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"Heimatglocken beschworen": Öffentliches Verkehrsmittel

"Läufelfingerli" darf weiter durch das Homburgertal tuckern

In einer harten Debatte verweigerte der Landrat die Abschaffung der S9


Von Peter Knechtli


Die Bewohnerinnen und Bewohner des Homburgertals können aufatmen: Die Regionalzugs-Verbindung S9 zwischen Sissach und Olten bleibt bestehen und wird nicht durch einen Bus ersetzt. Diesen Entscheid fällte heute Nachmittag der Baselbieter Landrat nach einer über zweieinhalbstündigen Debatte. Es war eine teils heftige Diskussion zwischen Sparauftrag und Förderung des öffentlichen Verkehrs.


Der Landrat fällte den Entscheid, bei dem es formell um die Ergänzung des Generellen Leistungsauftrages im Bereich des öffentlichen Verkehrs für die Jahre 2006 bis 2009 ging, in der Schlussabstimmung mit 54 Ja zu 26 Nein und 7 Enthaltungen. Die Regierung hatte dem Parlament im Rahmen ihres Sparauftrags beantragt, die S9 durch das Homburgertal stillzulegen und sie durch einen Busbetrieb zu ersetzen. Dadurch könnten jährlich 820'000 Franken eingespart werden. Mit 6 zu 5 Stimmen bekannte sich auch die landrätliche Bau- und Planungskommission unter dem Vorsitz von Peter Holinger (SVP) zum Bus-Konzept - allerdings mit dem Antrag, am Freitag und Samstag je zwei und unter der Woche noch einen zusätzlichen Bus nach Mitternacht anzubieten, was die Einsparungen um 50'000 Franken reduziert hätte.

Eine Spagat-Debatte

In der heutigen Debatte wurden verschiedene Widersprüche deutlich. So übertrug sich die eigentliche Sympathiewelle der betroffene Talbevölkerung - zumal unmittelbar vor den kantonalen Wahlen - unüberhörbar auch auf sparsame Volksvertreter, die sonst mit dem öffentlichen Verkehr nicht allzu viel am Hut haben. Anderseits wurde einmal mehr klar, dass im Homburgertal zwischen Angebotsanspruch und Benutzungsrealität eine grosse Lücke klafft: Der Bahnbetrieb rentiert mit einem Kostendeckungsgrad von 19 Prozent so schlecht, das jedes Billet mit 3.50 Franken subventioniert wird.

So bekannte sich Tomi Jourdan (EVP) auch als klarer OeV-Verfechter als Befürworter der Bahn-Stilllegung. Auch der grüne Regierungsratskandidat Isaac Reber lehnte das "Läufelfingerli" im heutigen Stil ab: "Das Tal hat im Alltag den Tatbeweis verpasst, das Bähnchen zu benützen."

FDP und CVP hinter Bus-Lösung

Am meisten Widerspruch löste der freisinnige Rolf Richterich ("Es ist die Zeit des Showndowns") mit seinem Votum zugunsten der Bus-Variante aus. Die FDP stehe "zu unseren Prinzipien" und sie sei sich bewusst, dass die Abschaffung der Regionalzugslinie zwischen Sissach und Olten "ein unangenehmer Entscheid" sei. Die FDP unterstütze den Regierungsantrag vorbehaltlos. Angesichts der eher "Läufelfingerli"-günstigen Stimmung im Ratssaal stellte Richterin den Antrag, das Geschäft an die Regierung zurück zu weisen mit dem Auftrag, die Gemeinden des Homburgertals zu verpflichten, die zusätzlichen Kosten selbst zu tragen. Der Antrag wurde mit 17 Ja gegen 68 Nein klar verworfen.

