Frehner, "Tageswoche", Gericht: Es hagelt Strafanzeigen

Basel, 15. August 2018

Gibt das wieder Juristenfutter! Heute Mittwoch berichtete die "Tageswoche", dass die Basler Staatsanwaltschaft gegen SVP-Nationalrat Sebastian Frehner Anklage erhoben habe. Laut Gerichtspräsidentin Felicitas Lenzinger werde der Fall erst im Frühjahr 2019 verhandelt. Für Frehner ungünstig: Das wäre ein halbes Jahr vor den Nationalratswahlen.

Weil die Anklageschrift laut "Tageswoche" noch unter Verschluss steht, "ist unklar, welche Vorwürfe die Staatsanwaltschaft gegen Frehner erhebt". Das Portal bezieht sich auf Geschichten rund um den Verleger Robert Gloor und seinen Verlag "Regio Nachrichten AG", der die Zeitschrift "Regio aktuell" herausgibt. Frehner sei dort als Jurist beim Treuhänder Bernhard Madörin unterschriftsberechtigt gewesen.

Frehner war Madörin-Mitarbeiter

Gloor und Madörin als Repräsentanten der "GTS Verlag AG" wurden vom Appellationsgericht verurteilt, Madörin zu einer bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 610 Franken. Der Fall ist vor Bundesgericht hängig. Von Februar 2007 bis August 2009 war Frehner in Madörins "Artax Fide Consult AG" angestellt. Offenbar geriet er jetzt auch ins Visier der Ermittler.

Wie Frehner heute Mittwochnachmittag in einer "persönlichen Medienmitteilung" schreibt, hat er umgehend "rechtliche Schritte" gegen den Autor des "Tageswoche"-Artikels eingeleitet. Der Artikel enthalte "unwahre und ehrenrührige Aussagen". Ebenso habe er Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung eingereicht.

"Untergeordnete Handlungen"

In seiner Mitteilung schreibt Frehner weiter, er habe damals "im Auftrag von B. Madörin untergeordnete Handlungen (Unterstützung bei der Eröffnung eines Kapitaleinzahlungskontos, Terminvereinbarung für B. Madörin beim Notar etc.) für die Gründungen von Gesellschaften" ausgeführt.

Anfang 2018 habe die Staatsanwaltschaft beim Strafgericht Anklage gegen Bernhard Madörin erhoben. Weil die Strafverfolgungs-Behörde der Meinung sei, "dass auch meine untergeordneten Handlungen unzulässig waren, hat sie auch Anklage gegen mich eingereicht".

Frehner hatte kürzlich Strafanzeige gegen seinen früheren Geschäftspartner und SVP-Grossratskollegen Joël Thüring eingereicht und später aufgrund einer parteiinternen Einigung zurückgezogen. Thüring soll sich über längere Zeit widerrechtlich in Frehners parlamentarischen Mail-Account eingeloggt haben.




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"Bürgerliche Einheitsfront ist tot"

Die bürgerliche Einheitsfront 2018/2019 ist tot. Nicht einmal eine schickliche Beerdigung kann mit gutem Gewissen organisiert werden. Die hohen Ansprüche, die die SVP zum Beispiel an Asylbewerber stellt – Respekt vor den Bestimmungen des Schweizerischen Rechtsstaats – kann sie in ihren Reihen nicht gewährleisten.

Ihre Vorzeigefiguren Thüring, Frehner etc. stehen offensichtlich mit dem Strafgesetzbuch und anderen Gesetzen auf Kriegsfuss. Von den landesüblichen Anstandsregeln nicht zu reden. Soll man solchen Figuren aus der politischen Halbwelt wirklich das Finanz- oder das Sicherheitsdepartement anvertrauen? Oder als leuchtendes Vorbild für unsere Jugend gar das Erziehungsdepartement? Wollen sich CVP, LDP und FDP wirklich mit einer derart verkommenen Partei ins Bett legen?


Roland Stark, Basel




"Emanzipierte Bebbi-SVP"

Das beste Soap-Serie-Format seit langem: Bebbi-SVP. Hat sich längst von lästigen Strukturen (Staffeln) emanzipiert. Obendrein gratis. Heisser und ungeheimer Kandidat für den Basler Nachhaltigkeit-Preis.


Urs Eberhardt, Basel



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Theater Basel

"Verlorene Illusionen"
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"Zeiglingen: Heute Wolf gesuchtet"

OnlineReports.ch
Titel einer Meldung
vom 22. November 2021
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Er wurde dann in Zeglingen auch gefindet. Wenn schon falsch, dann richtig!

RückSpiegel


In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einem Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung

Trotz Steuerfuss von 65 Prozent rechnet das Budget 2022 der Stadt Liestal mit einem Defizit von 4,7 Millionen Franken.

Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer erhielten von der Basler Regierung den Zuschlag für den Betrieb des Pavillon-Cafés im Schützenmattpark ab 2023.

Bettina Buomberger (40) wechselt von der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion in die Finanz- und Kirchendirektion und übernimmt die Leitung des Personalamts an Stelle von Martin Lüthy, der den Kanton per 30. Oktober 2021 verlässt.

1'500 Unterschriften trägt die Petition an die Vertreter der Leimentaler Gemeinden, die mehr Velostrassen im Leimental fordert.

Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.