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"Begegnung kein Zufall": Neu gepfästerter Basel Münsterplatz

Wie eine Million Pflastersteine dem Basler Münsterplatz Majestät verleihen

Die Veredelung des Münsterhügels ist weitgehend abgeschlossen, es fehlen noch Restbereiche


Von Peter Knechtli


Nie in seiner mehrhundertjährigen Geschichte präsentierten sich der Basler Münsterplatz und seine nähere Umgebung so edel wie heute. In einem mehrere Jahre dauernden Projekt haben Basler Pflästerer mehr als eine Million Wackensteine in Handarbeit in den Platz und seine angrenzenden Gassen gelegt – und damit ein unvergleichliches Bijou geschaffen.


Das Bild ist neu: Bietet sich im Frühling dank wärmender Sonnenstrahlen die erste Gelegenheit, lassen sich in Pausen oder über Mittag mitten auf dem Basler Münsterplatz Schülerinnen und Schüler nieder. Sie hocken in Gruppen im Schneidersitz, trinken ihre Limonade, lösen Aufgaben, oder sie legen sich hin als wäre die Unterlage Strand-Sand. Dabei sind es Pflastersteine.

Immer wieder sind auf dem Platz auch gleichzeitig mehrere Grüppchen von  Menschen zu beobachten, die sich über irgend etwas unterhalten – vielleicht über die Geschäfte im Grossen Rat, vielleicht über die Börsenkurs-Entwicklung oder die bevorstehenden Wahlen.

Im Sommer bietet sich während eines guten Monats das Open air-Cinema an. Wenn dessen Verpflegungsstände unter dem Kastanienhain des Kleinen Münsterplatzes geräumt sind, beleben Pétanque-Spieler mit ihren klirrenden Kugeln oder spielende Kinder den Kiesplatz. Holzbänke bieten Ort für eine kleine Rast, einen Schwatz oder auch mal für ein Mittagsschläfchen. Selbst in der milden Herbstsonne wie in den vergangenen Wochen lädt der Münsterplatz dazu ein, die letzten wärmenden Strahlen zu geniessen.

2008 begann die Sisiphus-Arbeit

Dass sich hier Menschen begegnen und begegnen wollen, ist kein Zufall: Bis auf wenige Teilbereiche ist der Münsterhügel neu gepflästert. Seit Beginn der Arbeiten am Rheinsprung im Jahr 2008 haben Fachleute des beauftragten Konsortiums mehr als eine Million Flusskieselsteine zu einem riesigen Teppich verarbeitet. Zeile um Zeile. Stein für Stein. Jeder einzeln ausgewählt oder auf die erforderliche Grösse zurecht gehauen. Wie ein Glockenspiel klang es, wenn die Pflästerer in Gruppen bis zwanzig Arbeitern entlang der an Eisenstangen befestigten Schnüren gruppenweise die Steine in den Mörtel und Sand einpassten.

Wir treffen den Architekten Gaetano Castiello vom Basler Planungsamt (Mitte), Projekteiter Manuel Eggenberger vom Tiefbauamt (links) und Victor Pensa (rechts), der das gleichnamige Strassenbau- und Pflästerungsunternehmen in vierter Generation führt, zum Ortstermin. Nach Abschluss der Arbeiten auf dem Münsterplatz sagen sie: "Es war eine Sisyphus-Arbeit" (Eggenschwiler), "eine Millimeter-Arbeit" (Castiello), "eine Präzisions-Arbeit" (Pensa).

Nur an einem kleinen Ort musste leicht nachgebessert werden: Beim Eingang zum Münster. Besucher trugen Wasser ins Gotteshaus, weil zuviel Nass in den Fugen haften blieb.

Eine Art Gebirgslandschaft

Wer nur schon wenige Quadratmeter Gartenplatten verlegt hat, weiss, wie heikel die Bestimmung von Neigungswinkel und Eckengestaltung ist. Unendlich komplexer ist die Pflästerung eines 6'000 Quadratmeter grossen Platzes, wenn die Ansprüche der Nutzer, der Infrastruktur und der Entwässerung perfekt erfüllt werden sollen. Handwerklich besonders anspruchsvoll sind Bereiche, in denen die Steinreihen die Richtung ändern und deshalb konisch angelegt werden müssen (Bild).

Was dem flüchtigen Betrachter als glattes Stein-Meer erscheint, ist in Wirklichkeit eine Art Gebirgslandschaft, die erst einmal dafür sorgt, dass das Regenwasser an all ihren Flanken in Rinnen und Dolen und nicht in Hauseingänge fliesst. "Das nötige Gefälle wird schon im Unterbau vorgegeben. Wir erhalten Detailausführungs- und Absteckungspläne mit Höhenlinien und Höhencodes und setzen diese Pläne praktisch um", beschreibt Technik-Leiter Pensa.

