dass die SVP jetzt "ein Ende linksextremer Ausschreitungen" fordert und von "Basta", die sich seit kurzem Regierungsfähigkeit zumutet, verlangt, ihre Gesinnungsgenossen "zur Räson" zu bringen. Die Forderung ist pikanterweise nicht unverständlich: Weil "Wir bleiben", "Basta" und die Grünen inakzeptable Durchsetzungs-Politik betreiben – nur linksrum.

4. März 2016
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"Von 'Wir bleiben' belästigt und diffamiert"

In das Horn der Aktivisten "Wir bleiben" bläst auch der Kirchenbote in seinem Leitartikel: Acht Asylbewerber verhaftet: Migrationsamt kontrolliert Kirche! Franz Osswald berichtet reisserisch und moralisierend einseitig über die Personenkontrollen und stellt dies im Titel und der Einleitung als Angriff auf die Kirche dar. Dabei geht er mit keinem Wort auf die Aktivisten selber ein, obschon diese wohl bekannt sind, wie das Titelbild zeigt.

Fakt ist, ein Asylbewerber ist ab dem Punkt keiner mehr, wo der Asylantrag rechtskräftig abgelehnt wurde. Somit wurde kein Asylbewerber verhaftet, sondern Menschen, die sich dem Rechtsspruch nicht beugen wollen oder einfache Hausfriedensbruch begangen haben. Wer wegen seinem Auto im Halteverbot gebüsst wird, sollte nicht wütig, verzweifelt und enttäuscht sein, sondern sich über sein Fehlverhalten Gedanken machen.

Die paar anonymen "Aktivisten" sind noch lange nicht die Kirchgemeinde!

Ich bin als Christ für eine offene und gerechte Asylpolitik. Wer verfolgt wird und dies glaubhaft machen kann, hat das Recht auf Asyl. Vergleiche mit versteckten Juden während des Naziregimes taugen da ebenso wenig, wie die Forderung nach Dialog und Mediation. Wenn es der Gruppe "Wir bleiben" mit ihrer politischen Aktion ernst ist, sucht diese den Dialog mit der Kirche und der Kirchgemeinde, versteckt sich nicht in der Anonymität oder spielt sich mit hinterhältigen und verleumderischen Sprayaktionen als moralisch überlegen auf.

Ich fühle mich als Christ von dieser Gruppe belästigt und diffamiert. Wer sein Gesicht nicht zeigen will, andere Menschen verurteilt und sich als Hüter der Moral aufspielt, benimmt sich pharisäisch und widerspricht der Lehre der Liebe durch Christus. "Wir bleiben" soll sich schämen!


Daniel Kobell, Basel



"Legt das Parteibuch beiseite"

Herzlichen Dank, Peter Knechtli, für diese objektive und differenzierte Betrachtung! Sie drückt genau diese Gedanken aus, die ich mir seit gestern zu diesem Thema gemacht habe. Zudem, liebe PolitikerInnen von links bis rechts: Wäre es nicht an der Zeit, das Parteibuch beiseite zu legen und mit gesundem Menschenverstand Situationen einzuschätzen? Vieles könnte ohne die unüberlegte Parolendrescherei viel einfacher, pragmatischer und vor allem gemeinsam gelöst werden.


Daniel Jenny, Muttenz



"Zynische Gleichsetzung"

Erstens: Meine Befürchtung ist, dass wenn alle Bereiche der Geltung immer und unbedingt hinter das Recht egal welcher Stufe zurückzutreten haben (man spricht ja in dieser Beziehung oft von "Freiräumen" und hat von diesen in der Regel ein sehr verkürztes Verständnis im Sinne von rechtsfreiem Raum), unsere Freiheit und Kreativität absterben, jede Entfaltung, jeder Aufbruch zu Neuem, neuen Formen des Miteinanders, anderem Denken dieses Miteinanders usw., bedroht und erstickt werden, eben keinen Raum mehr haben.

Zweitens: Wer eine Geringachtung des Rechts seitens der äussersten Rechten (Durchsetzungsinitiative usw.) und dieser Aktivisten gleichsetzt, verkennt, dass hier der Schutz der Menscherechte eingedämmt werden soll, dort aber für einen ausgedehnteren Schutz gekämpft wird. Eine solche Gleichsetzung wäre zynisch.


Matthias Bertschinger, Nunningen



"So viele gefrorene Herzen"

So viel tranige Selbstgerechtigkeit, so viele selbsternannte Pistoleros, so viele gefrorene Herzen. Und das im Antlitz so vieler Flüchtlinge, solchen Elends, derart ausgehöhlter Asyl- und Ausländergesetze. Polizei in der Kirche? Festung Europa vor unserer Haustür? Eine Schande für Basel.


