© Foto by OnlineReports.ch
"Das ist ja nur Blech": Übergriff-Schauplatz Basler Aeschenplatz

BVB-Drämmliführer ohrfeigt wütigen Passanten

Der Übergriff geschah am Aeschenplatz – nach einem Disput um Schläge ans Auto


Von Peter Knechtli


Ein Basler Drämmliführer verpasste einem Passanten nach einem Disput eine Ohrfeige, bevor er in den Führerstand des Trams Nummer 8 einstieg. Die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) schweigen. Der Betroffene reicht Strafanzeige ein.


Tatort war der Aeschenplatz, gestern Montagmorgen früh. Gegen acht Uhr fährt Hanspeter Caviezel (42, Name geändert) aus Richtung St. Alban-Anlage seine Partnerin zum Bahnhof SBB. Vor dem BaZ-Gebäude muss er anhalten, weil sich von rechts aus der Dufourstrasse ein vortrittsberechtigtes Auto nähert. Er steht mit seinem Auto einen Moment gezwungermassen auf dem dortigen Zebrastreifen (Bild 1).

Schläge gegen Auto

Aus derselben Richtung nähern sich zu Fuss auch zwei Männer in BVB-Sommerdress. Einer von ihnen, so Caviezel, schlägt mehrmals massiv gegen die hintere rechte Seite seines Autos, ohne dass er durch den Wagen behindert wurde. 

Der Lenker sieht noch, wie sich die beiden zum BVB-Pausenraum beim Aeschenplatz-Kiosk begeben. Er fährt zunächst – wütig über den Vorfall – zum Bahnhof, um seine Partnerin aussteigen zu lassen.

Ihm lässt das Verhalten des BVB-Duos jedoch keine Ruhe, und er kehrt vor den Pausenraum zurück. Hier beginnt der Disput. Einer der beiden BVB-Uniformierten tritt aus dem Raum. Caviezel fragt laut seiner eigenen Schilderung den Wagenführer, wer gegen sein Auto geschlagen habe. Von dem wisse er nichts, das sei sein Kollege gewesen. "Es ist ja nur Blech. Und nun lassen Sie mich in Ruhe."

Sonnenbrille flog auf den Asphalt

Caviezel gibt keine Ruhe, folgt dem Wagenführer auf seinem Weg zum Einsatz im 8er-Tram, tippt ihm mehrmals auf die Schultern und will wissen, wie sein Kollege heisst. Der BVB-Wagenführer ("Rühr mich nicht an!") gibt auf die Frage keine Antwort. Der Wortwechsel wird emotional, die beiden Kontrahenten verkehren längst per Du und "wir beschimpften uns etwa in gleicher Intensität" (so die Quelle zu OnlineReports).



Auf der Höhe der Tram-Insel, an der die Nummer 3 hält (Bild 2), gehen dem Wagenführer die Nerven durch: Er versetzt dem aufsässigen Passanten eine so kräftige Ohrfeige, dass dessen Sonnenbrille auf den Asphalt fliegt, und besteigt anschliessend den Führerstand des Trams Nummer 8. Schichtwechsel.

Caviezel gelingt es, den rabiaten Chauffeur zu fotografieren. Die Fotos liegen OnlineReports vor.

BVB bestätigt "Vorfall"

OnlineReports bemühte sich um die Sichtweise der BVB oder gar des betroffenen Wagenführers. Sprecherin Dagmar Jenny bestätigte auf Anfrage lediglich, dass es "am Aeschenplatz zu einem Vorfall gekommen ist". Die BVB könnten aber "keine Stellung dazu nehmen, da der Fall noch nicht abgeschlossen ist und nicht absehbar ist, ob es zu einer Anzeige kommt".

Hanspeter Caviezel, den OnlineReports persönlich kennt und der Geschäftsführer eines grösseren Basler Filialbetriebs ist, war bereits am Tat-Morgen auf dem Polizeiposten. Morgen Mittwoch um 14 Uhr wird er formell Strafanzeige gegen den BVB-Ohrfeiger einreichen.