Hinter ihre Bau- und Umweltschutzdirektorin Elsbeth Schneider stellte sich die CVP, deren Sprecher Remo Franz sich überrascht zeigte, wie angesicht voll besetzter Tribüne und nationaler Medien-Präsenz "bei gewissen Parlamentariern die Heimatglocken beschworen werden". Franz: "Der Bus hat eine mindestens ebenbürtige oder bessere Leistung und wir sparen erst noch 800'000 Franken. Wir müssen dort sparen, wo wir können und den Mut haben, öffentlichen Verkehr dort abzulehnen, wo Aufwand und Ertrag nicht mehr stimmen."

SVP in der Oeko-Koalition

Von der grünen Seite zeigte sich für einmal die SVP - und insbesondere ihre Vertreter aus dem Oberbaselbiet. "Bei Stilllegung wird die Verbindung ins Mittelland entscheidend verschlechtert", meinte Gerhard Hasler. Seine Fraktion sei "grossmehrheitlich für Bahn". Dennoch stellte die SVP den Antrag, das Geschäft an die Regierung zurückzuweisen mit dem Auftrag, eine neue Vorlage zu Erhaltung der Bahn vorzulegen. Der Rückweisungsantrag wurde zurückgezogen zugunsten eines Antrags der SP, die Regierung mögen für die Modernisierung der Bahninfrastruktur dem Landrat eine separate Vorlage unterbreiten.

Unterstützung für das "Läufelfingerli" zeigten die Grünen. Allerdings müsse die S9 sauber in das regionale S-Bahn-Netz eingebunden werden und dazu gehöre auch das dritte Geleise zwischen Sissach und Liestal, meinte Philipp Schoch. Auch müsse "in die Bahnlösung investiert" werden. Vehement setzte sich auch SD-Landrat Rudolf Keller (" Ich möchte nicht als Bähnli-Killer in die Geschichte eingehen wollen) für die Schienen-Variante ein. Eine Stilllegung sei angesichts der eben getätigten Millionen-Investitionen der SBB und der Kosten des Chienberg-Strassentunnels ein Schildbürgerstreich. Eindringlich forderte Keller die zuständige Regierungsrätin auf, das Umwelt-Abo von der heutigen Endstation "nach Olten auszudehnen".

Die SP-Abgeordneten Annemarie Marbet und Andreas Helfenstein bezeichneten die Regio-S-Bahn als "eine Erfolgsgeschichte". Die S-Bahn habe in zehn Jahren 40 Prozent Zuwachs verzeichnen können, der Kostendeckungsgrad sei um 37 Prozent gestiegen, sagte Helfenstein (in der Debatte in Freudscher Abwandlung auch als "Helfenfinger" benannt): "Wenn das Angebot stimmt, kann ein gewaltiger Umsteige-Effekt erzeugt werden."

Die Mahnung der Frau Regierungsrätin

Die vom Landrat unter Spardruck gesetzte Regierungsrätin Elsbeth Schneider ("von mir aus kann man nicht genug in den öffentlichen Verkehr investieren") erinnerte das Parlament daran, dass bei Erhaltung des Bahnangebots "die Stunde der Wahrheit bei den Investitionen noch kommen wird". Ebenso rief sie die Bevölkerung des Homburgertals auf, auch "die S9 zur Erfolgsgeschichte zu machen". Gegenüber Richterich und Reber zollte sie ausdrücklich "Anerkennung" für ihre standhafte Haltung.

16. November 2006


REAKTIONEN

Erleichterung signalisiert der VCS beider Basel. "Mit dem Entscheid gegen die Einstellung der S9 hat der Landrat ein Zeichen für den öffentlichen Verkehr gesetzt und anerkennt, dass Qualität und Netzfunktion zentral für ein attraktives öffentliches Verkehrssystem sind. Der VCS beider Basel sieht im Landratsentscheid die Basis für eine Politik, welche den öffentlichen Verkehr auch in den städtisch geprägten Teilen des Kantons fördert. Die im Agglomerationsprogramm enthaltenen ÖV-Massnahmen tragen zu einem attraktiven und zukunftsfähigen Verkehrssystem bei und verdienen Unterstützung. Es ist dem VCS beider Basel Recht, wenn der Entscheid zur S9 auch Begehrlichkeiten in anderen Kantonsteilen auslöst und verstärkt. Der VCS beider Basel fordert, dass der Ausbau der Haltestellen im Homburgertal nun zügig umgesetzt wird. Zudem ist vor dem Hintergrund des heutigen Entscheides zu prüfen, wie der Ast der S9 mit dem neuen Generellen Leistungsauftrag ab 2010 noch besser in die Regio-S-Bahn eingebunden werden kann.

