© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Bei mir kamen 160 Personen": SVP-Mächtiger Thüring

Wieder einmal Kassen-Zoff bei der Basler SVP

Geschäftsführer Joël Thüring liess sich sein Fest 15'000 Franken kosten / Kassier Stefan Bissegger wirft den Bettel hin


Von Peter Knechtli


In der Basler SVP rumort es regelmässig. Geschäftsführer Joël Thüring gab diesmal unbudgetierte 15'000 Franken aus der Parteikasse für sein Fest als Grossratspräsident aus – ohne Beschluss des Vorstands. Kassier Stefan Bissegger machte mit und schmeisst jetzt den Bettel hin.


Joël Thüring (34) muss sich wie "everybody's darling" gefühlt haben: Sein Amtsjahr als Basler Grossratspräsident hat er souverän absolviert, was ihm über alle Parteigrenzen hinweg attestiert wurde. Einige – und vermutlich auch er selbst – sagten ihm Ambitionen nach, ein Regierungsamt anzustreben.

15'000 Franken ohne Vorstandsbeschluss

Heute berichtet die "Basler Zeitung", Thüring habe der SVP-Parteikasse den nicht budgetierten Betrag von 15'000 Franken für sein Fest aus Anlass der Wahl zum "höchsten Basler" vergangenen Februar belastet. Dokumentiert ist dieser Vorgang in einem taufrischen Schreiben von Kassier Stefan Bissegger an den Parteivorstand, das OnlineReports vorliegt.

Ihm, so Bissegger weiter, sei nicht bekannt, dass der Vorstand diesen beträchtlichen Kostenfaktor bewilligt habe. Nach seiner Meinung handle es sich "um eine in dieser Höhe aussergewöhnliche Ausgabe, welche durch die Mitglieder hätte sanktioniert werden müssen".

Thüring erfasst – Kassier löst aus

In der SVP Basel-Stadt ist die Abwicklung so geregelt, dass Geschäftsführer Thüring die Rechnungsbeträge im System erfasst, wonach der Kassier die Zahlung auslöst. In der Tat ist pikant, dass Thüring die Kosten für sein eigenes präsidiales Fest ohne sich an Vorgaben halten zu müssen, gleich auch selbst in den Zahlungsablauf spedierte.

Zwar herrschte im SVP-Kantonalvorstand schon die Meinung vor, dass sich die Partei an den Festkosten beteiligt, aber, so eine Quelle, sei an eine Grössenordnung gedacht worden, die 4'000 Franken nicht übersteigt. Wie teuer das Fest für den früheren SVP-Grossratspräsident Patrick Hafner war, konnte dieser gegenüber OnlineReports nicht sagen: "Damit hatte ich nichts zu tun." Es soll aber bedeutend weniger gewesen sein als Thürings Fête. Die Festivitäten des amtierenden Basler Parlaments-Vorsitzenden Remo Gallacchi sollen 12'000 Franken verschlungen haben.

Etwas Mühe mit Finanzen

Für Thüring ist der Fall isoliert betrachtet wohl ein "Sturm im Wasserglas", wie sich sein Parteikollege Hafner ausdrückt. Er gibt aber dem Eindruck Nahrung, dass der gelernte Kaufmann mit den Finanzen wiederholt Mühe bekundet. So nahm er als 22-jähriger Präsident der Jungen SVP 4'000 Franken aus der Parteikasse und demissionierte, zahlte den gesamten Betrag aber zurück, worauf es die Partei dabei bewenden liess. Vor seiner Wahl zum Statthalter (Vizepräsident) des Grossen Rates drohten ihm Versäumnisse bei der fristgerechten Bezahlung der Wehrpflichtersatz-Abgabe zum Verhängnis zu werden.