Wackensteine als Bedingung des Denkmalschutzes

Vorsicht war vor allem im unmittelbaren Bereich vor dem Münster geboten, unter dem es von Skeletten wimmelt, da sich dort in Urzeiten – noch vor dem Erdbeben von 1356 – ein Friedhof befand. Es wurde möglichst wenig tief gegraben, denn "wenn der Knochen eines Fingers zum Vorschein kommt, dann müssen wir das gesamte Skelett freilegen" (Castiello). So bleiben archäologische Bestände, die sich unter dem Platz befinden, am besten geschützt.

Architektonisch waren die Gestaltungs-Möglichkeiten beschränkt, da es sich beim Münsterplatz um ein nationales Kulturdenkmal handelt. So machte der Denkmalschutz beispielsweise zur Vorgabe, dass traditionelle Wackensteine aus dem Rhein (Bild) verwendet werden mussten – Steine, die über Gletscher, Seen und Flüsse ans Rheinknie geschwemmt und zur Verarbeitung als Strassenbelag gespalten wurden. Damit soll eine Annäherung an historische Boden-Beschaffenheit erreicht werden: Schon im späten 14. Jahrhundert war der Münsterplatz gepflastert.

Bis 2007 eine asphaltierte Strasse

Gleichzeitig war aber auch eine multifunktionale Bauweise angesagt, die behindertengerecht und für Fussgänger rutschfest ist und auch den Ansprüchen des Fahrrad-Verkehrs entspricht, da eine nationale Veloroute über den Platz führt. Im eigenen Interesse: Käme es zu einem Unfall durch Ausrutschen, haftet bei unsachgemässer Ausführung der Kanton.

Autofrei ist der Münsterplatz erst seit 2007. Zuvor führte eine Asphaltpiste (Archivbild unten) für den Autoverkehr mit Tempo 50 über den Platz, die schon 1871 die Rittergasse mit der Augustinergasse verband, weil die von Pferden gezogenen lärmigen Kutschen und Fuhrwerke den Unterricht an den benachbarten Schulen störten.

Davon ist jetzt nichts mehr zu sehen ausser einem Band flach geschliffener Steine auf stärker befestigtem Sickerbeton, auf dem – etwa zum Aufbau des Open air-Cinemas oder der Herbstmesse – auch 40 Tonnen-Fahrzeuge zirkulieren können, ohne Schaden anzurichten. "Es kann immer mal einen Riss in den Boden geben, aber der frisst kein Heu", schildert Victor Pensa augenzwinkernd die Widerstandsfähigkeit der Pflästerung im Strassenbereich.

Der bescheidene fahrende Verkehr muss hier offiziell Schritt-Tempo einhalten und den Fussgängern Vortritt gewähren, die sich mit Vorliebe auf der bequemer begehbaren, geschliffenen Fahrbahn bewegen.

Diskrete Infrastruktur-Anschlüsse

Damit die verschiedenen Anspruchsgruppen zufriedenstellend bedient werden konnten, pröbelten die Fachleute schon ganz zu Beginn der Arbeiten im Werkhof mit der Fachstelle für behindertengerechtes Bauen, Pro Infirmis, Pro Velo und der Denkmalpflege an Stein-Mustern (Castiello: "Wir probierten alles Schöne und Wüste aus") und Oberflächenstrukturen, bis Einigkeit herrschte.

Die Neugestaltung des Platzes nutzten die Planer auch, um sogenannte "Medienpunkte" – Infrastruktur-Anschlüsse für Strom, Wasser, Kanalisation und Telekommunikation – einzubauen, die die früheren "fliegenden Leitungen" und den Schlammfang ersetzten und heute kaum mehr sichtbar sind.

"Baslerstab-Leuchten" mit angenehmem Licht

Wer von der Plattform des Münsters auf den Platz hinunter schaut, erkennt innerhalb des nicht bloss gesandeten, am traditionellen Handwerk orientierten Kernbereichs ein mit Mörtel fixiertes Wegnetz aus geschliffenen ("geflammten") Steinen, das für Rollstuhlfahrende, Fussgänger oder selbst für Frauen in High Heels vorgesehen ist. Der nur gesandet gepflästerte Teil des Platzes ist weniger angenehm zu begehen. Diese Bauweise erfordert laut Pensa "einen gewissen Unterhalt", weil die Fugen ausgeschwemmt werden: "In einem bis zwei Jahren muss jeweils nachgesandet werden."

