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"Ich war schon immer grün": Nominierte Ackermann, Amtierender Morin

Regierung: Elisabeth Ackermann ist die grüne Kandidatin

Interessenten Thomas Grossenbacher und Michael Wüthrich mussten der weiblichen Kandidatin den Vortritt lassen


Von Peter Knechtli


Die Basler Grünen steigen mit der früheren Grossratspräsidentin Elisabeth Ackermann in die Regierungswahlen. Die 52-jährige Musiklehrerin soll den Sitz des zurücktretenden grünen Regierungspräsidenten Guy Morin verteidigen.


Diesen Entscheid trafen die Grünen heute Montagabend an ihrer Nominationsversammlung auf Antrag des Vorstandes, der seiner Basis die Einerkandidatur von Elisabeth Ackermann (Bild links) empfahl. Die bevorstehende Nomination zeichnete sich schon aufgrund der gewählten Sitzordnung ab, als die Grossrätin in der vordersten Reihe neben dem scheidenden Regierungspräsidenten Guy Morin (Bild Mitte) Platz nahm. Die beiden ebenfalls im Gespräch stehenden Grossräte Thomas Grossenbacher und Michael Wüthrich sassen gemeinsam etwas fernab (Bild rechts aussen).

Stimmen der Enttäuschung

Der prononcierte Öko-Politiker Wüthrich hatte seine Bereitschaft zur Kandidatur im Vorfeld zurückgezogen, als der Vorstand als Empfehlungs-Kriterium unter anderem auch die Bereitschaft zur Übernahme des Präsidialdepartements nannte. "Dieses Departement ist nicht mein Ding", begründete der Gymnasiallehrer seinen Verzicht.

Ganze 57 Minuten dauerte die von Ko-Präsidentin Mirjam Ballmer geleitete Nominationsversammlung, in der sich die Diskussion über Kandidaten – analog zum Vorgehen der Liberalen – angesichts des Einervorschlags des Vorstandes erübrigte. Laut wurde in Stimmen einzig die Enttäuschung darüber, dass die gut vierzig Parteimitglieder die Nomination Ackermann "nur noch abnicken" konnten, wie sich eine Votantin ausdrückte.

"Staatsmännischer" Männer-Rückzug

Hatte Wüthrich mit seiner Verzichtserklärung von allem Anfang an Klarheit geschafft, gab Grossenbacher an der Versammlung seinen Rückzug bekannt, ohne seine Enttäuschung über die Einer-Empfehlung des Vorstandes zu verhehlen. Er liess sich auch von Aufrufen aus der Mitte der Versammlung, doch noch eine echte Wahl durch die Basis zu ermöglchen, nicht von seinem Verzicht abbringen.

Sowohl Wüthrich wie Grossenbacher begründeten ihr Ausscheiden äusserst souverän ohne geringste Spitzen gegen die Parteiführung. Vielmehr bezeugten sie gegenüber der Frauen-Kandidatur Ackermann ihre Loyalität, was ihnen aus der Mitte der Versammlung das Lob eintrug, "staatsmännisch" gehandelt zu haben. Wiederholte Hinweise auf die starke Medien-Präsenz – "Basta" nominierte zur selben Zeit Grossrätin Heidi Mück unter Ausschluss der Öffentlichkeit – lassen darauf schliessen, dass die von ihrer Herkunft her basisdemokratisch entscheidenden Grünen mit der top-down-Empfehlung der Führung Richtungsdiskussionen abwenden und die Partei geeint in die Wahlen führen sollen.

Ackermann soll sich grün profilieren

Nachdem die Riehener Grüne Marianne Hazenkamp die Favoritin mahnte, doch bitte "auch die grünen Anliegen" in den Wahlkampf mitzunehmen, sah sich Elisabeth Ackermann zum Bekenntnis veranlasst: "Ich war schon immer grün." Dies sei aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK), in der das Schwergewicht auf Finanzpolitik liege, vielleicht nicht so deutlich zum Ausdruck gekommen. Sie sei "in der AKW-Bewegung politisiert" worden.

In ihrem kurzen programmatischen Abriss machte sich die frischgekürte Kandidatin unter anderem gegen Sparpläne bei Bildung und Kultur und gegen weitere Steuersenkungen stark. Der grüne Sitz sei nur schon deshalb wichtig, weil bei einem Verlust "grüne Anliegen ins Hintertreffen geraten", sagte die Mutter zweier erwachsener Kinder, die seit 2006 im Grossen Rat sitzt. Sie wolle als Regierungsrätin "nicht nur verwalten, sondern auch gestalten", sagte Ackermann und meine eine Palette von der Bioabfall-Entsorgung über Verbesserung der Velowege bis zu "ökologisch vorbildlichen Quartieren".

Fünfer-Ticket: Überdosis an Hoffnung

Schon vor Wochen hatte die letztjährige Grossrats-Präsidentin und Musiklehrerin am Liestaler Gymnasium in informellen Gesprächen ihr Interesse am Präsidialdepartement bekundet, für das sie sich durch ihre Interessen für prädestiniert hält. Würde sie Erziehungsdirektorin, würde sie "die Struktur des Departements überprüfen".

Die Basler Sozialdemokraten treten mit ihren drei bisherigen Amtsträgern an. Mit den Ansprüchen von Grünen und "Basta" (im "grünen Bündnis" zusammengeschlossen) geht Rot-Grün mit einer Überdosis an Hoffnung mit einem Fünfer-Ticket in die Wahl um sieben Regierungsräte. Mirjam Ballmer sagte, mit dieser Konstellation habe Basel die Chance, die links-ökologische "Erfolgsgeschichte" noch dezidierter fortzuschreiben.

Kommentar vom 15. März 2016: "Elisabeth Ackermann hat die besseren Karten"

14. März 2016

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"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
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Kriegsberichterstattung von der Baselbieter Polit-Front – ganz im Stil von Markus Somm.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

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Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

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Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.