Beat Leuthardt, Basel



"Vielleicht hat Anarchie eine Chance?"

... Ja schon, lieber Peter Knechtli. Aber wo die Bürokratie angesichts des Ausmasses an menschlichen Leids überfordert ist, hat vielleicht die Anarchie eine Chance.


Beatrice Alder, Basel



"Kaum treffender"

Treffender kann man es nicht mehr kommentieren!


Dieter Stumpf, Basel



"Kirchenbesetzer sollten Bibel lesen"

Wenn diese Kirchenbesetzer (und unbewilligt demonstrierenden) von christlicher Nächstenliebe und Kirchenasyl sprechen, dann sollten die ganz einfach mal ein bisschen (mehr) in der Bibel lesen. Denn in Daniel 11, 34 steht u.a. "... viele werden sich zu ihnen (den echten Asylanten) tun BETRÜGLICH ..." – Das heisst unechte Flüchtlinge sind BETRÜGER. Dazu ergänzend in Matth. 24, 12: "... darob wird die Liebe in vielen erkalten ...". Wollen wir wirklich die grundsätzlich vorhandene Hilfsbereitschaft zu ECHTEN Flüchtlingen erkalten lassen?
 
Das müssten diese sich vermummenden "Asyllieblinge" mal sehr vertieft und gründlich überlegen.


Bernhard Bosshart, Basel



"Wasser auf die Mühlen der Rechtsnationalen"

Als vehementer Kämpfer gegen die Durchsetzungsinitiative und die permanenten Angriffe von rechts gegen unsere Institutionen und den liberalen Rechtsstaat beglückwünsche ich Peter Knechtli zu diesem Kommentar, übrigens auch Nicolas Drechsler zu seinem Kommentar in der heutigen BZ Basel. Illegal Anwesende für solche Aktionen zu missbrauchen, aber selber in der Anonymität zu bleiben, ist Wasser auf die Mühlen der Rechtsnationalen und schadet dem Rechtsfrieden.


Claude Janiak, Ständerat, Binningen



"Schäbige Polit-Kultur"

Ich bin allen Mitmenschen dankbar, die sich – speziell in unserem Kanton und darüber hinaus – politisch engagieren und mit ihrem Engagement dafür kämpfen, dass Recht erlangt, wer Recht hat und zu diesem Zweck bereit sind, sich über alle Massen einzusetzen und sich zu exponieren.

Die Ereignisse um die Matthäuskirche sind meines Erachtens exemplarisch für die in unserem Kanton herrschende (erlauben Sie den Ausdruck: schäbige) Polit-Kultur.

Was die im linken politischen Lager beheimateten Exponenten als gewählte Vertreter unseres Kantons von sich geben, macht nachdenklich – oder "sauer".

Ich danke all jenen, die sich bereit erklären, dagegen anzukämpfen: Ich  meinerseits sehe mich (als früherer Verfassungsrat) nicht in der Lage, mich aktuell als Grossrat portieren zu lassen.


Markus W. Stadlin, Anwalt, Bettingen



"Linksparteien tragen Schuld"

Das Traurigste an dieser verfehlten linken Politik ist doch, dass Leute verführt werden, sich – sogar handgreiflich – ausgerechnet für jene einzusetzen, die tatsächlich die grössten Feinde einer humanen Flüchtlingspolitik sind. Jene nämlich, welche die Pflichten, die auch echte Flüchtlinge haben, missachten und die Gastfreundschaft mit Füssen treten. Jene, die noch nicht mal "echte" Flüchtlinge sind, sondern sich als solche ausgeben; die sogar ihre Identifikations-Dokumente vernichten, um sich als Staatsbürger eines Landes im Krieg auszugeben. Es ist einer der tatsächliche Verbrecher an der Menschlichkeit, wenn er mit Lug und Trug einem echten Flüchtling den Platz streitig machen will.

Wenn die SVP auch das gesunde Augenmass verloren hat – diese Linksparteien haben es längst auch; ja –, letztlich tragen sie mit ihrer Haltung die Schuld an der zunehmenden Ablehnung von Ausländern und Flüchtlingen.


Peter Waldner, Basel


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"Ein Angriff, der im Sande verstrandet."

Schweizer Fernsehen
Fussballkommentar
FC Basel-FC St. Gallen
2. Juni 2017
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Ein Satz, der im Strand vergandet.

RückSpiegel


Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, die formulierte Gesetzesinitiative "zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes" für rechtsgültig zu erklären.

Massimo Di Nucci übernimmt am 1. Juni die Leitung des Basler Zivilstandsamtes und folgt damit auf Mirjam Cattin, die Ende Mai in den Ruhestand tritt.

Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.