Schon etwas näher hinsehen muss, wer weitere interessante Details erkennen will. So wurde die zuvor düstere Beleuchtung durch eine Illumination ersetzt, die "tiefer in den Platz hinein leuchtet und sehr angenehm wirkt" (Castiello). Ausserdem zeigen sich die Leuchten in der Form eines waagrechten Baslerstabs (Bild). Zu erkennen ist auch der Standort eines römischen Brunnens oder das erneuerte Fundament der traditionellen Weihnachtstanne.

Verspätung bei Verbindungsgassen

Noch nicht frisch gepflästert sind die Verbindungs-Gassen vom Münsterhügel in die Talstadt: der Münsterberg, der Stapfelberg und der Schlüsselberg (Bild), der sich in einem erbärmlichen Zustand befindet – was Grossräte ebenso wie Anwohner mit einiger Ungeduld registrieren.

Es gibt dafür zwei Gründe. Einerseits müssen die veralteten Kanalisations- und Werkleitungen an beiden Standorten erneuert werden, was mit der Neugestaltung abgestimmt werden muss.

"Die Erneuerung der Leitungen beginnt im Januar 2017", sagte Baudirektor Hans-Peter Wessels zu OnlineReports. "Bis zur Herbstmesse 2017 sollen die Arbeiten am Münsterberg inklusive der Pflästerung abgeschlossen sein." Der Leitungsbau am Schlüssel- und Stapfelberg sei hingegen "komplexer und dauert bis Mitte 2018". Diese beiden mit sich verbundenen Gassen werden laut Wessels "voraussichtlich im Herbst 2018 fertig" sein.

Beschränkung auf Randpflästerung

Der andere Grund: In einem späten Stadium entstand eine Kontroverse über die Belags-Art dieser beiden steilen Verkehrswege. Das Departement hatte als Fortsetzung des Münsterplatzes erst eine durchgehende Pflästerung durch Wackensteine geplant. Dagegen erhob sich Widerstand.

Erst im vergangenen Juni forderte der Quartierverein "Lääbe in der Innerstadt" Wessels auf, die beiden Wege mit einer Randpflästerung und einem Asphaltband in der Mitte zu gestalten. Im Winter, so die Begründung herrsche auf den Pflastersteinen Rutschgefahr. Auch andere Organisationen wie das Behinderten-Forum hatten diese Ausführung verlangt.

Quartierverein setzte sich durch

Wahlkämpfer Wessels ist auf die Forderung eingestiegen. Auch wenn geschliffene Wackensteine die Normen für behindertengerechtes Bauen erfüllten, sei das Anliegen aus der Bevölkerung "unseres Erachtens berechtigt". Folglich werden Münsterberg und Schlüsselberg wie bereits die Rittergasse, die Augustinergasse, die Martinsgasse oder der Spalenberg mit einer Stein/Asphalt-Kombination belegt.

So dürften alle auf ihre Art glücklich werden über einen Platz, der auf gepflegte Weise den Reichtum Basels spiegelt und dieser eng gebauten Stadt Grosszügigkeit und Majestät verleiht.

18. Oktober 2016


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"Dank an alle Beteiligten"

Ich kann Peter Knechtli nur zustimmen, der Münsterplatz ist wirklich ein Bijou geworden. Zudem möchte ich mich als Vater eines Sohnes im Rollstuhl herzlich bei allen Beteiligten bedanken, dass sie viel Mühe, Überstunden, Lärmtoleranz, Nerven und politischen Willen investiert haben um den Platz rollstuhlgängig zu machen. Eine riesige Erleichterung und Freude für alle Betroffenen.


Luca Piali, Basel



"Ein Meisterwerk städtischer Souveränität"

Tatsächlich. Ich bin beeindruckt. Der Münsterplatz erstrahlt als gepflastertes Meisterwerk städtischer Souveränität und erfüllt aktuelle Funktionalitäten ohne ästhetische Abstriche. Respekt für das gestalterische Selbstbewusstsein. Ich schöpfe späte Hoffnung für unseren Stadtraum. (Über die Zugangswege schweigen wir mal.)


Jost Müller, Basel


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"Pro Einwohner kam es 2016 zu 110,1 Delikten."

Basler Zeitung
vom 28. März 2017
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Ergäbe in Basel-Stadt für letztes Jahr 22 Millionen Delikte. Da soll noch einer sagen, Basel sei sicher.

"Und übrigens ..."