Zu Fragen gibt aber auch das Vorgehen von Kassier Bissegger. Laut Thüring waren die Fest-Rechungen vom Februar letzten Jahres im darauf folgenden April bereits bezahlt – und somit von Bissegger ausgelöst worden –, so dass ihn die respektable Kostensumme schon vor einem Jahr hätte bekannt sein müssen. Somit hätte er sich dazu schon an der letztjährigen Generalversammlung im Mai dazu äussern können. Weshalb er erst jetzt den Vorstand informierte, ist unklar: Bissegger war heute telefonisch nicht erreichbar.

Probleme mit Geldsegen

In seinem Schreiben an den Vorstand bezieht sich Bissegger merkwürdigerweise auf einen aktuellen Revisorenbericht von Ende März, der ein unerfreuliches Bild ergibt: Statt eines Gewinns von 24'000 Franken resultiert ein Verlust von 36'000 Franken – eine Abweichung von 60'000 Franken. So habe Thüring Rechnungen aus den Wahlen von 2016, die zwischen August und November eingingen, "zurückgehalten" und erst zwischen Ende Januar und Ende Mai 2017 "zur Zahlung erfasst".

Ausserdem seien die Aufwendungen für die Geschäftführung gestiegen, so sei die Entschädigung von Thürings Mandat ab letztem November per Vorstandsbeschluss unter Einschluss Bisseggers von 3'000 auf 5'700 Franken erhöht worden.

Differenzen gab es auch um den Umgang mit einem unerwarteten Geldsegen. Von einem Legat in Höhe von 912'000 Franken hätten 100'000 Franken "als normale Spende der ordentlichen Kasse zugewiesen werden müssen". Bissegger wollte "vorgängig die Mitglieder fragen" und verweigerte die Buchung trotz Vorstandsbeschluss. Zermürbt warf der Kassenwart das Handtuch: Er sei für das "schlechte Resultat" der Rechnung verantwortlich und trete an der Generalversammlung kommenden Mai zurück.

Thüring: "Keine Bereicherung"

Gegenüber OnlineReports räumte Thüring ein, es sei ein "Fehler" gewesen, dass die Budgetierung der Kosten für sein Fest "vergessen" worden sei. Laut seiner Information sei dies aber nicht erstmalig: "Das Fest von Patrick Hafner haben wir auch nicht budgetiert." Thüring betonte auch dass sich "niemand persönlich bereichert" und dass die Kosten auch "nicht verheimlicht" wurden. Die Kosten seien höher gewesen als andere vergleichbare Anlässe, "weil sich bei mir 160 Personen angemeldet haben".

Es habe auch niemand von ihn verlangt, dass er sich persönlich an den Party-Kosten beteilige: "Wenn jemand fordert, dass ich 5'000 Franken daran zahle, dann mache ich das." Thüring ist auch fest davon überzeugt: "Der Vorstand steht geschlossen hinter mir." Ausserdem, so fügte er süffisant an: "Bissegger war auch an meinem Fest und trank mit."

Vorboten der Nationalratswahlen

Beobachter sind der Meinung, dass der Kassen-Zoff in der SVP bereits Vorbote der eidgenössischen Wahlen vom Herbst 2019 sein könnte: Thüring und sein Kantonalpräsident Lorenz Nägelin, deren Verhältnis sich zum amtierenden Nationalrat Sebastian Frehner merklich abgekühlt hat, könnten dem ehemaligen Kantonalpräsidenten das Berner Mandat streitig machen. Frehner, der auf der SVP-Website immer noch als Mitglied des Vorstands aufgeführt ist, obschon er ihm seit bald einem Jahr nicht mehr angehört, wird sicherlich mindestens noch einmal antreten.


Transparenz: Joël Thüring ist Kolumnist bei OnlineReports.ch.

5. April 2018

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Die "Falschgeld-Affäre" war
ein Journalismus-Versagen

19. Mai 2022

"Märkli": Fehler in der Kommunikation,
aber von Skandal keine Spur.


Reaktionen

Ersatz fossiler Heizungen:
Zehntausende verunsichert

5. Mai 2022

Noch rasch eine Öl- oder Gasheizung
kaufen? Fakten zur Entscheidung.


