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Zappia und Gadola: Die Messe-Spitze wird rundum erneuert

Neue Spitze in Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der MCH Group: Der frühere Ferrari-Vermarkter und Murdoch-Vertraute Andrea Zappia wird als Nachfolger von Ulrich Vischer vorgeschlagen, Marco Gadola als sein Vize. CEO Bernd Stadlwieser geht eilends.
Basel, 16. Januar 2021

Auf diese Namen hat die Öffentlichkeit seit Monaten gewartet. Heute Samstagabend machte der Verwaltungsrat der MCH Group sie nun publik: Der Generalversammlung vom 28. April wird der gebürtige Italiener Andrea Zappia (Bild links) als Präsident und Marco Gadola (Bild rechts) als Vizepräsident des Messe-Verwaltungsrates zur Wahl vorgeschlagen. Auf diesen Zeitpunkt hin wird der bisherige Präsident Ulrich Vischer zurücktreten.

Ferrari, Maserati und Medien
 

Zappia ist Executive Vice President und Chief Executive Officer New Markets and Business der "Sky"-Gruppe, die zum Medien-Konglomerat des US-amerikanischen Murdoch-Konglomerat sgehört. James Murdoch gehört dem Messe-Verwaltungsrat mit seiner Investmentgesellschaft "Lupa Systems LCC" als massgeblicher Einzelaktionär an.

Zu Zappias Verantwortungsbereich gehören auch die "SkyStudios" und "SkyNews/SKyTG24". Er begann seine Karriere beim US-Konsumgüter-Multi "Procter&Gamble", wo er als European Group Marketing Manager tätig war. Von 1996 bis 2001 war er Global Sales and Marketing Director für Ferrari und Maserati. 2003 wechselte Zappia zu "Sky Italia", wo er verschiedene Führungspositionen innehatte, bevor er von 2011 bis 2019 die Funktion des CEO ausübte.

Der 57-jährige Zappia wurde in Tripolis geboren und wuchs in Bologna auf, wo er einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften machte. Der MCH Group attestiert er in der Medienmitteilung "grosse Potenziale für eine prosperierende Weiterentwicklung".

Gadola zurück in Charge

An seiner Seite steht der in der Region bestens bekannte Profi-Verwaltungsrat Marco Gadola (58). Er gehörte bereits von 2016 bis 2019 dem Messe-Verwaltungsrat an, wo er Präsident des Audit Committee firmierte. Von 2013 bis 2019 war Gadola CEO der Straumann Group. Heute ist er unter anderem Verwaltungsrats-Präsident des Dienstleistungs- und Handelskonzerns "DKSH Group" und Verwaltungsrat bei verschiedenen in Basel ansässigen Unternehmen wie Straumann, Medartis und Tally Weijl sowie bei weiteren Unternehmen.

Gadola hatte in jüngerer Zeit die Kandidaturen von Eva Herzog (SP) für den Ständerat und von Esther Keller (GLP) für die Basler Regierung unterstützt.

Instant-Trennung von CEO Stadlwieser
 

Zu einem Sofort-Wechsel kommt es in der Geschäftsleitung: Der bisherige Finanzchef Beat Zwahlen wurde durch den Verwaltungsrat zum neuen Interims-CEO ernannt, der "per sofort die operative Leitung des Unternehmens übernehmen" wird. Zwahlen trat im Mai 2018 als Finanzverantwortlicher in die MCH Group ein. Er habe seither "die Restrukturierung und eingeleitete Transformation des Unternehmens massgebend mitgeprägt". So sei die Kapitalerhöhungen mit "Lupa Systems" als neuem Anker-Investor unter seiner Projektleitung realisiert worden.

Aus dieser Ernennung, und aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit sowie der Mitteilung, dass der Verwaltungsrat und der bisherige CEO Bernd Stadlwieser "einvernehmlich" übereingekommen seien, "das Arbeitsverhältnis aufzulösen", kann geschlossen werden, dass der Führungswechsel nicht in Minne verlief.

Per sofort neuer MCH-Finanzchef wird Michael Hüsler. Der 48-Jährige war in den letzten 15 Jahren Finanzchef verschiedener international tätiger Unternehmungen – so seit 2017 in der Habasit International AG.




Weiterführende Links:
- "Baselworld"-Krise: Rücktritt von Messe-CEO René Kamm
- Frustrierte Messe-Aktionäre verlangen ausserordentliche GV
- "Aus heutiger Sicht hat die Branche ihre Zukunft falsch eingeschätzt"
- Basel-Stadt will Beteiligung an der MCH Group reduzieren
- James Murdoch wird bedeutende Einzelstimme der Messe
- Messe-Chef Stadlwieser mit ambivalenten Signalen
- Medien-Tycoon Murdoch soll Interesse an MCH Group haben
- Messe bestätigt Verhandlungen mit Murdoch-Gruppe
- James Murdoch wird bedeutende Einzelstimme der Messe
- GLP fordert Messe-Untersuchung – SVP Polizei gegen Bettler
- Messe-Kapitalerhöhung: Aktionärsgruppe erhebt Einsprache
- Messe-Investor James Murdoch bricht mit Rechts-Ideologie
- Aktionäre: Klare Zustimmung zum Rettungsplan mit Murdoch
- Murdoch: Teil-Erfolg der oppositionellen Messe-Aktionäre
- MCH Group sagt auch "Art Basel" in Miami Beach ab
- Messe will Hallen für Cliquen-Übungen nicht öffnen
- Poker um James Murdoch: "MCH Group" blitzt vor Finma ab
- Einigung zwischen Messe und dem oppositionellen Lee


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Theater Basel

"Die Aufdrängung"
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"... die Intensivpflegebetten in den Aussenstationen Sitten, Martinach und Siders"

BaZ/Tamedia
vom 24. Dezember 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Auf Germanisierungstour im Wallis: "Martinach" ist eine völlig veraltete deutsche Bezeichnung für Martigny.

RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-Erstmeldung über die Verhaftung eines Gewerbetreibenden nach.

Zum aktuellen Thema "Krise des Kulturjournalismus" bezeichnet die Basler Zeitung die Theater- und Opernkritiken in OnlineReports als "löbliche Ausnahme".

In ihrem Text über die Bundesratswahlen zitierte die Luzerner Zeitung aus dem OnlineReports-Leitartikel über die Basler Kandidatin Eva Herzog.

In seiner Bestandesaufnahme über Basler Online-Medien startet das Wirtschafts-Magazin Trend von Radio SRF1 mit OnlineReports.

Die Basler Zeitung ging in ihrem Bericht über den Telebasel-Weggang von Claude Bühler auf dessen Rolle als Theaterkritiker bei OnlineReports ein.

Telebasel zog den OnlineReports-Bericht über Fassaden-Probleme am Markthalle-Hochhaus nach. Die BZ Basel zog auch nach, unterschlug aber eine Quellennennung.

In ihren Presseschauen zu den Bundessratswahlen zitierten bajour.ch und primenews.ch aus dem OnlineReports-Leitartikel über Eva Herzog.

matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Melanie Thönen übernimmt am 1. Mai die Leitung des Pädagogischen Zentrums PZ.BS. Sie folgt auf Susanne Rüegg, die Ende August 2022 pensioniert worden ist.

Sarah Baschung leitet ab 1. April den Swisslosfonds Basel-Landschaft in der Sicherheitsdirektion und folgt auf Heidi Scholer, die in Pension geht.

Basel-Stadt und Baselland wollen zusammen die psychiatrische Versorgung in der Gemeinsamen Gesundheitsregion weiterentwickeln.

Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.