Gegen Eliten und Sunniten
RückSpiegel


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Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Dominik Wunderlin, Vizedirektor und Leiter Abteilung Europa, wird nach über 30 Jahren Tätigkeit am Museum der Kulturen Basel am 5. April pensioniert.

• Die Basler SVP hat ihre "Generationen-Initiative", die eine Senkung der Nettoschuldenquote von heute 6,5 auf neu 5,5 Promille verlangt, mit knapp 3'400 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht.

• Im oberen Teil der Inzlingerstrasse in Riehen soll ab Sommer "Tempo 30" gelten, wodurch die Verkehrssicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger und für Velofahrende erhöht werden soll.

• Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Basel (habs) ändern "unter dem Einfluss des modernen Gender-Verständnisses zur bunten Community sexueller und geschlechtlicher Identitäten" ihren Namen in "habs queer basel".

Ivo Corvini-Mohn wird neuer Präsident des Personal-Verbandes Polizei Basel-Landschaft (PVPBL) als Nachfolger von Sven Oppliger.

• Der Basler Gewerbeverband hat die beiden Initiativen "Zämme fahre mir besser" mit 3'811 Unterschriften und "Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer" mit 3'917 Unterschriften im Rathaus eingereicht.

Riehen muss den Kunstrasen auf der Grendelmatte ersetzen, wofür dem Einwohnerrat ein Kredit von 520’000 Franken beantragt wird.

• Die frühere Baselbieter Juso-Copräsidentin Samira Marti (Ziefen) wird Vizepräsidentin der SP-Kantonalpartei, wobei sie den ehemaligen Juso-Präsidenten Florian Schreier (Birsfelden) ersetzt.

• Die Kantonstierärzte der beiden Basel haben die regionalen Verfügungen über die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe als abgeschlossen erklärt.

Thomas Mächler wird Anfang April neuer Bereichsleiter Jugend, Familie und Sport (JFS) im Basler Erziehungsdepartement als Nachfolger von Hansjörg Lüking, der das Departement im Januar verlassen hat.

• Weil für sie keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, treten demnächst 111 Betten aus dem Rehab Basel, die 2002 beschafft wurden, ihre Reise in die Slowakei an.

Stephan Wetterwald wird neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Baselbieter Pensionskasse und damit Nachfolger von Hans Peter Simeon, der Ende November in den Ruhestand tritt.

• Die Stadt Basel hat den Zuschlag für die Durchführung des Eidgenössischen Jodlerfestes im Jahr 2020 erhalten, wodurch sich vom 26. bis 28. Juni jenes Jahres rund 12'000 aktive Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger treffen werden.

• Der FC Basel hat mit seinem 32-jährigen Mittelfeldspieler Davide Callà den ursprünglich bis zum 30. Juni 2017 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Die Baselbieter Jungsozialisten (Juso) haben Ronja Jansen (21) und Nils Jocher (20), beide aus Frenkendorf, einstimmig als ihr Co-Präsidium gewählt.

• Der Leiter der Basler Stadtreinigung, Peter Schär (47), hat seine Stelle beim Tiefbauamt auf 1. März gekündigt, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.

• Weil im Gelterkinder Kindergarten "Staffelen" die defekte Ölheizung nicht durch eine "einigermassen kostenattraktive und baulich auch realisierbare Alternative zu Öl ersetzt werden kann", beschloss der Gemeinderat "den Ersatz der alten Anlage durch einen neuen Öl-Brennwertkessel".

• Der 44-jährige Chemiker Alexander Schocker wird neuer Leiter Forensik bei der Polizei Basel-Landschaft als Nachfolge von Markus Looser, der letzten Herbst zur Kriminalpolizei Basel-Stadt wechselte.

• Die Oberwiler Bevölkerung hat in einer Referendums-Abstimmung den Beschluss über den Kredit für die Planung Eisweiherplus mit 1'072 Ja zu 2'820 Nein aufgehoben und damit die Planung beendet.

• Der Baselbieter Landrat hat einen Kredit von 14 Millionen Franken zum Bau der Tramlinie Margarethenstich bewilligt.

• Das Referendum gegen die unbegrenzte Alkohol-Abgabemöglichkeit in baselstädtischen Jugendzentren wurde mit 4’600 Unterschriften eingereicht.

• Der 53-jährige Patrick Dill wird ab 1. April neuer Leiter der Gemeindeverwaltung Allschwil.

• Der Kanton Baselland beteiligt sich an der "Berufsschau 2017" in Pratteln mit einem finanziellen Beitrag aus den Mitteln des Wirtschaftsförderungs-Fonds in der Höhe von 900'000 Franken (bisher 950'000 Franken).