Pro Bahn NWCH freut sich über den Entscheid des Landrates des Kantons Basel-Landschaft für den weiteren Bahnbetrieb im Homburgertal; dieser wird sich als zukunftssicher und richtig erweisen! Zudem ist er ein Bekenntnis zur Regio S-Bahn Basel. Die Fachinstanzen des Kantons (Besteller) und der SBB (Betreiber) sind aufgerufen, die Linie durch kluge Massnahmen im Interesse der Benützer des öffentlichen Verkehrs weiter zu entwickeln. Insbesondere soll baldmöglichst neues und komfortables Rollmaterial mit Niederflureinstieg eingesetzt werden. Als Nebeneffekt würden damit auch die Trassekosten gesenkt.


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"Bitte Spar-Proportionen wahren"

Herr Schäfli beklagt das hohe Defizit dieser Bahn und verlangt vernünftiges Sparen. Was meint Herr Schläfli zu den 100 Millionen Franken Kostenüberschreitungen beim Chienbergtunnel oder zu den jährlichen 1,6 Millionen Franken Unterhaltskosten für energieintensive Lüftung und Beleuchtung sowie das kostspielige Federsystem für den Tunnel in diesem maroden Gestein?

 

Mit den halben Chienberg-Unterhaltskosten kann das "Läufelfingerli", später die S9 von Olten nach Basel-Badischer Bahnhof, betrieben werden, mit den 100 Millionen Franken gar während 120 Jahren. Mann sollte die Proportionen beachten beim Sparen.


Jörg Vitelli, Basel



"was fehlt, ist das u-abo bis olten"

jetzt fehlt nur noch die ausdehnung des umweltschutz-abos bis olten. das brächte einbussen auf der einen aber vermutlich grössere einnahmen auf der anderen seite bzw. grösseren umweltschutz. mehr abonnenten auf der solothurner seite.


michael przewrocki, basel



"Danke an die Lobby dieser einmaligen Bahn"

Ein kluger Entscheid des Landrats, den viele Benützerinnen und Benützer des "Läufelfingerlis" erwartet haben. Die Schienen für die weiteren Fahrten bestehen bereits. Der milde Fussmarsch zu den einzelnen Bahnhöfen an der Strecke ist jedes Mal ein wertvoller Beitrag zur Förderung der eigenen Gesundheit. Vielen Dank an die Lobby dieser einmaligen Bahn.


Ruedi Graf, Sissach



"Landrat hat klug und zukunftsfreudig entschieden"

Spontan und erfreut stelle ich - nach Anwesenheit auf der Tribüne - gerne fest: Der Landrat hat klug, unabhängig und zukunftsfreudig in einer Sternstunde entschieden, was wohl noch jahrelang gute Früchte tragen wird. Nichts von mulmigen Überlegungen darnach! In bester Baselbieter Art wurde eine längst fällige virulente Angelegenheit "ausgemarcht", "z' Bode gredt" und mit klaren Fakten versehen.

 

Ein ganz wesentlicher Faktor, welcher die kritisierten Passagier-Frequenzen sowohl im Homburgertal (Sissach-Läufelfingen-Olten) als auch auf der Linie Basel-Tecknau-Olten rasch steigern dürfte, wurde erstaunlicherweise erst jetzt im Landrat von Rudolf Keller erstmals betont: Die Regierung möge sich ungesäumt bei ihrer Solothurner Kollegin dafür verwenden, dass endlich die Gültigkeit unseres Baselbieter Umweltschutz-Abos bis zum Knotenpunkt Olten erweitert werde.