KURZ-KOMMENTAR. Es ist bei der BVB meist dasselbe Lied: Gibt es Positives zu vermelden, sprudelt die Medienstelle. Ereignet sich weniger Erfreuliches, dann mauern die Kommunikatoren. Wenn ein Wagenführer einem Passanten eine Ohrfeige knallt – und dies erst noch in aller Öffentlichkeit an einem der belebtesten Plätze der Stadt –, dann hat sich dieses Unternehmen dazu substanziell zu äussern. Die Aussage, es sei noch unklar, ob es zu einer Strafanzeige kommt, rechtfertigt in keiner Weise das Schweigen. Sie ist in ihrer Substanzlosigkeit vielmehr als Versuch zu deuten, die unangenehme Sache unter den Tisch zu kehren. Wir erwarten also in den nächsten Tagen eine deutliche Erklärung der BVB, was sie vom physischen Übergriff ihres Mitarbeiters hält und was dieser allenfalls zu gewärtigen hat.

28. Juli 2015


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Nicht so stilvoll unterwegs"

Übermässige Reaktion, Sommerloch, fehlende Prise Salz? Schrauben wir ein bisschen an dieser Geschichte. Die beiden Männer, welche sich dem Auto auf dem Zebrastreifen nähern und derjenige, welcher massiv gegen das Auto schlägt, tragen Jeans und T-Shirt, Shorts und farbenfrohes Hemd. Die Geschichte wäre wohl hier schon zu Ende gewesen. Aber die beiden Männer trugen eine BVB-Dienstbekleidung. Seit Herbst 2014 sind sie bei der BVB in einer neuen Bekleidung "stilvoll unterwegs".

Es scheint, als wären diese beiden Männer nicht so stilvoll unterwegs gewesen. Eine Dienstbekleidung oder eine Uniform ist Ausdruck zur Zugehörigkeit zu einer Organisation und damit der so bekleidete ihr Imageträger (Polizei, Feuerwehr, Sanität, Armee, öV-Unternehmen, private Sicherheitsfirmen und viele andere). Im Dienstreglement der Schweizer Armee steht: "Wer die Uniform trägt, repräsentiert die Truppe und ist deshalb zu korrektem Auftreten und Verhalten verpflichtet." Ein Grundsatz, welcher wohl auch bei allen anderen uniformierten Organisationen erwartet wird.

Während den Verfehlungen der BVB-Chefs wurden Chauffeure in Uniform angefeindet und persönlich beleidigt. Einige überlegten sich, ohne Uniform zur Arbeit zu gehen. Das hätten die beiden Männer besser auch getan. Deshalb die Empfehlung, nächstes Mal vor dem Auto-Klopfen schnellen Tenuwechsel machen.


Otto Kunz-Torres, Basel




"Voll einverstanden"

Mit dem Kommentar von Herrn Stefan Zingg bin ich voll einverstanden.


Hanspeter Berger, Basel




"Ärger über Automobilisten"

Ich ärgere mich auch immer über Autofahrer die mir auf dem Fussgängerstreifen den Weg versperren. Ich muss Stefan Zingg in allen fünf Punkten recht geben.

Es kann ja mal passieren, dass der Autofahrer nicht aufpasst und erst auf dem Zebrastreifen merkt, dass er nicht weiter kommt. Dann erwarte ich aber eine Entschuldigung und nicht, dass er ein paar Minuten später zurück kommt und Streit sucht.


Stefan Heimers, Zürich




"Übermässige Reaktionen"

Für mich ist es eine Geschichte von übermässigen Reaktionen, Zorn und Provokationen. Hat das Auto Schaden genommen? Geht es um Kränkung des Autofahrers? Warnungen wurden anscheinend nicht ernst genommen. Beharrliche Verfolgung, jemanden bedrängen ist in solchen Situationen gefährlich und sollte deshalb möglichst vermieden werden. Hat der Redaktor des Berichtes genügend Distanz zum Geschehen gehabt?


Willi Senn, Lausen




"Faits divers sind in"

Das Sommerloch lässt grüssen. Faits divers sind in. Journalistisch relevante Themen out. Wie schreibt doch der Schriftsteller Karl Peltzer: "Die Jagd nach der Neuigkeit verleitet Journalisten dazu, die Vergesslichkeit der Leser zu überschätzen." BVB-Bashing. Wer kennt das nicht.


Xaver Pfister, Basel




"Mit der notwendigen Prise Salz"

1. Wer einen Menschen aufsucht, anspricht, insistiert, verfolgt und wiederholt "antippt", ist kein "Passant". Passant kommt von passer, (zufällig) vorbeigehen.

