Claude Bühler – Premiere am Theater Basel

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Theater Basel, Schauspielhaus
Schweizer Erstaufführung

"Bambiland"

Autor: Elfriede Jelinek
Regie: Marie Bues

Mit  Barbara Behrendt, Ursula Reiter, Bastian Semm, Fabian Degen, Seline Trächslin, Marco Ercolani


Blut und Gelächter

"Was macht der Krieg? Der ist immer noch näher am Anfang als am Ende." Na, hoffentlich nicht, aber vielleicht schon. Der Satz ist von 2003. Das Auditorium war bis auf den letzten Platz gefüllt. Grosser Applaus am Schluss. Alles gut gegangen. Wir wissen: Bush, der/das Böse. Wir haben verstanden: Nicht den wirklichen Krieg sehen wir im Fernsehen, sondern die Medienkriegsbilder unseres Disneyland-Wirklichkeits-Bewusstseins. Blut, Sand, GI´s, Tanks, Reporter und dazu Schwarzwäldertorte aufm Sofa daheim.

So. Basel hat jetzt auch seine Jelinek-Bambiland-Aufführung, erst noch Schweizer Erstaufführung. Warum aber verbannt man den Irak-Krieg auf die Kleine Bühne? Warum warf man einer 27-jährigen Regie-Anfängerin den schwierigen, mehrfachdoppelbödigen Wörterbrocken hin? Der böse Bube Christoph Schlingensief hatte damit, gesegnet vom Zorn der heiligen Elfriede, einen Wiener Burgtheaterskandal ausgeführt. Aufführungsfotos zeigen Hakenkreuze, Stüberl-Gemütlichkeit, blutige Gesichter. FAZ: "Auf die Strasse mit dem Kerl! Und kein Regiehonorar mehr!" Tagesanzeiger: "Weiter kann man nicht gehen." Das wird’s hier nicht heissen.

Ob´s der Frau Jelinek gefallen hätte? Vielleicht als Schüleraufführung? Das ist nicht bösartig gemeint! Ihr Theater der Grausamkeit ist hier sanft gestrandet. Jetzt sinds klassische Chiffren, wenn eine junge Frau einen Bombengürtel (!) bastelt und dazu rote Zuckerwatte (!) frisst. Wenn ein verletzter GI, in die Kamera, seiner Mom winkt und mit ihr live auf Sendung telefoniert. Oder: Sehr laut dröhnt MG-Feuer, Männer schreien getroffen und derweil galoppiert Richard Burton als Marc Anton im Römerkostüm (!) über die Wüste (!) auf Grossleinwand. Das ist lächerlich und entsetzlich, und wir kennen es und wissen es. Die Aufführung leistet mit schlüssigen Bildern dem Text Folge.

Keck hat die junge Bues etwas ganz genau begriffen und eingesetzt: Die Ironie im Text machte kolossal Effekt mit breiter, einem Hauch österreichischer Sprach-Plastik. Besonders Ursula Reiter, aber auch Barbara Behrendt, die zwei Entdeckungen des Abends, rissen das Publikum mit dieser saftig ausgeformten Ironie hin, zu Lachsalven ... Alles gut gegangen, wie gesagt, aber was fehlt, das ist das darüber Hinausweisende: Worauf fusst unser Bambiland? Einen Hinweis gibt’s am Ende. Behrendt spricht ins Publikum: "Alles, was ich will, ist Euer Fleisch, das Fleisch, Fleisch. Fleisch. Fleisch. Aus. Aus. Aus."

P.S. Wer vor der Aufführung den Text liest und auch Bärbel Lückes Essay im Anhang hat wesentlich mehr davon.

20. September 2007
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Claude Bühler, ist Journalist und Schauspieler in Basel. Er arbeitete erst als Freier Journalist bei Printmedien sowie als Medienverantwortlicher von act entertainment. Derzeit Redaktor und Produzent bei Telebasel. Als Schauspieler war er in verschiedenen Regie-Arbeiten der Basler Schauspielerin und Regisseurin Ingeborg Brun sehen, beispielsweise als Jean in "Fräulein Julie" (A. Strindberg), aber auch als Professor Siebegscheit im Märli "Froschkönig" des Theater Fauteuil oder als Lucky in "Warten auf Godot" (S. Beckett) des Theater Marat Sade. © Foto by OnlineReports.ch

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"Und wenn abends die Sonne hinter dem Basler Münster verschwindet, erwachen die Bühnen der Stadt mit international gefeierten Theaterproduktionen und stimmungsvoller Livemusik zum Leben."

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... vom aktuellen Basler Teil-Lockdown, der Beizen-Schliessung und der Beschränkung auf 15 Personen abgesehen.

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.