© Screenshots by OnlineReports.ch
"Beträchtliche Anstrengungen": Ehemalige Kunden, Firmen-Promotionsfilm

Die dramatische Wende im Leben des Sissacher Treuhänders B. B.

Am 6. Dezember beginnt vor dem Baselbieter Strafgericht der Prozess gegen einen gescheiterten Unternehmer


Von Peter Knechtli


Er war Sissacher Gemeindeverwalter und Gemeinderat. Als er darauf ein Treuhandbüro gründete, bediente er sich während fast einem Jahrzehnt unbemerkt an öffentlichen Geldern, an einer Schützengesellschaft und gar an seiner Schwiegermutter. Ab 6. Dezember wird ihm der Prozess gemacht.


Nicht nur der Angeklagte, auch Geschädigte, die ihm vorbehaltlos vertrauten, dürften noch heute wenn nicht gesundheitlich unter dem Vorgefallenen leiden, so doch mit Verständnislosigkeit auf die Vergangenheit zurückschauen. Was der heute 57-jährige Sissacher Treuhänder B. B. in den letzten zehn Jahren geleistet hat, ist eine eigentliche Schauergeschichte, die vorläufig nur Fragen aufwirft: Wie kam ein eidgenössisch diplomierter Buchhalter, der das Treuhandgeschäft theoretisch aus dem ff. kannte, dazu, sich mit offenen Augen in ein derartiges Fiasko hineinzureiten?

Nach aussen der seriöse Geschäftsmann

Ab St. Niklaus-Tag wird ihm vor dem Baselbieter Strafgericht der Prozess gemacht. Geschenke wird er keine erhalten. Vielmehr wird das Gericht den Sack des buchhalterischen Grauens öffnen und daraus seine Schlüsse ziehen. Es sieht nicht gut aus für den Sissacher Treuhänder: Was der Staatsanwalt in seiner Anklageschrift zusammengetragen hat, ist das Psychogramm eines Berufsmannes, der gegen aussen den Seriösen markierte und hintenrum als schräger Vogel agierte.

In den elf Jahren von Anfang 1990 bis Ende Januar 2001, als der Angeklagte in Sissach als Gemeindeverwalter wirkte, war öffentlich genauso wenig Zweifelhaftes bekannt geworden wie in den fünf Jahren, in denen er anschliessend als Gemeinderat in der Dorf-Regierung sass.

Fast eine Million Franken Nettoschaden

Das Unheil begann aber mit seinem Entscheid, sich per 1. September 2000 in einem eigenen Treuhand- und Buchhaltungsbüro mit einigen Angestellten selbstständig zu machen. So sehr er Unternehmer sein wollte (Bild links aus einem Promotionsvideo), so gnadenlos misslang ihm das berufliche Einmaleins: Von allem Anfang an vermochte der Ertrag seiner Buchhaltungs-GmbH seinen geschäftlichen und persönlichen Finanzbedarf nicht zu decken.

Davon wussten einige Gemeindebehörden aber sehr lange nichts, als sie ihn mit den Funktionen des interimistischen Gemeindeverwalters oder Finanzverwalters mandatierten. Er hingegen nutzte seine ihm zugetraute professionelle Kompetenz aus, um sich persönlich und seiner Firma widerrechtlich kommunale Steuergelder zuzuschanzen. Innerhalb von acht Jahren, in denen er gegen das Gesetz verstiess, verursachte er einen Gesamtnettoschaden von 987'200 Franken, wie die Staatsanwaltschaft minutiös errechnete. Sich selbst zahlte er in dieser Zeit ein durchschnittliches deliktisches Jahreseinkommen von 120'000 Franken aus.

Firma war schon 2004 am Ende

Seine Treuhandfirma war laut Anklageschrift schon Ende 2004 in einem so miserablen Zustand, dass ihr Besitzer spätestens dann die Bilanz hätte deponieren müssen. Aber erst im Frühjahr 2010 flog der Schwindel auf. Erst am 31. März 2010 deponierte die Firma ihre Bilanz beim Sissacher Bezirksgericht. Zumindest die Fähigkeit, kriminelle Machenschaften zu kaschieren, kann dem Angeklagten also nicht abgesprochen werden: Wie der Staatsanwalt vermerkt, traf der Finanzfachmann "beachtliche Anstrengungen", um seine Griffe in fremde Kassen zu vertuschen.

Betroffen sind die Gemeinden Zunzgen, Diepflingen, Birsfelden, Kappel SO sowie die Schützengesellschaft Sissach. Die ihm vorgeworfene Betrugs-Mechanik: Erst zweigte er oft sechsstellige Beträge aus den Gemeinde-Etats ab und versuchte später oft, die heimlich entstandenen Löcher mit "Entnahmen" aus den Kassen anderer Gemeinden oder jener der Schützengesellschaft, deren Finanzchef er war, zu stopfen. Dass solche Pläne in nichts führen können, ausser in den sicheren Absturz schien dem Angeklagten nicht bewusst gewesen zu sein.