 

Ich konnte mich längst davon überzeugen, dass die Homburgertal-Gemeinden, einschliesslich Thürnen, die Gunst der Stunde zu nutzen und diesen Landratsentscheid zu würdigen wissen werden. Mit der bisherigen negativen Ho-Ruck-Politik unserer Baselbieter Regierung in dieser besonderen Sache war das aber gar nicht möglich, umso weniger, als die von ihr behauptete jährliche Einsparungssumme von rund 800'000 Franken bei Umstellung auf Busbetrieb nie offengelegt und bewiesen wurde.

 

Seit bald 20 Jahren befassen wir Itinger, Sissacher, Lausner und Liestaler uns in den vier VUB-Vereinen (VUB = Verein für eine umweltgerechte Bahn) sowie in guter Zusammenarbeit mit unserem Gemeinderat (Itingen) mit diesen gewichtigen Bahnfragen im und vom/zum Ergolztal. Mit besondem Bezug auf die schier dramatische Entwicklung der Bahn 2000 sowie der Neat-Ausbauten stehen wir alle in der akuten Phase der Dringlichkeits-Erkenntnisse für einen weiteren Jura-Durchstich (auch "Wisenberg"-Tunnel genannt). Es wird zeitlich sehr eng, das Nadelöhr Nordwestschweiz noch rechtzeitig aufzubrechen, bevor wir vom internationalen Neat/Europaverkehr - bedingt durch gültig werdende internationale Verträge - bald überrollt werden.

 

Es darf doch nicht sein, dass der hochgelobte, teure Adler-Tunnel als Planungsleiche in die Verkehrs-, bzw. Eisenbahngeschichte eingehen wird, nur weil er keine sinnvolle Fortsetzung erfährt. Zudem scheint mir der künftige Regio-Halbstundentakt gefährdet - vom Viertelstundentakt auf der Strecke Basel-Liestal ganz zu schweigen -, wenn nicht doch noch rechtzeitig und unpolitisch, dafür fachgerecht, diesen Entwicklungen im und fürs Baselbiet Rechnung getragen wird.

 

Auch in diesem Zusammenhang darf die nun zu erwartende Klärung der Verkehrsführung im Homburgertal als wichtig und positiv bezeichnet werden. Das künstliche Gerangel um das sogenannte "3. Gleis" zwischen Liestal und Sissach/Gelterkinden scheint nun ebenfalls ausgeräumt. Es bleibt die reale Hoffnung: Jetzt kann mutig, zielbewusst und mit vereinten Kräften mit Blick nach vorne der fachgerechte Ausbau unserer Transit-Strecken im Baselbiet - eingeschlossen das Laufental! - ungesäumt und professionell angegangen und durchgezogen werden.


Silvio Pitschen-Sutter, Itingen



"Die bessere, wenn auch teurere Lösung"

Der Entscheid des Landrates ist richtig, konsequent und auf jeden Fall die bessere, wenn auch teurere, Lösung als der Einsatz von Bussen.


Lothar Degen, Sissach



"Nur eine genügend frequentierte Bahn ist sinnvoll"

Über den Entscheid des Landrates kann man eigentlich nicht glücklich sein, weil er nicht davon abhängig gemacht wurde, wieviele Personen in Zukunft diese Bahn benützen werden. Sollte die Benützung sogar ab- statt zunehmen, so sollte der Landrat wieder auf seinen Entscheid zurückkommen. Eine Bahnlinie kann nur sinnvoll sein, wenn sie auch genügend frequentiert wird, was bis heute nicht nachgewiesen ist. Es scheint, dass es dem Landrat mit seinen Sparbemühungen nicht ernst ist.


Felix Schäfli, Hersberg


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In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.