2. Das Anhalten auf einem Fussgängerstreifen ist verboten (Bussentarif: 80.–). Wäre der Autofahrer vorausschauend gefahren, dann hätte er nicht "gezwungenermassen" auf dem Fussgängerstreifen anhalten müssen. Fehler passieren, auch mir, aber dann muss man halt mit einer allfällligen Reaktion der Fussgänger leben können.

3. Wenn ich mir überlege, dass der Autofahrer gemäss dem Bericht nur einem einzigen Auto die Vorfahrt lassen musste, diese kurze Zeit aber gereicht hat, dass die Fussgänger hinter ihm die Strasse überquert haben, dann drängt sich die Frage auf, ob er nicht vielleicht den ebenfalls vortrittsberechtigten Fussgängern den Weg abgeschnitten haben könnte (Bussentarif: 140.–). Falls ja, dann pflege ich in so einer Situation jeweils auch auf die Karosserie zu klopfen. Erfahrungsgemäss reagieren Autofahrer auf solches Klopfen oft äusserst gereizt.

4. Die klopfende (im doppelten Sinn) Partei war zwar zufälligerweise ein Tramchauffeur, hat aber nicht in dieser Funktion, sondern offenbar als Privatperson während einer Arbeitspause gehandelt. Es gibt für die BVB überhaupt keinen Grund, Stellung dazu zu beziehen, was ihre Angestellten als Privatpersonen in ihrer Freizeit tun.

5. Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin kein Freund von Tätlichkeiten. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass Hanspeter Caviezel (42, Geschäftsführer, Name geändert) dem ihm persönlich bekannten Journalisten nicht die ganze Geschichte erzählt hat. Jedenfalls ist die Geschichte mit der notwendigen Prise Salz zu lesen.


Stefan Zingg, Basel




"Es ist wie immer"

Es ist doch wie immer: Every story has its two sides ...! Wir müssten beide kennen.


Daniel Thiriet, Riehen



Was Sie auch noch interessieren könnte

Rebell gegen Tempo-Radar
in Rothenfluh verurteilt

19. Mai 2020

Strafgericht sprach eine bedingte Geldstrafe gegen den 24-Jährigen aus.


Ein exzellenter Richter
ist tot: Peter Meier

9. Dezember 2019

Der erste Baselbieter Kantonsgerichts-
präsident
starb unerwartet 75-jährig.


Reaktionen

Katholische ex-Kassierin
zahlt 45'000 Franken zurück

7. September 2019

Kirchgemeinde Grellingen und CVP:
400'000 Franken soll sie veruntreut haben.


"Es wird gefährlich und wir
haben die Verantwortung"

29. Juli 2019

Baumbrüche: Der Basler Stadtgärtner
Emanuel Trueb über extreme Sturmschäden.


"Rufen Sie an, wenn
er gestorben ist"

17. Juli 2019

Beistand kritisiert Kesb-Praxis
mit Verbeiständeten ohne Erben.


Reaktionen

Bürgerspital betreibt Beiz
ohne Betriebs-Bewilligung

31. Mai 2019

Alterssiedlung "Dalbehof": Wie die
Kantine heimlich öffentlich wurde.


Zwangs-Abtreibung: Für
Sohn und Mutter Freispruch

6. Februar 2019

Kosovarische Ehefrau verhedderte
sich in Widersprüche: Das Urteil.


Reaktionen

"Untergejubelte Abtreibung"
vor Basler Strafgericht

5. Februar 2019

"Martyrium": Kosovarischer Ehemann
und seine Mutter unter Verdacht.


"Jetzt reicht es": Das war
mein Ausstieg bei Facebook

29. Januar 2019

Der Basler Arzt Florian Suter kehrte
dem Sozialen Medium den Rücken zu.


Reaktionen

Die scharfe "Camilla"
war der Sekundarlehrer

21. Januar 2019

Er gab sich als Mädchen aus und
verlangte von Buben Pornofilmchen.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Fasnacht ist erneut in Gefahr"

Basler Zeitung
vom 8. Juli 2020
im Interview mit dem
Infektiologen Andreas Widmer
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ausgezeichnete Fragen, ausgezeichnete klare Antworten.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.