Breit gefächertes Vertuschungs-Arsenal

Jahrelang täuschte er engste Mitarbeitende auf Gemeindeverwaltungen und Gemeindebehörden arglistig mit einem breit gefächerten Vertuschungs-Arsenal: Er gab gegenüber Zweitunterschriftsberechtigen vor, die an ihn oder seine Firma fliessenden Zahlungen seien offiziell abgesegnete Geschäfte, überwies sich sechsstellige Beträge ohne Belegnachweise, tauschte nach unterschriebenem Zahlungsauftrag die Einzahlungsscheine aus oder fälschte – wie im Fall Birsfelden – die Unterschriften von Gemeinderäten auf gefälschten Zahlungsaufträgen.

Im Fall der Gemeinde Zunzgen, die er um 300'000 Franken erleichterte, brachte er diesen Betrag buchhalterisch zum Verschwinden, indem er pro 2003 fiktive Steuer-Mindereinnahme in gleicher Höhe verbuchte. So beglückte er selbst den EHC Zunzgen-Sissach, dessen ehrenamtlicher Kassier der Angeklagte war, mit einer wundersamen Überweisung von 100'000 Franken aus der Zunzger Gemeindekasse.

Bös traf es die Schützengesellschaft Sissach: Mindestens fünfzig Mal bezog er ungesicherte Darlehen von 427'000 Franken via Banküberweisung oder in bar. Damit zahlte er eigene Verpflichtungen: Von Mitarbeiter-Löhnen über Heizöl und dem Kauf eines Volvo S80 bis zu Steuern, Inseraten und zur Abzahlung von Bankkredit-Raten.

Hier raus – da rein

Um die Löcher in der Schützen-Kasse zu stopfen, veranlasste er im Juli 2009 Zahlungen durch die auch von ihm betreute Gemeinde Birsfelden in Höhe von zwei Mal 200'000 Franken. Gut ein halbes Jahr zuvor hatte er sich bereits 100'000 Franken Birsfelder Gemeindegeld auf sein Geschäftskonto überweisen lassen.

Die halbe Million Franken zahlte der Angeklagte aus der Kasse seiner Solothurner Mandats-Gemeinde Kappel an Birsfelden zurück. Weitere 100'000 Franken flossen auf sein Firmenkonto. Im Juli 2010 schickte Birsfelden die halbe Millionen an die Gemeinde Kappel zurück, die einen effektiven Schaden von 100'000 Franken zu tragen hat. Der kleinen Oberbaselbieter Gemeinde Diepflingen fehlen als Folge von Manipulationen des Untreuhänders 60'000 Franken. Wie hiess es doch im Promotionsfilm der der Firma des Angeklagten: "Wir behalten den Überblick – auch im grössten Papierdschungel."

Klage von Schwiegermutter und Ehefrau

Selbst seine Schwiegermutter erleichterte der Sissacher um einen sechsstelligen Betrag. Sie hatte ihm im Jahr 2004 ein Darlehen von 180'000 Franken zur Amortisation seines Hauses und einer Wohnung gewährt. Zu diesem Zweck setzte er aber nur gerade 49'000 Franken ein, mit den restlichen 131'000 Franken wurden Rechnungen und Geschäftsschulden beglichen.

Erst diesen Oktober reichten seine Schwiegermutter und seine Ehefrau Strafanzeigen wegen Veruntreuung gegen den ungetreuen Angetrauten ein. Die Staatsanwaltschaft leitete zwar zwei Vorverfahren ein, stellte aber jenes der Ehefrau vergangene Woche wegen "Fehlens eines gültigen Strafantrags" wieder ein. Grund: Die Frist seit Kenntnis des vermuteten Delikts ist abgelaufen. Die Klage der Schwiegermutter hingegen wurde ans Strafgericht überwiesen. Es ist ihm überlassen, ob es diese Anklage gleichzeitig mit dem Hauptverfahren behandeln will.

Warum das alles?

Die Hauptklage wegen gewerbsmässigem Betrug, Veruntreuung, ungetreuer Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung kommt am 6. Dezember vor das Straf-Dreiergericht unter dem Vorsitz von Adrian Jent. Das Urteil wird am 9. Dezember, 14 Uhr erwartet. Vielleicht wird in der Verhandlung die Frage geklärt, welche privaten Ansprüche oder Süchte den Diplom-Buchhalter dazu verleitet haben, derart offensichtlich gegen Berufsethik und Gesetz zu verstossen.

Auf seiner sehr gepflegt erscheinenden, inzwischen abgeschalteten Website verkündete er vor seiner Verhaftung: "Ein gut organisiertes Rechnungswesen ist das beste Kontrollsystem." Am 3. März 2010 verübte er, psychisch angeschlagen, einen Selbstmordversuch.

Die beiden Illustrationen stammen aus einem Promotionsfilm des Angeklagten aus seiner aktiven Zeit als Treuhänder.

27. November 2011

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Personenwagen entfernt sich nach Kollision mit Velo von der Unfallstelle"

Polizei Basel-Landschaft
Titel einer Medienmitteilung
vom 28. Mai 2019
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

In solchen Fällen schalten die PWs den Flucht-Autopiloten ein.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.