Flüchtlings-Aufnahme: Gut
gemeint, doch dann mit Stress

30. April 2022

Auslöser war geplante Umverteilung
vom Baselbiet in den Kanton Luzern.


Reaktionen

"Russengrab" auf Friedhof
mobilisiert Bundes-Diplomatie

27. April 2022

Ukraine-Krieg: Russische Gedenkfeier
löst in Basel-Stadt Unruhe aus.


Baselbieter Wahlen: GLP
will den Freisinn angreifen

19. April 2022

Präsident Thomas Tribelhorn will
"mindestens Fraktionstärke erreichen".


Cyber-Kriminalität stellt
Polizei vor Herausforderungen

4. April 2022

Ein Schwerpunkt in der Statistik 2021 von
Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer.


Reaktionen

Ein staatlicher Blitz-Auftrag
mit vielen Fragezeichen

30. März 2022

Baumverpflanzung Margarethenstrasse:
Kanton prüfte weder Firma noch Akteure.


Reaktionen

Kühles Business statt
bürgerliche Wohnkultur

26. März 2022

Steinengraben: Vier Baudenkmäler abgerissen für Versicherungs-Neubau.


Weniger Steuern für
Eltern von Kita-Kindern

25. März 2022

Finanzministerin Tanja Soland (SP)
legt "Steuersenkungspaket für alle" vor.


"Gärtnerhaus Schwarzpark":
Auftragsvergabe abgebrochen

19. März 2022

Ausschreibung scheiterte, weil kein Bewerber mehr übrig blieb.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Theater Basel

"Milf" im Theater Basel
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein gebrauchter Nachmittag"

BZ Basel
Schlagzeile vom
2. Mai 2022 zur FCB-Niederlage
gegen den FC Zürich
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Eine hochinformative Schlag-Zeile.

RückSpiegel


In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.

Stephan Erni wird Chefarzt der neuen "Rehaklinik Basel", die in den Neubau Hirzbrunnen des Claraspitals integriert wird.

Die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission (JSSK) des Basler Grossen Rates beantragt dem Plenum einstimmig, der Stimmbevölkerung die Volksinitiative "Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Mitglieder des Regierungsrats von 7 auf 5 Mitglieder" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.

Der Betrieb des neuen Tagesrestaurants mit Cateringbetrieb, das derzeit im ehemaligen Ökonomiegebäude der Merian Gärten entsteht, wird von der Christoph Merian Stiftung an das Basler Gastronomieunternehmen "Berest" übertragen.

Das Basler Staatsarchiv sichert die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Plänen eines Atomkraftwerks in Kaiseraugst formierte.

Elena Kasper und Clara Bonk, beide 21-jährig, heissen die neuen Co-Präsidentinnen der Baselbieter Juso.

Die Frenkendörfer SP-Landrätin Mirjam Würth tritt per Ende Februar aus dem Landrat zurück, der Birsfelder FDP-Landrat Christof Hiltmann demissioniert per 1. Juni.

Der emeritierte Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder wird am 21. März in Stuttgart für sein gesellschaftspolitisches Engagement mit dem Erich Fromm-Preis geehrt.

Aus 573 steuerbezogenen Selbstanzeigen im Jahr 2021 resultierten im Baselbiet zusätzliche Steuererträge in Höhe von 5,6 Millionen Franken.

Im Baselbiet funktionierten 149 von 150 Sirenen beim Test einwandfrei, in Basel-Stadt heulten alle 39 Sirenen ordnungsgemäss auf.

Aufgrund der stark gesunkenen Nachfrage nach Impfungen stellt das Impfzentrum West in Laufen seinen Betrieb Ende Februar 2022 ein.

Die Basler Kantonalbank (BKB) erweitert jetzt ihr Produktangebot für Firmenkunden, weil dort "ein wachsender Beratungs- und Finanzierungsbedarf mit Blick auf den Klimaschutz, aber auch in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit" bestehe.

Die Juso-Initiative für ein Gratis-U-Abo für alle Baselbieter und -innen ist mit über 1'900 Unterschriften zustandegekommen.